- 25 Jahre Enver Hoxha - „Betrachtungen über China“



Einleitung

der Komintern-ML

Warum hat die Komintern-ML nach 25 Jahren mit der Wiederveröffentlichung der „Betrachtungen über China“ begonnen?

Weil es der marxistisch-leninistischen Weltbewegung bislang nicht gelungen ist, die Lehren des Genossen Enver Hoxhas und seinen Kampf gegen den chinesischen Revisionismus, gegen den Maoismus, siegreich zu Ende zu führen. Die Komintern – ML ruft alle wahren Marxisten-Leninisten in der Welt auf, das von Enver Hoxha begonnene Werk konsequent und energisch zu vollenden:

„Die Ansichten Mao Tsetungs werden heute, in der Epoche der Fäulnis des Imperialismus, im letzten Stadium des Kapitalismus entwickelt, in der Epoche also, da die proletarischen Revolutionen auf der Tagesordnung stehen und das Beispiel und die großen Lehren der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, die Lehren von Marx und Lenin für uns ein unfehlbarer Wegweiser sind. Mao tsetungs Theorie, die „Mao Tsetungideen“, die unter diesen neuen Bedingungen entstanden, würden sich in das Gewand der revolutionärsten und wissenschaftlichstebn Theorie der Zeit, des Marxismus-Leninismus, zu kleiden versuchen, im Kern aber blieben sie eine anti-marxistische Theorie, denn sie steht im Gegensatz zu den proletarischen Revolutionen und kommt dem in Fäulnis begriffenen Imperialismus zur Hilfe.

Deshalb haben in der Ideologie Mao tsetungs alle Aspekte der Ideen ihren Niederschlag gefunden, die der Kapitalismus und Imperialismus während der gesamten vieljährigen Periode seines Niedergangs und seiner Fäulnis hervorgebracht hat. Die „Mao tsetungideen“ sind ein Amalgam von Ideologien, vom Anarchismus, Trotzkismus, über den modernen Revisionismus à la Tito, à la Chruschtschow, den Eurokommunismus à la Marchais-Berlinguer-Carillo bis hin zur Verwendung marxistisch-leninistischer Formeln. In diesem ganzen Amalgam müssen wir auch noch die alten Ideen des Konfuzius, des Menzius und der anderen chinesischen Philosophen unterscheiden, die die Herausbildung der Ideen Mao Tsetungs, seine kulturelle und theoretische Entwicklung außerordentlich stark beeinflussten. So ist es schwierig, eine einzige oder, sozusagen, klare Linie der chinesischen Ideologie zu bestimmen ...

Damit, dass es (China) diesen Weg eingeschlagen hat, hemmt China tatsächlich die Weltrevolution, entstellt es die marxistisch-leninistische Theorie, so wie das auch die anderen Revisionisten tun. Seine Politik und seine Tätigkeit dienen dem sterbenden Imperialismus und Kapitalismus als eine frische Injektion, die ihn wieder zu Kräften bringen, sein Dasein verlängern soll“ (Enver Hoxha, Betrachtungen über China, Band II, Seite 804-805).

Den sterbenden Weltimperialismus zu retten, das ist auch die gegenwärtige internationale Aufgabe, die sich die Neo-Revisionisten heute gestellt haben. Während die Mao Tsetungideen asiatisch geprägt sind, haben sich auf internationalem Gebiet viele Neo-Revisionisten vernetzt, um die Deformierung des Marxismus-Leninismus, die auch in allen anderen Kontinenten der Welt vorgenommen wurden, zu einem internationalen Amalgam von anti-marxistischen Ideologien eklektisch zu vermischen und damit auf eine neue revisionistische Stufe zu heben. Somit wird das damit erzeugte internationale ideologische Wirrwarr noch schwieriger zu durchauen, wird eine einzige oder, sozusagen klare internationale Linie der revisionistischen Ideologie noch schwerer zu bestimmen sein. Das ist die heutige Taktik der internationalen Konterrevolutionären, der wir Marxisten-Leninisten neu zu begegnen haben. Zu Enver Hoxhas Zeiten waren es der moderne Revisionismus, der sich in den verschiedenen Ländern national differenziert ausprägte. Heute finden wir das Phänomen der multinationalen, revisionistischen Vernetzung, das Phänomen der Erneuerung des Revisionismus, seine internationale Prägung, vor. Diese Entwicklung gegenüber dem modernen Revisionismus ist nicht zufällig, sie folgt der historischen Notwendigkeit, den kommenden Sieg der Weltrevolution vereiteln zu helfen. Der Weltimperialismus hat also seine ganze ideologische Anstrengung darauf verwendet, alle anti-marxistischen Ideologien miteinander zu verknüpfen, um sie gegen das Weltproletariat, die Weltrevolution und ihre internationalen revolutionären Organisationen ins Feld zu führen, um den unausweichlichen Untergang des Weltimperialismus, der mit jedem Tag näher kommt, nochmals abzuwenden. Um die Sache schwerer durchschaubar zu machen, verwenden die Neo-Revisionisten auch unsere neuesten anti-neo-revisionistische Formeln des Marxismus-Leninismus. All das zeigt, wie wichtig der ideologische Kampf gegen den heutigen Neo-Revisionismus ist, dass er ein Teil unseres weltrevolutionären Kampfes zum endgültigen Sturz des Weltimperialismus darstellt, dass wir Marxisten-Leninisten uns ins Zeug legen müssen, dass wir uns unsererseits weltweit organisieren und vernetzen, um den Maoismus zu besiegen und seinen Einfluss auf die revolutionäre Weltbewegung, auf das Weltproletariat zu zerschlagen. Die Komintern-ML ist gegenwärtig die einzige internationale Kraft, die sich dieser Aufgabe organisiert gestellt hat. Sie kann aber diese Aufgabe nur mit Unterstützung aller Marxisten-Leninisten in der ganzen Welt erfüllen, weswegen wir hierzu aufrufen. Jede marxistisch-leninistische Organisation muss sich die Aufgabe des Kampfes sowohl im eigenen Land als auch auf internationaler Ebene stellen, diese Aufgabe anpacken und lösen. Die Komintern-ML kann dies nicht stellvertretend für alle marxistisch-leninistischen Organisationen tun, sondern lediglich dabei behilflich sein.

Werfen wir einen Blick auf die Organisationen, die sich der Ideologie des „Marxismus-Leninismus-Maoismus“ (MLM) verschrieben haben, wie zum Beispiel die maoistische Partei Nepals, die einen bewaffneten Kampf führt. Es ist kein Zufall, dass der Maoismus in Nepal Fuß fassen konnte.

Für die marxistisch-leninistische Weltbewegung ist die politisch-ideologische Einschätzung und Haltung zu jenen Organisationen, die sich vom sogenannten „MLM“ (= „Marxismus-Leninismus-Maoismus“) leiten lassen und sich international zusammengeschlossen haben, von nicht geringer aktueller Bedeutung angesichts des großen Aufschwungs des anti-imperialistischen, bewaffneten, revolutionären Kampfes..

