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7. November 2016

 

 

folgt uns auf FACEBOOK:

"1917 - 2017"

 

 

Die

Große Sozialistische Oktoberrevolution

1917 - 2017

GALERIE

 

 

 

 

Beschluss der Komintern (SH)

zum 100. Jahr des "Roten Oktober"

1917 - 2017

Für uns ist die Hundertjahrfeier der Oktoberrevolution nicht nur ein internationales kommunistisches Kampfjahr mit historischem Hintergrund, sondern darüber hinaus eine große Gelegenheit und Pflicht zur Mobilisierung und Vereinigung aller revolutionären Kräfte der Welt, um gemeinsam den Kampf für den Weltoktober fortzusetzen. Das Kampfjahr 2017 ist Teil der Vorbereitung der sozialistischen Weltrevolution, insbesondere durch Wiederbelebung ihrer histroischen Wurzeln.

Der Beschluss der Komintern (SH) zielt darauf ab, dass alle Parteiaktivitäten des Jahres 2017 im Lichte der Hundertjahrfeier des Welt-Oktober erscheinen.

Diese Kampagne wird zentral von der Komintern (SH) organisiert und wir hoffen, dass sie von allen ihren Sektionen gemeinsam unterstützt wird. Die Komintern (SH) und ihre Sektionen werden aus ihren Erfahrungen über die Durchführung dieser ersten Jahreskampagne Lehren ziehen an Hand eines abschließenden Berichts.


7

zentrale Aufgaben,

die auch als hilfreiche Richtschnur für die eigenständigen Kampagnen der Sektionen verwendet werden können.


1.

zu allen Ereignissen des gesamten "Roten Kalender 2017" sollte direkt und indirekt ein Zusammenhang mit dem Roten Oktober hergestellt werden.

(Zum Beispiel: Wenn wir anlässlich der Ermordung von Rosa und Karl am 15. Januar 2017 in Berlin demonstrieren, propagieren wir Rosas und Karls Sympathie für die Oktoberrevolution, ihren Kampf für die Dritte Internationale, für die sozialistische Weltrevolution).

 

2.

Unsere Grußadressen sollten direkt oder indirekt einen Bezug zur Oktoberrevolution herstellen, (bzw. der sozialistischen Weltrevolution).

 

3.

In allen unseren Stellungnahmen und Aufrufen, Kundgebungen und Demonstrationen, sollte eine Verbindung zur Oktoberrevolution hergestellt werden.

 

4.

In unsereren theoretischen Arbeiten sollte die heutige Bedeutung des Roten Oktober heraus gestellt werden.

 

5.

Im organisatorischen Mittelpunkt unserer Jahreskampagne soll von den Sektionen ein so genanntes "Weltoktober-Aufgebot" ins Leben gerufen werden zum Zwecke der Mobilisierung und Gewinnung neuer GenossInnen für die Partei. Schließlich kann der Kampf für die siegreiche Fortsetzung der Oktoberrevolution organisatorisch mit keinem anderen Ziel verfolgt werden, als mit dem Einreihen neuer GenossInnen in die bolschewistische Weltpartei. Zudem sollen für neue GenossInnen solche Schulungstexte im Jahr 2017 ausgewählt werden, die von den Lehren der Oktoberrevolution handeln (siehe unsere Archive über die Oktoberrevolution).

6.

Eine ganz konkrete zentrale organisatorische Aufgabe ist es, die russischen GnossInnen bei der Gründung ihrer Russischen Sektion zu unterstützen - zum 8. November 2017. Es gibt für die Gründung der russischen Sektion keinen ausgezeichneteren Zeitpunkt als der 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution !!

 

7.

Alle GenossInnen und Sympathisanten in unseren "Massen"organisationen sind eingeladen, eigene Aktivitäten unter Anleitung und mit Unterstützung der Parteizu zu starten

(KJI, RGI, KFI, IKS etc.)

 

8.

Dort, wo wir aus eigener Kraft noch keine "100-Jahr"-Veranstaltungen auf die Beine stellen können, sollte nach alternativen Möglichkeiten gesucht werden.

Zum Beispiel könnten unsere GenossInnen an Veranstaltungen anderer Oganisationen teilnehmen, (nicht offiziell, sondern incognito) um mit einigen interessierten Teilnehmern der Veranstaltung ins Gespräch zu kommen und Kontakt aufzunehmen, mit anderen Worten, um gezielt neue Sympathisanten für die Partei zu gewinnen. Das muss aber gut vorbereitet sein, indem man sich zum Beispiel mit der opportunistischen Linie der Veranstalter vorher kritisch auseinandergesetzt hat, um potentielle Sympathisanten nicht nur mit unserer eigenen Agitation und Propaganda zu überzeugen, sondern auch mit unserer Kritik an den Veranstaltern.

Es gibt viele Möglichkeiten, um seinen Beitrag zum Gelingen unserer Oktoberrevolution-Kampagne zu leisten. Das können künstlerische Beiträge sein, wie Gedichte, Lieder, Bilder und Plakate, Beschaffung, Übersetzung, Scannen und Digitalisierung von Texten zum Roten Oktober etc.

Vielleicht ließe sich sogar ein Schild oder Transparent zur Oktoberrevolution herstellen, um es bei Demonstrationen mitzuführen.

* * *

Liebe Genossen,

Bei einer derart großen Kampagne muss man darauf achten, seine wenigen Kräfte richtig einzuteilen. Wir gehen auch nicht sektiererisch oder dogmatisch an die praktische Umsetzung der Kampagne heran. Es ist klar, dass nicht jede Aufgabe unserer Partei für den Zeitraum eines ganzen Jahres mechanistisch mit dem "Roten Oktober" ausgefüllt werden kann. Mit anderen Worten: Unsere Kampagne darf nicht dazu führen, dass wir alle anderen Aufgaben unserer Partei vernachlässigen. Unsere Kampagne soll ja kein Hindernis für alle anderen Parteiaktivitäten sein, sondern im Gegenteil eine Bereicherung für unser Vorwärtskommen zur sozialistischen Weltrevolution sein, indem unsere Partei dadurch bekannter wird und wir neue Kräfte hinzugewinnen.

Wir sind durchaus nicht gezwungen, unsere Kampagne aus dem hohlen Bauch heraus zu organiseren. Wir können auf viele hervorragende Quellen unserer bisherigen Arbeit über die Oktoberrevolution zurückgreifen. Es ist unsere Aufgabe im Jahr 2017, unsere bereits zur Verfügung stehenden Schätze von Publikationen über die Oktoberrevolution für unsere Kampagne zu nutzen. Wir haben bereits die weltweit beste Sammlung von Materialien über die Oktoberrevolution veröffentlicht, und zwar in mehr als 16 Sprachen. Das beweist, dass unsere Kampagne im Jahr 2017 keineswegs eine "Eintagsfliege" ist. Und unsere Propagierung des Weltoktobers wird natürlich nicht mit unserer 100-Jahr-Kampagne beendet sein. Im Gegenteil. Die Krönung der Oktoberrevolution durch den Sieg der sozialistischen Weltrevolution ist unser höchstes Ziel.
Als Beitrag zur Umsetzung von Parteitätigkeiten haben wir bereits eine neue Facebook-Seite eingerichtet, auf der eure Beiträge willkommen sind:

1917 - 2017 (Neue Facebook-Seite)

Wie oben beschrieben, haben wir auf dieser facebook-Seite unsere bereits vorhandenen Materialien über die Oktoberrevolution thematisch optimal eingearbeitet.

Für 2017 wird vor allem der ideologische Kampf gegen die neo-revisionistischen Verzerrungen der Ideen der Oktoberrevolution zu einer der zentralen Aufgaben der Komintern (SH) und ihrer Organisationen.

Wir folgen den revolutionären Lehren der 5 Klassiker und schließen jegliche Einheit mit den offenen wie versteckten Feinden des Roten Oktober, mit den Opportunisten, mit zentralistischen, revisionistischen und neo-revisionistischen Lakaien aus. Auch mit Trotzkisten und Anarchisten gibt es keinerlei Übereinstimmungen, sondern nur um so klarere Abgrenzungen.

Die stalinistisch-hoxhaistische Verteidigung des Roten Oktober ist ein Schlachtfeld, das wir nicht Ende des Jahres 2017 räumen werden. Wir werden dieses Schlachtfeld nicht ohne unseren Sieg verlassen.


Die Komintern (SH) steht für all eure Fragen, Kritiken, Anregungen und Vorschläge zur erfolgreichen Durchführung unsrer Oktober-Kampagne zur Verfügung und wünscht euch viel Glück.

 

 

 

Theoretisches Organ der Komintern (SH)

neu veröffentlichter Artikel in englischer Sprache

aus Anlass des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution

 

NEU

1917 - 2017

100 Jahre

Kampf gegen den Verrat an der Oktoberrevolution

20. Juni 2017

geschrieben von Wolfgang Eggers

veröffentlicht von der Komintern (SH)

 

 

 

 

 

2017

Auszüge aus unseren

Grußadressen

(die Oktoberrevolution betreffend)

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse

der Komintern (SH)

zum 199. Geburtstag von

Karl Marx

 

Wir grüßen alle Marxisten auf der ganzen Welt, denn heute feiern wir gemeinsam den 199. Geburtstag von Karl Marx, den Geburtstag unseres ersten Klassikers des Marxismus-Leninismus.

Es ist der Geburtstag eines der größten Revolutionäre der Menschheitsgeschichte. Sein Geburtstag jährt sich im nächsten Jahr zum 200. Mal. Die Komintern (SH) hat beschlossen, das Jahr 2018 als "KARL-MARX-JAHR" zu feiern und wird entsprechende Vorkehrungen treffen.

Karl Marx hat sein ganzes revolutionäres Denken und seine selbstlosen revolutionären Taten in den Dienst der Befreiung der internationalen Arbeiterklasse gestellt.

Karl Marx war der Begründer des wissenschaftlichen Kommunismus, schuf die Weltanschauung des Proletariats und wurde zum großen Führer und Lehrer des Weltproletariats.

In diesem Jahr, dem 100. Jahrestag der Oktoberrevolution, möchten wir folgende Frage beantworten:

 

Wie wurde Russland vor, während und nach der Oktoberrevolution von Karl Marx beeinflusst?

 

Diese Frage wollen wir in nur drei knappen Punkten beantworten:

erstens, Karl Marx wies nach, dass die Existenz der Klassen an bestimmte historische Entwicklungskämpfe der Produktion gebunden ist;

zweitens, Karl Marx lehrte, dass der Klassenkampf notwendig zur Diktatur des Proletariats führt;

drittens, Karl Marx entdeckte, dass diese Diktatur selbst nur den Übergang zur Aufhebung aller Klassen und zu einer klassenlosen Gesellschaft bildet. (aus einem erst 10 Jahre vor der Oktoberrevolution von Franz Mehring veröffentlichten Brief von Marx an Kugelmann [5. März 1852]. Hierauf beruht Lenins Werk "Staat und Revolution", das er einen Monat vor der Oktoberrevolution verfasst hatte).

1. Schon vor der ersten russischen Revolution von 1905 hatte Lenin mit Hilfe des Marxismus die Klassen in Russland genauestens analysiert, deren Entwicklung an die Entwicklungskämpfe der Produktion im kapitalistischen Russland gebunden waren. Es war dann Stalin, der nachwies, dass die Entwicklung der sozialistischen Klassen von der Entwicklung der sozialistischen Ökonomie bestimmt wird. Stalin war es auch, der entdeckte, dass die Schaffung der klassenlosen Gesellschaft auf der Voraussetzung beruht, das Kolchoseigentum auf das Niveau des allgemeinen Volkseigentums zu heben. Und es war wiederum Enver Hoxha, der nachwies, dass nach Stalins Tod die Restauration der bürgerlichen Klassengesellschaft auf der Restauration der kapitalistischen Produktionsweise in der Sowjetunion beruhte.

2. Die Oktoberrevolution, als höchste Form des Klassenkampfes in Russland, hat notwendig zur Diktatur des russischen Proletariats geführt. Die Oktoberrevolution war die erste sozialistische Revolution der Welt und gilt deswegen als siegreich, weil sie zur Errichtung der Diktatur des Proletariats geführt hat. Die Oktoberrevolution war der Beginn der Weltrevolution, der höchsten Form des globalisierten Klassenkampfes. Der Sieg der Weltrevolution drückt sich aus in der Errichtung der Diktatur des Weltproletariats.

3. Die Diktatur des Proletariats in der Sowjetunion bildete den Übergang zur Aufhebung aller Klassen, zur klassenlosen Gesellschaft, allerdings eingeschränkt durch die noch nicht beseitigte kapitalistischen Umkreisung der Sowjetunion, was die Aufrechterhaltung und weitere Stärkung der Diktatur des Proletariats unvermeidlich machte.

Auf Grund der Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion lehrt der Stalinismus-Hoxhaismus, dass erst die Diktatur des Weltproletariats die Unvermeidbarkeit der Restauration der antagonistischen Klassengesellschaft beseitigt und somit im Sinne von Karl Marx den Übergang zur klassenlosen Gesellschaft sichert.

Nach den Lehren von Karl Marx ist die Existenz der klassenlosen Weltgesellschaft an die weltkommunistische Produktionsweise gebunden. Die freie Assoziation der Produzenten beruht auf den Entwicklungskämpfen der kommunistischen Produktion - Erhöhung des Produktionsniveaus zur optimalen Abdeckung der gesellschaftlichen Bedürfnisse bei fortschreitender Beseitigung jeglicher Form des Eigentums an den Produktionsmitteln - sprich: Die klassenlose Weltgesellschaft beruht auf der Übereinstimmung der kommunistischen Produktivkräfte mit den kommunistischen Produktionsverhältnissen. Die Verwandlung des Privateigentums an den Produktionsmitteln in sozialisiertes Welteigentum ist selbst nur der Übergang zur Abschaffung von jeglichem Eigentum auf der Welt.

 

 

* * *

In bemerkenswerter Vorausschau schrieb Friedrich Engels bereits in seiner Vorrede zur zweiten russischen Auflage des "Kommunistischen Manifests" im Jahre 1882 - also 35 Jahre vor der Oktoberrevolution :

"Russland bildet die Vorhut der revolutionären Bewegung Europas. Wenn die russische Revolution das Signal zu einer Arbeiterrevolution im Westen wird, so dass beide einander ergänzen, dann kann das heutige russische Gemeineigentum zum Ausgangspunkt einer kommunistischen Entwicklung dienen."

So sah Friedrich Engels den Weg von der Oktoberrevolution bis zum Aufbau des Kommunismus "in einem Land" voraus.

Vor der Oktoberrevolution war das russische Reich eine Monarchie, die von einem Zaren regiert worden war. Russland war noch überwiegend ein Agrarland und befand sich zu Marx 'Lebenszeit in der Übergangsphase vom Feudalismus zum Kapitalismus, also noch in einem frühen Stadium der Industrialisierung im Gegensatz zur Entwicklung in den Industrieländern des Westens. Aus diesem Grund betrachtete die russische Regierung Marx ' Kritik am Kapitalismus zu spät als ernsthafte Bedrohung. Marx 'Schriften durften in Russland verbreitet werden, obwohl sie in vielen anderen Ländern verboten waren. Es war daher kein Wunder, dass der Marxismus durch den russischen Legalismus zur hohlen Phrase zu verkommen drohte. Aber Lenin trug den Sieg davon im unversöhnlichen Kampf gegen diese Verfälscher des Marxismus in Russland, gegen die so genannten "Legalen Marxisten" (Struvisten), welche ihren bürgerlichen Liberalismus hinter marxistischen Phrasen zu verbergen suchten.

Marx 'Schriften hatten entscheidenden Einfluss auf Wladimir Iljitsch Lenin. Bereits 1886 fiel dem Studenten Lenin das Werk von Karl Marx "Das Kapital" in die Hände, dessen 150. Erscheinungsjahr wir heute feiern. Dieses Buch wurde für Lenin der Ausgangspunkt für den Sieg der Revolution von 1917. Mit Marx' Schriften betrat Lenin den Weg der Revolution, der zum ersten Mal mit 17 Jahren verhaftet wurde. In der Verbannung nahm er an verschiedenen studentischen Zirkeln teil, welche die Werke von Karl Marx studierten.

Es war Lenin, der das Kampfbanner von Marx und Engels, den revolutionären Marxismus erhob, als die kapitalistische Welt Ende des 19. Jahrhunderts in die Epoche des Imperialismus eintrat. Lenin wurde nicht nur zum größten Marxisten Russlands, sondern zum größten Marxisten in der ganzen Welt, zum 3. Klassiker des Marxismus-Leninismus. Lenin war der Erste, welcher die Richtigkeit des Marxismus durch die Praxis bestätigte, durch den Sieg der Oktoberrevolution.

Durch Lenin, dem Führer der Oktoberrevolution, nahm Karl Marx Einfluss auf die Oktoberrevolution. Lenins Lehre, dass es ohne revolutionäre Theorie keine revolutionäre Bewegung gibt, trifft auch auf 1917 zu, denn ohne den revolutionären Marxismus gäbe es keine Oktoberrevolution. Wie Lenin in seiner Schrift: "Der 'linke Radikalismus', die Kinderkrankheit im Kommunismus" schrieb,

"war der Bolschewismus im Jahre 1903 auf der festen Grundlage der marxistischen Theorie entstanden." (Lenin, Band 31, Seite 9)

In seiner Schrift: "Die Bolschewiki müssen die Macht ergreifen" stützt sich Lenin auf die Marxschen Worte über den Aufstand: "Der Aufstand ist eine Kunst." (MEW, Band 8, Seite 95)

Und einen Monat vor der Oktoberrevolution schreibt Lenin in seinem Brief an das ZK der SDAPR unter dem Titel: "Marxismus und Aufstand",

"dass man im gegenwärtigen Augenblick dem Marxismus, der Revolution nicht treu bleiben kann, wenn man nicht den Aufstand als eine Kunst betrachtet." (Lenin, Band 26, Seite 10)

 

Was sind die Marxschen Regeln über die Kunst des Aufstands, die Lenin in der Oktoberrevolution so erfolgreich anzuwenden verstand?

"Nun ist der Aufstand eine Kunst, genau wie der Krieg oder irgendeine andere Kunst, und gewissen Regeln unterworfen, deren Vernachlässignung zu Verderben der Partei führt, die sich ihrer schuldig macht:

1.

Man darf nie mit dem Aufstand spielen, wenn man nicht fest entschlossen ist, alle Konsequenzen des Spiels auf sich zu nehmen.

Der Aufstand ist eine Rechnung mit höchst unbestimmten Größen, deren Werte sich jeden Tag ändern können;

die Kräfte des Gegners haben alle Vorteile der Organisation, der Disziplin und der hergebrachten Autorität auf ihrer Seite;

kann man ihnen nicht mit starker Überlegenheit entgegen treten, so ist man geschlagen und vernichtet.

2.

Hat man einmal den Weg des Aufstands beschritten, so handle man mit der größten Entschlossenheit und ergreife die Offensive. Die Defensive ist der Tod jedes bewaffneten Aufstands; er ist verloren, noch bevor er sich mit dem Feinde gemessen hat.

Überrasche deinen Gegner, solange seine Kräfte zerstreut sind, sorge täglich für neue, wenn auch noch so kleine Erfolge;

erhalte dir das moralische Übergewicht, das der Anfangserfolg der Erhebung dir verschafft hat; ziehe so die schwankenden Elemente auf deine Seite, die immer dem stärksten Antrieb folgen und sich immer auf die sichere Seite schlagen;

zwinge deine Feinde zum Rückzug, noch ehe sie ihre Kräfte gegen dich sammeln können;

um mit den Worten Dantons, des größten bisher bekannten Meisters der revolutionären Taktik, zu sprechen:

"Kühnheit, Kühnheit, und abermals Kühnheit!"

(MEW, Band 8, Seite 95)

 

Die genialen Lehren von Marx und Engels über den Aufstand verallgemeinerte Lenin im Oktober 1917 zu einem geschlossenen System. Die Kunst des Aufstandes wurde von ihm in die Form konkreter, klarer Regeln gebracht, die der konzentrierte Ausdruck der Erfahrungen aller bewaffneten Aufstände sind, welche die Geschichte kennt.

Lenin entwarf folgenden Plan des Aufstands:

"Petrograd umzingeln und abschneiden, es durch einen kombinierten Angriff der Flotte, der Arbeiter und der Truppen einnehmen", diese drei Hauptkräfte so kombinieren, "dass unbedingt besetzt und um den Preis beliebiger Verluste gehalten werden: a) Telefon, b) Telegraf, c) Bahnhöfe, d) in erster Linie die Brücken." Zwecks Beteiligung an allen wichtigen Operationen sind die "entschlossensten Elemente" in Kampfabteilungen zusammenzufassen - die besten Arbeiter, die Arbeiterjugend, die besten Matrosen, kühne Männer, die unter der Losung vorgehen würden: "auch wenn wir alle zu Grunde gehen, der Feind wird nicht durchgelassen." Für den Erfolg des Aufstands bedarf es der Kunst und der dreifachen Kühnheit.

"Der Erfolg der russischen wie der Weltrevolution hängt von zwei, drei Tagen des Kampfes ab." (Lenin, Band XXI, Seite 408 - russische Ausgabe)

Marx starb 1884, aber es brauchte bis 1917 noch 33 Jahre, bis sich seine Prophezeiung vom unaufhaltsamen Sieg der kommunistischen Revolution erfüllte. Der Marxismus war für die Leninschen Bolschewiki von zentraler Bedeutung und spielte bei der Gründung der SDAPR, bei der Oktoberrevolution von 1917, bei der Gründung des russischen kommunistischen Staates und bis zum Tode Stalins eine Schlüsselrolle. Danach wurde der Marxismus, ohne den es gar keine Oktoberrevolution und keine Sowjetunion gegeben hätte, von den modernen Revisionisten verraten. Es gibt keine Ideologie auf der Welt, die mehr verraten wurde und weiter verraten wird, als der Marxismus. Die Weltbourgeoisie wird den 200. Geburtstag von Karl Marx zum Anlass nehmen, das Feuer des bürgerlichen Anti-Marxismus neu zu entfachen.

