Die Schlacht um Stalingrad

 

759,560 sowjetische Helden wurden mit dieser Medaille ausgezeichnet für die Verteidigung von Stalingrad - 22. Dezember 1942.

 

 

J. W. Stalin

 

STALIN: "Über den großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion"

 

 

 

BEFEHL
DES OBERSTEN BEFEHLSHABERS

AN DIE TRUPPEN DER DONFRONT

2. Februar 1943

DONFRONT.

An den Vertreter des Hauptquartiers des Ober-
kommandos Marschall der Artillerie Genossen
WORONOW,
den Oberbefehlshaber der Truppen der Don-
front Generaloberst Genossen ROKOSSOWSKI

Ich beglückwünsche Sie und die Truppen der Donfront, zu dem erfolgreichen Abschluss der Liquidierung der bei Stalingrad eingekesselten feindlichen Truppen.

Allen Kämpfern, Kommandeuren und politischen Funktionären der Donfront spreche ich meinen Dank aus für die ausgezeichneten Kampfoperationen.

Der Oberste Befehlshaber
J. Stalin
Moskau, Kreml, 2. Februar 1943

 

BEFEHL
DES OBERSTEN BEFEHLSHABERS

AN DIE TRUPPEN DER SÜDWEST-, DER SÜD-,
DER DON-, DER NORDKAUKASUS-, DER WORO-
NESH-, DER KALININ-, DER WOLCHOW- UND
DER LENINGRADER FRONT

25. Januar 1943

Im Ergebnis von zwei Monaten Offensivkämpfen durchbrach die Rote Armee in breiter Front die Verteidigungsstellungen der faschistischen deutschen Truppen, zerschlug 102 Divisionen des Gegners und machte mehr als 200 000 Gefangene, erbeutete 13 000 Geschütze und viel anderes Kriegsmaterial und rückte bis zu 400 Kilometer vor. Unsere Truppen errangen einen bedeutenden Sieg. Die Offensive unserer Truppen dauert an.

Ich beglückwünsche die Kämpfer, Kommandeure und politischen Funktionäre der Südwest-, der Süd-, der Don-, der Nordkaukasus-, der Woronesh-, der Kalinin-, der Wolchow- und der Leningrader Front zu ihrem Sieg über die faschistischen deutschen Eindringlinge und ihre Bundesgenossen: die Rumänen, die Italiener und die Ungarn, bei Stalingrad, am Don, im Nordkaukasus, bei Woronesh, im Raum von Welikije Luki und südlich vom Ladogasee.

Ich spreche meinen Dank aus dem Kommando und den heldenmütigen Truppen, die die Hitlerarmeen im Vorgelände von Stalingrad zerschmettert, die Blockade Leningrads durchbrochen und von den deutschen Okkupanten die Städte Kantemirowka, Bjelowodsk, Morosowski, Millerowo, Starobjelsk, Kotelnikowo, Simowniki, Elista, Salsk, Mosdok, Naltschik, Mineral-nyje Wody, Pjatigorsk, Stawropol, Armawir, Walujki, Rossosch, Ostrogoshsk, Welikije Luki, Schlüsselburg, Woronesh sowie viele andere Städte und tausende Ortschaften befreit haben.

Vorwärts, zur Zerschmetterung der deutschen Okkupanten und deren Vertreibung aus unserem Heimatland!

Der Oberste Befehlshaber
J. Stalin
Moskau, Kreml, 25. Januar 1943

 

 

J. W. Stalin

BEFEHL
DES OBERSTEN BEFEHLSHABERS

Nr. 95

MOSKAU, 23. FEBRUAR 1943

Genossen Rotarmisten und Matrosen der Roten Flotte, Kommandeure und politische Funktionäre, Partisanen und Partisaninnen! Heute feiern wir den 25. Jahrestag der Roten Armee.

Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seitdem die Rote Armee geschaffen wurde. Geschaffen wurde sie zum Kampfe gegen die ausländischen Eindringlinge, die unser Land unterjochen wollten. Der 23. Februar 1918, an dem die Abteilungen der Roten Armee vor Pskow und Narwa die Truppen der deutschen Landräuber aufs Haupt schlugen, wurde zum Geburtstag der Roten Armee erklärt.

In zähem Kampfe gegen die fremden Eindringlinge behauptete die Rote Armee in den Jahren 1918 bis 1921 die Ehre, Freiheit und Unabhängigkeit unserer Sowjetheimat, behauptete sie das Recht der Völker unseres Landes, ihr Leben so aufzubauen, wie es der große Lenin gelehrt hat.

Zwei Jahrzehnte schützte die Rote Armee die friedliche Aufbauarbeit des Sowjetvolkes. Die Völker unseres Landes vergaßen niemals, dass die fremden Landräuber es auf unser Land abgesehen hatten, und trugen unermüdlich Sorge für die Stärkung der Roten Armee, rüsteten sie mit erstklassigen technischen Kampfmitteln aus und bildeten liebevoll Kader von Sowjetkämpfern heran.