Insbesondere die Frage, welche Organisationen der Einheitsfront gegen den amerikanischen Imperialismus angehören, welche wir Marxisten-Leninisten unterstützen und welche nicht, ist eine zentrale Frage der Taktik des aktuellen internationalen Klassenkampfes, bestimmt maßgeblich über Sieg oder Niederlage des Weltproletariats über die Weltbourgeoisie. Wer gilt als Verbündeter des Weltproletariats im Kampf gegen den Weltimperialismus und wer nicht? Um diese Frage korrekt zu entscheiden, stützen wir uns auf die Klassiker des Marxismus-Leninismus Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha. In seiner 2 – bändigen Schrift „Betrachtungen über China“, verteidigt Genosse Enver Hoxha die prinzipielle Haltung der marxistisch-leninistischen Weltbewegung in der Einheitsfrontfrage, indem er jegliche Anstrengungen der Maoisten, die modernen Revisionisten in die Einheitsfront gegen den Imperialismus einzubeziehen, als anti-marxistisch entlarvt und bekämpft hat. Mit den Revisionisten kann es niemals Einheit geben, denn sie versuchen, die anti-imperialistische, revolutionäre Weltbewegung zu spalten und zu zerschlagen – sie waren, sind und bleiben ein gefährliches konterrevolutionäres Werkzeug des Imperialismus innerhalb der revolutionären Weltbewegung. Die Revisionisten sind die Hauptfeinde des Weltproletariats in den Reihen der revolutionären Weltbewegung, insbesondere der anti-imperialistischen Weltbewegung. Wenn die Marxisten-Leninisten nicht entschieden gegen jegliche Versöhnung mit den Revisionisten kämpfen, werden sie früher oder später auf die eine oder andere Weise ins Netz der Revisionisten und damit in die Fänge des Klassengegners geraten.

Wir Marxisten-Leninisten sind – gewappnet mit den Lehren des Genossen Enver Hoxha – die entschiedensten Gegner der Mao Tsetungideen und des Maoismus. Wir betrachten den Kampf gegen die Mao Tsetungideen und gegen den Maoismus als Bestandteil unseres anti-revisionistischen Kampfes. Ohne die Mao Tsetungideen und den Maoismus zu besiegen, wird es auch keinen Sieg über den Imperialismus geben können – das ist die Quintessenz der Lehre, die die marxistisch-leninistische Weltbewegung aus den Schriften des Genossen Enver Hoxhas und den Erfahrungen im Kampf gegen den chinesischen Revisionismus zieht und von denen sie sich leiten lässt. Marxismus-Leninismus und Maoismus sind unvereinbar und stehen sich feindlich und unversöhnlich gegenüber. Nicht „Marxismus-Leninismus-Maoismus“, sondern entweder Marxismus-Leninismus oder Maoismus - das ist die Frage, die zum Beispiel über den siegreichen Ausgang der verschiedenen bewaffneten Volksbefreiungsbewegungen in der Welt entscheidet oder ihre Niederlage bedeutet. Der heutige Maoismus ist nach Auffassung der wahren marxistisch-leninistischen Weltbewegung eine Spielart des heutigen Revisionismus, dessen Wesensmerkmal es ist, den Marxismus-Leninismus in eine bürgerliche Ideologie zu verwandeln und damit die Kapitulation der Marxisten-Leninisten, eine Kapitulation der revolutionären anti-imperialistischen, bewaffneten Volksbefreiungsbewegungen, gegenüber dem Weltimperialismus zu erreichen. Demnach betrachten wir jede Organisation, die den Maoismus mit dem Marxismus-Leninismus programmatisch und praktisch verbindet und versöhnt und Enver Hoxhas Kritik daran als sogenannten „Neo-Revisionismus“ bekämpft, für opportunistisch, für anti-marxistisch. Neo-Revisionismus definieren wir Marxisten-Leninisten als Anti-Revisionismus in Worten und Revisionismus in Taten. Der heutige Maoismus in all seinen Spielarten ist unserer Einschätzung nach anti-revisionistisch in Worten und revisionistisch in Taten – und somit neo-revisionistisch. Wer Enver Hoxhas Prinzipienfestigkeit als reines „Sektierertum“ abtut, spielt den Revisionisten in die Hände und macht sich damit zum Lakaien der Imperialisten.

Der Maoismus ist die Wurzel des chinesischen Revisionismus und verbreitet sich weiterhin international sowie in zahlreichen nationalen Befreiungsbewegungen der heutigen Welt. Wir Marxisten-Leninisten, die wir uns ideologisch auf die 5 Klassiker Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha stützen, grenzen uns daher ideologisch vom Maoismus, von den anti-marxistischen Mao Tsetungideen ab. Wir sind der Meinung, dass die Mao Tsetungideen mit den Ideen des Marxismus-Leninismus unvereinbar sind, dass der Maoismus weder aus dem Marxismus-Leninismus hervorgegangen ist, noch eine Weiterentwicklung des Marxismus.Leninismus darstellt, sondern im Gegenteil seine Revision bedeutet. Nun ist es so, dass die internationale Bewegung des MLM sich erklärtermaßen als „anti-revisionistisches“ und „revolutionäres“ führendes Weltzentrum versteht. Aber mit dem Studium der Schrift „Betrachtungen über China“ wird deutlich, dass nur die marxistisch-leninistische Weltbewegung, die sich von den Lehren Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha leiten lässt, das einzige führende Zentrum des anti-imperialistischen Klassenkampfes sein kann. Sie tritt der internationalen „MLM“- Bewegung unversöhnlich entgegen und grenzt sich entschieden von ihr ab. Die eine Bewegung kann mit der anderen Bewegung nicht versöhnt werden. Sie kann sich nur entwickeln und siegen, wenn sie die andere vernichtend schlägt.

Verschiedene Neo-Revisionisten vertreten weiterhin die gefährliche anti-marxistisch-leninistische Linie der Versöhnung Enver Hoxhas mit Mao Tsetung, indem sie insbesondere die Kritik des Genossen Enver Hoxha an Mao Tsetung und an den Mao tsetungideen unter den Tisch kehren, die die eigentlichen Merkmale des chinesischen Revisionismus und des chinesischen Sozialimperialismus und Sozialfaschismus sind. Die Ausklammerung der Lehren des Kampfes gegen Mao tsetung und den chinesischen Revisionismus bedeutet jedoch Beschneidung und damit Verfälschung der Lehren des Genossen Enver Hoxhas. Es ist allgemein bekannt und erwiesen, dass die Neo-Revisionisten den chinesischen Revisionismus damit zu retten versuchen, dass sie die Mao Tsetungideen als „Waffe im Kampf gegen den chinesischen Revisionismus“ verkaufen und zwischen Mao Tsetungideen und Revisionismus einen Trennungsstrich zu ziehen versuchen, den es nicht gibt. Es besteht ja gerade der tiefe ideologische Graben in der Frage des Anti-revisionismus zwischen den Neo-Revisionisten einerseits und den Marxisten-Leninisten andererseits darin, dass die ersteren die Mao Tsetungideen als Waffe gegen den chinesischen Revisionismus betrachten, während die letzteren in ihnen die eigentliche Ursache für die Entwicklung des chinesischen Revisionismus erkennen. Die Neo-Revisionisten leugnen also vehement, dass die Mao Tsetungideen selber revisionistisch sind, dass der chinesische Revisionismus auf den Mao Tsetungideen beruht. Um den Kampf gegen den Revisionismus, insbesondere den Kampf gegen den Maoismus siegreich zu Ende führen zu können, ist heute das Studium der „Betrachtungen über China“ nach wie vor von zentraler Bedeutung und ist die Abgrenzung vom Maoismus eine ideologische Grundlage für die Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung . Die Komintern – ML hat hierzu also den folgenden Kommentar der Albaner wieder veröffentlicht. Was die Frage der Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung und die Beziehungen zwischen den Bruderparteien anbelangt, so weisen wir speziell auf den 4. Punkt des Kommentars hin.