Am heutigen Geburtstag, aber ganz besonders am 200. Geburtstag von Karl Marx, trifft besonders jene Wahrheit zu, die Lenin schon genau vor 100 Jahren in "Staat und Revolution" beschrieben hat:

"Mit der Lehre von Marx geschieht jetzt dasselbe, was wiederholt in der Geschichte mit den Lehren revolutionärer Denker und Führer der unterdrückten Klassen in ihrem Befreiungskampf geschah. Die unterdrückenden Klassen hatten für die großen Revolutionäre, solange sie am Leben waren, nur ständige Verfolgungen übrig, sie begegneten ihrer Lehre mit dem wildesten Ingrimm, dem wütendsten Hass, dem zügellosesten Lügen- und Verleumdungsfeldzug. Nach ihrem Tode versucht man, sie zu harmlosen Heiligenbildern zu machen, sie so zusagen zu kanonisieren, ihrem Namen einen gewissen Ruhm einzuräumen zum 'Trost' und zur Nasführung der untedrückten Klassen, wobei man den Inhalt der revolutionären Lehre kastriert, ihr die revolutionäre Spitze abbricht, sie verflacht. In einer solchen 'Bearbeitung' des Marxismus finden sich jetzt die Bourgeoisie und die Opportunisten in der Arbeiterbewegung zusammen. Man vergisst, verwischt, entstellt die revolutionäre Seite der Lehre, ihre revolutionäre Seele. Man schiebt das in den Vodergrund, rühmt das, was für die Bourgeoisie annehmbar ist oder ihr annehmbar erscheint. Alle Sozialchauvinisten sind heutzutage, Spaß beiseite, 'Marxisten'! Und immer häufiger sprechen deutsche bürgerliche Gelehrte, gestern noch Spezialisten in der Ausrottung des Marxismus, von dem 'nationaldeutschen' Marx, der so glänzend zur Führung des Raubkrieges organisierte Arbeiterverbände erzogen haben soll!" (Lenin: "Staat und Revolution")

Bereiten wir uns schon heute, am 199. Geburtstag, auf die ideologischen Weltschlacht im kommenden Jahre 2018 gegen die Marxverdreher aller Richtungen vor. Konzentrieren wir uns auf den Kampf gegen die Neo-Revisionisten, die die Wahrheit , dass nämlich die modernen Revisionisten ihre Restauration des Kapitalismus mit dem Marxismus getarnt haben, gerade deswegen vertuschen, um damit die Restauration des Sozialismus zu verhindern.

Lernen wir von Lenin, der im Oktober 1917 über den Marxismus Folgendes sagte, und zwar gegen diejenigen "Marxisten", die vor einer abgeblichen "militärischen Verschwörung" (vor dem Blanquismus) warnten, als der Aufstand bereits auf die Tagesordnung gesetzt worden war:

"Der Marxismus ist eine außerordentlich tiefe und vielseitige Lehre. Kein Wunder darum, das Bruchstücke von Marx-Zitaten - besonders wenn sie an unpassender Stelle angeführt werden - stets unter den "Argumenten" derer anzutreffen sind, die mit dem Marxismus brechen."

(Lenin, Band 26, Seite 200)

Vergeblich versucht die Bourgeoisie, den revisionistischen Verrat, die Restauration des Kapitalismus, als "Scheitern des Marxismus" hinzustellen. Aber die Richtigkeit des Marxismus wird bewiesen durch die Restauration des Sozialismus im Weltmaßstab.
Das Werk von Karl Marx ist unauslöschlich.
Heute ist die Komintern (SH) die einzig wahre Verteidigerin von Karl Marx und allen anderen 4 Klassikern. Wir betonen nochmals, und werden es immer wieder betonen, nämlich dass es unmöglich ist, auch nur einen einzigen Klassiker zu verteidigen, ohne gleichzeitig auch ausnahmslos alle anderen zu verteidigen. Uns auf die unbesiegbaren Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus stützend marschieren wir entschlossen in Richtung sozialistische Weltrevolution, in Richtung Diktatur des Weltproletariats, in Richtung Weltsozialismus und Weltkommunismus, erfüllen wir das große Vermächtnis, das uns Karl Marx hinterlassen hat.


Es lebe Karl Marx - der erste Klassiker des Marxismus-Leninismus !

Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus Marx, Engels , Lenin, Stalin und Enver Hoxha !

Proletarier aller Länder - vereinigt euch!

Weltproletariat - vereinige alle Länder !

Nieder mit dem offenen, reaktionären Anti-Marxismus !

Nieder mit dem Verrat der Revisionisten und Neo- Revisionisten am Marxismus !

Es lebe der Stalinismus-Hoxhaismus, die weiter entwickelte Lehre des Marxismus-Leninismus in der heutigen Welt !

Es lebe der proletarische Internationalismus !

Es lebe die proletarische, sozialistische Weltrevolution!

Es lebe die Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und der Weltkommunismus !

Es lebe die Komintern (SH) - die einzige authentische Verteidigerin von Karl Marx und seinem revolutionären, proletarischen Erbe !

 

5. Mai 2017

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

 

 

 

 

aktueller denn je ...

"Die proletarische Weltrevolution reift zusehends auch in Deutschland heran."

(Lenin vor genau 100 Jahren)

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH)

zum 147. Geburtstag des Genossen Lenin

am 22. April 2017

 

Heute feiern wir den 147. Geburtstag von Lenin.
Wir grüßen alle Leninisten in der ganzen Welt.

Die siegreiche Oktoberrevolution vor 100 Jahren - die von Lenin geführt wurde – ist Ausdruck der weltrevolutionären Kraft des Leninismus.

Wir haben zum heutigen Geburtstag Lenins Textsammlung "Siegreicher Oktober" veröffentlicht.

Alle großen Siege unserer Zeit, ob unter der Führung von Stalin, unter der Führung der Komintern, oder unter der Führung von Enver Hoxha, all diese Siege wurden errungen unter dem großen roten Banner Lenins.

Und auch heute, in der äußerst angespannten Situation der Weltkrise des Kapitalismus marschieren wir vorwärts unter dem Banner Lenins. Die proletarische Weltrevolution, die unter dem Banner des Marxismus-Leninismus begonnen hat, werden wir unter dem Banner des Stalinismus-Hoxhaismus vollenden.

Lenin und sein Werk sind unsterblich. Sie werden überall und für immer weiterleben.

Zum 147. Geburtstag von Lenin stellen wir seine berühmten "April - Thesen" von 1917 in den Mittelpunkt, und wir haben sie heute in 22 Sprachen der Welt veröffentlichen.

 

100 Jahren

Lenins April Thesen 1917

Es sind 10 Thesen, die wir wie folgt zusammenfassen können:

1

Dieser Krieg ist ein imperialistischer Krieg und ein friedliches, demokratisches Ende des Krieges wird nur möglich sein, wenn das Kapital gestürzt wird.

Übergang der Macht in die Hände des Proletariats und der sich ihm anschließenden ärmsten Teile der Bauernschaft.

Verzicht auf alle Annexionen.

Mit "besonderer Gründlichkeit, Beharrlichkeit und Geduld" muss dies den Massen erklärt werden.

2

Die sich entfaltende Revolution geht von der ersten Stufe aus, von der Macht der Bourgeoisie.

In der zweiten Stufe wird die Bourgeoisie gestürzt und die Macht in die Hände des Proletariats und des ärmsten Teils der Bauern gebracht.

3.

Keine Unterstützung für die provisorische Regierung, Sturz der "Regierung der Kapitalisten".

4

Aufklärung der Massen darüber, daß die Arbeiterdeputiertenräte die einzig mögliche Form der Revolutionsregierung sind.

Weil die Bolschewiki eine kleine Minderheit im Sowjet sind, ist ihre "geduldige, systematische und anhaltende Erklärung" der Fehler der anderen Parteien notwendig. Zur gleichen Zeit propagieren sie die Notwendigkeit der Übertragung der "gesamten Staatsmacht an die Sowjets der Arbeiterräte".

5

Wir sind nicht für eine parlamentarische Republik, sondern für eine Räterepublik der Arbeiter-, Landarbeiter und Bauern. Kein stehendes Heer, sondern Volksbewaffnung. Die gewählten Beamten können jederzeit abgewählt werden und erhalten den gleichen Lohn wie die Arbeiter.

6

Enteignung des gesamten adligen Grundbesitzes.
Nationalisierung des gesamten Bodens im Lande.

7

Die Banken sind zu einer einzigen Bank unter der Kontrolle der sowjetischen Arbeiterräte zu verschmelzen.

8

Nicht „Einführung“ des Sozialismus als unsere unmittelbare Aufgabe, sondern einstweilen nur sofortige Übernahme der Kontrolle der gesellschaftlichen Produktion und Verteilung der Erzeugnisse durch den Arbeiterdeputiertenrat.

9

Einberufung eines Parteitags - neues Parteiprogramm . Namensänderung zur Kommunistischen Partei

10

Eine neue Internationale.

 

Die historische Bedeutung der Leninschen Thesen besteht darin, dass sie die Partei mit einem theoretisch begründeten konkreten Plan für den Übergang von der bürgerlichen zur sozialistischen Revolution ausgerüstet haben. Als Lenin seine April-Ideen vorstellte, erklärte ihn die Bourgeoisie für verrückt. Aber Lenin erwies sich als der Führer des siegreichen Sturzes der Bourgeoisie. Und heute ? Heute wird die Komintern (SH) für verrückt erklärt, weil wir für die weltumfassende Umsetzung der Aprilthesen kämpfen - unter den Bedingungen der Globalisierung des Weltimperialismus.

Wie setzen wir Lenins Aprilthesen unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung um ?

Anlässlich des 100. Jahrestages der Leninistischen Aprilthesen nimmt die Komintern (SH) folgende Aprilthesen an:

 

Aprilthesen

der Komintern (SH)

April 2017

1

Heute sind die Kriege, die geführt werden, Kriege des Weltimperialismus und ein friedliches, demokratisches Ende dieser Kriege wird nur möglich sein, wenn das Weltkapital gestürzt ist. Mit "besonderer Gründlichkeit, Beharrlichkeit und Geduld" muss man dies den Massen auf der ganzen Welt erklären.

2

Die sozialistische Weltrevolution zerschlägt die Weltmacht der Bourgeoisie.

Die sozialistische Weltrevolution überträgt alle Macht in die Hände des Weltproletariats und des ärmsten Teils der Bauern.

3.

Keine Unterstützung der bürgerlichen Regierungen aller Länder. Es sind alles Regierungen im Dienste des Weltimperialismus.

4

Solange die Komintern (SH) eine kleine Minderheit in der Welt ist, wird sie die Massen über die Fehler der anderen Parteien in "geduldiger, systematischer und nachhaltiger Weise" aufklären. Gleichzeitig propagieren wir die Notwendigkeit der Übertragung aller Staatsmacht auf die Arbeiter- , Bauern - und Soldatenräte - und zwar im Weltmaßstab.

5

Wir sind nicht für eine parlamentarische Weltrepublik, sondern für eine Welträterepublik. Abschaffung aller Herrschaftsinstrumente der Bourgeoisie in allen Ländern, Bewaffnung der Völker, Schaffung einer Roten Armee des Weltproletariats. Gewählte Beamte müssen abwählbar sein und bekommen den Durchschnittslohn eines Arbeiters - und zwar überall auf der Welt.

6

Weltenteignung aller Ländereien der herrschenden Klassen. Sämtlichen Grund und Boden teilen sich zukünftig die unterdrückten Klassen und zwar unter zentralisierter Leitung der Welträterepublik.

7

Sämtliche Banken aller Länder werden zusammengefasst zu einer einzigen Weltbank, die unter der Kontrolle der Welträterepublik steht.

8

Die gesamte Weltproduktion und ihre Verteilung werden kontrolliert von der Welträterepublik.

9

Einberufung eines Parteitags der Komintern (SH). Parteiprogramm für den Sturz der Diktatur der Weltbourgeoisie und die Errichtung der Diktatur des Weltproletariats.

10

Die Komintern (SH) und ihre Sektionen ebnen den Weg zur Schaffung des sozialistischen Weltsystems und dessen Umsetzung in jedem Land der Welt.

* * *

 

Verteidigen wir das leninistische Banner der Weltrevolution gegen alle Revisionisten, Neo-Revisionisten und andere Anti-Kommunisten, die sich in Worten auf Lenin berufen, ihn aber in Taten verraten und seine Werke verfälschen. Nichts und niemand kann die unsterblichen Lehren über den Imperialismus auslöschen.

Heute ist die Komintern (SH) die einzig wahre Verteidigerin des Genossen Lenin und aller 4 anderen Klassiker des Marxismus-Leninismus, denn es ist unmöglich, auch nur einen einzigen Klassiker zu verteidigen, ohne zugleich alle anderen zu verteidigen. Geleitet von den unbesiegbaren Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus marschieren wir entschlossen zur sozialistischen Weltrevolution !

Es lebe der 147. Geburtstag des Genosse Lenin, dem dritten Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Es lebe der Leninismus - ein unfehlbarer Wegweiser für die sozialistische Weltrevolution!

Nieder mit allen anti-Leninisten ! Nieder mit den Revisionisten und Neo-Revisionisten!

Bauen wir die Komintern wieder auf im Geiste Lenins und Stalins !

Es lebe Lenin, der große Führer der Oktoberrevolution!

Es lebe die bewaffnete, proletarische, sozialistische Weltrevolution!

Es lebe die Weltdiktatur des Proletariats!

Es lebe die Weltsozialismus und Weltkommunismus!

Es lebe die Komintern (SH) - die einzig wahre Verteidigerin der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus: Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

 

Komintern (SH)

 

22. April 2017

 

 

 

 

Es lebe der 131. Geburtstag des Genossen Ernst Thälmann !

 

"Der revolutionäre Geist des Internationalismus, der Geist der unbedingten Treue zur Kommunistischen Internationale und das feste Vertrauen in ihre führende Partei, die KPdSU, muß bei allem unserem Denken und Handeln weiter in uns fortleben."

(Ernst Thälmann)

VORWÄRTS IM GEISTE DES OKTOBER 1923 !

ERSTVERÖFFENTLICHUNG DER

KOMINTERN (SH) aus Anlass des 90. Jahrestages des Hamburger Aufstandes - 2013 !!

Dieser Artikel von Ernst Thälmann erschien am 22. Oktober 1927 auf der Titelseite der

"Hamburger Volkszeitung"

 

 

(Organ der KPD für den Bezirk Wasserkante)

 

Dieser Artikel ist NICHT in den Ausgewählten Werken enthalten und somit von großer historischer und aktueller Bedeutung.

 

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH)

aus Anlass des 32. Todestags des Genossen Enver Hoxha


Wir grüßen alle Genossen der albanischen Sektion der Komintern (SH),

alle albanischen Kommunisten, das albanische Volk,

alle Stalinisten-Hoxhaisten, Revolutionäre, Arbeiter und Werktätige in der ganzen Welt!


Heute trauern wir über den schweren Verlust des Genossen Enver Hoxha, des Fünften Klassikers des Marxismus-Leninismus, dessen Herz am 11. April 1985 zu schlagen aufhörte.

Genosse Enver Hoxha ist der geliebte Sohn und Führer der heroischen albanischen Arbeiterklasse, des ganzen albanischen Volkes.

Genosse Enver Hoxha war Oberbefehlshaber der Befreiungsarmee, die die faschistischen Besatzer besiegte, der die Volksrevolution siegreich in die sozialistische Revolution führte, der die Diktatur des Proletariats zum Sieg verhalf und Albanien zum voll entwickelten Sozialismus führte.

Genosse Enver Hoxha, der 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus, war der Führer des Weltproletariats und der marxistisch-leninistischen Weltbewegung nach dem Tod Stalins.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums veröffentlichen wir einige Lehren des Genossen Enver Hoxha über die weltgeschichtliche Bedeutung der Oktoberrevolution.
Enver Hoxha sagte über die Oktoberrevolution:

 

"Die Oktoberrevolution ist das größte Ereignis in der Weltgeschichte, der Beginn einer neuen Ära der menschlichen Entwicklung, die Ära der Zerstörung des kapitalistischen Weltsystems, die Ära des Triumphs des Sozialismus".


"Wie Lenin vorher gesagt hat, folgten der Oktoberrevolution Millionen von Menschen, und der Sozialismus wurde zu einem Weltsystem."


"Der nationale Befreiungskampf der Kolonialvölker entfaltete sich vor Allem unter dem Einfluss der Oktoberrevolution. Die sozialistische Oktoberrevolution brachte dem kolonialen System des Imperialismus einen Todesstoß."

"Die große sozialistische Oktoberrevolution ist die Verkörperung der unsterblichen leninistischen Prinzipien des proletarischen Internationalismus. Die sozialistische Oktoberrevolution war eine Mammutrevolution nicht nur im Bereich der wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Beziehungen, sondern auch eine Revolution im Sinne der Ideologie der Arbeiterklasse :

Sie errang den größten Sieg des Marxismus-Leninismus über die bürgerliche Ideologie, über die Ideologie des Opportunismus und des Reformismus. Die Oktoberrevolution war ein Schlag des Marxismus-Leninismus gegen die Revisionisten, Sozialchauvinisten und gegen die reaktionäre Ideologie des Nationalismus. Die Oktoberrevolution zerschmetterte die Zweite Internationale, diese Dienerin der Bourgeoisie und des Weltimperialismus, dieser Feind des Proletariats und der internationalen Arbeiterbewegung. "

"Unter dem Einfluss der Oktoberrevolution befreiten die Menschen in Albanien im nationalen Befreiungskrieg ihr Land von ausländischen Invasoren. Wenn es keinen Sieg der Oktoberrevolution gegeben hätte, wenn die sowjetische Regierung nicht existiert hätte und wenn Lenin die geheimen Verträge der Imperialisten nicht veröffentlicht hätte und damit das wahre Gesicht der imperialistischen Absichten enthüllte, dann wäre der Sieg unseres Volkes nicht möglich gewesen. "

"Gerade in dem Augenblick, als die Bewegung des albanischen Volkes für demokratische Rechte unter dem Einfluss der sozialistischen Oktoberrevolution ihren Höhepunkt erreichte, stirbt Wladimir Iljitsch Lenin, der Begründer der glorreichen bolschewistischen Partei und des ersten sozialistischen Staates, der größte Freund des Albanischen Volkes. Auf Initiative der fortschrittlichen Abgeordneten gab es im Parlament eine Schweigeminute für den großen Lenin, und sowas gab es in keinem anderen Parlament der Welt. Bald darauf eroberten die Aufständischen verschiedene Städte und Zentren Albaniens. Am 10. Juni fiel die albanische Hauptstadt in die Hände der Aufständischen, und am selben Tag triumphierte der Aufstand im ganzen Land.
Unmittelbar nach dem Fall des feudalen Regimes wurde eine demokratische Regierung gebildet, die damals die fortschrittlichste Regierung auf dem Balkan war.
"

"Nur wenige Tage nach ihrer Gründung hatte die Regierung beschlossen, regelmäßige diplomatische Beziehungen mit der Sowjetunion herzustellen.
Die albanische Regierung war die erste Regierung, die die Sowjetunion anerkannte, und umgekehrt war die Sowjetunion das erste und einzige Land, das die albanisch-demokratische Regierung anerkannte. Die Konterrevolution begann im Dezember 1924 mit der direkten Unterstützung der jugoslawischen Streitkräfte und weißgardistischen Söldner. Die demokratische Regierung wurde gestürzt und durch das reaktionäre feudal-bürgerliche Regime von Ahmet Zogu ersetzt. Dieses Regime liquidierte alle demokratischen Freiheiten, die die Massen in der Junirevolution gewonnen hatten, und öffnete die Türen zum Imperialismus des Westens. Aber im albanischen Volk konnte der revolutionäre Geist der Oktoberrevolution nicht ausgelöscht werden. Das albanische Volk war fest davon überzeugt, dass Albanien eines Tages seine Freiheit und seine nationale Unabhängigkeit wiedererlangen und die Macht der Grundbesitzer und Kapitalisten stürzen würde. Die Arbeiterbewegung erwachte mit der Oktoberrevolution. Es gab die ersten Streiks der Arbeiterklasse in verschiedenen Industriezentren im Land. Die größten und am besten organisierten Streiks zu dieser Zeit waren die Streiks der Bergleute in Vlora Selenice, die 1923 begannen und mit dem Sieg der Arbeiter endeten. Unter dem Zogu-Regime und durch die Ausbeutung der italienischen Imperialisten waren die Arbeitsbedingungen so schlecht, dass sie sich nicht von denen in den Kolonialländern unterschieden. Die Arbeiter arbeiteten 12 bis 14 Stunden am Tag und in einigen Fällen bis zu 16 Stunden. Das tyrannische Zogu-Regime konnte die Ausbreitung der Nachrichten über das freie Leben der Arbeiter und Bauern in der Sowjetunion nicht verhindern. Seit den ersten Jahren nach der Gründung des feudal-bürgerlichen Regimes von König Zogu haben sich kommunistische Ideen und Nachrichten aus der Sowjetunion in ganz Albanien verbreitet.

1928 ist die erste kommunistische Zelle in Korca gegründet worden. 1929 wurden in Albanien weitere kommunistische Gruppen gegründet.
Ali Kelmendi hat die kommunistische Bewegung aus der Sowjetunion in unser Land gebracht. Einige kommunistische Genossen waren nach der Niederlage der demokratischen Kräfte im Jahre 1924 in die Sowjetunion gegangen. Dort erlernten sie die marxistisch-leninistischen Ideen und kehrten in den Jahren 1930-1933 nach Albanien zurück. Die albanischen Genossen folgten den Anweisungen der Komintern.
Seit 1936 wurden weitere kommunistische Gruppen in Albanien, wie die in Shkodra, gegründet. Unter den schwierigsten Bedingungen der Illegalität organisierten die kommunistischen Gruppen in Albanien den Klassenkampf. Im Kerzenschein wurden die Werke von Marx, Engels, Lenin und Stalin heimlich übersetzt und die Lehren der Oktoberrevolution illegal in Albanien verbreitet. Die Revolutionäre unseres Landes wurden zu Schülern der Großen Oktoberrevolution. Kommunisten und Arbeiter hörten heimlich Radio Moskau in Kellern und verbreiteten dann die Nachrichten aus der Sowjetunion durch Mundpropaganda. Viele Mitglieder der kommunistischen Gruppen, Arbeiter, Studenten und Intellektuelle wurden verhaftet, verbannt und wegen Propaganda gegen das Regime und gegen den Faschismus verfolgt, vor allem wegen ihrer sowjetischen Propagandatätigkeit. Aber dieser antikommunistische Terror konnte die Liebe und das unerschütterliche Vertrauen unseres Volkes in der Sowjetunion nicht brechen.
Unser Volk glaubte weiterhin fest an die Sowjetunion, auch als das faschistische Italien im April 1939 unser Land grausam überfallen hatte. Das albanische Volk organisierte den Widerstand und begrüßte die faschistischen Eindringlinge mit Gewehren.
Weder Populismus noch Terror, weder die Assimilationspolitik noch die Kolonisation der italienischen Faschisten konnten unser Volk in die Knie zwingen. Unter der Führung der Kommunisten begannen die Massen, Patrioten und die albanische Jugend t Demonstrationen, Streiks, Protestaktionen, Sabotage, Attentate usw. zu organisieren. Sie machten die ersten mutigen Schritte zum bewaffneten Widerstand gegen die Feinde. 1941 versuchte Hitler-Deutschland, die Errungenschaften der Oktoberrevolution mit seinem Angriff auf die Sowjetunion zu zerstören.
Der Eintritt der Sowjetunion in den Krieg gab den Impuls für den Widerstand des albanischen Volkes gegen die Besatzer und Verräter. Mit der Sowjetunion verwandelte sich der Zweite Weltkrieg in einen anti-imperialistischen Krieg, so auch in Albanien."