Die Rote Armee ist eine Armee zur Verteidigung des Friedens und der Freundschaft zwischen den Völkern aller Länder. Sie wurde nicht zur Eroberung fremder Länder, sondern zur Verteidigung der Grenzen des Sowjetlandes geschaffen. Die Rote Armee achtete stets die Rechte und die Unabhängigkeit aller Völker.

Doch im Juni 1941 überfiel Hitlerdeutschland wortbrüchig unser Land, indem es in brutaler und niederträchtiger Weise den Nichtangriffspakt verletzte. Und die Rote Armee sah sich gezwungen, ins Feld zu ziehen, um ihre Heimat gegen die deutschen Eindringlinge zu verteidigen und sie aus unserem Lande zu vertreiben. Seit dieser Zeit wurde die Rote Armee zu einer Armee des Kampfes auf Leben und Tod gegen die Hitlerschen Truppen, zu einer Armee von Rächern der Gewalttaten und Erniedrigungen, denen unsere Brüder und Schwestern in den besetzten Gebieten unserer Heimat durch die faschistischen deutschen Schufte unterworfen werden.

Die Rote Armee begeht den 25. Jahrestag ihres Bestehens im entscheidenden Augenblick des Vaterländischen Krieges gegen Hitlerdeutschland und seine Handlanger: die Italiener, Ungarn, Rumänen und Finnen.

20 Monate sind vergangen, seitdem die Rote Armee einen in der Geschichte beispiellosen heldenhaften Kampf gegen den Einfall der faschistischen deutschen Horden führt. Da keine zweite Front in Europa besteht, trägt die Rote Armee die ganze Schwere des Krieges allein. Nichtsdestoweniger hat die Rote Armee dem Ansturm der faschistischen deutschen Heerhaufen nicht nur standgehalten, sondern sie ist im Verlauf dos Krieges zum Schrecken der faschistischen Armeen geworden.

In den schweren Kämpfen im Sommer und Herbst 1942 hat die Rote Armee der faschistischen Bestie den Weg verlegt. Unser Volk wird für immer das Andenken an die heldenhafte Verteidigung Sewastopols und Odessas bewahren, an die hartnäckigen Kämpfe bei Moskau und im Vorgebirge des Kaukasus, im Raum von Rshew und bei Leningrad, an die Schlacht unter den Mauern Stalingrads, die gewaltigste Schlacht der Kriegsgeschichte. In diesen gewaltigen Schlachten haben unsere heldenmütigen Kämpfer, Kommandeure und politischen Funktionäre die Kampfbanner der Roten Armee mit unvergänglichem Ruhm bedeckt und ein festes Fundament für den Sieg über die faschistischen deutschen Heere gelegt.

Vor drei Monaten haben die Truppen der Roten Armee die Offensive im Raum von Stalingrad begonnen. Seither liegt die Initiative der Kriegshandlungen in unseren Händen, während Tempo und Stoßkraft der Angriffsoperationen der Roten Armee nicht nachlassen. Heute greift die Rote Armee unter den schweren Verhältnissen des Winters an einer Front von 1500 Kilometern an und erzielt fast überall Erfolge. Im Norden, bei Leningrad, an der Mittelfront, im Raum von Charkow, im Donezbecken, bei Rostow, an der Küste des Asowschen und des Schwarzen Meeres versetzt die Rote Armee den Hitlertruppen einen Schlag nach dem anderen. In drei Monaten befreite die Rote Armee vom Feinde: die Gebiete Woronesh und Stalingrad, die autonomen Republiken Tschetscheno-Inguschetien, Nordossetien, Kabardino-Balkarien und Kalmiickien, die Regionen Stawropol und Krasnodar, das Tscher-kessische, Karatschajewsche und Adygäische Autonome Gebiet sowie fast das ganze Rostower, Charkower und Kursker Gebiet.

Die Massenvertreibung der Feinde aus dem Sowjetland hat begonnen.

Was hat sich in diesen drei Monaten geändert? Woher diese großen Misserfolge der Deutschen? Wo liegen die Ursachen dieser Misserfolge?

Geändert hat sich das Kräfteverhältnis an der sowjetisch-deutschen Front. Es handelt sich darum, dass das faschistische Deutschland seine Kräfte immer mehr erschöpft und schwächer wird, während die Sowjetunion ihre Reserven immer mehr entfaltet und stärker wird. Die Zeit arbeitet gegen das faschistische Deutschland.