– am Schluss dieses Kommentars (als Hyperlink zum Anklicken) auch die ersten Notizen des politischen Tagebuchs „Betrachtungen über China“ - Band I von Enver Hoxha in deutscher Sprache. Der Leser beachte das Vorwort, das Genosse Enver Hoxha im Mai 1979 geschrieben hat. Darin ist von den „ersten beiden Bänden“ der „Betrachtungen über China“ die Rede. Wir wissen heute zwar nicht, ob weitere Bände vom Genossen Enver Hoxha vorhanden sind, aber es ist überhaupt bemerkenswert, dass er von den „ersten beiden Bänden“ gesprochen hat. Dies lässt den Schluss zu, dass er zumindest die Absicht hatte, weitere Bände zu schreiben. Hieraus lässt sich wiederum ableiten, dass er die ersten beiden Bände nicht für erschöpfend hielt, um den chinesischen Revisionismus zu entlarven. Ob es uns gelingt oder nicht gelingt, hier mögliche unveröffentlicht gebliebene Quellen aufzutun, eins bleibt auf jeden Fall jetzt schon zu sagen: Es ist die Aufgabe der heutigen marxistisch-leninistischen Weltbewegung, den von Enver Hoxha gewiesenen Weg fortzusetzen und den Prozess unserer Erkenntnisse über Mao voranzutreiben. Das schließt auch mit ein, Licht in das Dunkel des Zusammenhangs zwischen der revisionistischen Entwicklung in China und Albanien zu bringen. Die chinesischen Revisionisten haben mit den verschiedensten Methoden mehr oder weniger erfolgreich versucht, ihren Einfluss bis in die albanische Parteiführung auszuüben.





Kommentar zu:

„Betrachtungen über China“ - Enver Hoxha

Zeugnis des unbeugsamen prinzipienfesten Kampfes der PAA gegen den modernen Revisionismus

( Zëri i Popullit – Zentralorgan der PAA)

aus: „Albanien heute“ Nr. 4 (40), 1979

„Betrachtungen über China“ ist ein lebendiger Beweis der tiefgehenden marxistisch-leninistischen Analyse der Kommunistischen Partei Chinas mit Mao Tsetung an der Spitze, ihrer anti-marxistischen Linie und Haltungen sowie der inneren Entwicklung in China durch die Partei der Arbeit Albaniens und Genossen Enver Hoxha.

Das Erscheinen des Buches des Genossen Enver Hoxha „Betrachtungen über China“ mit Auszügen aus seinem politischen Tagebuch wurde mit großem Interesse von den Kommunisten und den breiten Massen der Werktätigen unseres Landes aufgenommen. Es ist ein bedeutendes politisches, ideologisches und wissenschaftliches Ereignis.

Neben den anderen Werken des Genossen Enver Hoxha dieser Art, wie dem 19. Band seiner Gesamtwerke, „Imperialismus und Revolution“, „Die jugoslawische Selbstverwaltung – Kapitalistische Theorie und Praxis“ und andere stellt auch „Betrachtungen über China“ einen neuen hervorragenden Beitrag unserer Partei und des Genossen Enver Hoxha persönlich zur Entlarvung des modernen Revisionismus dar. In dem Buch „Betrachtungen über China“ werden dem Leser an Hand von konkreten Ereignissen und Tatsachen, so wie sie von Tag zu Tag stattgefunden haben, die Evolution des chinesischen Revisionismus einerseits, und die Erlenntnis dieses Prozesses durch unsere Partei andererseits, lebendig geschildert.

„Betrachtungen über China“ ist ein lebendiger Beweis der tiefgehenden marxistisch-leninistischen Analyse der Kommunistischen Partei Chinas mit Mao Tsetung an der Spitze, ihrer antimarxistischen Linie und Haltungen sowie der inneren Entwicklung in China durch die Partei der Arbeit Albaniens und Genossen Enver Hoxha. Auf der Grundlage des weiteren Verlaufs der Ereignisse bis in unsere Tage, da alle Welt Zeuge der gefährlichen, konterrevolutionären und kriegshetzerischen Allianz des chinesischen Sozialimperialismus mit dem amerikanischen Imperialismus und anderen reaktionären, ja den reaktionärsten Kräften ist, da die chinesische Führung sich voll und ganz mit den jugoslawischen und anderen Revisionisten versöhnt und vereinigt hat, da sich in China der Kapitalismus zügellos entwickelte usw., kann jetzt also jeder klar wie im Sonnenlicht sehen, dass die Analyse, die Schlussfolgerungen und Voraussagen des Genossen Enver Hoxha vollkommen richtig und allseitig bestätigt worden sind.

Zugleich zeigt das Buch des Genossen Enver Hoxha in überzeugender Weise von der klugen und korrekten Haltung der Partei der Arbeit Albaniens gegenüber der KP Chinas und der VR China. Beim Lesen dieses Werkes kann sich jeder davon überzeugen, dass unsere Partei und Genosse Enver Hoxha sich nie übereilt haben, nie unüberlegte Schlüsse gezogen und auch nie Beschuldigungen ausgehend von subjektiven Ansichten erhoben haben, sondern stets mit Geduld und klarem Kopf urteilten, gestützt auf Tatsachen und reale Ereignisse, zu dem Zeitpunkt, zu dem diese stattgefunden haben oder wenn man sie erfahren hat. So kommt man allmählich, von den anfänglichen Vorbehalten hinsichtlich bestimmter Fragen zu tiefen Zweifeln bezüglich der gesamten Linie der KP Chinas, ihrer gesamten Innen- und Außenpolitik, bis hin zur vollständigen Überzeugung, dass die KP Chinas und ihre Führung nichts mit dem Marxismus-Leninismus, der Revolution und dem Sozialismus gemein haben. Es wird vollkommen klar, dass die Schlussfolgerungen der Partei der Arbeit Albaniens bezüglich der KP Chinas, Mao Tsetungs und der „Mao tsetungideen“ nicht etwa zufällig, unter dem Einfluss der anti-marxistischen und albanienfeindlichen Tätigkeit der heutigen chinesischen Führung gezogen werden, sondern Ergebnis längerer Betrachtungen und einer tiefen vieljährigen Überlegung sind.

Die PAA hatte, solange sie noch nicht zum Schluss gelangt war, dass wir es bei der KP Chinas und ihrer Führung mit einer durch und durch, bewusst anti-marxistischen Linie zu tun hatten, und meinte, dass es sich bloß um Schwankungen und Fehler, wenn auch manchmal schwere und wiederholte, handelte, die KP Chinas stets verteidigt und sich aufrichtig bemüht, ihr zu helfen, die Fehler auf marxistisch-leninistischem Weg zu korrigieren. Doch wenn sich unsere Partei bei der Einschätzung der KP Chinas und ihrer Haltungen auch klug und geduldig erwies, hat sie in keinem Fall, wie das Buch „Betrachtungern über China“ sehr eindeutig beweist, Zugeständnisse in den Prinzipien gemacht, unabhängig davon, dass die chinesische Führung ihr gegenüber verschiedene Erpressungen gemacht hat. Ganz im Gegenteil ist das Buch des Genossen Enver Hoxha ein lebendiges Zeugnis der prinzipienfesten und unerschütterlichen Haltungen der PAA, ihrer unbeugsamen Positionen zur Verteidigung des Marxismus-Leninismus.