In einem Aufruf einer kommunistischen Gruppe im August 1941 hieß es:
"Es lebe das albanische Volk, ich lebe die Sowjetunion, ich lebe die Rote Armee, die Befreiung der unterdrückten Völker!"

"Unser Volk, Arbeiter, Bauern, patriotische Intellektuelle, Jugendliche und Frauen aus Albanien,, nahmen unter der Führung der Kommunistischen Partei die Waffen in die Hand und kämpften heroisch und selbstlos wie nie zuvor.
Durch die historischen Siege der sowjetischen Armee bestärkt, organisierten die glorreichen Partisanen Albaniens den Befreiungskrieg gegen die Hitlerhorden - unter extrem schwierigen Bedingungen und in einem ungleichen Kräfteverhältnis. Wir haben die faschistischen Eindringlinge von Italien und Deutschland und die Verräter im eigenen Land besiegt. Das albanische Volk befreite sich nach Jahrhunderten der Sklaverei. Am 29. November 1944 waren die Albaner zum ersten Mal die Herren ihres eigenen Landes.
Nach der Befreiung unserer Heimat setzten die Armeen unseres Volkes den Kampf gegen die Hitler-Invasoren außerhalb der Grenzen in den Ländern Jugoslawiens fort. So haben wir unsere hohe internationale Pflicht erfüllt.
Unsere albanischen Partisanen kämpften und gaben ihr Blut, Seite an Seite mit den jugoslawischen Partisanen in Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Metohija für die Befreiung der Völker Jugoslawiens. "

"Wir haben immer betont, dass unsere Erfolge in erster Linie nur möglich waren, weil die Partei der Arbeit Albanien den Marxismus - Leninismus und die Grundlehren der großen sozialistischen Oktoberrevolution treu und kreativ umgesetzt hat.
Unser Sozialismus beruht auf der Erfahrung, der Hilfe und Unterstützung des ersten sozialistischen Staates in der Welt, der UdSSR.
Der sozialistische Aufbau in Albanien ist ein Beweis für Lenins Aussage, dass die Oktoberrevolution keine spezifisch nationale Revolution gewesen sei, sondern einen internationalen Charakter angenommen habe. Die Lehren der Oktoberrevolution haben bis heute ihre internationale Bedeutung behalten. "


"Die universelle Bedeutung der allgemeinen Gesetze, die Grundlektionen der Oktoberrevolution, sind:


- Die Führung der Partei der Arbeiterklasse, die von der marxistisch-leninistischen Wissenschaft in all ihren Tätigkeiten geleitet wird,

- eine Partei in Einheit mit den Massen,

- eine Partei, die den Massen den Marxismus-Leninismus lehrt,

- eine Partei, die die Arbeiterklasse und die Massen zum Sturz des Kapitalismus führt und zum Aufbau des Sozialismus.

- Die politische Macht der Bourgeoisie kann nur durch die sozialistische Revolution zerschlagen werden.

- Um die sozialistische Gesellschaft aufzubauen, braucht die Arbeiterklasse ihre politische Macht, dh die Diktatur des Proletariats über die Grundbesitzer und die Bourgeoisie, die auf einer soliden Allianz zwischen der Arbeiterklasse und der Bauernschaft beruht.

- Die Oktoberrevolution schafft damit die Voraussetzung für die Verstaatlichung der Industrie und die allmähliche Kollektivierung der Landwirtschaft.

- Auf diese Weise wächst das gesellschaftliche Eigentum mit den wichtigsten Produktionsmitteln.

- Die planvolle Entwicklung der Wirtschaft und der sozialistischen Kultur basiert auf der Grundlage der maximalen Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen.

- Die Oktoberrevolution war die Voraussetzung für die Schaffung des sozialistischen Staates.

- Die Partei führt den Klassenkampf, um den Sieg der Revolution zu verteidigen und handelt treu nach den Prinzipien des proletarischen Internationalismus. "

"Die grundlegenden Lehren der Oktoberrevolution gelten für alle kommunistischen und Arbeiterparteien und alle Länder, aber diese Lehren müssen entsprechend den jeweiligen Bedingungen eines jeden Landes modifiziert werden. Kein Marxist hat jemals behauptet, dass sämtliche sowjetische Erfahrungen dogmatisch und mechanisch kopiert werden sollen. Nur Feinde des heutigen Marxismus-Leninismus, nur Revisionisten predigen den nationalistischen "spezifischen Weg des Sozialismus" unter dem Vorwand, die versimpelte Kopie der sowjetischen Erfahrungen angeblich "zu vermeiden". Unter der bürgerlichen Losung des "spezifischen Weges des Sozialismus" , versuchen die Revisionisten bewusst, die universellen Lehren der Oktoberrevolution zu liquidieren. Der Weg, den wir bis heute gegangen sind, ist der Weg der Oktoberrevolution, der Weg der Sowjetunion Lenins und Stalins. Die Partei der Arbeit Albaniens hat die Lehre des Roten Oktober und die Erfahrungen des sozialistischen Aufbaus in der Sowjetunion kreativ umgesetzt , also nicht mechanisch übernommen, sondern ausgerichtet auf unsere besonderen Bedingungen.
Die Partei der Arbeit von Albanien ist eine Partei neuen Typs, die einzige Partei der Arbeiterklasse und der arbeitenden Massen, die treu dem Weg folgte, den die Kommunistische Partei der Sowjetunion gepflastert hatte. "


"Heute genießen die albanischen Menschen die volle Freiheit und Unabhängigkeit und den Aufbau eines neuen Lebens im Sozialismus. Die Siege unseres Landes basieren auf den wichtigsten Lehren der Oktoberrevolution, sind das Ergebnis des Triumphs der Ideen des Marxismus -Leninismus. "


"Trotz des bürgerlichen Geschreis über die angebliche "Krise des Kommunismus" gibt es keine Kraft in der Welt, die die Zerstörung des alten kapitalistischen Systems zu stoppen vermag. Es gibt keine Kraft in der Welt, die historische Entwicklung der Menschheit zum Kommunismus verhindern kann:

Die sozialistische Oktoberrevolution hat triumphiert und wird stets triumphieren.
Die große Oktoberrevolution ebnete den Weg für einen mächtigen Sowjetstaat. Die Oktoberrevolution ist das große Leuchtfeuer, das den Weg zur Befreiung der Menschheit erhellt. Mit jedem neuen Tag füllen die Ideen des Sozialismus immer mehr Herzen und Seelen von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Der Kampf gegen das verhasste Kolonialsystem des Imperialismus verstärkt sich unter den unterdrückten Völkern Asiens und Afrikas. An der Spitze des Weltproletariats marschieren die Kommunisten und Arbeiterparteien unter dem Banner der großen sozialistischen Oktoberrevolution. Die Kommunisten und Arbeiterparteien aller Länder tragen das glorreiche Banner des Marxismus-Leninismus, das siegreiche Banner der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution über den ganzen Erdball. "

(Auszüge aus Enver Hoxha: " EINFLUSS DER SOZIALISTISCHEN OKTOBERREVOLUTION AUF ALBANIEN "- November 1957 - aus heutigem Anlass aus dem Albanischen übersetzt von der Komintern-SH)


Oktoberrevolution – du bleibst unvergessen!

Das sozialistische Albanien mit dem Genossen Enver Hoxha an der Spitze ist unsterblich!

Die Arbeiterklasse wird auf den Weg der Oktoberrevolution zurück geleitet von den Sektionen der Komintern (SH) in jedem Land der Welt!

Wir proletarischen Internationalisten geben den Kampf für die Wiedergeburt des Sozialismus in Albanien und in der ganzen Welt niemals auf!

Wir kapitulieren nicht, wie die Neo-Revisionisten es so schändlich getan haben!

Wir waren und sind die treuen und wahren Bannerträger des Genossen Enver Hoxha, und werden es für immer bleiben! Der Sieg wird unser sein!

Wir schwören, dass wir den siegreichen Kampf des Genossen Enver Hoxha ehrenvoll fortsetzen!

Wir erheben das internationale Banner des Genossen Enver Hoxha!

Hoch die Faust für unseren Genossen Enver Hoxha!

Es lebe Genosse Enver Hoxha - die glorreiche 5. Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Genosse Enver ist unsterblich - seine revolutionären Lehren erleuchten unseren Weg zur siegreichen sozialistischen Weltrevolution!

Genosse Enver Hoxha wird ewig leben in den Herzen und Köpfen aller unterdrückten und ausgebeuteten Arbeiter, aller wahren Kommunisten!

Keine kapitalistisch-revisionistischen Lügen und Verleumdungen können das große Werk des Genossen Enver auslöschen!

Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus:

Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe der Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus!

Tod der weltkapitalistisch-imperialistischen Ordnung !

Nieder mit allen revisionistischen, neo-revisionistischen und sozialfaschistischen Lakaien!

Es lebe die bewaffnete proletarische, sozialistische Weltrevolution!

Es lebe die Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus!

Es lebe die Komintern (SH) - die einzig authentische Verteidigerin des revolutionären, proletarischen Erbes des Genossen Enver Hoxha!

Es lebe die albanische Sektion der Komintern (SH) !

 

Komintern (SH)

11. 04. 2017 

 

 

 

 

"100 Jahre Lehren des Sieges der Oktoberrevolution genügen uns nicht. Wir müssen diese Lehren stets überprüfen durch das Studium der gegenwärtigen Kette der politischen Geschehnisse in ihrer Gesamtheit, in ihrem globalen Zusammenhang, in ihrem Einfluss auf jedes Land der Welt.

Durch die Lehren der Geschichte der Oktoberrevolution lernen wir, Lehren für die Vorbereitung der sozialistischen Weltrevolution von heute und ihre Durchführung von morgen zu zu ziehen.

Man kann im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der Globalisierung des Weltimperialismus, kein wahrer Kommunist, kein echter proletarischer Internationalist sein, wenn man Angst davor hat, zum Weltsozialismus zu schreiten.

Der objektive Gang der heutigen Weltentwicklung ist derart, dass man von den Weltmonopolen aus nicht vorwärts schreiten kann, ohne den Weg zum Weltsozialismus einzuschlagen.

Mit dem Weltkapitalismus untergehen oder mit Volldampf vorwärts stürmen zum Weltkommunismus. So ist die Frage von der Weltgeschichte gestellt.

Wer heute nicht für die sozialistische Weltrevolution kämpft, der hat die internationale Bedeutung des 100. Jahrestags der Oktoberrevolution nicht begriffen."

Komintern (SH)

23. Februar 2017

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

 

Grußadresse der Komintern (SH)

aus Anlass des

93. Todestages

des Genossen Lenin

 

21. Januar 1924 – 21. Januar 2017

 


Vor 93 Jahren starb Genosse Lenin.

 

Wir grüßen alle Genossinnen und Genossen der Welt und ermutigen euch, treu am Leninismus festzuhalten.

Lenin lehrt, dass sich das Weltproletariat bewaffnen muss zum Zwecke der Entwaffnung und Niederschlagung der Weltbourgeoisie, zum Zwecke der Expropriation der Kapitalisten, zum Zecke der Errichtung und Aufrechterhaltung der Diktatur des Weltproletariats, zur Schaffung der sozialistischen Weltrepublik. 

Alle diejenigen, die gegenüber den Leninismus schwanken, sind Feinde des Weltproletariats. Diesen Feinden gegenüber darf man nicht versöhnlerisch sein, sondern muss sie unnachgiebig bekämpfen.

Wir empfehlen allen Genossinnen und Genossen die Werke Lenins, insbesondere aus dem Jahre 1917 zu studieren. Wir haben hierfür die wichtigsten Texte von Lenin ausgewählt und auf dieser Webseite veröffentlicht:

 

Lenin über die Weltrevolution

(Kurze Zitatsammlung)

 

 

Lenin über die Weltrevolution

umfangreiche Gedenksammlung der Komintern (SH)

 

In diesem Sinne:

kämpft mit der Komintern (SH) zur Erfüllung des großen Vermächtnis, das uns Lenin hinterlassen hat.


Es lebe der unsterbliche Genosse Lenin, der Dritte Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Es lebe der Leninismus – ein unfehlbarer Kompass für die sozialistische Weltrevolution!

Es lebe die sozialistische Weltrevolution!

Es lebe die Diktatur des Weltproletariats!

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus!

Es lebe die Komintern (SH) – die einzig wahrhafte Nachfolgerin der Komintern und Verteidigerin der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus:

Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

 

 

Komintern (SH)

21. 1. 2017

 

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH)

vom 15. 1. 2017

"Der Oktoberaufstand war nicht nur eine tatsächliche Rettung für die russische Revolution, sondern auch eine Ehrenrettung des internationalen Sozialismus." (Rosa Luxemburg)


Rosa Luxemburg und die Oktoberrevolution


"Die erste Periode der russischen Revolution von deren Ausbruch im März bis zum Oktoberumsturz entspricht in ihrem allgemeinen Verlauf genau dem Entwicklungsschema sowohl der großen englischen wie der großen französischen Revolution. Er ist der typische Werdegang jeder ersten großen Generalauseinandersetzung der im Schoße der bürgerlichen Gesellschaft erzeugten revolutionären Kräfte mit den Fesseln der alten Gesellschaft.

Ihre Entfaltung bewegt sich naturgemäß auf aufsteigender Linie: von gemäßigten Anfängen zu immer größerer Radikalisierung der Ziele und parallel damit von der Koalition der Klassen und Parteien zur Alleinherrschaft der radikalen Partei.

Die russische Revolution hat hier nur bestätigt die Grundlehre jeder großen Revolution, deren Lebensgesetz lautet: entweder muß sie sehr rasch und entschlossen vorwärtsstürmen, mit eiserner Hand alle Hindernisse niederwerfen und ihre Ziele immer weiter stecken, oder sie wird sehr bald hinter ihren schwächeren Ausgangspunkt zurückgeworfen und von der Konterrevolution erdrückt.

Der „goldene Mittelweg“ läßt sich eben in keiner Revolution aufrechterhalten, ihr Naturgesetz fordert eine rasche Entscheidung: entweder wird die Lokomotive volldampf den geschichtlichen Anstieg bis zum äußersten Punkt vorangetrieben, oder sie rollt durch die eigene Schwerkraft wieder in die Ausgangsniederung zurück und reißt diejenigen, die sie auf halbem Wege mit ihren schwachen Kräften aufhalten wollten, rettungslos in den Abgrund mit.

Dadurch erklärt sich, daß in jeder Revolution nur diejenige Partei die Führung und die Macht an sich zu reißen vermag, die den Mut hat, die vorwärtstreibende Parole auszugeben und alle Konsequenzen daraus zu ziehen.

Die Entschlossenheit, mit der Lenin und Genossen im entscheidenden Moment die einzige vorwärtstreibende Losung ausgegeben haben: die ganze Macht in die Hände des Proletariats und der Bauern, hat sie fast über Nacht aus einer verfolgten, verleumdeten Minderheit (...) zur absoluten Herrin der Situation gemacht."

(Rosa Luxemburg, Zur russischen Revolution, 1918)

 

Ein klares Bekenntnis zur bolschewistischen Revolution. So spricht eine wahre Revolutionärin. Und damit verpasste sie allen Reformisten, Revisionisten, Neo-Revisionisten, allen Opportunisten eine schallende Ohrfeige. Seit 100 Jahren versucht die Bourgeoisie, Rosa Luxemburg vor ihren Karren zu spannen - vergeblich. Zu Lebzeiten hatte Rosa Luxemburg all dieses anti-marxistische Pack gehasst und einen klaren Trennungsstrich zwischen Reform und Revolution gezogen. Rosa Luxemburg war schließlich diejenige, die das deutsche Proletariat aufforderte, von den Bolschewiki zu lernen und die Oktoberrevolution in den Westen zu tragen. Darin bestand ihr großes internationalistisches Verdienst, ihr großer Beitrag zur sozialistischen Weltrevolution.

 

* * *

 

Die Nachricht über den Beginn der russischen Februarrevolution (März 1917) erreichte Rosa Luxemburg während ihrer Haft in der Festung Wronke. Von dort aus schrieb sie an Freunde:


"Nun, und die herrlichen Dinge in Russland wirken auf mich wie Lebenselexier. Das ist ja für uns alle eine Heilsbotschaft, was von dort kommt, ich fürchte, ihr alle schätzt das nicht genügend hoch, empfindet nicht genügend, dass es unsere eigen Sache ist, die dort siegt. Das muss, das wird auf die ganze Welt erlösend wirken, dass muss austrahlen nach ganz Europa, ich bin felsenfest überzeugt, dass eine neue Epoche jetzt beginnt, und dass der Krieg nicht mehr lange dauern kann."


Rosa Luxemburg war der Auffassung, dass die sozialistische Revolution in Russland nur siegen kann, wenn die deutschen Arbeiter den russischen Arbeitern zu Hilfe kommen. Deswegen schrieb sie kurz unmittelbar nach der Februarrevolution im Spartakusbrief vom April 1917:

 

"Wenn heute die Revolution in Rußland so rasch in wenigen Tagen gesiegt hat, so ist es einzig und allein deshalb, weil sie eben in ihrem historischen Wesen nur die Fortsetzung der großen Revolution von 1905-1907 ist. Die Konterrevolution vermochte sie nur für eine kurze Zeitspanne niederzustampfen, aber das ungelöste Werk der Revolution heischte gebieterisch seine Lösung, und die unerschöpfliche Klassenenergie des russischen Proletariats loderte denn auch jetzt unter den schwierigsten Verhältnissen auf.

Vor allem ergibt sich aber für das sozialistische Proletariat in Rußland als die dringendste Losung, die mit allen anderen unablösbar verknüpft ist: Ende dem imperialistischen Kriege!

Hier verwandelt sich das Programm des russischen revolutionären Proletariats in den schärfsten Gegensatz zur russischen imperialistischen Bourgeoisie, die für Konstantinopel schwärmt und bei dem Kriege Profite macht. Die Aktion für den Frieden kann eben in Rußland wie anderwärts nur in einer Form entfaltet werden: als revolutionärer Klassenkampf gegen die eigene Bourgeoisie, als Kampf um die politische Macht im Staate.

Dies sind die unabweisbaren Perspektiven der ferneren Entwicklung der russischen Revolution."


Diese Notwendigkeit des Übergangs von der bürgerlichen zur proletarischen Revolution, das war genau das Ziel, das Lenin dem russischen Proletariat mit seinen berühmten Aprilthesen gesetzt hatte.


Und daran anknüpfend mahnte Rosa Luxemburg die deutschen Arbeiter:


"Aber auch das deutsche Proletariat ist durch die Vorgänge in Rußland vor eine Ehrenfrage und vor eine Schicksalsfrage gestellt.

Solange in allen kriegführenden Ländern Kirchhofsstille und Kadavergehorsam herrschen, ist das Versagen des Proletariats eine internationale solidarische Schuld, ein gemeinsames Weltunglück, das sich auf alle Seiten, wenn auch nicht in gleichem Maße, verteilt. Sobald jedoch in Rußland das Proletariat den "Burgfrieden" durch offene Revolution aufgesagt hat, fällt ihm das deutsche Proletariat, indem es die Kriegsaktion ruhig weiter unterstützt, nunmehr direkt in den Rücken. Jetzt wirken die im Osten fechtenden deutschen Truppen nicht mehr gegen den 'Zarismus', sondern gegen die Revolution. Und sobald das russische Proletariat bei sich zu Hause den Kampf für den Frieden aufrollt - dies ist sicher bereits begonnen und wird mit jedem Tage mehr der Fall sein -, verwandelt sich das Verharren des deutschen Proletariats in der Haltung eines gehorsamen Kanonenfutters in offenen Verrat an den russischen Brüdern.

'In Rußland fiel der erste Schuß'. Rußland befreit sich selbst. Wer wird Deutschland von Säbeldiktatur, ostelbischer Reaktion und imperialistischem Völkermord befreien?"


Das deutsche Proletariat gab die Antwort auf diese Frage . Es wurde von der Februarrevolution mitgerissen. In Deutschland, begann im April 1917 eine Streikwelle. Allein in Berlin streikten 300 000 Arbeiter. Am bekanntesten ist der Streik der Munitionsarbeiter. Bekannt sind auch die Versuche der sozialdemokratischen Führer, diese politischen Streiks abzuwürgen.

Und so wies Rosa Luxemburg dem deutschen Proletariat den Weg, die Revolution aus dem Osten in den Westen zu tragen:

 

"Der allgemeine Frieden lässt sich ohne Umsturz der herrschenden Macht in Deutschland nicht erreichen. Nur mit der Fackel der Revolution, nur im Massenkampfe um die politische Macht, um die Volksherrschaft und die Republik in Deutschland, lässt sich jetzt das erneute Auflodern des Völkermordes und der Triumph der deutschen Annexionisten im Osten und Westen verhindern. Die deutschen Arbeiter sind jetzt berufen, die Botschaft der Revolution und des Friedens vom Osten nach dem Westen zu tragen."

(Spartakusbrief vom Januar 1918)


Rosa Luxemburg :

"Krieg oder Revolution! Imperialismus oder Sozialismus!

- dies ist die einzige proletarisch-sozialistische Friedensarbeit, die heute möglich ist.

Es gibt keinen Weg zum Frieden als die Revolution!"

(Spartakusbrief, August 1917)


* * *


Der Sieg der Oktoberrevolution bestätigte die Richtigkeit der Leninschen Theorie der sozialistischen Revolution. Die Mehrheit in der deutschen Linken ging allerdings von der Theorie aus, dass der Sieg der Oktoberrevolution nur möglich sei, wenn sie vom ausländischen Proletariat unterstützt würde, also wenn sie sich als internationale proletarischen Revolution ausgebreitet hätte.

Diese Theorie wurde auch von Rosa Luxemburg vertreten. Im Spartakusbrief vom August 1917 schrieb sie:


"Vom Rade der imperialistischen Weltkatastrophe erfaßt, kann die russische Republik allein an ihrem Teil sich den Konsequenzen dieser Katastrophe nicht entziehen, sich aus dem Rad nicht befreien und auch das Rad allein nicht zum Stillstand bringen. Die internationale Katastrophe vermag nur das internationale Proletariat zu bändigen. Den imperialistischen Weltkrieg kann nur eine proletarische Weltrevolution liquidieren.

Und die Widersprüche, in denen sich die russische Revolution unentrinnbar bewegt, sind nur praktische Äußerungen des Grundwiderspruchs zwischen der revolutionären Politik des russischen Proletariats und der Kadaverpolitik des europäischen Proletariats, zwischen der Klassenaktion der Volksmassen in Rußland und dem Verrat der deutschen, englischen, französischen Arbeitermassen an ihren Klasseninteressen und am Sozialismus.

Die Diktatur des Proletariats ist in Rußland - falls eine internationale proletarische Revolution ihr nicht rechtzeitig Rückendeckung schafft - zu einer betäubenden Niederlage verurteilt, gegen die das Schicksal der Pariser Kommune ein Kinderspiel gewesen sein dürfte."