Hitlerdeutschland, das die Rüstungsindustrie Europas gezwungen hat, für Deutschland zu arbeiten, war bis in die letzte Zeit hinein an technischen Kampfmitteln, vor allem an Panzern und Flugzeugen, der Sowjetunion überlegen. Darin bestand sein Vorsprung. Doch in den 20 Monaten des Krieges hat sich die Lage geändert. Dank der aufopferungsvollen Arbeit der Arbeiter, Arbeiterinnen, Ingenieure und Techniker der Rüstungsindustrie der Sowjetunion ist während des Krieges die Produktion von Panzern, Flugzeugen und Geschützen gewachsen. In derselben Zeit hat der Feind an der sowjetisch-deutschen Front ungeheure Verluste an technischen Kampfmitteln, besonders an Panzern, Flugzeugen und Geschützen, erlitten. Allein in den drei Monaten der Offensive der Roten Armee im Winter 1942/43 haben die Deutschen mehr als 7000 Panzer, 4000 Flugzeuge, 17000 Geschütze und viele andere Waffen eingebüßt.

Gewiss, die Deutschen werden suchen, diese Verluste wettzumachen. Dies wird jedoch nicht so leicht zu bewerkstelligen sein, da der Gegner nicht wenig Zeit brauchen wird, um diese ungeheuren Verluste an technischen Kampfmitteln zu ersetzen. Die Zeit drängt aber.

Als Hitlerdeutschland den Krieg gegen die Sowjetunion anfing, verfügte es im Vergleich zur Roten Armee über eine zahlenmäßige Überlegenheit an mobilisierten und einsatzbereiten Truppen. Darin bestand sein Vorsprung. In den 20 Monaten hat sich jedoch die Lage auch auf diesem Gebiet geändert. Im Verlauf des Krieges hat die Rote Armee in Verteidigungs- und Angriffskämpfen an die 9 Millionen faschistischer deutscher Soldaten und Offiziere außer Gefecht gesetzt, davon sind nicht weniger als 4 Millionen auf dem Schlachtfeld gefallen. Völlig vernichtet wurden die rumänische, die italienische und die ungarische Armee, die von Hitler an die sowjetisch-deutsche Front geworfen worden waren. Allein in den letzten drei Monaten wurden 112 Divisionen. des Gegners von der Roten Armee zerschlagen; dabei sind mehr als 700 000 Mann gefallen und mehr als 300000 Mann gefangen genommen worden.

Gewiss wird das deutsche Oberkommando alle Maßnahmen ergreifen, um diesen ungeheuren Ausfall wettzumachen. Erstens ist aber der Mangel an Menschenreserven der schwache Punkt der deutschen Armeen, so dass man nicht weiß, aus welchen Quellen dieser Ausfall gedeckt werden soll. Zweitens, selbst wenn man annimmt, dass die Deutschen auf allen geraden und krummen Wegen die nötige Menge von Menschen zusammenkratzen, werden sie nicht wenig Zeit brauchen, um sie zu sammeln und auszubilden. Die Zeit drängt aber.

Als die Hitlerarmee in den Krieg gegen die Sowjetunion eintrat, hatte sie eine fast zweijährige Erfahrung in der Führung umfangreicher Kriegsoperationen in Europa unter Anwendung der neuesten Kriegsmittel, während die Rote Armee natürlicherweise in der ersten Periode des Krieges diese Kriegserfahrung noch nicht hatte und auch nicht haben konnte. Darin bestand der Vorsprung der faschistischen deutschen Armee. In den 20 Monaten hat sich jedoch die Lage auch auf diesem Gebiet geändert. Im Verlaufe des Krieges wurde die Rote Armee zu einer kampferfahrenen Armee, sie lernte es den Feind unfehlbar zu schlagen unter Berücksichtigung seiner schwachen und starken Seiten, wie es die moderne Kriegswissenschaft fordert. Hunderttausende und Millionen von Kämpfern der Roten Armee wurden zu Meistern ihrer Waffe - des Gewehrs, des Säbels, des Maschinengewehrs, der Artillerie, des Granatwerfers, der Panzerwaffe, des Pionier- und Flugwesens. Zehntausende von Kommandeuren der Roten Armee wurden zu Meistern der Truppenführung. Sie lernten es, persönlichen Wagemut und Kühnheit zu vereinen mit der Kunst, die Truppen auf dem Schlachtfelde zu führen. Sie machten sich von der törichten und schädlichen Taktik der zusammenhängenden Linien frei und stellten sieh fest auf den Boden der Taktik des Manövrierens. .

Man darf es nicht als Zufall betrachten, dass das Oberkommando der Roten Armee nicht nur den Sowjetboden vom Feind befreit, sondern auch den Feind nicht lebend von unserem Boden entkommen lässt und gewaltige Operationen zur Einkesselung und Liquidierung der feindlichen Armeen durchführt, die als Musterbeispiel der Kriegskunst gelten können. Das ist unzweifelhaft ein Zeichen der Reife unserer Kommandeure.

Es kann nicht bezweifelt werden, dass nur die richtige Strategie des Oberkommandos der Roten Armee und die elastische Taktik unserer ausführenden Kommandeure zu einer so hervorragenden Tatsache führen konnten wie der Einkesselung und Liquidierung der gewaltigen 330000 Mann starken Elitearmee der Deutschen bei Stalingrad.