Der große Wert des Buches „Betrachtungen über China“ liegt auch darin, dass es uns ein lebendiges und konkretes Beispiel der dialektischen marxistisch-leninistischen Methode des Genossen Enver Hoxha liefert, die er meisterhaft und konsequent anwendet, indem er die Ereignisse und die Phänomene in ihrem allseitigen Zusammenhang und in ihrem dialektischen Entwicklungsprozess betrachtet. Dieses Buch ist auch in dieser Hinsicht besonders lehrreich und wichtig.

Das Buch des Genossen Enver Hoxha „Betrachtungen über China“ stellt durch das umfangreiche Material, das es enthält, durch die tiefgehenden Analysen und politisch-ideologischen Einschätzungen, die es bestimmen, durch die Klarheit, Verständlichkeit, Schärfe und Militanz der Formen und des Stils, in denen die Ereignisse, die Fakten und die Schlussfolgerungen geschildert werden, einen Reichtum von großem aufschlussreichem, wissenschaftlichem und erzieherischem Wert für alle dar – für die Masse der Kommunisten und der Kader, für die breiten Massen der Werktätigen des Landes, für den Studierenden und für die Spezialisten.

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Die Partei der Arbeit Albaniens kam der Kommunistischen Partei Chinas besonders durch den Kampf gegen den Chruschtschow-Revisionismus nahe. Für unsere Partei war das ein lebenswichtiger Kampf für die Sache der Revolution und des Sozialismus, der um eine Reihe von prinzipiellen Fragen geführt wurde, um die Haltung zur historischen Erfahrung der Diktatur des Proletariats, die Haltung zur Revolution und zum nationalen Befreiungskampf der Völker, die Haltung zum Imperialismus, besonders dem amerikanischen Imperialismus, die Haltung zu J. W. Stalin und seinem Werk, die Haltung zum jugoslawischen Revisionismus, die Haltung zum Problem der Beziehungen zwischen den Bruderparteien und den sozialistischen Ländern usw. Die Tatsachen der späteren Entwicklung zeigten auch, dass die „anti-revisionistischen“ Stellungnahmen der KP Chinas zu diesen Fragen bloß pragmatische Taktiken waren im Rahmen der Bemühungen der chinesischen Führer, die chruschtschowschen Rivalen zu verdrängen und die internationale Kommunistische Weltbewegung und das sozialistische Lager unter den eigenen Einfluss und die eigene Kontrolle zu bringen, als Mittel zur Durchsetzung ihres Ziels, China in eine Supermacht zu verwandeln. Doch in dieser Periode, die der erste Band von „Betrachtungen über China“ umfasst, fällt die Tatsache auf, dass es sich um ein allmähliches, immer stärkeres Abweichen der Führung der KP Chinas von den grundsätzlichen Positionen handelte, für die die Partei der Arbeit Albaniens unerschütterlich kämpfte und gekämpft hatte.



1.

In erster Linie sieht man das in der

Haltung zum modernen Revisionismus,

besonders dem chruschtschowschen, sowie dem jugoslawischen und anderen.

Zu einer Zeit, da die revolutionären Kommunisten in aller Welt von der KP Chinas eine unmittelbare und offene Stellungnahme zur Verurteilung des Chruschtschow-Revisionismus erwarteten, gegen den nur die Partei der Arbeit Albaniens frontal kämpfte, verfolgte die Führung der KP Chinas, wie Genosse Enver Hoxha auf der ersten Seite seines Buches, in der Notiz vom 3. April 1962, feststellte, eine Taktik, die Wasser auf die Mühlen der Revisionisten war. Das wahre Wesen der hinterhältigen Taktik der Chinesen, „den ersten Schritt sollen die Revisionisten tun, den zweiten wir“, bestand darin, für ihre keineswegs prinzipiellen Ziele im Streit mit den Chruschtschow-Revisionisten, die Kastanien von anderen aus dem Feuer holen zu lassen, und dies geht unmissverständlich aus den Erklärungen der Chinesen hervor, dass sie den Angriffen der Sowjets durch die Artikel der Bruderparteien antworten werden, solange die Chinesen nicht unmittelbar angegriffen werden: „Also ein `harter` Kampf mit den Patronen der anderen“, ironisiert Genosse Enver. „Und die Chinesen, die `auf Pump` leben, werden der Hexe den `Todesstoß` versetzen, nachdem ihr die anderen die Maske heruntergerissen haben. Mit einem Wort: Sie schmücken sich mit fremden Federn. Das ist wirklich empörend, unmarxistisch, unehrlich“ (Seite 196).

Die chinesischen Schwankungen, die Genosse Enver Hoxha Schritt für Schritt enthüllt, kommen auch im Zusammenhang mit der „Taktik“ der Führung der KP Chinas bezüglich der sogenannten Einheitsfront gegen den Imperialismus unter Einschluss der Revisionisten zum Vorschein. Heute ist es klar, dass diese Taktik der chinesischen Führung keineswegs ein Zufall war, sondern mit der Tatsache zusammenhing, dass sie gegen den Chruschtschow-Revisionismus keinen prinzipienfesten Kampf führte, sondern sich im Gegenteil bemühte, mit der sowjetrevisionistischen Führung Verbindungen zu unterhalten, um die eigenen hegemonistischen Ziele zu erreichen. Genosse Enver Hoxha verurteilte scharf die Tendenz der chinesischen Revisionisten, eine gemeinsame Front mit den Revisionisten zu bilden, als einen falschen, schwankenden, opportunistischen Weg von Zugeständnissen an die Verrätergruppe Chruschtschows; und er betonte in diesem Zusammenhang mit marxistisch-leninistischer Schärfe und Weitsicht:

„Das ist keine kleine Frage, sondern eine der allerwichtigsten. Damit wird ein revisionistischer Kurswechsel in Politik und Ideologie zur Diskussion auf den Tisch gebracht, auch wenn man ihm das Mäntelchen der `anti-imperialistischen Front` umhängt“ (Seite 117-118).

Die chinesischen Tendenzen zu einer „anti-imperialistischen Einheitsfront“ mit den Sowjetrevisionisten kamen besonders deutlich in ihren Illusionen zum Vorschein, die mit dem Sturz N. Chruschtschows wiederbelebt wurden. Genosse Enver Hoxha weist mit Nachdruck die chinesischen Versuche zurück, nach dem Sturz N. Chruschtschows eine Annäherung und Einheit mit den Sowjetrevisionisten zu realisieren, sowie die brutalen Erpressungen Tschou En-lais, auch unserer Partei diesen anti-marxistischen und kapitulationistischen Weg vorzuschreiben. Genosse Enver Hoxha betont dazu:

„Wir können uns mit diesen Ansichten Tschou En-lais keinesfalls abfinden, weil sie durch und durch revisionistisch sind, weil sie anti-marxistisch, kapitulantenhaft sind, auf den Weg des Verrats am Marxismus-Leninismus führen. Die chinesischen Genossen begehen, wenn sie solche Anschauungen zum Besten geben, einen schweren Fehler und fügen dem Kommunismus riesigen Schaden zu, jetzt und in Zukunft“ (Seite 126).