Statt eine "betäubender Niederlage" zu erleiden – wie es Rosa Luxemburg fälschlich prophezeite – konnte die Oktoberrevolution und die russische Diktatur des Proletariats immerhin fast 40 Jahre siegreich verteidigt werden!


* * *


Rosa Luxemburg entlarvte die bürgerliche Lügenpresse über die russische Revolution wie folgt:

"Endlich aber bereitet sich, je näher die Diktatur des Proletariats in Rußland heranrückt, auch der Kreuzzug der gesamten europäischen Bourgeoisie gegen die russische Republik vor. Er ist schon in den 'Ententeländern in vollem Gange und findet seinen Ausdruck in der Schlammwelle der Verleumdungen gegen die Revolution, die sich durch die Bourgeoispresse dieser Länder, durch all die "Matin", "Morning Post", "Stampa", "Corriere della Sera", wälzt und tagtäglich Räubergeschichten über Mord, Brandstiftungen, Plünderungen, Anarchie, Bankerott und Auflösung zu melden weiß. Durch die Verleumdungskampagne, die ganz an das Verhalten der europäischen Bourgeoispresse der Pariser Kommune gegenüber erinnert, wird systematisch die öffentliche Meinung Europas gegen die russische Revolution aufgestachelt, alle Bourgeoisinstinkte mobilisiert und für den Kreuzzug gegen Rußland vorbereitet." (Spartakusbrief – August 1917)


Rosa Luxemburg schrieb über das Schicksal der Revolution mit Ende des Krieges,


"... daß die wohlwollend reservierte Haltung des offiziellen Deutschlands der Revolution gegenüber just so lange anhalten wird, als der Krieg dauert. Sobald der Krieg, mit welchem Ausgang immer, beendet, und namentlich im Falle eines für Deutschlands Machtstellung halbwegs günstigen Ausgangs, wird der natürliche Gegensatz zwischen dem preußisch-deutschen Militär- und Polizeistaat und der russischen Republik mit der ganzen zurückgehaltenen Heftigkeit zum Durchbruch kommen. Die Mittelmächte haben zum Vernichtungskampf gegen das revolutionäre Rußland von Hause aus viel triftigere Gründe als England, Frankreich oder Italien. Vor allem, weil Deutschland sowohl wie Österreich als die reaktionärsten Staaten Europas das größte Inventar der Reaktion vor revolutionären Gefahren zu behüten haben; ferner - weil sie sich in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem Revolutionsherd befinden; endlich - weil beim Ausbruch einer europäischen Revolution Deutschland - wie es dessen herrschende Klassen instinktmäßig herausfühlen - gemäß seiner führenden kapitalistischen Stellung zum Mittelpunkt der internationalen Erhebung werden würde .

Daraus ergibt sich, daß die Frist für die ungehinderte Entfaltung der russischen Revolution genauso lang bemessen ist, als der Krieg währt. Die Dauer des Krieges ist ihre historische Galgenfrist, und das russische Proletariat kämpft so im Grunde genommen, indem es für den allgemeinen Frieden kämpft, um den Strick für den eigenen Hals. Kommt der Friede als Machwerk, als Ergebnis einer Verständigung der kapitalistischen Regierungen und nicht als das Werk der europäischen Erhebung des Proletariats zustande, dann wird er der russischen Bourgeoisie, den Ententemächten und namentlich Deutschland die Hände frei machen, damit alle am anderen Tage über das russische revolutionäre Proletariat herfallen und den gemeinsamen Feind der "Ordnung" in Europa in Blutströmen ersticken." (Spartakusbrief, August 1917)


Rosa Luxemburg befand sich während der Oktoberrevolution im Gefängnis. Unter den Bedingungen des Breslauer Gefängnisses war Rosa Luxemburgs Blick für die Richtigkeit der bolschewistischen Auffassungen in einigen taktischen Fragen getrübt, die sie später aber revidierte, sobald sie wieder am Klassenkampf teilnehmen konnte. Rosa Luxemburgs Kritik an der Taktik stand also unter dem Einfluss ihrer Haft, weswegen sie ihre Kritik niemals veröffentlichte und diese auch nicht vom Spartakusbund veröffentlicht wurde. Diese Kritik wurde dann alledings vom Renegaten Paul Levi verbreitet in der Absicht, Rosa Luxemburg gegen die Bolschewiki und die KPD auszuspielen.

 

Um welche Fragen handelte es sich ?

Ernst Thälmann benannte sie wie folgt:

So einfach darf man sich die Sache bei der Behandlung der Geschichte und Vorgeschichte unserer Partei, der Vorzüge und Schwächen sowie Fehler des Luxemburgismus keinesfalls machen. Man erschwert dadurch das wirkliche Verständnis der Schwächen des Luxemburgismus, die unsere Partei im langen Ringen ihrer Bolschewisierung überwinden musste und zum Teil noch heute überwinden muss“ (Ernst Thälmann, „Der revolutionäre Ausweg und die KPD“, Berlin 1932, S.67).

Was wir brauchen ist jene bolschewistische Unversöhnlichkeit und Unduldsamkeit gegenüber allen Einflüssen der Sozialdemokratie und auch die Überwindung aller in unseren Reihen noch vorhandenen Überreste aus der sozialdemokratischen oder luxemburgischen Vergangenheit unserer Partei“ (ebenda, Seite 71).

Wir müssen also mit aller Klarheit aussprechen: in all den Fragen, in denen Rosa Luxemburg eine andere Auffassung als Lenin vertrat, war ihre Meinung irrig, so dass die ganze Gruppe der deutschen Linksradikalen in der Vorkriegs- und Kriegszeit sehr erheblich an Klarheit und revolutionärer Festigkeit hinter den Bolschewiki zurückblieb. Diese Erkenntnis gibt uns erst das Verständnis dafür, warum es in Deutschland verspätet zur Spaltung zwischen dem revolutionären Marxismus und den kleinbürgerlichen Opportunisten oder ihren zentristischen Helfershelfern innerhalb der Arbeiterbewegung kam. Rosa Luxemburgs Fehler in der Akkumulationstheorie, in der Bauernfrage, in der nationalen Frage, in der Frage des Problems der Revolution, in der Frage der proletarischen Diktatur, in der Organisationsfrage, in der Frage der Rolle der Partei beziehungsweise der Spontaneität der Massen – das alles ergibt ein System von Fehlern, die Rosa Luxemburg nicht zur vollen Klarheit eines Lenin aufsteigen ließen“ (ebenda, Seite 71/72).


In all diesen Fragen hatte die Oktoberrevolution historische bewiesen, dass Rosa Luxemburg im Unrecht war.

In einem Brief an den polnischen Sozialisten Adolf Warski hatte Rosa Luxemburg ihre falschen Auffassungen bereits fallengelassen und korrigiert:


"Alle deine Vorbehalte und Bedenken habe ich auch geteilt, habe sie aber in den wichtigsten Fragen fallen gelassen."


Rosa Luxemburg korrigierte sich auch auf dem Gründungsparteitag der KPD (31. Dezember 1918):


"Wir sollen es nie vergessen, wenn man uns mit den Verleumdungen gegen die russischen Bolschewiki kommt, darauf zu antworten: wo habt ihr das ABC eurer heutigen Revolution gelernt ? Von den Russen habt ihr's geholt: die Arbeiter- und Soldatenräte."


Rosa Luxemburg bekannte sich in ihrer Broschüre "Zur russischen Revolution" eindeutig zum Bolschewismus, wie folgende Zitate beweisen:


"Die Lenin-Partei war die einzige in Russland, welche die wahren Interessen der Revolution in jener ersten Peiode begriff, sie war ihr vorwärts treibendes Element, als in diesem Sinne, die einzige Parti, die wirklich sozialistische Politik betrieb."


"Die Lenin-Partei war die einzige, die das Gebot und die Pflicht einer wirklich revolutionären Partei begriff, die durch die Losung: "Alle Macht in die Hände des Proletariats und des Bauerntums!" den Fortgang der Revolution gesichert hat."


"Die ganze revolutionäre Ehre und Aktionsfähigkeit, die der Sozialdemokratie im Westen gebrach, war in den Bolschewiki vertreten. Ihr Oktoberaufstand war nicht nur eine tatsächliche Rettung für die russische Revolution, sondern auch eine Ehrenrettung des internationalen Sozialismus."


Wir Stalinisten-Hoxhaisten wissen zu unterscheiden, dass Rosa Luxemburg zwar in einzelnen Fragen rein taktischer Natur von den Bolschewiki abwich, aber – und das ist das Entscheidende – Rosa Luxemburg hat sich insgesamt klar zum Bolschewismus bekannt. Nur unsere Feinde versuchen, diesen Unterschied zu verwischen.

Das betrifft nicht nur die Vergangenheit, als Kautsky versuchte, die Kritik Rosa Luxemburgs umzudeuten in "die Verneinung jeglicher bolschewistischer Doktrin."


Heute ist die Komintern (SH) die einzige Partei auf der Welt, die die Verteidigung Rosa Luxemburgs im Geiste Ernst Thälmanns fortsetzt. Rosa Luxemburg gehört zu uns – trotz der von ihr gemachten Fehler. Und auch Lenin verglich Rosa Luxemburg mit einem "Adler", obwohl er ihre Fehler kritisiert hatte.


Wir verteidigen Rosa Luxemburg gegen die Revisionisten und Neo-Revisioniste, aber auch gegen die Trotzkisten, die ihre Drecksschleuden gegen Stalin richten. Das geht so weit, dass sie die Fehler Rosa Luxemburgs gegen uns Stalinisten-Hoxhaisten zu "verteidigen" versuchen, und uns als "Feinde" Rosa Luxemburgs abzustempeln. Auf diese verleumderische Weise betätigen sich die Trotzkisten erneut als 5. Kolonne der Konterrevolution.


Unsere Auffassung über die korrekte Verteidigung von Rosa Luxemburg ist und bleibt unerschütterlich:

Wer Rosa Luxemburg verteidigen will, der darf nicht ihre falschen Auffassungen verteidigen, darf ihre Fehler vor der Arbeiterklasse nicht verschweigen. Wer Rosa Luxemburg nicht gegen den eigenen Luxemburgismus vrteidigt, macht sich schuldig vor dem Weltproletariat und der sozialistischen Revolution, stellt sich auf die andere Seite der Barrikade des Klasenkampfes, stellt sich gegen Rosa Luxemburg, gegen die große Vorkämpferin für die sozialistische Weltrevolution, stellt sich gegen das Weltproletariat, für dessen Befreiung vom Kapitalismus sie bis zu ihrer Ermordung unermüdlich gekämpft hat.


Komintern (SH)


15. Januar 2017

 

 

 

 

 

 

 

von der Komintern (SH) neu veröffentlicht aus Anlass des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution

Zur russischen Revolution 

(1918)

Gesammelte Werke, Bd. 4, S. 332–362.

 

 

Grußbotschaft vom 6. November 1918 an den VI. Allrussischen Sowjetkongress

Karl Liebknecht:

„Es lebe die Diktatur des internationalen Proletariats!“

Werte Genossen!

Ein Jahr ist vergangen, seit die Arbeiter, Bauern und Soldaten Russlands den russischen Imperialismus zu Boden warfen. Die Imperialisten des Vierbundes triumphierten. Die erbittertsten Feinde der Arbeiterklasse – die Hohenzollern, die Hindenburg, die deutschen Generäle, Junker, Kapitalisten und Reaktionäre – schrien begeistert: „Sieg!“

Wie ein Rudel Wölfe und Hyänen stürzten sie sich auf das waffenlose Russland, plünderten und schlugen es, rissen es in Stücke, tränkten es mit dem Blut von Zehntausenden seiner revolutionären Kämpfer. „Sieg! Triumph!“ jauchzten die Würger. Aber die soziale Revolution, die sie als Instrument für ihre Zwecke auszunutzen gedachten, hat ihre Pläne zunichte gemacht. Selbst die Niederlage auf dem Schlachtfeld war eine Tat des revolutionären Geistes, und es wurde offenbar, dass der Militarismus nicht in der Lage ist, diesen Geist der Revolution zu unterdrücken, sondern nur, ihn zu verstärken, dass er nicht in der Lage ist, ihn zu vernichten, sondern nur, ihn zu verbreiten.

Wir stehen an einem Wendepunkt der Geschichte. Die Revolution ist für die Werktätigen und Unterdrückten aller Völker zum Appell und zum Kampfruf geworden. Die russische Sowjetrepublik wurde zum Banner der kämpfenden Internationale, sie rüttelt die Zurückgebliebenen auf, erfüllt die Schwankenden mit Mut und verzehnfacht die Kraft und Entschlossenheit aller. Verleumdung und Hass umgeben sie. Doch sie erhebt sich hoch über diesen ganzen schmutzigen Strom – ein großartiges Werk voll gigantischer Energie und edelsten Idealen. Eine neue, bessere Welt nimmt ihren Anfang.

Und dieses Werk wurde vom russischen Proletariat geschaffen, dem ausgebeutetsten Proletariat Europas, das sich noch vor wenigen Monaten unter der Faust der Zarenschergen befand und dessen beste Kämpfer noch vor kurzem in den Kasematten der Peter-Pauls-Festung, Schlüsselburgs oder im Schnee Sibiriens schmachteten.

Hört das, ihr Herrscher, und zittert! Mit Hilfe eines Walls aus Randstaaten, die sie nach eigenem Muster schufen, in denen der Bolschewismus mit Feuer und Eisen ausgebrannt wird, glaubten die Mittelmächte sich vor der lodernden Flamme retten zu können. Doch vergeblich! Diese Flamme übersprang alle Hindernisse – Bulgarien und Österreich-Ungarn stehen in Flammen, und in Deutschland züngeln die Flammen dieses heiligen Feuers an Hunderten Stellen zugleich empor. Die Revolution des deutschen Proletariats hat begonnen. Diese Revolution wird die russische Revolution vor allen Schlägen retten und die Grundfesten der imperialistischen Welt zum Einsturz bringen.

Das Russland der Arbeiter und Bauern, das heute seinen ersten Geburtstag begeht, und das revolutionäre Deutschland, das in diesen Wochen geboren wird, sind in ihrem Schicksal untrennbar miteinander verbunden.

Wir grüßen Sowjetrussland am Tag seines Triumphes und schwören, alle unsere Kräfte für die Lösung der historischen Aufgabe des deutschen Proletariats anzuspannen, für die Vernichtung des deutschen Klassenstaates, für die Schaffung der sozialistischen Republik Deutschland.

Mit Euch sind unsere Herzen. Eure Sache ist auch unsere Sache.

 

Nieder mit allen Thronen und Kronen!

Nieder mit der Klassenherrschaft, nieder mit dem Weltimperialismus!

Es lebe die russische Revolution!

Es lebe das Sowjetrussland der Arbeiter und Bauern!

Es lebe die soziale Weltrevolution!

Es lebe die Diktatur des internationalen Proletariats!

 

Der Spartakusbund entlarvte den Verrat der deutschen Sozialdemokratie, die sich in den konterrevolutionären Dienst des Krieges des deutschen Imperialismus stellte, um die Verbrüderung der deutschen und russischen Soldaten in Riga zu vereiteln. Es waren deutsche Sozialdemokraten an der Niederschlagung der bolschewistischen Arbeitermacht in Riga beteiligt.


Dieser Aufruf wurde in den Spartakusbriefen von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht veröffentlicht (Spartakusbrief Nr. 7, vom November 1917):



Der Vollzugsausschuß der XII. russischen Armee hinterließ bei der

Räumung Rigas folgenden Aufruf:


Ein Aufruf an die deutschen Soldaten


Deutsche Soldaten!


Der Vollzugsausschuß der XII. Armee lenkt eure Aufmerksamkeit darauf, daß ihr für den Absolutismus kämpft gegen die Revolution, Freiheit und Gerechtigkeit, Euer Sieg bedeutet den Tod der Demokratie und der Freiheit. Wir verlassen Riga, wir wissen aber, daß die Revolution sich stärker und kraftvoller erweisen wird als die Macht der Kanonen. Wir sind dessen sicher, daß die deutschen Soldaten schließlich zusammen mit der russischen revolutionären Armee zum Sieg der Freiheit schreiten werden. Ihr seid heute stärker als wir, aber euer Sieg ist lediglich der Sieg der rohen physischen Kraft. Die moralische Kraft steht auf unserer Seite. Die Geschichte wird einst künden, dass das deutsche Proletariat gegen seine russischen Brüder marschierte und die internationale Solidarität preisgab. Diese Schuld kann nur dadurch gesühnt werden, daß ihr euch zum Schutze eurer eigenen Interessen wie derer der ganzen Welt erhebt, eure ganze Kraft gegen den Imperialismus zusammenfaßt und im Verein mit uns den Feind zu Boden werft."


Gleich nach Einnahme der Stadt durch die deutschen Truppen haben die Sieger den revolutionären Rigaer Arbeiterrat aufgelöst, seine Führer verhaftet und ins Gefängnis gesteckt und den auf Grund des neuen demokratischen Stimmrechts gewählten Gemeinderat mitsamt seiner sozialistischen Mehrheit gewaltsam abgesetzt. Die deutschen Soldaten, an die sich der Aufruf wendet, darunter zahlreiche Mitglieder der" völkerbefreienden Sozialdemokratie", sahen dem Schauspiel mit unerschütterlicher Seelenruhe zu; sie führten die Befehle gehorsamst aus und betätigten sich - ohne mit der Wimper zu zucken - als Schergen und Henker der jungen russischen Freiheit. - Der Aufruf hat recht: diese Schmach wird einst die Geschichte künden. -

 

 

 

 

2016

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse

der Deutschen Sektion der Kommunistischen Jugendinternationale (Stalinisten-Hoxhaisten)

an die Kommunistische Internationale

(Stalinisten-Hoxhaisten),

die bolschewistische Partei des Weltproletariats

31. 12. 2016




Genossen!
2017 ist eine große Sache. Vor hundert Jahren wurde, unter Führung der russischen bolschewistischen Partei Lenins und Stalins, der erste sozialistische Staat begründet.
Dies geschah auf die einzige Weise, in der so etwas geschehen kann, nämlich durch die bewaffnete Revolution.
Die Sowjetunion war und ist ein Leuchtfeuer der Hoffnung und Entschlossenheit für alle Unterdrückten dieser Erde. Doch ebenso stark wie die Hoffnung, ebenso stark wie die Liebe der Kommunisten zu den Völkern, muss ihr Hass gegen ihre Feinde brennen, gegen die Unterdrücker und Ausbeuter, gegen diejenigen, die die sozialistischen Staaten zersetzt und niedergeschlagen haben.
Wir Kommunisten verzweifeln nicht. Der Genosse Enver Hoxha hat die Machenschaften der Verräter und Agenten aufgedeckt, und wir haben von ihm gelernt. Der wissenschaftliche Charakter unserer Weltanschauung macht uns stark.
Auch das sozialistische Albanien mag gefallen sein - doch die Rote Fahne weht noch immer!
Am 31.12. 2000 wurde eine neue Partei geschaffen, eine Partei, die geeignet ist, die Völker der Welt unter ihrem Banner zu vereinen und gegen den Widerstand aller Feinde, und seien sie noch so zahlreich, unbeirrt der richtigen Linie folgend, einen neuen sozialistischen Staat zu schaffen, eine weltweite demokratische Diktatur des Proletariats. Eine Partei, die auch geeignet ist, den Übergang dieser sozialistischen Weltrepublik zum Weltkommunismus anzuführen.
Das ist eine große Aufgabe, die größte überhaupt - doch durch die Entschlossenheit und Standfestigkeit der Kader und die unendliche Kraft der Volksmassen wird sie bewältigt werden.
In den vergangenen Jahren haben sich enorme wirtschaftliche und politische Entwicklungen vollzogen. Der Kapitalismus verfällt in seine letzten, ausnehmend heftigen Todeszuckungen.
Es ist an der Zeit, dass die Kommunisten auch zu "Ärzten am Krankenbett des Kapitalismus" werden... aber um Sterbehilfe zu leisten! 
Die Komintern (SH) soll die Waffe sein, mit der der Weltreaktion der Todesstoß versetzt wird.
Die KJI (SH) wird sich stählen, um Teil dieser Waffe werden zu können.

Es lebe die Große Sozialistische Oktoberrevolution!
Es lebe die Kommunistische Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten)!
Es lebe die Einheit zwischen der Komintern (SH) und KJI (SH)!
Es lebe die Weltrevolution!
Es leben die Fünf Klassiker - Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

31. 12. 2016

deutsche Sektion der KJI (SH)

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

Grußadresse der Komintern (SH)

aus Anlass des 137. Geburtstags des Genossen Stalin


21. Dezember 1879 - 21. Dezember 2016

 


Anlässlich des 137. Geburtstags des Genossen Stalin - des 4. Klassikers des Marxismus-Leninismus - senden wir Stalinisten-Hoxhaisten kämpferische Grüße an alle unsere GenossInnen in der ganzen Welt.

Wir sind sicher, dass wir im stalinistischen Geist viele Siege im kommenden Jahr 2017 erringen werden!

Auf Beschluss der Komintern (SH) steht der 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution im Zentrum unserer kommenden Parteiaktivitäten. Der Rote Oktober wurde von Lenin und seinem engsten Kampfgefährten Stalin zum Sieg geführt. Deswegen legen wir aus Anlass des 137. Geburtstags allen Genossinnen und Genossen das Studium der

Lehren Stalins über die Oktoberrevolution

ans Herz. Von besonderer Bedeutung ist vor Allem das Werk Stalins:

 

DER INTERNATIONALE CHARAKTER DER OKTOBERREVOLUTION

 

Es erschien zum zehnten Jahrestag des Roten Oktobers, im November 1927. Hierzu werden wir im November 2017, also zum 90. Jahrestag der Ersterscheinung, eine besondere Webseite einrichten.

Die Lehren Stalins über die Oktoberrevolution sind Weg weisend nicht nur in Anwendung auf die heutige Strategie und Taktik der sozialistischen Revolution in Russland, mit der die russische Bourgeoisie hinweggefegt und das Putin-Regime zerschlagen wird.

Stalin lehrt darüber hinaus, dass die Oktoberrevolution der Wendepunkt von der alten kapitalistischen Welt zur neuen sozialistischen Welt ist.

Und eben für die revolutionäre Zerschlagung des Weltkapitalismus, für die Eroberung der Macht des Weltproletariats und für den Aufbau des Weltsozialismus unter dem Banner des Stalinismus-Hoxhaismus zu kämpfen, darin besteht das ganze Streben der Komintern (SH), dafür wurde die Komintern (SH) vor 16 Jahren gegründet und aufgebaut.

 

Worin besteht die Weltbedeutung der Oktober-Lehren des Genossen Stalin?

 

Die Weltbedeutung der stalinschen Lehre über den Oktoberaufstand besteht darin, dass sie die Grundlage des Stalinismus in der Frage der Strategie und Taktik der sozialistischen Weltrevolution ist.