Bei den Deutschen ist in dieser Beziehung bei weitem nicht alles zum Besten bestellt. Ihre Strategie ist fehlerhaft, denn sie unterschätzt in der Regel die Kräfte und Möglichkeiten des Gegners und überschätzt die eigenen Kräfte. Ihre Taktik ist schablonenhaft, denn sie ist bestrebt, die Ereignisse an der Front mit dem Maße dieses oder jenes Paragraphen der Dienstvorschrift zu messen. Die Deutschen sind in ihren Operationen pünktlich und genau, wenn die Lage es gestattet, den Forderungen der Dienstvorschrift nachzukommen. Darin liegt ihre Stärke. Die Deutschen werden hilflos, sobald die Lage kompliziert wird und diesem oder jenem Paragraphen der Dienstvorschrift "nicht mehr entspricht", sondern einen selbständigen Entschluss erheischt, der in der Dienstvorschrift nicht vorgesehen ist. Darin liegt ihre Hauptschwäche.

Das sind die Ursachen, die zur Niederlage der deutschen Truppen und zu den Erfolgen der Roten Armee in den letzten drei Monaten geführt haben.

Daraus folgt jedoch nicht, dass es mit der Hitlerarmee aus ist und dass der Roten Armee nur noch übrig bleibt, sie bis zu den westlichen Grenzen unseres Landes zu verfolgen. So denken würde bedeuten, sich einer unklugen und schädlichen Selbsttäuschung hinzugeben. So denken würde bedeuten, die eigenen Kräfte zu überschätzen, die Kräfte des Gegners zu unterschätzen und in eine Abenteurerpolitik zu verfallen. Der Feind hat eine Niederlage erlitten, ist aber noch nicht besiegt. Die faschistische deutsche Armee macht infolge der ihr von der Roten Armee versetzten Schläge eine Krise durch; das bedeutet aber noch nicht, dass sie sich nicht erholen kann. Der Kampf gegen die deutschen Eindringlinge ist noch nicht zu Ende, er kommt erst zur Entfaltung, er entflammt erst. Es wäre töricht, anzunehmen, dass die Deutschen auch nur einen Kilometer unseres Bodens ohne Kampf aufgeben werden.

Der Roten Armee steht ein harter Kampf gegen einen heimtückischen, grausamen und vorläufig noch starken Feind bevor. Dieser Kampf erfordert Zeit, Opfer, die Anspannung unserer Kräfte und die Mobilisierung aller unserer Möglichkeiten. Wir haben begonnen, die Sowjetukraine vom deutschen Joch zu befreien, aber Millionen Ukrainer schmachten noch unter dem Joch der deutschen Unterdrücker. In Bjelorußland, Litauen, Lettland, Estland, in der Moldau, der Krim, in Karelien wirtschaften vorläufig noch die deutschen Okkupanten und ihre Handlanger. Den feindlichen Armeen wurden wuchtige Schläge versetzt, aber der Feind ist noch nicht besiegt. Die deutschen Eindringlinge leisten wütenden Widerstand, gehen zu Gegenangriffen über, suchen sich in Verteidigungsstellungen festzusetzen und werden sich möglicherweise in neue Abenteuer stürzen. Aus diesem Grunde darf es in unseren Reihen für sorglose Gelassenheit und Überheblichkeit keinen Raum geben.

Das ganze Sowjetvolk freut sich über die Siege der Roten Armee. Aber die Kämpfer, Kommandeure und politischen Funktionäre der Roten Armee müssen stets der Gebote unseres Lehrers Lenin eingedenk sein: "Erstens darf man sich von einem Sieg nicht hinreißen lassen und nicht überheblich werden, zweitens muss man den Sieg verankern, und drittens gilt es, den Gegner endgültig zu schlagen."

Zur Befreiung unserer Heimat vom verhassten Feind, zum endgültigen Sieg über die faschistischen deutschen Okkupanten

BEFEHLE ICH:

1. Unermüdlich ist die Kampfausbildung zu vervollkommnen und die Disziplin, Ordnung und Organisation in der gesamten Roten Armee und in der Kriegsmarine zu festigen.

2. Die Schläge gegen die feindlichen Truppen sind zu verstärken. Unermüdlich und hartnäckig ist der Feind zu verfolgen, ihm ist keine Möglichkeit zu geben, sich in Verteidigungsstellungen festzusetzen, ihm ist weder Tag noch Nacht Ruhe zu lassen; die Verbindungswege des Feindes sind zu unterbrechen, die feindlichen Truppen einzukesseln und zu vernichten, falls sie sich weigern, die Waffen zu strecken.