Die Entwicklung der Fakten und Ereignisse, der Haltungen und Handlungen der Führung der KP Chinas, besonders ihrer Hauptführer, Mao Tsetungs und Tschou En-lais, die im Buch des Genossen Enver Schritt um Schritt verfolgt und scharfsinnig analysiert werden, enthüllen ein weiteres Merkmal des sogenannten Kampfes gegen den Chruschtschow-Revisionismus: ihren pragmatischen, von bürgerlich-nationalistischen und großmachtchauvinistischen Motiven und Zielsetzungen geprägten Charakter. Dies äußert sich in zwei Hauptrichtungen:

Einerseits in der Verlegung der prinzipiellen ideologischen Polemik mit dem Chruschtschow-Revisionismus auf prinzipienlose und chauvinistische Gebietsansprüche der Chinesen gegenüber der Sowjetunion. Die späteren Tatsachen, bis in unsere Tage, bis zur barbarischen faschistischen Aggression der chinesischen Sozialimperialisten gegen Vietnam, und ihre späteren Haltungen und Drohungen gegen Laos bestätigen, dass der Großmachtchauvinismus der Politik der chinesischen Revisionisten wie auch der der Sowjetrevisionisten zu Grunde liegt.

Andererseits zeigt sich der pragmatische Charakter der Opposition der chinesischen Führung gegen denChruschtschow-Revisionismus auch in ihren Versuchen, sich mit jedem zu vereinigen, angefangen von den jugoslawischen und anderen revisionistischen Renegaten bis hin zum amerikanischen Imperialismus, wenn er nur auf anti-sowjetischen Positionen steht.

„Ihr `Anti-Revisionismus` gegenüber den Chruschtschowianern“, unterstreicht Genosse Enver Hoxha, “beruht also nicht auf der marxistisch-leninistischen Ideologie. Den Sowjetrevisionismus bekämpfen sie nicht von prinzipiellen Positionen aus ... Es genügt Sowjetgegner zu sein, um die Sympathie der Chinesen zu haben. Diese anti-marxistische Haltung brachte China in eine Sackgasse, auf einen Weg, der es, wenn es nicht einhält, zum Verrat führt“ (Seite 554).

Genosse Enver Hoxha verurteilt besonders scharf und voll Empörung die chinesischen „Ratschläge“ und Erpressungen, die auch unsere Partei dazu bringen sollten, den Verräterweg der Versöhnung und der prinzipienlosen und gefährlichen Bündnisse mit den jugoslawischen und anderen Revisionisten einzuschlagen.

Wie die Chruschtschow-Revisionisten begleiten auch die chinesischen Führer ihren Kurs der Versöhnung mit den Revisionisten und der Annährung an sie mit Angriffen auf Stalin, als einem Mittel, ihren anti-marxistischen Kurs zu rechtfertigen. Während die chinesischen Führer, angefangen bei Mao Tsetung Schwankungen und Tendenzen zur Bildung einer Einheitsfront mit den Chruschtschow-Breschnew-Revisionisten erkennen lassen und sich mit den jugoslawischen, polnischen, spanischen und anderen Revisionisten vereinigen und küssen, lassen sie keine Gelegenheit verstreichen, um J. Stalin, diesen großen Marxisten-Leninisten, den treuen Schüler und Fortsetzer des Werkes Lenins zu attackieren und zu verunglimpfen. Wie Genosse Enver hervorhebt, nahm Mao Tsetung im Jahr 1956 Tito gegen Stalin in Schutz; auf der Moskauer Beratung des Jahres 1957 rühmte und unterstützte er Chruschtschow und verurteilte Stalin, indem er ihm vorwarf, ungleiche Beziehungen zu den Bruderparteien geschaffen zu haben. Mao Tsetung, Liu Schai-tschi, Tschou En-lai und andere chinesische Führer bezichtigten Stalin auch, „rechte Fehler“ im Klassenkampf, „große Fehler“ gegenüber den Chinesen, chinesische, japanische, polnische, deutsche, tschechische, rumänische, finnische u.a. Gebiete „geraubt zu haben“.

„Nein“, unterstreicht Genosse Enver entschieden, „das nehmen wir ihnen nicht ab. Diese Anschauungen der chinesischen Genossen sind falsch, und sie müssen sie korrigieren, denn es geht dabei um große prinzipielle Fragen“ (Seite 322).

Er betont mit Nachdruck , dass Stalin eine große Persönlichkeit, ein großer Revolutionär, ein großer Marxist-Leninist gewesen ist und es in Jahrhunderten bleiben wird.

Genosse Enver Hoxha verurteilt und brandmarkt die schwankenden, prinzipienlosen und unmarxistischen Stellungnahmen der chinesischen Revisionisten gegenüber den modernen Revisionisten; er bekräftigt dabei zugleich die unerschütterlichen Haltungen der Partei der Arbeit Albaniens im prinzipienfesten und unversöhnlichen Kampf gegen den modern Revisionismus aller Schattierungen, ihre unbeugsame Entschlossenheit, diesen Kampf zu Ende zu führen.

„Zur `Vermähling` der Kommunisten mit den Revisionisten wird es niemals kommen“, schreibt Genosse Enver. „Im Gegenteil, der Kampf wird bis zur völligen Zerschlagung des modernen Revisionismus und bis zum vollen Sieg des Marxismus-Leninismus weitergehen (Seite 109).



2.

Die heutige Entwicklung der

Beziehungen Chinas zu den USA,

die Tatsache, dass China eine politische und militärische Allianz mit dem amerikanischen Imperialismus einging und dass Chinas Türen und Tore für das unaufhaltsame Einströmen des amerikanischen Kapitals und des amerikanischen Lebensstils aufgestoßen wurden,

sind ein glänzender Beweis der Schärfe und der Weitsicht der Analyse, die Genosse Enver Hoxha sofort unternahm, als sich die Tendenzen der chinesischen Führung zu einer Annäherung an den amerikanischen Imperialismus bemerkbar machten.

Genossen Enver Hoxha analysiert Schritt für Schritt den Prozess der pragmatischen Wandlung der Achse der chinesischen Politik – von den Losungen vom „Kampf Zahn um Zahn gegen den amerikanischen Imperialismus“, über die chinesische Taktik der „Einheitsfront unter Einschluss auch der Revisionisten gegen den Imperialismus“, bis hin zur Versöhnung und Annäherung an den amerikanischen Imperialismus gegen den sowjetischen Sozialimperialismus.

Genosse Enver Hoxha verfolgt wachsam diese Entwicklung, von den ersten „Anzeichen“ an, als die chinesische Führung die rumänische Haltung, von den USA Kredite aufzunehmen (Notiz vom 18. August 1964), zu rechtfertigen suchte, und bis hin zu Nixons China-Besuch, und verurteilte aufs Schärfste die chinesische Politik der Anlehnung an den amerikanischen Imperialismus und der Kompromiss mit ihm als eine Politik, der eine anti-marxistische, anti-revolutionäre Linie zu Grunde liegt. Er entlarvt auch die von der chinesischen Führung angenommenen anti-marxistischen und unehrlichen Methoden der Geheimdiplomatie. Im Zusammenhang mit Nixons China-Reise schreibt Genosse Enver:

„... nicht in erster Linie seinen Freund und Verbündeten, Albanien, in Kenntnis setzen und danach auch die ganze Weltöffentlichkeit, das ist eine Niederträchtigkeit, das ist handfester Revisionismus, das ist keine `Volksdiplomatie` , wie die Chinesen behaupten, sondern Geheimdiplomatie mit den Häuptern des amerikanischen Imperialismus“ (Seite 549).