 

Nicht umsonst trägt die Generallinie der Komintern (SH) ihren stalinistischen Namen:

 

"Strategie und Taktik der sozialistischen Weltrevolution"

 

Mit Stalins Lehren über die Oktoberrevolution erschöpft sich jedoch längst nicht die Genialität dieses größten Strategen und Taktikers in der Geschichte der Menschheit.

Lenin und Stalin führten die Partei und die Arbeiterklasse auch in der Praxis mit aller Kühnheit, Sicherheit und Umsicht zur sozialistischen Revolution, zum Sieg des bewaffneten Aufstands.

Stalin, selber bescheiden, bezeichnet die Oktoberrevolution als seine "dritte revolutionäre Kampftaufe" und erinnert sich:

 

"Ich denke an das Jahr 1917, als ich durch den Willen der Partei, nach meinen Wanderungen durch Gefängnisse und Verbannungsorte, nach Leningrad entsandt worden war. Dort, im Kreise der russischen Arbeiter, in der unmittelbaren Nähe des großen Lehrers der Proletarier aller Länder, des Genossen Lenin, im Donner der großen Schlachten zwischen Proletariat und Bourgeoisie, in der Zeit des imperialistischen Krieges, lernte ich zum ersten Mal verstehen, was es heißt, einer der Führer der großen Partei der Arbeiterklasse zu sein. Dort, im Kreise der russischen Arbeiter, der Befreier der unterdrückten Völker und Vorkämpfer des Proletariats aller Länder und Völker, erhielt ich meine dritte revolutionäre Kampftaufe. Dort, in Russland, wurde ich unter Lenins Leitung einer der Meister der Revolution".

(Prawda Nr. 136, vom 16. Juni 1926)

 

Stalin stand bei der ganzen Vorbereitung und Durchführung des Oktoberaufstands im Mittelpunkt der gesamten praktischen Arbeit der Partei.

Er leitete unmittelbar den Aufstand.

Am 29. (16.) Oktober wählte das ZK der bolschewistischen Partei das Parteizentrum zur Leitung des Aufstands mit Genossen Stalin an der Spitze. Das Parteizentrum vereinigte sich mit dem Sowjetzentrum - dem Revolutionären Militärkomitee - und wurde dessen Herz und Seele. Unter Führung Stalins wurde der Plan des Aufstands ausgearbeitet und auch der Zeitpunkt festgesetzt. Am frühen Morgen des 24. Oktobers ordnete Kerenski durch einen Erlass das Verbot des Zentralorgans der Partei, das "Rabotschi Putj" ("Der Arbeiterweg"). Aber um 10 Uhr morgens zwangen die Rotgardisten und die revolutionären Soldaten auf Anweisung des Genossen Stalin die Panzerautos zum Rückzug und stellten vor der Druckerei und der Redaktion eine verstärkte Wache auf. Um 11 Uhr früh erschien der "Rabotsch Putj" mit dem von Stalin geschriebenen Leitartikel "Was brauchen wir?", der die Massen aufrief, die bürgerliche Provisorische Regierung zu stürzen. Gleichzeitig wurden auf Anweisung des Parteizentrums schleunigst Abteilungen der revolutionären Soldaten und Rotgardisten zum Smolny herangezogen. Der Aufstand führte schon am ersten Tag zum Siege. Am Abend des 25. Oktobers wurde der II. Sowjetkongress eröffnet, der die ganze Macht den Sowjets in die Hände legte.

Stalin wurde Mitglied des ersten Rates der Volkskommissare, der mit Lenin an der Spitze nach dem Siege der Oktoberrevolution auf dem II. Allrussischen Sowjetkongress gewählt wurde. Zusammen mit Lenin führte Stalin den Kampf gegen Kamenew, Sinowjew, Rykow und die anderen Streikbrecher und Deserteure der Revolution.

In der kurzen Zeit vom Oktober 1917 bis Januar-Februar 1918 breitete sich die Sowjetrevolution we ein Triumphzug über das ganze Land aus. Die Große Sozialistische Oktoberrevolution hatte gesiegt.

An der Spitze standen diese beiden großen Führer der Arbeiterklasse, Lenin und Stalin. Nur durch diese beiden größten Revolutionäre der Weltgeschichte war die Partei der Bolschewiki imstande, die Arbeiterklasse und die Völker zum entscheidenden Sturmangriff zu führen und die verschiedenartigen revolutionären Bewegungen zu einem einheitlichen revolutionären Strom zu vereinigen, mit dem das Schicksal des Kapitalismus in Russland besiegelt wurde und die Weltrevolution begann.

 

Unser geliebter Genosse Stalin, dieser größte Meister der Revolution neben Lenin, ist unsterblich. Er wird für immer in den Herzen und Köpfen aller unterdrückten und ausgebeuteten Klassen und aller echten Kommunisten leben. Bürgerlich-kapitalistische Lügen und Verleumdungen können das glorreiche Erbe des Genossen Stalin niemals auslöschen. Genosse Stalin, sein revolutionärer Geist, erleuchtet unseren roten Pfad.

Es lebe der 137. Geburtstag des Genossen Stalin!

Auf seinem 137. Geburtstag schwören wir, dass wir das unsterbliche Erbe des Genossen Stalin mit unserem Leben verteidigen!

Die stalinistische Geist wird uns zu endlosen Erfolgen und Siegen führen!

Genossen Stalin zu verteidigen bedeutet, auch alle anderen Klassiker des Marxismus-Leninismus zu verteidigen, denn die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus lassen sich von niemandem auseinander dividieren!

Es lebe die gewaltsame sozialistische Weltrevolution und die bewaffnete Diktatur des Weltproletariats !

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus!

Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus - Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe die Komintern (SH) - die einzige treue Bannerträgerin der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus!

 

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

21. 12. 2016

 

Grußadressen der Solidarität

Grußadresse der Komintern (SH)

aus Anlass des 99. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

vom 7. 11. 2016


Entfaltet das rote Banner des Weltoktobers!

KRÖNEN WIR DIE OKTOBERREVOLUTION MIT DEM SIEG DER SOZIALISTISCHEN WELTREVOLUTION !



Die Komintern (SH) grüßt alle Kommunisten auf der ganzen Welt.

Vereinigen wir uns unter dem siegreichen Banner des Roten Oktober, dem Sturmbanner des kommenden Weltoktobers!



Nächstes Jahr wird das Weltproletariat den 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution feiern, als das einstige zaristische russische Reich als schwächstes Glied in der Kette des Weltimperialismus in den ersten echten Staat der Arbeiter, Bauern und Soldaten verwandelt wurde!

Nächstes Jahr feiern wir 100 Jahre lang den größten Tag in der Geschichte des Kommunismus, den Beginn der sozialistischen Weltrevolution. Nach dem alten russischen Kalender war es der 25. Oktober 1917. Seit dem neuen Kalender wird der Rote Oktober am 7. November gefeiert.



Die Weltbedeutung der Oktoberrevolution

Die Oktoberrevolution (...) setzt sich nicht das Ziel, eine Ausbeutungsform durch eine andere Ausbeutungsform, eine Ausbeutungsgruppe durch eine andere Ausbeutungsgruppe zu ersetzen, sondern jede Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu beseitigen, alle und jede Ausbeutungsgruppen zu vernichten, die Diktatur des Proletariats aufzurichten, die Macht jener Klasse aufzurichten, die von allen bisher dagewesenen unterdrückten Klassen die revolutionärste ist, eine neue, klassenlose, sozialistische Gesellschaft zu organisieren. Eben deshalb bedeutet der Sieg der Oktoberrevolution eine grundlegende Wende in der Geschichte der Menschheit, eine grundlegende Wende im historischen Schicksalslauf des Weltkapitalismus, eine grundlegende Wende in der Befreiungsbewegung des Weltproletariats, eine grundlegende Wende in den Kampfmethoden und den Organisationsformen, in der Lebensweise und den Traditionen, in der Kultur und der Ideologie der ausgebeuteten Massen der ganzen Welt. Das ist der Grund, weshalb die Oktoberrevolution eine Revolution von internationaler, von Weltbedeutung ist“

( Stalin, Werke Band 12, Seite 207).



"Der Triumph der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution war der erste vernichtende Schlag gegen den Imperialismus, gegen das gesamte kapitalistische Weltsystems."

(Enver Hoxha. "Imperialismus und die Revolution")

 

* * *

Die ideologische Grundlage für den Sieg der Oktoberrevolution war der Marxismus-Leninismus.

Die ideologische Grundlage für den Sieg der sozialistischen Weltrevolution ist der Stalinismus-Hoxhaismus.

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Theorie und Taktik der weltproletarischen Revolution im Allgemeinen und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen.

 

Die Oktoberrevolution

ebnet den Weg zum

Weltoktober

 

- von der marxistisch-leninistischen Revolution

zur stalinistisch-hoxhaistischen Weltrevolution -

 

1.

Mit der Oktoberrevolution begann die Epoche des Durchbruchs der Front des Weltimperialismus und der Aufbau des Sozialismus in einem Land.

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution beginnt die Epoche der restlosen Zerschmetterung des Weltimperialismus, die Epoche der Vernichtung des Weltkapitalismus und dessen Ablösung durch die Epoche des Weltsozialismus.

 

 

2.

Mit der Oktoberrevolution begann die Epoche der Koexistenz zwischen dem kapitalistischen Weltlager und dem sozialistischen Weltlager, welches durch den Verrat des Revisionismus mit der Restauration des Kapitalismus endete, also mit der Restauration der Alleinherrschaft des Weltkapitalismus.

 

* * *

 

Mit der sozialistischen Weltrevolution beginnt das Ende der Epoche der Alleinherrschaft der kapitalistischen Welt und die Epoche der Alleinherrschaft der sozialistischen Welt.

 

 

3.

Mit der Oktoberrevolution erhob das Proletariat mit der Bauernschaft zum ersten Mal seine Macht als die herrschende Klasse in einem Land.

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution erhebt das Weltproletariat mit der Bauernschaft zum ersten Male seine Macht zur herrschenden Klasse auf der ganzen Welt.

 

 

4.

Mit der Oktoberrevolution begann das Ende der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen in einem Land, begann die Abschaffung der Klassengesellschaft in einem Land. Es entstanden die ersten Initiativen für freiwillige kommunistische Arbeit (Subotniks).

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution gibt es auf der ganzen Welt keine Ausbeutung mehr von Menschen durch Menschen. Das Weltproletariat beginnt mit der Abschaffung der Klassengesellschaft im Weltmaßstab. Die Initiativen für freiwillige kommunistische Arbeit wird im Weltmaßstab organisiert bis hinein in alle Länder, Regionen und kleinsten Gemeinden der ganzen Welt. Damit verkürzt die gesamte Weltgesellschaft ihren Weg zum Weltkommunismus.

 

 

5.

Die Oktoberrevolution schuf die Sowjetmacht, die Macht der Arbeiter, Bauern und Soldaten in einem Land.

 

* * *

 

Die proletarische Weltrevolution bedeutet Sowjetmacht der Arbeiter, Bauern und Soldaten im Weltmaßstab. Die Weltdiktatur des Proletariats ist das bewaffnete Weltsystem des herrschenden Proletariats.

 

 

6.

Die Oktoberrevolution brachte die Sowjetunion hervor mit ihren einzelnen Sowjetrepubliken.

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution entsteht die sozialistische Weltrepublik, unter deren Führung alle Länder als gemeinsame, einheitliche und unabhängige Sowjetstaaten vereinigt sind.

 

 

7.

Die Oktoberrevolution eröffnete die Epoche der kolonialen Revolutionen in den unterdrückten Ländern der Welt.

 

* * *

 

Die proletarische Weltrevolution eröffnet die Epoche der Befreiung aller Länder der ganzen Welt von den Ketten des Weltimperialismus. Die proletarische Weltrevolution hebt den Widerspruch zwischen den ausbeutenden Ländern auf der einen Seite und den ausgebeuteten Ländern auf der anderen Seite auf. Mit der proletarischen Weltrevolution wird es weder ein Land auf der Welt geben, das ein anderes ausbeutet, noch ein Land, das von einem anderen Land ausgebeutet wird.

 

 

8.

Mit der Oktoberrevolution wurde die Diktatur des Proletariats errichtet, d.h. Demokratie für die werktätigen Klassen und Unterdrückung der Ausbeuterklassen.

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution wird die Diktatur des Proletariats im Weltmaßstab errichtet und damit die proletarische Rätedemokratie für 99 % der Weltbevölkerung ermöglicht.

 

 

9.

Mit der Oktoberrevolution wurde in allen Organen des Landes das Prinzip des demokratischen Zentralismus eingeführt.

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution wird das Prinzip des demokratischen Zentralismus auf alle Weltorgane übertragen.

 

 

10.

Mit der Oktoberrevolution eigneten sich die Arbeiter und Bauern eines Landes die kapitalistischen Produktionsinstrumente und – mittel, die kapitalistischen Betriebe, den Boden usw. an.

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution befreit das Weltproletariat mit der Bauernschaft die Weltproduktivkräfte aus den Fesseln der weltkapitalistischen Produktionsverhältnisse und verwandelt alle Instrumente der Weltproduktion und den gesamten Boden aller Länder in ein einziges gesellschaftliches Welteigentum.

 

 

11.

Mit der Oktoberrevolution wurde in einem Land mit dem Prinzip der planmäßigen Leitung der Wirtschaft begonnen.

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution wird das Prinzip der Weltwirtschaftspläne eingeführt.

 

 

12.

Mit der Oktoberrevolution wurden in einem Land der Welt die Bedingungen für die Wirkungskraft des kapitalistischen Profitgesetztes beseitigt und stattdessen die Bedingungen für die Wirkungskraft des sozialistischen Gesetzes der Produktion geschaffen, die ausnahmslos der systematischen Hebung des materiellen und kulturellen Niveaus der Werktätigen diente.

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution macht die Wirkungskraft des kapitalistischen Weltgesetzes Platz für die Wirkungskraft des sozialistischen Weltgesetzes.

 

 

13.

Seit der Oktoberrevolution wurde das Volkseinkommen nicht mehr im Interesse der Bereicherung der Ausbeuterklassen und ihres parasitären Anhangs verteilt, sondern im Interesse der Hebung des Volkswohlstands.

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution werden alle Reichtümer der Welt den aubeutenden Klassen entrissen und in den Dienst des Wohlstandes aller Völker der Welt gestellt.

 

 

14.

Mit der Oktoberrevolution wurde die Konterrevolution durch proletarische Waffengewalt zerschlagen. Die Rote Armee schützte den Sozialismus in einem Land, und befreite eine Reihe Länder vom Krieg und Faschismus, und schuf den Weg zum sozialistischen Weltlager.

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution werden alle konterrevolutionären Kräfte der Welt entwaffnet.  Das Weltproletariat erobert, festigt und verteidigt seine politische Macht mit Waffengewalt, mit der rote Weltarmee und beseitigt die Unvermeidlichkeit von Krieg und Faschismus auf der ganzen Welt.

 

 

15.

Die Oktoberrevolution beseitigte die elende Lage der armen Bauern und ebnete den Weg zur kollektiven Landwirtschaft in einem Land.

 

* * *

 

Mit der proletarischen Weltrevolution verschwindet die elende Lage der armen Bauern für immer vom gesamten Erdball. Die Landwirtschaft der ganzen Welt wird von den Fesseln der globalisierten kapitalistischen Produktionsverhältnisse befreit, im Weltmaßstab unter den Bauern zunächst kollektiv vergesellschaftet und schließlich unter der Diktatur des Weltproletariats allmählich in Welteigentum überführt, d.h. vom sozialistischen Weltstaat und von den in ihm vereinigten Ländern organisiert und geplant.

 

 

 





Der 99. Jahrestag des Roten Oktobers fällt in eine Zeit der schwersten Weltwirtschaftskrise und der imperialistischen Kriege:

 

"Die Feuerzungen des revolutionären Brandes schlagen immer stärker über der ganzen verfaulten alten Weltordnung zusammen. Die Zeit ist nicht mehr fern, wo die Werktätigen aller Länder sich zu einem einzigen, die ganze Menschheit umfassenden Staat zusammenschließen werden." (Lenin)



Es lebe die sozialistische Weltrepublik !



"Als Vertreter des revolutionären Proletariats ist es meine Pflicht, die proletarische Weltrevolution vorzubereiten ... Meine Teilnahme an der Vorbereitung, der Propagierung, der Beschleunigung der proletarischen Weltrevolution - das eben ist Internationalismus, das ist die Aufgabe eines Internationalisten, eines revolutionären Arbeiters, eines wirklichen Sozialisten. Das ist das ABC. (Lenin)

 

"Die Ära der proletarischen, kommunistischen Weltrevolution ist angebrochen". (Lenin)

 

Es lebe die sozialistische Weltrevolution !



Mit dem Sieg der Oktoberrevolution hat Lenin die Kommunistische Internationale geschaffen. Die Komintern (SH) hat das Erbe der Komintern angetreten und verteidigt die Errungenschaften der Oktoberrevolution, indem sie für den Sieg der sozialistischen Weltrevolution kämpft.

Das Weltproletariat kann nicht siegen ohne die Führerin der proletarischen Weltrevolution, ohne die bolschewistische Weltpartei, ohne die Komintern (SH). Die Komintern (SH) lässt sich leiten von den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus – von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha !

Der Stalinismus-Hoxhaismus ist die Theorie und Taktik der weltproletarischen Revolution im Allgemeinen und die Theorie und Taktik der Weltdiktatur des Proletariats im Besonderen.

Es lebe die Komintern (SH), die einzige Partei auf der Welt, die die Oktoberrevolution gegen alle Feinde verteidigt und sie bis zum endgültigen Sieg der sozialistischen Weltrevolution fortsetzt!

Es lebe der 99. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution !

 

Möge sich der revolutionäre Weltbrand über den ganzen Erdball ausbreiten !

 

Entfaltet das Sturmbanner des Weltoktobers!

Proletarier aller Länder - vereinigt euch!

Weltproletariat - vereinige alle Länder!


Alles für die Weltrevolution !







Beschluss der Komintern (SH)

zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution

vom 7. November 2016



Liebe Genossinnen und Genossen !

Die Komintern (SH) erklärt hiermit den 99. Jahrestag der Oktoberrevolution zum Beginn ihrer vielfältigen Aktionen zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution. Bis zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution richtet die Komintern (SH) ihre Tätigkeit ein Jahr lang intensiv auf die 100-Jahrfeier des Roten Oktober aus.

Alle Sektionen der Komintern (SH) sind ab sofort aufgefordert, den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution und dessen Bedeutung für die Vorbereitung und Durchführung der sozialistischen Weltrevolution in den Mittelpunkt ihrer gesamten Agitation und Propaganda, und ins Zentrum ihrer Aktivitäten zu stellen.

 

Es lebe der 100. Jahrestag

der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution !

 

Mit weltkommunistischen Grüßen

 

Komintern (SH)

7. November 2016

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der deutschen Sektion

zum 99. Jahrestag der Oktoberrevolution

und

zu unseren

15 Thesen bis zum roten Weltoktober

 

 

 


Messages of Solidarity

 

Grußadresse der

jugoslawischen Sektion

 

Es lebe der Rote Oktober !

( Živeo Crveni Oktobar! )

 

 

99 YEAR FROM THE GREAT OCTOBER LONG LIVE ANNIVERSARY TO GREAT OCTOBER SOCIALIST REVLUTION !

 

REVOLUTIONARY THOUGHT OF LEADERS OF THE GREAT OCTOBER LENIN AND STALIN LIVES AND INSPIRES US FOR THE NEW VICTORIES!

 

GLORY TO MARXISM-LENINISM !

 

GLORY TO CLASICS OF MARXISM-LENINISM MARX,ENGELS,LENIN STALIN AND HOXHA!

 

LONG LIVE COMMUNIST INTERNATIONAL SH!

 

 

 

Jetzt beginnen mit der Vorbereitung auf

100 Jahre Oktoberrevolution

2017 - 1917

KRÖNEN WIR DIE OKTOBERREVOLUTION MIT DEM SIEG DER SOZIALISTISCHEN

WELTREVOLUTION !

 


„Revolutionen werden nicht auf Bestellung gemacht, doch die Symptome dafür, dass die ganze Welt reif ist für große Ereignisse, sind unzweifelhaft vorhanden.“

(Lenin, gesammelte Werke, Band 28, Seite 30)


Lenin lehrt, dass sich ein revolutionärer Marxist von einem Spießer und Kleinbürger dadurch unterscheidet, dass er es versteht, unter den unwissenden Massen die Notwendigkeit der heranreifenden Weltrevolution zu propagieren , ihre Unvermeidlichkeit nachzuweisen , ihren Nutzen für die Völker klarzumachen , das Weltproletariat und die gesamten werktätigen und ausgebeuteten Weltmassen auf sie vorzubereiten .

Wir haben, wir werden und wir können keinen Anspruch darauf erheben, entweder den genauen Weg oder gar den genauen Zeitpunkt der Weltrevolution zu kennen oder gar „terminlich festzulegen“. Das ist völlig unmöglich und wäre daher Phrasendrescherei.

Das ändert umgekehrt nichts an der folgenden Wahrheit:

Wahre weltsozialistische Internationalisten, wahre Marxisten sind sehr wohl prinzipiell und auch konkret verpflichtet, auf die Weltrevolution zu rechnen, wenn eine weltrevolutionäre Situation gegeben ist. Das lehrt uns das ABC- des revolutionären Marxismus.

Aus der gegenwärtigen, der tiesten Krise in der Geschichte des Weltimperialismus ist zweifellos eine weltrevolutionäre Situation im allmählichen Entstehen begriffen. Der kapitalistischen Weltordnung droht der Bankrott, ihr Ende naht. Das ist eine objektive, unwiderlegbare Wahrheit, das ist der Stand der Dinge, wie sie heute zu verzeichnen sind.

Es kracht schon mächtig im morschen Gebälk und die Herrschenden versuchen vergeblich, ihr ganzes Weltgebäude vor dem Einsturz zu retten.

Die kapitalistische Welt hat sich überfressen und platzt.

Die Herrschenden wälzen ihre Krise auf die Massen ab.

Die Massen geraten in eine unerträglich schwere Lage und geraten unvermeidlich in Bewegung .

Sie werden sich in der kommenden Zeit weltweit erheben.

Es ist die Hauptaufgabe des heutigen Weltproletariats, die 1917 begonnene Oktoberrevolution in Russland im Weltmaßstab siegreich zu Ende zu führen.

Deswegen erscheint uns das 100. Jahr der Oktoberrevolution – das Jahr 2017 – ein würdiger Anlass zu sein, nicht nur Gedenkfeiern zu veranstalten, sondern das Weltproletariat an Hand seiner eigenen Erfahrungen konkret – hier und heute - davon zu überzeugen, dass die Zeit für die Erfüllung seiner historischen Mission reif geworden ist. Die Vollendung der Oktoberrevolution ist eine Frage geworden, die zur praktischen Lösung ansteht. Sie muss siegreich zu Ende zu führen – im Weltmaßstab ! Ohne die Ideen der Oktoberrevolution in die Weltmasssen zu tragen, können diese auch nicht von ihnen in eine materielle Gewalt verwandelt werden.