3. Die Flamme des Partisanenkampfes im Rücken des Feindes ist noch stärker zu entfachen, die Verbindungswege des Feindes sind zu zerstören, die Eisenbahnbrücken zu sprengen, die Beförderung von feindlichen Truppen sowie die Zufuhr von Waffen und Munition zu vereiteln, die Heereslager zu sprengen und in Brand zu stecken, die feindlichen Besatzungen zu überfallen; dem zurückweichenden Feind ist nicht die Möglichkeit zu geben, unsere Dörfer und Städte niederzubrennen; mit allen Kräften, mit allen Mitteln ist der angreifenden Roten Armee zu helfen.

Darin liegt das Unterpfand unseres Sieges.

Genossen Rotarmisten und Matrosen der Roten Flotte, Kommandeure und politische Funktionäre, Partisanen und Partisaninnen!

Im Namen der Sowjetregierung und unserer bolschewistischen Partei begrüße und beglückwünsche ich euch zum 25. Jahrestag der Roten Armee.

Es lebe unsere große Heimat!

Es lebe unsere ruhmvolle Rote Armee, unsere heldenhafte Kriegsmarine, es leben unsere kühnen Partisanen und Partisaninnen!

Es lebe die Partei der Bolschewiki, die die Rote Armee zu Siegen begeistert und ihre Siege organisiert!

Tod den deutschen Okkupanten!

Der Oberste Befehlshaber
J. Stalin

BEFEHL
DES OBERSTEN BEFEHLSHABERS

Nr. 195

MOSKAU, 1. MAI 1943

Genossen Rotarmisten und Matrosen der Roten Flotte, Kommandeure und politische Funktionäre, Partisanen und Partisaninnen, Arbeiter und Arbeiterinnen, Bauern und Bäuerinnen, Kopfarbeiter! Brüder und Schwestern, die ihr vorübergehend unter das Joch der deutschen Unterdrücker geraten seid!

Im Namen der Sowjetregierung und unserer bolschewistischen Partei begrüße und beglückwünsche ich euch zum 1. Mai.

Die Völker unseres Landes begehen den 1. Mai in den harten Tagen des Vaterländischen Krieges. Sie haben ihre Geschicke der Roten Armee anvertraut, und sie sind in ihren Hoffnungen nicht getäuscht worden. Die sowjetischen Krieger sind unter Einsatz ihres Lebens zum Schutz des Vaterlandes angetreten und verteidigen nun schon fast zwei Jahre lang erfolgreich die Ehre und die Unabhängigkeit der Völker der Sowjetunion.

Während des Winterfeldzuges 1942/43 hat die Rote Armee den Hitlertruppen ernste Niederlagen beigebracht, eine gewaltige Menge an Menschen und Material des Feindes vernichtet, zwei Armeen des Feindes bei Stalingrad eingekesselt und liquidiert, über 300000 feindliche Soldaten und Offiziere gefangen genommen und Hunderte von Sowjetstädten und Tausende von Dörfern vom deutschen Joch befreit. , Der Winterfeldzug hat gezeigt, dass die Angriffskraft der Roten Armee gewachsen ist. Unsere Truppen haben nicht allein die Deutschen aus dem Gebiet hinaus geschlagen, das diese im Sommer 1942 okkupiert hatten, sondern auch eine Reihe von Städten und Bezirken besetzt, die sich etwa anderthalb Jahre in den Händen des Feindes befanden. Die Kräfte der Deutschen reichten nicht mehr hin, die Offensive der Roten Armee abzuwenden.

Selbst für die Gegenoffensive an dem schmalen Frontabschnitt im Raum von Charkow sah sich das Hitlersche Oberkommando gezwungen" mehr als dreißig neue Divisionen aus Westeuropa heranzuholen. Die Deutschen rechneten darauf, die Sowjettruppen im Raum von Charkow einzukesseln und unseren Truppen ein "deutsches Stalingrad" zu bereiten. Allein der Versuch des Hitlerschen Oberkommandos, für Stalingrad Revanche zu nehmen, ist gescheitert.

Gleichzeitig damit haben die siegreichen Truppen unserer Verbündeten die deutschen und italienischen Truppen in Libyen und Tripolitanien geschlagen, diese Gebiete vom Feind gesäubert und fahren jetzt fort, den Gegner im Raum von Tunis zu schlagen, während die heldenmütige englische und amerikanische Luftwaffe den Zentren der Rüstungsindustrie Deutschlands und Italiens vernichtende Schläge versetzt und damit die Bildung der zweiten Front in Europa gegen die deutschen und italienischen Faschisten ankündigt.

Somit ist der Schlag gegen den Feind von Osten her, von Seiten der Roten Armee, zum ersten Mal während des Krieges mit dem Schlag von Westen her, von Seiten der Truppen unserer Verbündeten, zu einem einheitlichen gemeinsamen Schlag verschmolzen. Alle diese Umstände zusammengenommen haben die Hitlersche Kriegsmaschine bis auf den Grund erschüttert, dem Weltkrieg einen anderen Lauf gegeben und die notwendigen Voraussetzungen für den Sieg über Hitlerdeutschland geschaffen.