Der Besuch des Oberhaupts des amerikanischen Imperialismus und der herzliche Empfang, der ihm von der chinesischen Führung mit Mao Tsetung und Tschou En-lai an der Spitze zuteil wurde, besonders zu einer Zeit, da die verbrecherischen amerikanischen Bombenangriffe auf Vietnam mit unerhörlicher Intensität und Barbarei fortgesetzt wurden, waren das große Alarmsignal für die gefährliche Wendung, die die chinesische Politik genommen hatte.

Genosse Enver analysiert eingehend, mit eiserner Logik und mit Weitsicht den Inhalt und die Folgen dieser Politik. „ China“, so schließt Genosse Enver, „ marschiert sehr schnell und in Etappen in Richtung auf den Weg einer revisionistischen Großmacht, hin zur Verwandlung seiner Linie in eine revisionistische Linie. Augenblicklich befindet es sich im schärfer zugespitzten Kampf mit den Sowjets, die von ihm in ihrer revisionistischen ideologischen Hegemonie und als sozialimperialistische Großmacht bedroht werden, sowie im Zustand des Lächelns und freundschaftlicher Verbindungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika, im Sinne des Gleichgewichts und der Konsolidierung als kapitalistische Großmacht“ (Zitat ohne Seitenangabe).

Genosse Enver warnt vor den verhängnisvollen Folgen des von der chinesischen Führung gesteuerten Kurses, vor den großen Gefahren, die dieser Kurs für die Völker darstellt, sollte er nicht unterbunden werden.

„In der ersten Phase“, unterstreicht Genosse Enver, „ schlägt China den Weg der Übereinkunft mit dem revisionistischen Verrat ein, den Weg der Diskreditierung in der internationalen Arena, in den Augen der Völker und der Kommunisten. Die zweite Phase ist das Spiel der drei Supermächte, neuer Kombinationen, der Ausbalancierung der Kräfte, der schärferen Streitigkeiten in der internationalen Arena. Die Völker und die Marxisten-Leninisten müssen aufopferungsvoll kämpfen, um diesen weltweiten regressiven Kurs aufzuhalten“ (Seite 552).

Wir sind heute Zeugen, wie diese Voraussagen des Genossen Enver sich in der Praxis bestätigt haben und weiterhin bestätigen. Das sozialimperialistische China mischt heute aktiv im Spiel der Supermächte mit und während es seinem Kurs der Allianz mit dem amerikanischen Imperialismus fortsetzt, geht es jetzt, wie bereits bekannt, auch Gespräche mit den sowjetischen Sozialimperialisten ein.



3.

Eine beträchtliche Zahl der in „Betrachtungen über China“ vorhandenen Materialien sind der Analyse der sogenannten

Großen Proletarischen Kulturrevolution

gewidmet,

bei der sich in scharfen Formen, wenn auch hinter einer ultrarevolutionären Phraseologie versteckt, die Abweichungen Mao Tsteungs und der KP Chinas von den Lehren des Marxismus-Leninismus in einer Reihe von bedeutenden Fragen der innenpolitischen Entwicklung Chinas abzeichneten.

Die Partei der Arbeit Albaniens unterstützte die Entwicklung der Kulturrevolution in China, die nach den Unterlagen, über die unsere Partei damals verfügte, den Eindruck hervorrief, als sei sie gegen die revisionistischen und kapitalistischen Elemente gerichtet, etwa gegen Liu Schai-tschi, Deng Hsiao-ping, Peng Tschen und andere, die teilweise die Macht an sich gerissen hatten und darauf abzielten, China auf den Weg des Kapitalismus zu führen. Das Ziel unserer Partei und des Genossen Enver Hoxha war, dem chinesischen Volk zu helfen, der KP Chinas zu helfen und die sozialistische Ordnung und die Diktatur des Proletariats zu verteidigen und zu konsolidieren, die, wie man glaubte, in China existierten, unabhängig von den schweren revisionistischen Fehlern, die gemacht worden waren, wie beispielsweise der Beibehaltung des kapitalistischen Gewinns, der Linie des 8. Parteitages der KP Chinas, der opportunistischen Haltung gegenüber den Feinden und den Konterrevolutionären usw. Ganz besonders, da man glaubte, diese Entstellungen, denen gegenüber unsere Partei auch vorher ihre Vorbehalte gehabt hatte, seien unter dem Einfluss der revisionistischen Elemente geschehen, die die Kulturrevolution gestürzt hatte.

Doch, wie auch aus dem ersten Band des Werks des Genossen Enver Hoxha „Betrachtungen über China“ hervorgeht, hat unsere Partei von Anfang an ihre ernsten Vorbehalte und Zweifel gegenüber dieser sogenannten Kulturrevolution geäußert, gegenüber den Ursachen, die zu ihrer Entfesselung führten, gegenüber der Art und Weise und den Methoden, wie sie durchgeführt wurde usw., bis sie schließlich zum endgültigen Ergebnis gelangte, dass sie weder eine Revolution, noch groß, noch kulturell, geschweige denn proletarisch war, sondern ein prinzipienloser Kampf um die Macht, bis zur Anwendung von Waffengewalt zwischen entgegengesetzten bürgerlichen und kleinbürgerlichen Fraktionen, Strömungen und Linien innerhalb der Führung der KP Chinas und des chinesischen Staates.

Genosse Enver Hoxha stellt die Frage, was diese kritische Situation in China verursacht hatte, welche Gründe zum Ausbruch der sogenannten Kulturrevolution führten, und gelangt schließlich zur Schlussfolgerung, dass diese Ursachen in den schweren Fehlern in der Linie und in der Tätigkeit der KP Chinas gesucht werden müssen.

„Liu Schao-tschi, Deng Hsia-ping & Co“, schreibt Genosse Enver, „sind den Fakten nach wirkliche Verräter am Marxismus-Leninismus gewesen, deshalb muss ihnen der Todesstoß versetzt werden. Das hätte b e i z e i t e n geschehen müssen“ (Seite 382).

Doch es drängten sich die Fragen auf: Wie konnte nur erlaubt werden, dass diese feindliche Arbeit getan wurde?

„Was hat Mao während dieser 18 Jahre getan und warum hat er zugelassen, dass die Partei geschwächt wurde? Warum hat er sie den Revisionisten überlassen, die sie von innen her zersetzt haben? War Genosse Mao während dieser ganzen `finsteren` Periode isoliert, in der Minderheit, oder war auch er im opportunistischen Fahrwasser, hat er zwei Linien in der Kommunistischen Partei Chinas geduldet?“ (Seite 365).

Die weitere Entwicklung in der Innen- und Außenpolitik Chinas, die spätere, vollständigere und vertiefte Analyse der Ereignisse und Tatsachen, eine eingehendere und allseitige Untersuchung der Ansichten und der Praxis der KP Chinas und Mao Tsetungs zeigten, wie Genosse Enver Hoxha in „Imperialismus und Revolution“ und in anderen Schriften nachgewiesen hat, dass die Wurzeln des Übels, die tiefe Ursache, die auch zur sogenannten Kulturrevolution führte, in der anti-marxistischen, revisionistischen, pragmatischen und eklektischen Generallinie der KP Chinas und ihrer theoretischen Basis, den berüchtigten „Mao Tsetungideen“ liegen.