Wir sind als Weltrevolutionäre vom Heranreifen der Weltrevolution vollkommen überzeugt, werden dieses Heranreifen durch hartnäckige, geduldige weltrevolutionäre Aufklärungsarbeit fördern, werden uns im Geiste des proletarischen Internationalismus für die Vereinigung und Zentralisierung der revolutionären Kräfte in allen Ländern einsetzen, um damit das Heranreifen der Weltrevolution zu beschleunigen.

Die kommenden Jahre werden uns zeigen, ob sich unser weltrevolutionärer Weg bis dahin als richtig oder falsch erweisen wird und ob wir ihn gegebenenfalls korrigieren müssen, sowie die weltrevolutionären Ereignisse große und rasche Wendungen nehmen.

Unser Entschluss, heute alles für die Weltrevolution zu tun, steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt, und auf Grund der herangereiften objektiven Bedingungen unwiderruflich fest. Wir sind fest entschlossen, das von Lenin begonnene Werk der sozialistischen Weltrevolution mit aller Kraft fortzusetzen und zum Sieg zu verhelfen !

Wir hoffen darauf, dass unser Initiative in der ganzen Welt begrüßt wird , begeisterten Widerhall findet, und immer mehr Anhänger gewinnt.

Möge sich der revolutionäre Weltbrand über den ganzen Erdball ausbreiten ! !

Eine zündende Losung, die alle überzeugt und vereinigt, muss nicht lange gesucht werden, sie ist bereits gefunden:

 

Alles für die Weltrevolution !“

Es lebe Lenin, der Lehrer und Führer der sozialistischen Weltrevolution !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 5 Klassiker des Marxismus - Leninismus

Über die Oktoberrevolution

 

 

 

LENIN

Es lebe Lenin, der Lehrer und Führer der sozialistischen Weltrevolution !


Zwischen den Siegen der Oktoberrevolution und den Siegen der internationalen Revolution kann es keine Grenze geben.

Die Feuerzungen des revolutionären Brandes schlagen immer stärker über der ganzen verfaulten alten Weltordnung zusammen. Die Zeit ist nicht mehr fern, wo die Werktätigen aller Länder sich zu einem einzigen, die ganze Menschheit umfassenden Staat zusammenschließen werden

Der Bolshewismus hat eine weltweite Dimension, ... der Widerstand der Bourgeoisie wird in erster Linie international sein.

Wir müssen eine Abteilung, ein Teil der proletarischen und sozialistischen Weltarmee sein.

Als Vertreter des revolutionären Proletariats ist es meine Pflicht, die proletarische Weltrevolution vorzubereiten ... Meine Teilnahme an der Vorbereitung, der Propagierung, der Beschleunigung der proletarischen Weltrevolution - das eben ist Internationalismus, das ist die Aufgabe eines Internationalisten, eines revolutionären Arbeiters, eines wirklichen Sozialisten. Das ist das ABC.

Der Imperialismus wird untergehen, die internationale sozialistische Revolution aber wird siegen, trotz alledem !

Ein einzelnes Land kann man noch zertreten, aber die proletarische Weltrevolution werden sie niemals zertreten können, sie werden sie nur noch stärker entfachen und alle werden sie in ihr ihren Untergang finden !

Wir sind unbesiegbar, denn unbesiegbar ist die proletarische Weltrevolution !

 

Lenin über die Weltrevolution

umfangreiche Gedenksammlung der Komintern (SH)

zum 140. Geburtstag

22. 4. 2010

 

 

 

 

 

 

kleine Sammlung von Lenins Dokumenten über die unmittelbare Vorbereitung und Durchführung

des bewaffneten Aufstandes

im Oktober 1917



 


 

Lenin in den ersten Tagen der Sowjetmacht

 

 

 

 

2 kleine Erzählungen über Lenin und die Oktoberrevolution

Kononow

 

 

 

Siegreicher Oktober

(1918-1922)

Reden und Artikel zu Jahrestagen der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

 

 

 

 

 


STALIN



1. Die Oktoberrevolution ist vor allem dadurch bedeutsam, dass sie die Front des Weltimperialismus durchbrochen, die imperialistische Bourgeoisie in einem der größten kapitalistischen Länder gestürzt und das sozialistische Proletariat an die Macht gebracht hat.

2. Die Oktoberrevolution hat den Imperialismus nicht allein in den Zentren seiner Herrschaft, nicht allein in den „Mutterländern“ erschüttert. Sie hat auch einen Schlag gegen das Hinterland des Imperialismus, gegen seine Peripherie geführt und die Herrschaft des Imperialismus in den kolonialen und abhängigen Ländern untergraben.

3. Die Oktoberrevolution, die die Saat der Revolution sowohl in den Zentren des Imperialismus als auch in seinem Hinterland ausstreute, die Macht des Imperialismus in den „Mutterländern“ schwächte und seine Herrschaft in den Kolonien erschütterte, hat dadurch die Existenz des Weltkapitalismus als ganzes in Frage gestellt.

4. Die Oktoberrevolution darf nicht nur als eine Revolution auf dem Gebiet der ökonomischen und gesellschaftlich-politischen Beziehungen betrachtet werden. Sie ist zugleich eine Revolution in den Köpfen, eine Revolution in der Ideologie der Arbeiterklasse. Die Oktoberrevolution wurde geboren und erstarkte unter dem Banner des Marxismus, unter dem Banner der Idee der Diktatur des Proletariats, unter dem Banner des Leninismus, der der Marxismus der Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolutionen ist. Sie bedeutet daher den Sieg des Marxismus über den Reformismus, den Sieg des Leninismus über den Sozialdemokratismus, den Sieg der III. Internationale über die II. Internationale.

 







ENVER HOXHA


Die Partei und das albanische Volk haben für den ersten sozialistischen Staat, der aus der Oktoberrevolution hervorgegangen ist und von Lenin und Stalin begründet wurde, grenzenlose Liebe gehegt und sind ihm treu ergeben. Diese Liebe und Ergebenheit beruhte immer auf den Prinzipien des Marxismus-Leninismus. Als die Chruschtschow-Revisionisten an der Spitze der Kommunistischen Partei und des Sowjetstaates kamen, sagten ihnen die PAA einen prinzipienfesten und kompromisslosen Kampf an, indem sie den ruhmreichen Weg der Partei der Bolschewiki und der Sowjetvölker, J. Stalin und die Lehren der Oktoberrevolution, die von den Revisionisten mit Füßen getreten wurden, verteidigte, weil sie das als ihre internationalistische Pflicht betrachtete.

Ihr (...) , die Söhne, Enkel und Urenkel jener ruhmreichen Kämpfer, die die Große Sozialistische Oktoberrevolution durchführten, ihr sowjetischen Proletarier, Kolchosbauern, Soldaten und Intellektuellen (...) werdet (...) euch mit Lenins und Stalins Namen auf den Lippen erheben und auf dem Weg der Revolution zum Sturm antreten. Die Welt möchte und wünscht, dass ihr den Weg der Revolution beschreitet und mit dem Ruf eurer Eltern voran stürmt: „Za Lenina!“, „Za Stalina!“ („Für Lenin ! Für Stalin! ) - für den wahren Sozialismus und gegen den Imperialismus, Sozialimperialismus und Revisionismus.

* * *

Der Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution versetzte dem Imperialismus, dem gesamten kapitalistischen Weltsystem den ersten vernichtenden Schlag. Sie bezeichnete den Beginn der allgemeinen Krise des Kapitalismus, die sich ständig vertieft hat

(Enver Hoxha; "Imperialismus und Revolution!" Seite 14)

 

 

GESCHICHTE DER PAA

Der KAMPF für die Gründung der Kommunistischen Partei Albaniens

 

Der Einfluss der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution auf Albanien

 

 

 

 

 

 

 

 

HYSNI KAPO

DIE IDEEN DER OKTOBERREVOLUTION

WERDEN IM KAMPF GEGEN DEN MODERNEN REVISIONIMUS VERTEIDIGT UND VORANGEFÜHRT

Rede auf der feierlichen Versammlung anlässlich des 60. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, November 1977

auch als PDF-Format - Download, mit Dank an www.enver-hoxha.net

 

 

 

 

weitere Albanische Publikationen über die Oktoberrevolution: 

 

 

Der Sieg der Oktoberrevolution war ein Sieg des Marxismus-Leninismus über die Bourgeoisie, den Opportunismus und Reformismus

Zeri i Popullit - 7. 11. 1975

 

 

Die Ideen der Oktoberrevolution sind unsterblich

Radio Tirana vom 7. 11. 1976

 

 

 

Die Ideen des Großen Oktober

- Banner der großen Sache der Revolution, die zur Lösung ansteht

Zeri i Popullit

aus: "Albanien heute" , Nr. 6 - 1978

 

 

 

Die Ideen der Oktoberrevolution sind unvergänglich

Zeri i Popullit

aus: "Albanien heute" , Nr. 6 - 1982

 

 

 

Zum 70. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

"Albanien heute" - Nr. 6 - 1987

 

 

 

 

Kurzer Abriss aus Lenins Leben und Wirken

zur Zeit der Oktoberrevolution

(Auszug Seite 232 - 252)

Veröffentlichung der Komintern (SH) aus Anlass des 96. Jahrestags der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau 1947

 

 

 

7. November 2013 

herausgegeben von der Komintern (SH)

aus Anlass des 96. Jahrestages der

Großen Sozialistischen Oktoberrevolution -

1917

 

 

Veröffentlichung aus dem Jahre 1947

SWA - Verlag - Berlin

 

TEIL 1

TEIL 2

TEIL 3

 

 

 

Frunse:

Über Strategie und Taktik der Revolution

1925

 

 

Zum 19. Jahrestag der

Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

Aus einem Aufruf des EKKI der Komintern

November 1936

 

 

"Der 7. November 1917 ist die gewaltigste Verkörperung der Leninschen Lehre von der führenden Rolle der bolschewistischen Partei in der proletarischen Revolution. Diese Lehre des Oktoberumsturzes bildet das genaue Gegenstück zur Hauptlehre der deutschen Novemberrevolution. Die erste deutsche Revolution ging nach fünf Jahren verzweifelter Massenkämpfe, von den Noske-Tagen über den Kapp-Putsch bis zur sächsischen Oktoberniederlage und zum Hamburger Aufstand von 1923, zugrunde, weil dem deutschen Proletariat die Führung fehlte, die Partei der Bolschewiki, die imstande gewesen wäre, den Kampf der Massen zu leiten und zu organisieren.

Den 7. November 1917 begreifen, heißt nicht nur, seine Früchte, sondern auch seine Wurzeln erkennen. Diese Wurzeln liegen in dem jahrzehntelangen Kampf, den Lenin und die alte Garde des Bolschewismus für die Herausbildung einer revolutionären Partei führten."

 

"Beginnende Sympathie für die Sowjetunion, Herstellung der internationalen Einheitsfront des Proletariats, Zerschlagung der Koalition mit der Bourgeoisie, Kampf um die Errichtung der proletarischen Diktatur - das sind die vier großen Etappen, vor denen das internationale Proletariat steht. Die Internationalisierung der russischen Revolution vom 7. November 1917 - das ist der Inhalt der gegenwärtigen Geschichtsepoche."

Ernst Thälmann

 

Ernst Thälmann

Der 7. November

- eine neue Geschichtsepoche

 

Zum 8. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

 

 

 

10 Jahre Sowjetmacht

und die internationale Arbeiterklasse

4. November 1927

 

 

Ernst Thälmann

7. November 1930

Entfaltet das rote Banner des Weltoktobers!

 

 

CLARA ZETKIN 

Über die internationale Bedeutung der russischen Revolution

Brief an W.I. Lenin

(12. November 1922)

"Aus dem Osten kommt das Licht"

Über Clara Zetkin und die Oktoberrevolution

 

Das Problem der Kader in der Periode vor der Oktoberrevolution

L. Slepow

 

 

 

Der bolschewistische Staat

Hans Berliner

1919

 

 

 

DER LENINISMUS

EIN UNFEHLBARER WEGWEISER FÜR DIE WELTREVOLUTION

Wolfgang Eggers

 


Rosa Luxemburg und die Oktoberrevolution

Grußadresse der Komintern (SH) vom 15. Januar 2017

 

 

Briefe aus der Sowjet-Republik

1918

 

 

 

 

Vorbereitung und Durchführung der

Oktoberrevolution

(Auszug aus Geschichtsbuch 1952)

 

 

Deutsche Schriftsteller über ihr Verhältnis zur Oktoberrevolution und zur Sowjetunion

Irmfried Hiebel

 

 

 

Literaturveröffentlichungen der Komintern (SH) zum Thema "Oktoberrevolution und Bürgerkrieg (1917-1921)

 

Alexander Serafimowitsch

 

Alexander Serafimowitsch ist einer der bedeutendsten sowjetischen Schriftsteller "der ersten Stunde".

Er trat im Mai 1918 der bolschewistischen Partei bei und traf sich mehrere Male mit Lenin. Als einer der Söhne von Serafimowitch als Rotarmist an der Bürgerkriegsfront gefallen war, schrieb Lenin an Serafimowitsch:

"Ihre Werke und die Berichte meiner Schwester [Serafimowitsch hatte Lenins Schwester im Ersten Weltkrieg kennen gelernt] haben mir eine tiefe Sympathie zu Ihnen eingeflößt, und es liegt mir sehr daran, Ihnen zu sagen, wie n o t w e n d i g für die Arbeiter und uns alle Ihre Arbeit ist, und wie sehr Sie jetzt Festigkeit brauchen, um die schwere Stimmung zu überwinden und sich zu z w i n g e n, zur Arbeit zurückzukehren."

 

DER EISERNE STROM ist dasjenige Werk, das Alexander Serafimowitsch sowohl innerhalb der Sowjetunion, als auch im Ausland den Ruhm eines Klassikers der Sowjetliteratur eingebracht hat.

Hauptidee des Werkes ist das Erwachen der Volksmassen in der Revolution, die ideologisch-bewusstseinsmäßige Entwicklung der Teilnehmer an der Revolution.

Der Handlung des Werkes liegt ein historisches Ereignis zu Grunde:

der Feldzug der so genannten "Taman.Armee" im Jahre 1918.

Die Rote Armee war im Kubangebiet vom Feind umzingelt worden. Die Kulaken hatten sich zu einem blutigen konterrevolutionären Aufstand gegen die neue Sowjetmacht erhoben. Die dortige Bevölkerung war den Verfolgungen der kosakischen Terrorbanden ausgesetzt. Es waren die am meisten ausgebeuteten Menschen in den Kosakendörfern und waren der neuen Sowjetmacht wohl gesonnen. Sie bildeten den eisernen revolutionären Strom gegen den Terror der Kosaken. Eine solche, vorwiegend bäuerliche Armee, noch dazu mit einem beschwerlichen Tross von Frauen, Kindern und Greisen, musste bei ihrer Entstehung eine undisziplinierte Menge darstellen. Als solche lernen wir sie zu Beginn des Romans kennen. Serafimowitsch hat nun alle jene Episoden herausgearbeitet, in denen sichtbar wird, wie sich dieser unorganisierte, bunte Haufen, allmählich zu einer bewussten handelnden Kampftruppe entwickelt, zu einem unbesiegbaren EISERNEN STROM. Während anfangs nur der Wunsch, das nackte Leben zu retten und die dumpfe Hoffnung auf irgendeine Rettung die Handlungen der Menschen bestimmen, wissen sie am Schluss des Epos, dass sie nicht nur für sich selbst, sondern für eine große Sache, für die Befreiung der Menschheit,gekämpft haben, für eine glückliche Zukunft des ganzen Sowjetvolkes. In dem Roman kommt die führende Rolle der Arbeiterklasse zum Ausdruck. Serafimowitsch demonstriert die Geburt der bewussten Disziplin, die gleichbedeutend ist mit der schöpferischen Teilnahme der Massen an der Verwirklichung der historisch notwendigen Aufgaben und deren erstrangige Bedeutung für den Sieg der Roten Armee Lenin damals wiederholt hervor gehoben hat. Der Kommunist Koshuch kann seine Befehlsgewalt nur solange behalten, wie die Masse spürt, dass er richtig handelt, dass er ihr Vertrauen nicht missbraucht. Auch in diesem Punkte hat Serafimowitsch das Verhältnis "Führer - Klasse - Masse" richtig wiedergegeben.

Der Roman "Der eiserne Strom", gehört zu den Meisterwerken des sozialistischen Realismus.

Heute schöpfen wir aus diesem Roman die Kraft für die sozialistische Weltrevolution, in der die Weltmassen mit neuen heroische Taten teilnehmen werden. Es werden sich , wie damals im Kubangebiet, überall auf der Welt viele neue "Taman-Armeen" bilden und gegen die Konterrevolution der Weltimperialisten zu Felde ziehen.

 

Die Fluten des eisernen Weltstroms ergießen sich über die ganze alte kapitalistische Welt und schaffen Platz für die neue Welt des Sozialismus.

Und niemand wird diesen weltrevolutionären Strom aufhalten können!

Wer sich ihm entgegenstellt, wird mit fortgerissen !

 

 

 

 

 

Der eiserne Strom

Alexander Serafimowitsch

1924

 

 

Zu Gast bei Lenin

A. Serafimowitsch

1946

 

 

spezielle Webseite

Über den 1. Mai 1917 in Russland

 

 

Vom Roten 1. Mai 1917 in Russland

zum

Roten 1. Mai 2017 in Deutschland

aus der Artikelserie:

"100 Jahre Oktoberrevolution"

 

Der 1. Mai 2017 war vor 100 Jahren ein bedeutsamer Schritt der Arbeiterklasse Russlands auf ihrem Weg zur siegreichen Oktoberrevolution, auf dem Weg zum Sturz der Bourgeoisie, zur Zerschlagung der Macht der Kapitalisten und Grundbesitzer und ihres Unterdrückerstaates. Ohne den 1. Mai 1917 hätte es in Russland nicht die Große Sozialistische Oktoberrevolution gegeben, die auch nach 100 Jahren das größte Ereignis in der Geschichte der Menschheit ist!

3 Millionen Arbeiter und 100 Millionen Bauern  krochen buchstäblich aus dem Elend des Zarismus und des imperialistischen Weltkrieges ins Licht einer stalinistisch-hoxhaistischen Zukunft. Mitstreiter und Kollegen, vergesst für immer, was wir von den Bonzen und Politikern täglich für einen anti-kommunistischen Scheißdreck über "Sozialismus" und "Kommunismus" untergejubelt kriegen! Weg mit dem anti-bolschewistischen Scheißdreck, der uns tagtäglich in der Schule, in den Lügenmedien, in den Berufsschulen etc. eingetrichtert wird!

Fakt ist: die weltkapitalistischen Ausbeuter fürchten die sozialistische Weltrevolution mehr als alles Andere, wie der Teufel das Weihwasser. Sie sorgen dafür, dass die Massen vom Antikommunismus verhetzt und verseucht sind, nur um sich vor der kapitalistischen Weltkrise und ihrem eigenen Untergang zu retten.

Der diesjährige Aufruf der VW-Kapitalisten, "80 Jahre VW", ist nur ein kleines Beispiel für all diese antibolschewistischen und antikommunistischen  Lügen. Einige Schlaglichter zum Nachdenken:

Wir sind doch Teil der Arbeiterklasse und der armen Bauern, wir als Weltproletariat  sind Millarden mal so stark wie die Weltbourgeoisie und ihre Handlnager , wie Bonzen und Politiker,  die uns tagtäglich quälen,  unterdrücken, ausbeuten und obendrein noch für dumm verkaufen wollen. Hier also ein paar Vergleiche zwischen unserer Lage der Arbeiterklasse und armen Bauer , heute hier und dem, was die Bauern und Proleten im Russischen Reich für sich nach der Oktoberrevolution geschworen haben und  erreichen konnten.

Fakt ist,

dass schon nach kürzester Zeit die Sowjets tatsächliche die Diktatur des Proletariats als wahrhafte Demokratie für alle ehemals Ausgebeuteten und Unterdrückten verwirklichten. In nur wenigen Jahren gab es Vollbeschäftigung. Jeder Werktätige  hatte Recht auf Arbeit und Erholung. Wer nicht mehr arbeiten konnte, der konnte dann von Alters- oder Arbeitsunfähigkeitsrente im Sozialismus gut leben. Fakt ist, dass diese sozialen Leistungen von den Werktätigen selbst erwirtschaftet und bereit gestellt wurden. Es gab hier niemanden, der soziale Leistungen abbaute und kürzte oder sich daran bereicherte, so wie das hier und heute in Deutschland der Fall ist. Die Arbeiterklassse und die Bauern in der Sowjetunion steigerten für ihre eigenen Bedürfnisse die Produktivität – und nicht für die Kapitalisten. Der Arbeitstag wurde immer weiter verkürzt anstatt immer weiter verlängert. Der Vierstundentag zum Greifen nah! und bei uns ? Altersarmut. Altersversorgung für die Armen - Fehlanzeige ! Und die Bauern ? Brüssel treibt sie ins Elend !

Fakt ist,

Gewerkschaften waren in der Sowjetunion Organisationen im Dienste der Arbeiterklasse, direktes Bindeglied zwischen Belegschaften und Sowjets, den Arbeiter-Bauern-und Soldatenräten. Und so wollen wir das auch heute mit der RGO erreichen und nicht dieser scheiß sozialfaschistische Regierungs-DGB, der nicht im Dienst der Arbeiter, sondern des deutschen Imperialismus steht. Die Aufgaben der RGO, der RGI als sozialistische Gewerkschaften dienen der sozialistischen Planung, Arbeitsorganisation und Produktion, dienen der Verbesserung des Lebensstandards der Arbeiter und nicht dessen Verschlechterung, wozu auch der Verrat des DGB-Apparates täglich beiträgt.

Fakt ist,

dass jedes Kind in der Sowjetunion Recht auf Bildung hatte: Kinderbetreuung war eine gesellschaftliche Angelegenheit. Sofort nach dem Sieg der Oktoberrevolution wurde damit begonnen: Waisen, sowie durch Krieg, Revolution und Bürgerkrieg heimatlose, verlorene Kinder gehörten zu den ersten, die neue Kommune-Unterkünfte, Ausbildung und Zukunft bekamen. Dagegen herrscht heute in Deutschland der Bildungsnotstand. Die meisten Schulen sind in erbärmlichem Zustand und Abbruch reif. Für die Kinder der Reichen ist gesorgt, die Kinder der Armen bleiben auf der Strecke.

Fakt ist,

die junge Sowjetmacht machte dem Ersten Weltkrieg ein Ende, was die Imperialisten mit der militärischen Intervention Sowjetrusslands beantwortete. Aber die Bolschewiki trugen im revolutionären Bürgerkrieg unter größten Opfern den Sieg davon. Diktatur des Proletariats war die Grundlage, auf der der Sozialismus aufgebaut wurde. In der Sowjetunion hatte kein Kapitalist und kein kapitalistischer Staat Zugriff, um das Volk auszubeuten und zu unterdrücken. Hier herrschte das Volk selbst. Die werktätigen Massen brauchten nicht mehr für Machtinteressen und Gier der Herrschenden – ob Zar oder Großkapital – ihr Leben geben. Der Krieg, den die Rote Armee führte, war ein gerechter Krieg gegen Hunger und Rückschritt – für den Schutz und die Zukunft des jungen Sowjetvolks.