Die Folge war, dass der Feind sich gezwungen sah, eine ernstliche Verschlechterung seiner Lage zuzugeben, und dass er begann, über eine militärische Krise zu lamentieren. Allerdings bemüht sich der Feind, seine kritische Lage mit dem Tamtam der "totalen" Mobilisierung zu verdecken. Doch kein Lärm vermag die Tatsache aus der Welt zu schaffen, dass das Lager der Faschisten tatsächlich eine ernste Krise durchmacht.

Die Krise im Lager der Faschisten findet ihren Ausdruck vor allem darin, dass der Feind gezwungen war, offen von seiner ursprünglichen Einstellung auf den Blitzkrieg abzurücken. Jetzt ist es im Lager der Feinde schon nicht mehr Mode, vom Blitzkrieg zu reden - das geschwätzige Geschrei vom Blitzkrieg ist von einem niedergeschlagenen Gejammer über die Unvermeidlichkeit eines langwierigen Krieges abgelöst. Wenn früher das faschistische deutsche Oberkommando sich mit seiner Taktik der blitzartigen Offensive brüstete, so ist jetzt diese Taktik beiseite geworfen, und die deutschen Faschisten prahlen nicht mehr damit, dass sie einen blitzartigen Angriff durchgeführt haben oder durchzuführen gedenken, sondern damit, dass es ihnen gelungen ist, dem umfassenden Schlag der englischen Truppen in Nordafrika oder der Einkesselung durch die Sowjettruppen im Raum von Demjansk geschickt zu entwischen. In der faschistischen Presse wimmelt es von prahlerischen Meldungen darüber, dass es den deutschen Truppen gelungen sei, von der Front auszureißen und ein neues Stalingrad an diesem oder jenem Abschnitt der Ostfront oder der Front in Tunis zu vermeiden. Das ist offenbar alles, womit die Hitlerschen Strategen sich noch brüsten können.

Die Krise im Lager der Faschisten findet zweitens ihren Ausdruck darin, dass die Faschisten immer häufiger von Frieden zu reden beginnen. Urteilt man nach den Meldungen der Auslandspresse, so kann man den Schluss ziehen, die Deutschen möchten zum Frieden mit England und den Vereinigten Staaten von Amerika kommen, vorausgesetzt, dass diese sich von der Sowjetunion trennen, oder, umgekehrt, sie möchten zum Frieden mit der Sowjetunion kommen, vorausgesetzt, dass diese sich von England und den Vereinigten Staaten von Amerika trennt. Wortbrüchig bis aufs Mark der Knochen, haben die deutschen Imperialisten die Stirn, die Verbündeten an ihrer eigenen Elle zu messen, wobei sie annehmen, dass ihnen einer der Verbündeten auf den Leim gehen würde. Es ist klar, dass die Deutschen nicht darum über Frieden schwatzen, weil es ihnen gut geht. Das Friedensgeschwätz im Lager der Faschisten spricht lediglich dafür, dass sie eine schwere Krise durchmachen. Aber wie kann die Rede sein von einem Frieden mit den imperialistischen Räubern aus dem faschistischen deutschen Lager, die Europa mit Blut getränkt und mit Galgen bedeckt haben? Ist es denn nicht klar, dass einzig und allein die völlige Zerschmetterung der Hitlerarmeen und die bedingungslose Kapitulation Hitlerdeutschlands Europa zum Frieden führen können? Schwatzen die deutschen Faschisten nicht etwa darum über Frieden, weil sie das Herannahen der kommenden Katastrophe fühlen?

Das faschistische deutsch-italienische Lager macht eine schwere Krise durch und steht vor seiner Katastrophe.

Das bedeutet natürlich noch nicht, dass die Katastrophe Hitlerdeutschlands bereits eingetreten ist. Das bedeutet es keineswegs. Hitlerdeutschland und seine Armee sind erschüttert und machen eine Krise durch, aber sie sind noch nicht geschlagen. Es wäre naiv zu glauben, die Katastrophe würde von selbst, spontan eintreten. Es bedarf noch zweier, dreier solch wuchtiger Schläge von Westen und von Osten her, wie sie der Hitlerarmee in den letzten fünf, sechs Monaten versetzt worden sind, damit die Katastrophe Hitlerdeutschlands zur Tatsache wird.

Darum steht den Völkern der Sowjetunion und ihrer Roten Armee sowie unseren Verbündeten und ihren Armeen noch ein harter und schwerer Kampf um den vollständigen Sieg über die Hitlerschen Unmenschen bevor. Dieser Kampf wird von ihnen große Opfer, gewaltige Ausdauer und eiserne Standhaftigkeit erfordern. Sie müssen all ihre Kräfte und Möglichkeiten mobilisieren, um den Feind zu schlagen und dadurch den Weg zum Frieden zu bahnen.