Genosse Enver übt eine scharfe prinzipielle Kritik an der Tatsache, dass die Parteiführung durch die persönliche Leitung Mao Tsetungs ersetzt und sein Kult beispiellos aufgebläht wurde. „Der Name der Partei“, schreibt Genosse Enver, „ist ganz und gar durch den Namen Maos, ... ersetzt worden ... Mao ist an die Stelle der Partei getreten und Maos Ideen an die Stelle des Marxismus-Leninismus“ (Seite 277).

Dieser Weg und diese Methoden sind dem Marxismus vollkommen fremd, sind absolut nicht zu rechtfertigen und sehr schädlich.

Besonders gefährlich und unannehmbar ist, wie Genosse Enver Hoxha in vielen seiner Aufzeichnungen hervorhebt, die Tatsache, dass die Armee über die Partei gestellt und dazu benutzt wird, einen Staatsstreich zur Beherrschung der Partei durchzuführen, was sowohl von Mao Tsetung als auch von seinen Gegnern praktiziert wurde.

Dass die Massen auf anarchistische Weise der Partei entgegengestellt werden, hat mit einer wahren revolutionären Bewegung nichts gemein und kann mit ihr auch nichts gemein haben; es ist aber in China während der sogenannten Kulturrevolution geschehen, und gerade das unterwirft Genosse Enver einer scharfen Kritik.

„Es ist ein großer, katastrophaler Fehler“, schreibt Genosse Enver, „die Partei im Dunkeln zu lassen und ihr die Massen entgegenzustellen, die Führung der Partei, die wahre kollektive Führung dem unkontrollierten, ungeleiteten oder auf spontane und irreguläre Weise entfachten Feuer der breiten Massen oder der `Rotgardisten` anzusetzen“ (Seite 352).

Die geschaffene Anarchie, betonte Genosse Enver, kann nicht durch Anarchie bekämpft werden. Allerdings wurde in dieser „revolutionären Bewegung“, die man als die breiteste in der Geschichte anpries, die entscheidende Kraft jeder wahren sozialistischen Revolution, die Arbeiterklasse, im Schatten gelassen, ebenso war die „Zerschlagung des bürgerlich-revisionistischen Angriffs“ und die „Verteidigung der Diktatur des Proletariats“ den „Rotgardisten“ überlassen worden, den Jugendlichen der Schulen und Universitäten.

Außer diesen fundamentalen Aspekten unterwirft Genosse Enver um ersten Band von „Betrachtungen über China“ auch eine Reihe von weiteren Entstellungen, die besonders während der sogenannten Proletarischen Kulturrevolution festgestellt wurden, einer kritischen Analyse, so die prinzipienlosen und opportunistischen Haltungen in China zu den feindlichen, gegen die Partei gerichteten, revisionistischen Elementen, oder die nihilistischen, extremistischen und chauvinistischen Haltungen zum fortschrittlichen Kulturerbe der Vergangenheit und der fortschrittlichen Kultur anderer Völker.

Im Lichte einer solchen marxistisch.-leninistischen Analyse weist Genosse Enver entschieden die brutalen Versuche der chinesischen Führung, allen marxistisch -leninistischen Parteien und sozialistischen Ländern Mao Tsetung als den „Größten Marxisten in der Geschichte des Kommunismus“ und die „Erfahrung“ der sogenannten Proletarischen Kulturrevolution aufzuzwingen, zurück.

„Die chinesische Presse“, schreibt Genosse Enver, „bombadiert Mao mit Lobgesängen und schmückenden Beiworten und macht ihn dabei zum wahren Gott, sie liquidiert Marx, Engels, Lenin und Stalin, als ob es nichts wäre, und geht skandalöser Weise so weit zu sagen: `Diejenigen, die nicht dem Weg Maos und der Kulturrevolution folgen, seien es nun revolutionäre Marxisten auf der Welt, oder auch Länder, in denen die Diktatur des Proletariats an der Macht ist, sind Abweichler!“ Das ist nicht marxistisch, das ist trotzkistisch, das ist falsch... Was uns betrifft ... unser einziger Weg, der richtige, der unfehlbare ist und bleibt der Marxismus-Leninismus“ (Seite 384).



4.

In „Betrachtungen über China“ schenkt Genosse Enver den Problemen der

Beziehungen zwischen den Bruderparteien und der Einheit in der marxistisch-leninistischen Bewegung

große Aufmerksamkeit.

Auf diesem Gebiet widersetzt er sich entschieden den chauvinistischen Haltungen der chinesischen Führung, die die Bruderparteien „ihrem Taktstock“ zu unterwerfen sucht.

Die chinesische Politik gegenüber den marxistisch-leninistischen Parteien und Organisationen ist, wie Genosse Enver Hoxha hervorhebt, nicht im geringsten freundschaftlich, vor allem keineswegs prinzipienfest und marxistisch. Die chinesischen Führer betrachten sie herablassend, unterstützen sie nicht, helfen ihnen nicht, ganz besonders gewähren sie ihnen keine ideologische Unterstützung im Kampf gegen die revisionistischen Parteien und im Kampf gegen die anarchistischen, trotzkistischen und anderen Gruppen. Sie nähern sich den jugoslawischen, spanischen, italienischen und anderen Revisionisten, halten Kontakt zu ihnen und führen Gespräche mit ihnen, zugleich haben sie Verbindungen zu allerlei Gruppen, Gegnern der marxistisch-leninistischen Parteien, wenn diese nur Mao Tsetung und die Kulturrevolution rühmen, ganz egal, was für Tendenzen diese Gruppen haben.

Die Falschheit und die keineswegs internationalistischen Ziele der chinesischen Führer in ihrer Haltung zur marxistisch-leninistischen Bewegung und den Bruderparteien wird auch durch ihre ablehnende Haltung zu den multilateralen Beratungen und Veranstaltungen dieser Parteien enthüllt. Weshalb aber sind sie gegen solche Beratungen? Genosse Enver Hoxha enthüllt, dass sie zum einen die Konfrontation der Linie, der Ansichten und der schwankenden, prinzipienlosen und revisionistischen Haltungen der KP Chinas mit dem gemeinsamen marxistisch-leninistischen Denken vermeiden wollen. Die Einheit der marxistisch-leninistischen Bewegung sehen die chinesischen Führer von den Positionen des Chauvinismus einer „großen Partei“ aus. Die chinesische Führung, hebt Genosse Enver Hoxha hervor, „meint, es genüge, wenn alle einhellig das billigen, was heute in China vor sich geht, und unsere Einheit sei damit gestählt“ (Seite 285).

Zum Anderen reduziert die Führung der KP Chinas die Beziehungen zu den marxistisch-leninistischen Parteien allein auf bilaterale Kontakte und sucht so die Bruderparteien zu blinden Anhängern der KP Chinas, zu ihren folgsamen Werkzeugen zu machen.

Genosse Enver Hoxha entlarvt in „Betrachtungen über China“ diese anti-marxistischen, chauvinistischen und spalterischen Haltungen der Führung der KP Chinas und bekundet entschieden die vorbehaltlose Unterstützung der Partei der Arbeit Albaniens für die neuen marxistisch-leninistischen Parteien und Kräfte. Zugleich legt Genosse Enver die klare und unmissverständliche Position der PAA zur allseitigen Festigung der Zusammenarbeit zwischen den Bruderparteien und zur Einheit der marxistisch-leninistischen Weltbewegung im gemeinsamen Kampf gegen Imperialismus, Revisionismus und Reaktion, für den Sieg der Revolution, der nationalen Befreiung und des Sozialismus, für den Triumph des Marxismus-Leninismus dar.