Fakt ist,

dass das Russische Reich - ein rückständiges Agrarland und nahezu ohne Industrie, abhängig von den anderen imperialistischen Mächten - erst mit der sozialistischen Revolution industrialisiert wurde. In der Folge spielten bald auch Analphabetismus und viele Krankheiten kaum mehr eine Rolle. Der Massen-Hunger wurde aus eigener Kraft besiegt. Und hier ? Heute sinken immer mehr Menschen in die Armut ab und sind auf Armenspeisungen angewiesen, die nicht etwa vom kapitalistischen Staat, sondern von freiwilligen Hilfsorganisationen organisiert werden.

Fakt ist,

dass die Völker der Sowjetunion in ihrer kulturellen Vielfalt gleichberechtigte Teile dieses großen sozialistischen Landes waren. Fakt ist, dass die Verfassung der Sowjetunion demokratisch in allen Teilen der Gesellschaft diskutiert und verabschiedet wurde; dass Funktionäre im Staat und in der Armee jederzeit wählbar und abwählbar waren. Stellen wir uns das mal in Deutschland vor. Echte Wahlen, bei denen wir entscheiden können, wem wir die Staatsgeschäfte anvertrauen, die die Interessen,der werktätigen Bevölkerung garantieren. Dieser bolschewistische Staat ist die sozialistische Republik, wo der von uns erwirtschaftete Reichtum uns selber zu Gute kommt und nicht den Halsabschneidern. Nix mehr mit teuren Kanzlerbauten oder Präsidentenschlössern von den ganzen scheiß Bonzen. Oder Subventionen für marode Banken aus Steuergeldern. Stattdessen Schulen, Kindergärten, Öffentlicher Nah - und Fernverkehr, Erholungs- und Urlaubsorte – all das kostenlos für alle Arbeiter, Bauern und einfachen Soldaten, egal woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, welche Sprache wir sprechen. Grundeinkommen für jeden. Religion ist privat,  Kunst und Kultur kostenlos für alle, die Wissenschaft dient dem Volk und nichts davon für weltkapitalistische Weltwirtschaftsinteressen. Das klingt utopisch? Mag sein, denn tatsächlich sind wir heute noch weit entfernt davon, die sozialistische Weltrevolution durchzuführen, die all das ermöglicht. Wir sind noch nicht diese Kraft, aber wir werden diese Kraft eines Tages sein ! 

Schauen wir mal, WAS wir heute haben:

Zum Beispiel in der BRD , einem der reichsten Länder der Erde ! Vollbeschäftigung?- Fehlanzeige. Stattdessen immer mehr niedrig bezahlte Jobs. Viele brauchen zwei, drei, viele Arbeitsstellen, damit es zum (Über)leben reicht. Erwerbslose werden behandelt wie Dreck , verarmen mit Hartz IV. Über eine Million Proleten sind Leiharbeiter, die ihre Arbeitskraft nicht direkt an die Kapitalisten verkaufen. Stattdessen bezahlen diese für die Möglichkeit, Leiharbeiter zu heuern und zu feuern, wie es ihnen passt. Das Geld stecken die „Arbeitssklavenhändler“, Leiharbeitsunternehmen, ein. Leiharbeiter bekommen nur etwa zwei Drittel des Lohns wie ihre Kollegen mit der gleichen Arbeit und festem/direktem Arbeitsvertrag. Arbeitszeitverkürzung? Produktivitätssteigerung gibt es schon dank weltkapitalistischer Rationalisierung. Allerdings spüren wir davon nur immer mehr Ausbeutung, Leistungsverdichtung, Zeitdruck und Stress. Wir gehen kaputt, damit die Profite steigen. Der Reichtum in der BRD wächst stetig, wird aber unter einigen Wenigen aufgeteilt. Das reichste Drittel der Bevölkerung teilt sich über 90 Prozent des privaten Geldvermögens. Staatliche Unterstützung – Rente? Bürokratische Hürden und Schikanen. Die Quote der zu unrecht gekürzten Sozial-„Leistungen“ spricht für sich. Die Rente ist viel zu niedrig! Altersarmut ist keine Randerscheinung. Das blüht vielen von uns, auch,wenn wir 40 und mehr Jahre für die Profite der Unternehmer geschuftet haben. Wer nicht mehr kann – im Akkord, auf Montage oder von einem Job zum nächsten  spürt, wie löchrig die so genannte soziale "Hängematte" ist..., Kinderbetreuung? Fehlanzeige!  Wird uns vor jeder Bundestagswahl versprochen: "Jedes Kind hat das Recht auf einen Betreuungsplatz, kostengünstig bis kostenlos". So viele Lügen! Alle Jahre wieder ... das muss doch mal ein Ende haben!

Bildung für alle? - in diesem System kannst du das in den Skat drücken!  Stattdessen – Erzieher- und Lehrermangel, unterbezahlte Erzieher und Lehrer, unterqualifizierte Aushilfskräfte in KiTas und Schulen. Immer noch teure Schulbücher statt Lehrmittelfreiheit. Für die Kids der Reichen: Eliteschulen. Das ewige Märchen von „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!“ soll uns Illusionen und Schuldgefühle beim Scheitern einimpfen. Reklame für Zusatzausbildungen verspricht den sicheren Job. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich dieser oft als eine Zwei-Quadratmeter-Box eines Callcenters. Mit „flexiblen“, sprich: rund-um-die-Uhr-Arbeitszeiten. Der Traum von den qualifizierten Jobs ... So sieht er aus, im weltkapitalistischen, imperialistischen Deutschland.

Ach ja, und wenn jemand keinen Job findet, kann er/sie sich immer noch als Soldat, also Kanonenfutter verdingen. Kriegseinsätze inklusive. Schließlich spielt die BRD im Weltgeschehen inzwischen längst auch militärisch, wieder ganz vorne mit. Denn für die weltimperialistischen Interessen nach Eroberung neuer Märkte , Einflussgebiete, Rohstoffabbauregionen usw. reicht es nicht, Exportweltmeister und drittgrößter Waffenexporteur zu sein. Da muss man schon selbst in den Krieg ziehen.

Damit uns nicht auffällt, wie wir alle betrogen werden, damit die Ausbeuterklasse uns immer weiter ausbeuten kann, haben dieseBonzenschweine und scheiß Politiker altbewährte Tricks auf Lager.

Trick Nr. eins:

Teile und herrsche! Das ist uralt und wirkt fast immer. Spaltung hat viele Gesichter: Rassismus, Nationalismus oder Fremdenfeindlichkeit beispielsweise. Mal sind das Ziel dieser Angriffe einwandernde Arbeiter. Dann sind es Menschen, auf der Flucht, die hier Asyl beantragen. Vor den Folgen der Kriege, die z.B. mit Waffen aus der BRD geführt werden. Rassistische Vorurteile werden geschürt und gipfeln in Gewalt. Täglich brennen Asylbewerberheime. Die Zahl rassistischer Übergriffe und Morde nimmt zu. Faschistische Ideologie fällt auf fruchtbaren Boden. Nur wenn der Ruf der BRD international in Gefahr ist, schreiten die Bonzen, Politik und Vertreter der herrschenden Klasse ein. Faschismus bleibt für die Herrschenden immer ein Trumpf in der Hinterhand. Sie hegen und pflegen die Faschisten, damit sie im Ernstfall auf sie zurückgreifen können.

Trick Nr. zwei:

Bestechung! Ja sie bestechen uns. Teile der working class werden mit Privilegien an das System gebunden. Marx , Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha nannten es auch Arbeiteraristokratie!  Der größte Streich ist, den Ausbeutern aller weltkapitalistischen Länder mit dem Kreditwesen gelungen. Fast jede und jeder kann sich mit Hilfe eines Bankkredits alles kaufen, was wir nach den Regeln des Konsums kaufen sollen. Immer mehr und immer schneller das Neueste,vom Neuen. Besser ist jedes Produkt sowieso und individuell soll es sein. Damit wir uns abheben von der „Masse“! Dabei sollen wir auch vergessen, dass wir alle die werktätigen Massen sind. Konsum stumpft uns ab. Es ist uns nicht mehr so wichtig, woher die Waren kommen und unter welch zum Teil elenden Bedingungen sie hergestellt werden. Auch das ist Teil der weltkapitalistischen Bestechung: „Grenzen-,los Shopping“, was unsere Klassengeschwister z.B. in Textilfabriken in Asien und Afrika zu Hungerlöhnen produzieren. Ein fieser mieser Trick!

Trick Nr. drei: Manipulation, Antikommunismus  ; Dazu gehört alles, womit wir uns jeden Tag berieseln lassen. Das Denken, das Nachdenken wird uns entwöhnt – sogar vorgegaukelt, dass wir "vielseitig und breit informiert" sind, wenn wir Lügenpropaganda  aus verschiedenen Kanälen und Netzen beziehen. Tatsache ist, dass hinter all diesen Desinformationen immer die Interessen der herrschenden Klasse der Weltkapitalisten stecken. Kein Trick! Wenn wir Proletarier aller Länder nicht mit diesem weltimperialistischen  System der erbarmungslosen Ausbeutung der Werktätigen und Umwelt in der Zerstörung dieses Planeten untergehen wollen. Wenn wir, das Weltproletariat, wollen, dass unsere Kinder, und Kindeskinder eine Zukunft in einer Welt haben, die auf Gleichberechtigung und Freiheit beruht, haben wir nur eine Wahl: den Weltsozialismus erkämpfen! Wir leben allerdings in Zeiten, in denen wir von 1917 so weit entfernt sind , wie der Mond zur Sonne. Und was soll das überhaupt bringen, fragen uns viele Spießbürger ... Revolution – heute? Sozialistische Weltrevolution !!- Was sonst!?

Vor hundert Jahren fragte niemand. Im Russischen Reich war 1917 die Zeit reif. Nicht das unermessliche Elend der werktätigen Massen, nicht die Armut der jungen Klasse des Proletariats und auch nicht der imperialistische Krieg, in dem der Zar für die Sicherung seiner Pfründe kämpfte, morden und sterben ließ... Nichts davon war der letzte Auslöser für die sozialistische Revolution.  Das Bewusstsein der Arbeiter, dass sie die revolutionäre Klasse sind, die mit der Kommunistischen Internationalen eine schlagkräftige Weltorganisation hat. Dass sie gemeinsam mit den Bauern den  imperialistischen Zarismus stürzen und ein menschenwürdiges Leben für alle Werktätigen aufbauen können – das war es!  " Ja, sagen viele Spießbürger "das war damals!"  Aber heute? Heute gilt das Gleiche wie damals. Wagen wir den Traum bzw. den Alptraum der Bonzen ! Was bringt die sozialistische Weltrevolution?

Ein Blick in die Zukunft - in das Jahr 2032:

Produktion für uns! Daimler, VW, Bombardier, Maruti-Suzuki enteignet. Fabriken wieder in Betrieb genommen. Umstellung der Produktion auf Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs. Sindelfinger Arbeiter: „Wir bauen Busse und Züge, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat!“ Mobilität für alle – kostenfrei! Umstellung der ehemaligen Automobilindustrie zu hundert Prozent. Neue überregionale Kooperative zwischen,„Alb-Busse“ (Ex- Mercedes Benz Werk Sindelfingen) und „Roter Tiger“ (Ex-Porsche Zuffenhausen) für den neuen Elektro-Schienenbus. Notfallfahrzeuge laufen in Wolfsburg bei Ex-VW vom Band. Jede Land- und Stadtkommune wird mit modernsten, mobilen Ambulanzen versorgt. Plan erfüllt. 2034:,Löschfahrzeugproduktion im ehemaligen Bombardierwerk in Berlin. Im Wettbewerb für den neuen Namen dieser weltsozialistischen Produktionsstätte gewinnt die internationale Gewerkschaft Rote Gewerkschaftsinternationale RGI.  Am 1. Mai wird „getauft“ zu Ehren der kämpferischen Berliner „VW-Arbeiter“. 2017 kämpften sie gegen die asoziale Vernichtung von weltweit Zehntausenden Arbeitsplätzen. Trotz Kuschelkurs der gelben IG-,Metall u. - DGB-Bonzenapparate und Niederlage verloren sie, nicht den weltrevolutionären Kampfgeist. Eine rote Bombe gegen die VW-Ausbeuter! neuer Name: „Roter VW“. Der Gurgaon, Indien: Eröffnung des Internationalen Arbeiter-Bildungszentrums – Delhi und Umgebung für die Geschichte der Klassenkämpfe im ehemaligen Maruti-Suzuki-Werk. Besondere Gäste: Die endlich befreiten 13 Aktivisten der Streiks von 2012 gegen Maruti-Suzuki. Das damalige Management verfolgte die eigene Belegschaft, mit angeheuerten Schlägern. Die Maruti-Suzuki-Arbeiter kämpften für ihr Recht, sich gewerkschaftlich in der RGO - Revolutionäre Gewerkschaftsorganisation zu organisieren. 2017 , Jahre vor der sozialistischen  Weltrevolution, wurden 13 von ihnen zu lebenslanger Haft verurteilt. Solidaritätsbekundungen und -aktionen der schwachen internationalen Arbeiterbewegung konnten nichts daran ändern. Erst die sozialistische Weltrevolution ermöglichte ihre Befreiung.

2037:

1. Mai - Für alle Werktätigen auf der Welt gilt der Fünfstundentag" wie in der Sowjetunion vor mehr als hundert Jahren!"  Rente ab 57 - 70 Prozent des Lohns. Leben in Generationshäusern kostenfrei für alle Werktätigen. Einweihung des Computerleistungszentrums – Die international besten Programmierer treten an. Industrieproletariat – sozial – 7.0! Digitale Prozesse erleichtern Produktion nach gesellschaftlichen Bedürfnissen. Ständige Fortschritte ermöglichen bisher  nie gekannte , unvorstellbare Produktivität. Weltproletarische und bäuerliche Leistungsfähigkeit, Kreativität schafft Sanierung des durch weltkapitalistische Ausbeutung beinahe zerstörten Planeten Erde. Reinigung aller Gewässer abgeschlossen. Verfahren zur Radio-deaktivierung erfolgreich in Atommülllagern, still gelegten Meilern und verseuchten Gebieten angewendet.

2073:

Keine Not mehr auf der Welt – nirgends. Enteignung von Monsanto, Bayer, Unilever, aller Welt-Hunger-Konzerne direkt nach der sozialistischen Weltrevolution. Verbot von Nahrungsmittel- Spekulation, Zusammenbruch der Börsen und weltweite Währungsreform. Gentechnik in Labore verbannt, erst einmal wissenschaftlich erforschen und sicher stellen, welche Folgen daraus entstehen. Wissenschaft vor Profitinteresse! Träumen können wir ...

Lassen wir diese Träume Wirklichkeit werden! Alles für die Befreiung müssen wir Proletarier aller Länder schon schon selber  tun!

HERAUS ZUM WELTREVOLUTIONÄREN, ROTEN 1. M AI !

Hoch die internationale Solidarität! Es lebe der proletarische Internationalismus !

Der Kampf aller Proletarier, Bauern,  entrechteten Werktätigen und unterdrückten Völker der g a n z e n Welt - ist Teil unseres Kampfes! Ein Angriff auf einen einzigen Werktätigen ist ein Angriff auf alle Werktätigen der Welt und muss von uns allen zurück geschlagen werden ! Der Klassenkampf kann nur durch die gemeinsame Aktion von Weltproletariat und unterdrüvckten Völkern zum Sieg über den Weltkapitalismus führen !

Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker vereinigt euch!

Weltproletariat vereinige alle Länder!

Keine sozialistische Weltrevolution ohne weltrevolutionäres Klassenbewusstsein, das nicht im eigenen Land aufhört, sondern dort beginnt!

Weltrevolution erfordert die Zerschlagung des sozialfaschistischen DGB-, Staats, und Regierungsmai!

Es lebe Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Für die sozialistische Weltrevolution!

Für ein Leben ohne Ausbeutung und Unterdrückung!

Für die Weltdiktatur des Proletariats!

1. Mai 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sammlung von Grußadressen

aus den voran gegangenen Jahren

 

Grußadressen der Solidarität

2015

 

Grußadresse der Komintern (SH)

zum 98. Jahrestag
der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

7. November 1917 - 7. November 2015

 

 

 

Liebe Genossinnen und Genossen in der ganzen Welt!

Heute feiern wir den 98. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.

 

Der "Traum" der Weltbourgeoisie:

Verwandlung unseres Planeten in ihren eigenen globalen "Shop",
wo die Mitglieder der Menschheit zu "Verbrauchern" degradiert und all ihrer Rechte beraubt sind!

 

 

Die Weltbourgeoisie hat die globalisierte Ausbeutung und Unterdrückung der Menschheit perfektioniert.

Die kapitalistische Welt hat die Arbeiter in globalisierte Produktionsmittel verwandelt, und zwar zu dem einzigen Zweck, immer mehr globalisierten Profit aus immer mehr globalisierter Mehrarbeit der Arbeiter anzuhäufen. Kurz: Die Weltbourgeoisie hat ihre gigantische Profitmaschinerie globalisiert.

 

In der modernen Welt gibt es keine sozialistischen Staaten!

 

Jene verschiedenen Staaten, die dem Namen nach "sozialistisch" sind und in denen so genannte "kommunistische Parteien" an der Macht sind, sind in Wahrheit kapitalistische Staaten !

Nordkorea und die Volksrepublik China sind gute Beispiele für solche Länder. Sie haben nichts gemein mit dem Sozialismus, der sich auf die wissenschaftlichen Lehren des Kommunismus von Karl Marx und Friedrich Engels gründet!

Einige westliche Pseudo-Philosophen und Politikwissenschaftler haben diesen Ländern das Etikett "kommunistisch" angeheftet, in denen es weder Denkmäler von Marx und Engels, noch so genannte "Institute des Marxismus-Leninismus-" gibt.

 


Bald wird das Weltproletariat den 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution feiern, als das einstige zaristische russische Reich in den ersten echten Staat der Arbeiter, Bauern und Soldaten verwandelt wurde!

Der 25. Oktober 1917 (nach dem Neuen Kalender - der 7. November) ist der größte Tag in der Geschichte der Internationalen Arbeiterbewegung:
Es ist der Tag des Sieges der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution! Es war das russische Proletariat und seine bolschewistische Partei unter der Führung von Lenin und Stalin, welches die Macht der Bourgeoisie stürzte und das kapitalistische Russische Reich zerschlug!

Mit der Schaffung der großen Sowjetunion begannen die Arbeiter mit der Zerschlagung des kapitalistischen Weltsystems (die erste Versuch wurde von der Pariser Kommune unternommen, aber nur für 3 Tage)! Die russischen Arbeiter und Bauern waren die Ersten, die die Regierung in die Hand nahmen und die erste echte Demokratie schufen - die proletarische Demokratie! Zum ersten Mal wurde der internationalen Arbeiterklasse vor Augen geführt, wie sie sich vom Joch des Kapitals befreien kann, und wie wahrhaft freie Bürger in einem wahrhaft sozialistisches Land leben können, wo es keine Ausbeutung von Menschen durch Menschen gibt! Zum ersten Mal befreiten sich die Arbeiter aus der Lohnsklaverei, wurde die Arbeit leistungsgerecht bezahlt! Die Klasse der Bourgeoisie wurde dort unterdrückt und ging ihrer völligen Vernichtung entgegen!

Innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums von 35 Jahren - wobei nicht vergessen werden darf, dass die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg von 1941 bis 1945 fast vollständigen zerstört worden war - verwandelte sich die Sowjetunion in ein Land des höchst entwickelten Sozialismus. Im Jahre 1953 wurde die Entwicklung der kapitalistischen Länder auf allen Gebieten überholt. Die Wachstumsrate der Wirtschaft gegenüber den USA stieg um über 600 %!
Die Menschen auf der ganzen Welt setzten große Erwartungen in die UdSSR als ein Bollwerk des Friedens in der ganzen Welt. Die UdSSR wurde zum Hoffnungsträger des Sieges der sozialistischen Weltrevolution, zu ihrem theoretischen wie praktischen Zentrum, zur Befreiung vom Weltkapitalismus und seinem Kolonialismus, zur Entmachtung des Weltkapitals ! Im Ergebnis erhielten die meisten Kolonialstaaten ihre formelle Freiheit! Das System des Weltimperialismus wurde gezwungen, den versklavten Menschen zumindest ihre formale Freiheit zuzugestehen!

Aber der revisionistische Verrat in den eigenen Reihen wurde begünstigt durch die Folgen des Zweiten Weltkriegs, wo die besten Kommunisten an vorderster Front den sozialistischen Staat verteidigten und dabei heldenhaft im Krieg starben. Die Konterrevolution von außen konnte besiegt werden. Aber die Verluste an revolutionären Kommunisten waren dabei so groß, dass diese bei der Führung des Kampfes gegen die Konterrevolution im eigenen Land fehlten. Als Folge wurde dadurch die Vorbereitung und Durchführung des Machtantritts der Sowjetrevisionisten begünstigt, der Mord an Stalin verübt und der Beginn der Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion ermöglicht. Dieser Prozess zog die ganze kommunistische Weltbewegung in Mitleidenschaft, und nach 35 Jahren, im Jahr 1991, wurden die letzten Reste der UdSSR zerstört. Der Kapitalismus war faktisch wieder hergestellt!

 

Wie ist es der Menschheit nach 1991 ergangen?
Wie sieht es nach 1991 aus ?
Die Weltbourgeoisie propagiert unverhüllt und auf jede mögliche Weise ihr Hauptziel :
die Transformation des Planeten in ihren eigenen Laden "Erde" und die Entrechtung der Mitglieder der "restlichen" Menschheit als gehorsame "Konsumenten" - zwecks Profitmaximierung!
Zu diesem Zweck zettelt die Weltbourgeoisie nie endende Kriege an, tötet sie Kinder, beraubt sie Millionen von Menschen ihrer Heimat, treibt sie diese in allen Ländern und auf allen Kontinenten in den Hunger, zerstört sie die Menschheit durch Genpool Medikamente, treibt sie die Staaten durch Verschuldung in den Bankrott, vernebelt sie Milliarden Köpfe mit dem Gift der Religion, verwandelt sie vor Allem die Jugend in Konsumsklaven, kontrolliert sie das ganze Internet, überwacht sie die sozialen Netzwerke und wendet alle Mittel an zur Kontrolle der Menschen! Mit den Mitteln der Steuerzahler verschaffen sie sich die verschiedensten Arten von Waffen, die sie wiederum gegen die Steuerzahler richten. Und vor Allem das Realeinkommen des Weltproletariats wird permanent verringert, werden die Verbraucherpreise für Massengüter erhöht, so dass bereits mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ständig hungert ...