Genossen! Das Sowjetvolk legt für seine Rote Armee die größte Fürsorge an den Tag. Es ist bereit, alle seine Kräfte herzugeben für die weitere Stärkung der Wehrkraft des Sowjetlandes. In weniger als vier Monaten haben die Völker der Sowjetunion dem Fonds der Roten Armee mehr als 7 Milliarden Rubel überwiesen. Das zeigt noch einmal, dass der Krieg gegen die Deutschen tatsächlich ein Volkskrieg, ein Krieg aller Völker ist, die die Sowjetunion bewohnen. Die Arbeiter, die Kollektivbauern und die Intelligenz schaffen mit nimmer ruhenden Händen in den Betrieben und Institutionen, im Verkehrswesen, in den Kollektivwirtschaften und auf den Sowjetgütern und ertragen standhaft und tapfer alle Entbehrungen, die der Krieg mit sich bringt. Aber der Krieg gegen die faschistischen deutschen Eindringlinge fordert, dass die Rote Armee noch mehr Geschütze, Panzer, Flugzeuge, Maschinengewehre, Maschinenpistolen, Granatwerfer, Munition, Ausrüstung und Proviant erhält. Es ist also notwendig, dass die Arbeiter, Kollektivbauern und die ganze Sowjetintelligenz mit verdoppelter Energie für die Front arbeiten.

Es ist notwendig, dass unser ganzes Volk und alle Institutionen im Hinterland harmonisch und präzise arbeiten wie ein gutes Uhrwerk. Denken wir an das Gebot des großen Lenin: "Ist der Krieg einmal unvermeidlich geworden, dann alles für den Krieg! - und die kleinste Schlamperei und der geringste Mangel an Tatkraft müssen nach den Gesetzen der Kriegszeit bestraft werden."

Als Antwort auf das Vertrauen und die Fürsorge des Volkes muss die Rote Armee den Feind noch kräftiger schlagen, schonungslos die deutschen Eindringlinge vernichten und sie, ohne haltzumachen, vom Sowjetboden vertreiben. Im Laufe des Krieges hat die Rote Armee reiche militärische Erfahrungen erworben. Hunderttausende von Kämpfern meistern ihre Waffe schon bis zur Vollkommenheit. Viele Kommandeure haben gelernt, die Truppen auf dem Schlachtfeld geschickt zu führen. Es wäre jedoch unvernünftig, sich dabei zu beruhigen. Die Kämpfer müssen lernen, ihre Waffe gut zu handhaben, die Kommandeure müssen Meister der Kampfführung werden. Aber auch das ist wenig. Im Kriegswesen, und umso mehr in einem Krieg wie dem heutigen, darf man nicht auf der Stelle treten. Im Kriegswesen stehen bleiben heißt zurückbleiben. Wer aber zurückbleibt, wird bekanntlich geschlagen. Darum besteht jetzt die Hauptsache darin, dass die ganze Rote Armee von Tag zu Tag ihre Kampfausbildung vervollkommnet, dass sämtliche Kommandeure und Kämpfer der Roten Armee die Erfahrungen des Krieges studieren und so zu kämpfen lernen, wie es die Sache des Sieges erfordert.

Genossen Rotarmisten und Matrosen der Roten Flotte, Kommandeure und politische Funktionäre, Partisanen und Partisaninnen!

Indem ich euch zum 1. Mai begrüße und beglückwünsche,

BEFEHLE ICH:

1. Alle Kämpfer - Infanteristen, Granatwerferschützen, Artilleristen, Panzermänner, Flieger, Pioniere, Nachrichtenleute, Kavalleristen - haben unermüdlich ihre Kampfmeisterschaft zu vervollkommnen, die Befehle der Kommandeure und die Dienstvorschriften und -anweisungen genau zu erfüllen, unverbrüchlich Disziplin zu halten und Organisiertheit und Ordnung zu wahren.

2. Die Kommandeure aller Waffengattungen und die höheren Truppenführer müssen zu Meistern der Truppenführung werden; geschickt das Zusammenwirken aller Waffengattungen organisieren und sie im Kampf führen; den Gegner studieren, die Aufklärung - dieses Auge und Ohr der Armee - verbessern und dessen eingedenk sein, dass sonst der Feind nicht sicher zu schlagen ist. Die Arbeitskultur der Truppenstäbe ist zu erhöhen, und es muss erreicht werden, dass die Stäbe der Truppenteile und -verbände der Roten Armee zu mustergültigen Organen der Truppenführung werden; die Arbeit der rückwärtigen militärischen Dienste ist auf das Niveau der Forderungen zu heben, die der moderne Krieg stellt; es muss fest im Auge behalten werden, dass der Ausgang der Kampfhandlungen von der vollständigen und rechtzeitigen Versorgung der Truppen mit Munition, Ausrüstung und Verpflegung abhängt.