5.

Das Buch des Genossen Enver Hoxha „Betrachtungen über China“ beleuchtet sorgfältig, argumentierend und überzeugend an Hand von unzähligen Tatsachen und Schritt für Schritt die Wahrheit in der

Entwicklung der chinesisch-albanischen Beziehungen.

Es ist eine scharfe Anklage gegen die unkorrekten, unfreundschaftlichen, unehrlichen und chauvinistischen Haltungen der chinesischen Führung mit Mao Tsetung und Tschou En-lai an der Spitze gegenüber unserer Partei und unserem Land. Haltungen, die später zu solchen albanienfeindlichen Akten führen sollten, wie die einseitige Einstellung der Kredite und wirtschaftlichen und militärischen Hilfen für das sozialistische Albanien.

Wie die tiefgehende und mit Fakteb belegte marxistisch-leninistische Analyse dieser Probleme, die Genosse Enver in „Betrachtungen über China“ vornimmt, zeigt, ist die tiefe Ursache der Verschärfung der Beziehungen zwischen den beiden Parteien in der Tatsache zu suchen, dass die PAA fest und unerschütterlich auf den Positionen des Marxismus-Leninismus bleibt, die KP Chinas sich aber täglich mehr von den revolutionären und internationalistischen, marxistisch-leninistischen Positionen in diesen bedeutenden Fragen entfernte und immer mehr auf revisionistische kapitulationistische und großmachtchauvinistische Positionen abglitt.

Darin, dass die PAA nicht akzeptierte, sich der anti-marxistischen Linie und den chauvinistischen Erpressungen der Führung der KP Chinas zu unterwerfen, sowie in der Beharrlichkeit unserer Partei, von den prinzipiellen marxistisch-leninistischen Positionen nicht abzurücken und mutig ihr Wort zu sagen, muss auch die wahre Ursache der feindseligen und albanienfeindlichen Haltungen der chinesischen Revisionisten gesucht werden, die sie sogar zum gehässigen Akt der Einstellung der zivilen und militärischen Hilfen an Albanien veranlassten.

Wie im ersten Band von „Betrachungen über China“, an Hand zahlreicher Tatsachen gezeigt wird, hat die KP Chinas, obwohl sie die Partei der Arbeit Albaniens in Worten aus ihren engsten Verbündeten bezeichnete, mit den bürgerlichen Methoden der Geheimdiplomatie stets hinter ihrem Rücken gehandelt, wobei sie unter allen Umständen ihre einfachste Unterrichtung vermied, von Konsultationen oder einem Gedankenaustausch mit ihr über die großen prinzipiellen Probleme, von gemeinsamem Interesse gar nicht zu reden.

Tatsache ist, dass sich die Führung der KP Chinas Jahre hindurch bemüht hatte, eine Gegenüberstellung der Ansichten und einen Gedankenaustausch mit der Partei der Arbeit Albaniens unbedingt zu vermeiden, wobei sie stets die chauvinistische Position einer „großen Partei“ einnahm, die der Ansicht ist, dass jede Art von Besprechungen überflüssig ist, alle anderen Parteien sich blindlings und widerspruchslos das zur „Generallinie“ zu machen haben, was die Kommunistische Partei Chinas sagt und tut. Eine solche Haltung aber ist, wie Genosse Enver hervorhebt, unmarxistisch und unakzeptabel.

„Unsere Seite“, schreibt Genosse Enver, „war stets die, die den Meinungsaustausch mit den chinesischen Genossen über verschiedene Probleme gesucht hat ... Wir werden mit dieser richtigen und marxistischen Arbeitsmethode fortfahren. Wir werden den chinesischen Genossen stets unsere Ansichten vortragen, sei es auch schwer für uns oder bitter für sie. Und wir werden von ihnen fordern, über die Ansichten zu diskutieren, nicht aber `nicht zu diskutieren`, aus Angst, es werde dabei `zur Polemik kommen`“ (Seite 114).

Wie das Buch des Genossen Enver Hoxha „Betrachtungen über China“ klar zeigt, hat sich die Partei der Arbeit Albaniens von den brutalen Erpressungen der Führung der KP Chinas, sie zum Verzicht auf ihre richtige Haltungen zu bringen, nicht gebeugt; ganz im Gegenteil trotzte sie ihnen mutig und nahm dabei auch die eventuellen wirtschaftlichen Maßnahmen gegen unser Land in Kauf, mit denen die chinesische Seite in verschiedenen Formen und auf verschiedene Weise unserer Partei immer wieder drohte. Das waren dieselben anti-marxistischen und großmachtchauvinistischen Methoden, die früher auch die chruschtschow-revisionistische Clique gegen unsere Partei und unser Land angewandt hatte, und die damit jedoch ein vollkommenes Fiasko erlitten hatten. Genosse Enver Hoxha verurteilte die brutalen Erpressungen der chinesischen Führung schärfstens und schreibt am 3. November 1964:

„Jenen eisernen Faustschlag, den der Marxismus-Leninismus einem `Dirigentenstab` versetzt hat, wird er genauso hart auch einem anderen, auch zwei `Dirigentenstäben` zusammen, auch einer weiteren Clique vereinter Dirigenten versetzen ... Doch auch wenn wir klein sind, auch wenn unsere Partei eine kleine Partei und unser Volk ein kleines Volk ist, so hat doch niemand die Macht, uns den Mund zu verschließen, uns daran zu hindern, die Wahrheit zu sagen, die Wahrheit zu verteidigen, den Marxismus-Leninismus zu verteidigen“ (Seite 142-143).

Die Interessen des Vaterlandes, der Partei, des Marxismus-Leninismus, unterstreicht Genosse Enver, erlauben uns auf keinen Fall, die Wachsamkeit gegenüber jemandem abzuschwächen, der auch nur das geringste Anzeichen einer Schwankung zeigt, es ist unsere Pflicht, denjenigen, die schwanken, zu raten und zu helfen; wenn sie sich uns gegenüber verächtlich und arrogant, herrisch benehmen, verweisen wir sie auf ihren Platz, indem wir entschieden, ohne zu schwanken unsere korrekten marxistisch-leninistischen Wege gehen. Gerade diese korrekte und prinzipienfeste Haltung hat die Partei der Arbeit Albaniens auch der KP Chinas gegenüber eingenommen.

Das Erscheinen des Buches des Genossen Enver Hoxha „Betrachtungen über China“ sowie seiner anderen Werke gibt allen albanischen Kommunisten und den Werktätigen unseres Landes eine starke Waffe an die Hand für ihren Kampf, für ihre revolutionäre ideologische und politische Erziehung und Stählung. Die Parteiorganisationen und die Massenorganisationen, die Kommunisten und Kader, die breiten Massen der Werktätigen in Stadt und Land müssen das Buch des Genossen Enver „Betrachtungen über China“ neben „Imperialismus und Revolution“ und anderen Werken, einem eingehenden Studium zu ihrer marxistisch-leninistischen Erziehung zu Grunde legen und aus diesem Studium Lehren für ihre praktische Arbeit und Tätigkeit ziehen.





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Enver Hoxhas „Betrachtungen über China“ (Band I)