3. Die ganze Rote Armee muss die Erfolge der Winterkämpfe befestigen und ausbauen, sie darf dem Feinde keinen Zollbreit unseres Bodens abtreten, sie muss gerüstet sein für die entscheidenden Schlachten mit den faschistischen deutschen Okkupanten; muss in der Verteidigung die den Kämpfern unserer Armee eigene Zähigkeit und Standhaftigkeit an den Tag legen. Beim Angriff ist Entschlossenheit zu beweisen; das richtige Zusammenwirken der Truppen, kühnes Manövrieren auf dem Schlachtfeld bis zur Einkesselung und Vernichtung des Gegners ist sicherzustellen.

4. Die Partisanen und Partisaninnen müssen den rückwärtigen Einrichtungen und Diensten des Feindes, den Verkehrswegen, den Versorgungslagern, Stäben und Betrieben des Gegners wuchtige Schläge versetzen und die Nachrichtenverbindungen des Gegners zerstören; die breiten Schichten der Sowjetbevölkerung in den vom Feinde besetzten Gebieten in den kollektiven Befreiungskampf einbeziehen und dadurch die Sowjetbürger vor der Verschleppung in die Sklaverei nach Deutschland und vor der Ausrottung durch die Hitlerschen Bestien bewahren; das Blut und die Tränen unserer Frauen und Kinder, Mütter und Väter, Brüder und Schwestern an den deutschen Eindringlingen erbarmungslos rächen; mit allen Kräften der Roten Armee in ihrem Kampf gegen die niederträchtigen Hitlerschen Unterdrücker helfen.

Genossen!

Der Feind hat bereits die Wucht der vernichtenden .Schläge unserer Truppen zu spüren bekommen. Der Augenblick naht, wo die Rote Armee gemeinsam mit den Armeen unserer Verbündeten der faschistischen Bestie das Rückgrat brechen wird.

Es lebe unsere ruhmreiche Heimat!

Es lebe unsere heldenmütige Rote Armee!

Es lebe unsere heldenmütige Kriegsmarine!

Es leben unsere kühnen Partisanen und Partisaninnen!

Tod den deutschen Okkupanten!

Der Oberste Befehlshaber
Marschall der Sowjetunion
J. Stalin

 

 

 

STALINGRAD

Wassilij Grossmann

 

herausgegeben von der Komintern (SH)

aus Anlass des Gedenkens an 70 Jahre Schlacht um Stalingrad

1942/43

 

 

 

Die Schlacht um Stalingrad

Nikolai Wirta

Drehbuch zum Film in literarischer Form

herausgegeben von der Komintern (SH)

aus Anlass des Gedenkens an 70 Jahre Schlacht um Stalingrad

1942/43

 

 

   "Wir gedenken an die Schlacht um Stalingrad ohne
                                Hass oder Bösartigkeit. Jedoch sind wir der Meinung,
                                daß Stalingrad eine Erfahrung aus der Vergangenheit
                                ist, diese aber nicht vergessen werden darf.
                                Soll dieser Krieg wieder und wieder in Erinnerung
                                gebracht werden ? Mache sagen nein. Aber ich
                                kann mich diesen Meinungen nicht anschließen.

                                An diesen Krieg muß man sich zurückerinnern, bis
                                die Menschheit sagt: "Wir wollen keinen Krieg und
                                werden alles Mögliche tun, um ihn zu verhindern,
                                so daß nie wieder Krieg auf dieser Erde sein wird".
                                Es wird einen Tag geben, an dem wir aufhören, uns
                                an den Krieg zu erinnern, und sagen werden: "Es war
                                der letzte Krieg" - nicht, weil wir dies gerne glauben
                                möchten, dass es so ist, sondern weil wir wissen,
                                dass es so ist."


                         Konstantin Simonov (sowjetischer Schriftsteller).

 

 

 




 

GENOSSE HEINRICH VOSS

Am 70. Jahrestag der Schlacht um Stalingrad gedenken wie unsres verstorbenen Genossen

Heinrich Voss - Mitglied der KPD/ML (Zelle Lüneburg - Ende der 80er Jahre).

Der deutsche Soldat Heinrich Voss überlebte Stalingrad in einer allerletzten dramatischen Sekunde.

Er konnte noch gerade auf das völlig überfüllte Flugzeug aufspringen, das als letztes Stalingrad

verließ.

Von ihm haben wir erfahren, was der deutsche Soldat in der Schlacht von Stalingrad durchgemacht

hat .... und wie heldenhaft die Rote Armee gekämpft und schließlich gesiegt hatte.

 

Heini war einfacher Arbeiter und von Beruf ein ausgezeichneter Schmied.

Er kämpfte bis an sein Lebensende gegen den Hitlerfaschismus und seine Nachgeburt.

[Es war der zweite Ehemann der Mutter des Genossen Wolfgang Eggers.]

Heini zeigte uns gerne mit seiner starken Schmiede-Faust wie er damals auf den so genannten "Hitlerrgruß" zu antworten pflegte:

"Heil"-Kräuter wachsen so hoch ... ("Hitlergruß" der Nazis)

.... aber die Kartoffeln sind soooooooooooo dick !!!!!! ( die erhobene Faust von uns Kommunisten)