Jene Gebiete auf der Erde, aus denen die Weltwirtschaft ihre Hauptrohstoffressourcen schöpft, sind Zentren der Interessenkonflikte, die von den multinationalen Konzernen und Supermächten ausgehen. Die Supermächte pokern mit wirtschaftlichen, politischen und militärischen Drohungen und schrecken nicht davor zurück, die ganze Menschheit mit in den Abgrund zu stürzen, beispielsweise durch einen Atomkrieg.

In den Händen der Großunternehmen konzentrieren sich die Massenmedien als Werkzeug der Verbreitung durch Lügen, insbesondere durch Antikommunismus, dem wichtigsten ideologischen Schlachtfeld der Konterrevolution!


Die Kultur der kleinen Nationen, selbst der kleinsten Nationen, sind von Vernichtung und Entartung bedroht! Sie werden in neue Kolonien der Supermächte verwandelt. Die trügerischen Begriffe von der so genannten "Unabhängigkeit der Nationen" klingen wie eine zynische Verhöhnung dieser kleinen Ländern !
Die nationale Bourgeoisie in allen Nationen der Welt pflegt ihrerseits ständig den Mythos vom "Auserwähltsein", von "göttlicher Fügung" usw.! Der Nationalismus und Chauvinismus sind Grundlage der bürgerlichen Ideologie! Damit werden die Köpfe der Vertreter der Arbeiterklasse ständig vollgestopft, verbrämt mit religiösen Illusionen!
Das Weltproletariat wird auch mit transnationalem Fast-Food vollgestopft. Dies enthält Konservierungsmittel, Stabilisatoren, Duftstoffe, Färbungsmittel und andere unzählige, unkontrollierbare chemische Zusatzstoffe. Diese Nahrungsmittel schädigen unser aller Gesundheit!


Die multinationalen Pharmakonzerne plündern die Weltbevölkerung, indem sie zu überhöhten Preisen minderwertige und schädliche Medikamente auf den Markt werfen!
Der Großteil der Bevölkerung der Erde hat keinen Zugang zur qualifizierten medizinischen Versorgung!
Von einer wirklich freien Bildung (abgesehen von deren Qualität) - davon kann das Weltproletariat im Weltkapitalismus nur träumen!
Mit der Landwirtschaft im kapitalistischen Weltsystem kann die Weltbevölkerung nicht mit ausreichend Produkten zur Lebenserhaltung versorgt werden!
Den Acht-Stunden-Tag, wie er zum ersten Mal in der UdSSR verfassungsmäßig verankert wurde durch die KPdSU (B) Lenins und Stalins, gibt es fast nirgends mehr auf der Welt. Ein Arbeitstag beträgt heute durchschnittlich fast 12 Stunden im Weltmaßstab.
Kinderarbeit ist an der Tagesordnung, und wird sogar gefördert und offen oder verdeckt gerechtfertigt durch die bürgerliche Propaganda!

 

In ihrem rücksichtslosen Streben nach Profit, zerstören die Kapitalisten in ihrer unersättlichen Gier die Pflanzen- und Tierwelt. Tragisches Beispiel für derartige Verbrechen des Kapitalismus sind die vom Aussterben bedrohten Saiga-(Antilopen) in Russland: Innerhalb von 20 Jahren wurde ihre Vernichtung betrieben. Von 1.000.000 Tieren leben heute nur noch etwa 20.000!
Der Grund: Die chinesischen Kapitalisten kaufen die Hörner der Saigas (wohlgemerkt nur die Hörner, der "Rest" gilt als wertlos!) und zwar für 40 Dollars. Verkauft werden sie dann für sage und schreibe 800 Dollar(!!!) an einige vertrauenswürdige und betrogen Vertreter der chinesischen Bourgeoisie, weil sie angeblich als Wundermittel, insbesondere zur Erhöhung der männlichen Potenz gelten! Die internationale Mafia liefert an verschiedene private Restaurants in den asiatischen Ländern, so auch Affenköpfe aus Afrika. Mit dem Ertrag von 30 Dollar pro Kopf sind die Affen von Ausrottung bedroht.
An der 7,5 Milliarden zählenden Bevölkerung der Erde bereichern sich etwa 15 Millionen US-Dollar-Millionäre, von denen es etwa 150.000 sind, die mehr als 30 Millionen US-Dollar besitzen, etwa 10000 haben 100 Millionen US-Dollar, und auch über 1000 (nur 1000 !!!) haben mehr als 1 Mrd. USD. Das heißt, zu den reichsten Menschen der Welt gehören nur 1,3% der Weltbevölkerung!

 

Es ist sinnvoll, hier auch mal die Gesamtzahl der mittleren Bourgeoisie und der Kleinbourgeoisie auf der Welt hinzuzufügen. Sie beträgt etwa 500 Millionen. Grundlegende Berechnungen zeigen, dass sich etwa 7% der Weltbevölkerung auf Kosten der übrigen 93% bereichert! Und bürgerliche Ideologen nennen dies "Demokratie", "Menschenrecht"! Das ist nicht nur gelogen, sondern größtes Unrecht und blanker Zynismus!


Die ganze Kunst der Weltbourgeoisie dient allein den Zwecken von nur 500 Millionen Reichen. Kunst für die "übrigen" 7 Milliarden Menschen auf der Welt interessiert sie nicht (mit seltenen Ausnahmen)! In der modernen Kunst dominieren verschiedene dekadente Richtungen, mit denen sich Gewinne erzielen lassen und die den kapitalistischen "Realismus" widerspiegeln mit seinen verzerrten und illusionistischen Bildern. Sensationssucht und flüchtige Faszination, irrelevante Inhalte und grober Formalismus und Naturalismus sind ständige Bestandteile der bürgerlichen, entarteten Kunst, alles Ausdruck der hässlichen Fratze des Kapitalismus!
Selbst ein so großer spanischer Maler wie Picasso musste in der kapitalistischen Gesellschaft überleben. Er verstand es perfekt, den Kapitalisten einen Spiegel vor zu halten. Die Kapitalisten befriedigt es, sich im Spiegel zu betrachten und darin betrachtet zu werden. Und Picasso entwickelte den Kubismus! Die Weltbourgeoisie fing an, seine Bilder zu kaufen und sie zu bewundern! Sie verstanden nicht, dass ein so großer Künstler wie Picasso (der im Jahr 1944 Mitglied der damals noch halbwegs progressiven Kommunistischen Partei Frankreichs war, und im Jahr 1962 von den sowjetischen Revisionisten den internationalen Lenin-Preis erhielt) in Wahrheit die hässliche Fratze der Weltbourgeoisie dargestellt hatte! In der Tat, das was die bürgerlichen Kritiker immer noch "Kubismus" nennen (übrigens, der Namensgeber war der französische Kritiker Louis Vauxcelles - "cubic fad", was heute in Vergessenheit geraten ist), ist die vervollkommnete Form des kapitalistischen Realismus, die bildgetreue Wiedergabe des Weltkapitalismus und der Weltbourgeoisie! Kubismus - das ist das realistischste Porträt der Weltbourgeoisie!

 


In der kapitalistischen Welt floriert der Menschenhandel, der Handel mit menschlichen Organen, die Prostitution, die Kinderpornographie, der Drogenhandel und das Waffengeschäft! Und alle 3 Minuten stirbt in der Welt ein Kind vor Hunger !
Mit der Globalisierung des Weltkapitalismus geht die Globalisierung der kapitalistischen Verbrechen an der Menschheit einher! Diese Verbrechen entwickeln sich in Schwindel erregende Höhen.
Und all dies mit dem Segen der so genannten "Vereinten Nationen", diese Arena des Austragens der Interessengegensätze zwischen den Supermächten, dieses Instrument der Aufrechterhaltung des kolonialistischen Weltsystems!


So sieht heute die Welt des "modernen" Kapitalismus aus!
Eine Welt von unaufhörlichen und unerhörten Verbrechen des Imperialismus!
All diese Übel sind die unvermeidliche Folge der Globalisierung des Weltkapitals!


Aber all dies zeigt auch die Unvermeidlichkeit des kommenden Weltsozialismus!

 

Die Folgen der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise des Kapitalismus sind deutlicher Beweis für den unausweichlich kommenden Untergang des Weltkapitalismus!
Aber der Kapitalismus verschwindet nicht von selbst - er muss beseitigt werden durch die gewaltsame Revolution! Und diese Revolution wird vom Weltproletariat angeführt!
Aber zur siegreichen Durchführung der Weltrevolution braucht das Weltproletariat seine politische Partei bolschewistischen Typs:
die wahrhaft revolutionäre Partei, die in der Lage ist, die sozialistischen Weltrevolution zu organisieren und anzuleiten!


Im Jahre 1917 gab der große Lenin die richtige historische Antwort auf die Frage des georgischen Menschewik Tsereteli, nämlich ob es eine politische Partei gäbe, die bereit sei, die Arbeiter an die Macht zu führen nach dem Sturz des Kapitalismus im Russischen Reich: "Es gibt eine solche Partei!" , sagte Lenin. Und es war die politische Partei bolschewistischen Typs, die von Lenin gegründet worden war!
Jetzt leben wir in einer globalisierten Welt, wo es eher unwahrscheinlich ist, dass der Sozialismus in einem Land siegt! Unter den Bedingungen der Globalisierung des Kapitalismus gehen wir von der Globalisierung der Revolution, von der Globalisierung des Sozialismus aus! Um die Worte von Lenin aufzugreifen, so brauchen wir heute hierfür eine Weltpartei bolschewistischen Typs, eine Weltpartei zur Errichtung der sozialistischen Weltrepublik!

Der Dialektik der allgemeinen sozialen Welbewegung folgend und der internationalen Arbeiterbewegung im Besonderen, wurde eine solche Partei der internationalen Arbeiterklasse im Jahre 2000 gegründet!
Sie nennt sich die "stalinistisch-hoxhaistische Kommunistische Internationale". Vor ihrer Gründung dominierten die Weltrevisionisten unter der Führung der chinesischen Revisionisten und die Führer der so genannten "Vierten Internationale". Es sind Organisationen des Verrats am Marxismus. Sie speisen die internationale Arbeiterbewegung mit leeren Worten ab, um die sozialistische Weltrevolution hinaus zu zögern und zu vereiteln! Sie führen die rückschrittlichsten Elemente des Weltproletariats ideologisch in die Irre, um das Weltproletariats an der Verbreitung der Werke der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus zu hindern und Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha voneinander zu trennen. Ihre Strategie ist offensichtlich, nämlich das Weltproletariat von der sozialistischen Weltrevolution abzuhalten! Sie sind das zuverlässige Schutzschild für den globalen Kapitalismus!
Aber dieses Schutzschild wird nicht von Dauer sein!


Niemand kann den Untergang des Kapitalismus bis in alle Ewigkeit aufhalten! Das ist völlig ausgeschlossen, denn es widerspricht den objektiven Gesetzen der Dialektik! Das Hauptbollwerk des Weltkapitalismus - die USA - steht am Rande des Abgrunds! Noch gerade einmal vor ein paar Tagen mussten China, Russland und viele andere kapitalistischen Länder tief in die Tasche greifen, um die marode US-Wirtschaft zu stützen (!!!). Es werden immer größere Anstrengungen nötig, um das globalisierte System des Kapitalismus am Leben zu halten! Wenn es um die Rettung des Weltkapitalismus geht, halten die Kapitalisten zusammen, müssen ihre formalen Gegensätze hinten an stehen. Die Schulden der amerikanischen Kapitalisten haben bereits die Grenze von 18.100.000.000.000 Dollar überschritten und namhafte bürgerliche Ökonomen haben keine Ahnung, wie der Kapitalismus noch vor seinem völligen Ruin gerettet werden könnte. Aber diese Ökonomen sind zum Teil Nobelpreisträger und füllen sich ihre Taschen mit lukrativen Prämien!
Wir Kommunisten machen aus der Wahrheit kein Geheimnis:
Für das gesamte System der kapitalistischen Wirtschaft gibt es keine andere Lösung als seine schnellst mögliche Beseitigung. Die Geschichte der Menschheit steht an einem Wendepunkt. Wir befinden uns auf der Stufe zum Aufbau des Weltsozialismus! Es handelt sich um die globale Umsetzung dessen, was bereits in einem einzelnen Land erreicht wurde - in der Sowjetunion - vom russischen Proletariat und den Bolschewiki unter der Führung der großen Führer des Weltproletariats - Lenin und Stalin!
Jetzt muss jeder wahre Kommunist in der Welt für sich selbst entscheiden, wem er dient: dem Revisionismus oder dem Bolschewismus? Die Anwendung des Bolschewismus ist heute nur möglich durch die einzige politische Partei in der Welt - die stalinistisch-hoxhaistische Kommunistische Internationale mit ihren Sektionen in jedem Land der Welt! In der heutigen Welt gibt es keine andere wahrhaft bolschewistische Partei und kann es sie nicht geben!
Ob Kommunist, parteiloser Arbeiter oder jede andere Person muss sich hierüber vollkommen Klarheit verschaffen!
Für jeden, der die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus gründlich studiert hat, dürfte dies nicht schwer fallen. Die Geschichte des Aufbaus des Sozialismus in der UdSSR von 1917 bis 1955, und in Albanien von 1945 bis 1985 sprechen für sich!

 


Jeder stellt sich früher oder später die Frage, wofür es sich heute in dieser Welt zu leben lohnt. Wie wird die Zukunft der Menschheit aussehen, was haben die nach folgenden Generationen zu erwarten? Es gibt viele Möglichkeiten, sich in den Dienst der Völker zu stellen, in Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft, Sport, Landwirtschaft und so weiter! Doch solange die Welt in Klassen gespalten ist, solange es Ausbeutung von Menschen durch Menschen gibt, solange der Antagonismus zwischen Arbeit und Kapital existiert, bleibt dies ein Wunschtraum. Dieser Wunschtraum der Menschheit wird erst in Erfüllung gehen, wenn man sich in den Dienst der revolutionären Arbeiterweltbewegung stellt! Und der klassenbewussteste Vertreter der Arbeiterweltbewegung - das ist der Revolutionär ! Und da es in der Welt nur eine wahre revolutionäre Partei bolschewistischen Typs gibt - nämlich die Komintern (SH), gilt es, diese Partei zu unterstützen, um damit der Arbeiterweltbewegung tatsächlich zu dienen. Zur Zeit besteht die Komintern (SH) erst aus 5 Sektionen. Die wahren Revolutionäre sind also aufgefordert, auch in ihrem Land eine Sektion der Komintern (SH) zu schaffen! Es gibt keine andere Alternative!
Jeder andere Weg endet stets in den Armen der weltweiten Revisionisten und bedeutet vollständig Verrat an den Interessen des Weltproletariats (dh. an den Interessen der 93% der Weltbevölkerung). Letztendlich endet jeder andere Weg bei der Weltbourgeoisie!
Für uns ist die Wahl klar und einfach: Die Komintern (SH) ist der Ehrentitel eines jeden Soldaten der sozialistischen Weltrevolution!
Möge der kommende 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution sowohl die Kommunisten als auch Nichtkommunisten dazu mahnen, permanent Selbstkritik zu üben. An Hand der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution sollte jeder seine politischen Überzeugungen überprüfen, indem er den Marxismus gründlich studiert, vor allem den Marxismus unter den heutigen Bedingungen der Globalisierung des Weltkapitals, also den Stalinismus-Hoxhaismus. Das ist der einzig richtige Wegweiser für jeden mutigen lebenswichtigen Schritt zur endgültigen Befreiung der Menschheit vom Joch des privaten Weltkapitals!



Es lebe der 98. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution!
Es lebe die große Sowjetunion zur Zeit von Lenin und Stalin - das größte historische Beispiel für den Aufbau der kommenden sozialistischen Weltgesellschaft!
Es lebe die Komintern (SH) - die einzige wirklich revolutionäre Weltpartei bolschewistischen Typs!
Es lebe das Weltproletariat - Führer der künftigen sozialistischen Weltrevolution!

Komintern (SH)

7. November 2015

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

2014

 

Grußadresse der Komintern (SH)

zum 97. Jahrestag
der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

7. November 1917 - 7. November 2014

 

 

 

Liebe Genossinnen und Genossen in der ganzen Welt!

Heute feiern wir den 97. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.

Wir grüßen alle Kommunisten auf der ganzen Welt.

Dieser größte Triumph in der Menschheitsgeschichte weist uns den siegreichen Weg zur bewaffneten, sozialistischen, proletarischen Weltrevolution.

Die Hundertjahrfeier der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution rückt näher.

Unsere Hauptaufgabe besteht nun in der Vorbereitung des Jahres 2017 !

Die Komintern (SH) wird nicht nur Gedenkfeiern organisieren.

Vor Allem müssen wir das Weltproletariat auf die Erfüllung seiner historischen Mission vorbereiten, denn die aktuelle Weltkrise des Kapitalismus bringt unaufhaltsam einen neuen Aufschwung der proletarischen revolutionären Weltbewegung mit sich !



Die Krönung der Oktoberrevolution mit dem Sieg der sozialistischen Weltrevolution ist jetzt eine aktuelle Frage, die zur praktischen Lösung ansteht !

  Alles für die sozialistischen Weltrevolution!


Die Epoche des Weltimperialismus geht zu Ende

- die Epoche des Weltsozialismus beginnt !



Die Große Sozialistische Oktoberrevolution ist das wichtigste Weltereignis in der Geschichte des internationalen Klassenkampfes. Die Bolschewiki unter der proletarischen Führung des Genossen Lenin und Stalin führten die russische Arbeiterklasse im Kampf gegen den russischen Imperialismus, gegen die zaristische, feudal-kapitalistische Terrorherrschaft.

Die Oktoberrevolution hatte die Grundfeste der ganzen kapitalistisch-imperialistischen Welt erschüttert.

Der proletarische Internationalismus feierte seinen größten Sieg auf der Welttribüne der Geschichte. Damals war das feudale zaristische Russland das schwächste Kettenglied des Weltimperialismus. Der Rote Oktober zerriss zum ersten Mal diese Kette und Russland wurde zum Zentrum der Weltrevolution. Die Oktoberrevolution führte das Weltproletariat und alle Ausgebeuteten und Unterdrückten der Welt zum Licht ihrer Befreiung aus kapitalistischer Sklaverei.

Über den internationalen Charakter der Oktoberrevolution lehrt uns der Genosse Stalin:

1. Die Oktoberrevolution ist vor allem dadurch bedeutsam, dass sie die Front des Weltimperialismus durchbrochen, die imperialistische Bourgeoisie in einem der größten kapitalistischen Länder gestürzt und das sozialistische Proletariat an die Macht gebracht hat.

2. Die Oktoberrevolution hat den Imperialismus nicht allein in den Zentren seiner Herrschaft, nicht allein in den „Mutterländern“ erschüttert. Sie hat auch einen Schlag gegen das Hinterland des Imperialismus, gegen seine Peripherie geführt und die Herrschaft des Imperialismus in den kolonialen und abhängigen Ländern untergraben.

3. Die Oktoberrevolution, die die Saat der Revolution sowohl in den Zentren des Imperialismus als auch in seinem Hinterland ausstreute, die Macht des Imperialismus in den „Mutterländern“ schwächte und seine Herrschaft in den Kolonien erschütterte, hat dadurch die Existenz des Weltkapitalismus als ganzes in Frage gestellt.

4. Die Oktoberrevolution darf nicht nur als eine Revolution auf dem Gebiet der ökonomischen und gesellschaftlich-politischen Beziehungen betrachtet werden. Sie ist zugleich eine Revolution in den Köpfen, eine Revolution in der Ideologie der Arbeiterklasse. Die Oktoberrevolution wurde geboren und erstarkte unter dem Banner des Marxismus, unter dem Banner der Idee der Diktatur des Proletariats, unter dem Banner des Leninismus, der der Marxismus der Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolutionen ist. Sie bedeutet daher den Sieg des Marxismus über den Reformismus, den Sieg des Leninismus über den Sozialdemokratismus, den Sieg der III. Internationale über die II. Internationale.

(Stalin, „Der internationale Charakter der Oktoberrevolution“, 1927)

Der endgültige Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution wird in der Tat nur durch den Sieg der proletarischen, sozialistischen Weltrevolution errungen.

Nur auf diese Weise kann der revisionistische und neo-revisionistische Verrat am Roter Oktober für immer überwunden und beseitigt werden. 97 Jahre nach dem Roter Oktober heißt es also für uns Stalinisten-Hoxhaisten, alles für den Sieg der sozialistischen, proletarischen Weltrevolution zu tun.

Die Oktoberrevolution ist bis heute eines der Hauptangriffsziele des Anti-Kommunismus und der Konterrevolution. Deswegen ist es unsere Aufgabe, die Oktoberrevolution gegen alle Anfeindungen, Verleumdungen und Lügen zu verteidigen. Die größten Feinde des Roten Oktobers von 1917 waren und bleiben die Weltimperialisten und die revisionistischen, neo-revisionistischen, sozialfaschistischen Lakaien der Weltbourgeoisie. (Diese Lakaien predigen die Oktoberrevolution nur in Worten, um sie in Taten zu verraten).

Die Oktoberrevolution ist unbesiegbar, genauso unbesiegbar wir der ganze revolutionäre Kampf des Weltproletariats für seine vollständige und endgültige Befreiung vom Joch des Kapitals. Noch ist der Weltimperialismus nicht endgültig besiegt, aber der Tag rückt immer näher. Die Große Sozialistische Oktoberrevolution war nur der Anfang der sozialistischen Weltrevolution, die sich über den ganzen Planeten ausbreiten wird. Nun ist es an uns Stalinisten-Hoxhaisten, uns an die Spitze der Weltproletariats zu stellen und es zum Sieg zu führen. Dabei lassen wir uns leiten von den unbesiegbaren Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha, den 5 Klassikern des Marxismus-Leninismus. Die Zeit der internationalen Herrschaft des Weltproletariats beginnt mit dem Sieg der proletarischen, sozialistischen Weltrevolution.

Was ist die wichtigste Lehre der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ? Wenn sich die Proletarier aller Länder nicht zu einer globalen Arbeiterarmee gegen die Weltbourgeoisie vereinigen, und wenn sie ihre Aktionen nicht unter der zentralen Führung der Kommunistischen Internationale organisieren, ist das Weltproletariat zum Scheitern verurteilt.

Wir können den Sieg gegen das bürgerlich-kapitalistisch-imperialistische Weltsystem nur garantieren, wenn wir uns die wertvollen Lehren des Roten Oktober des Jahres 1917 aneignen und sie auf die heutigen globalisierten Bedingungen korrekt anwenden.

Der einzige treue Bannerträger des Roten Oktober ist die Komintern (SH).


Heute, am 97. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, rufen wir das ganze Weltproletariat dazu auf, sich unter der eisernen Führung seiner Avantgarde, unserer kommunistischen Weltpartei, zusammenzuschließen, um sich auf die kommende sozialistische Weltrevolution vorzubereiten.




Proletarier aller Länder - vereinigt euch!

Weltproletariat - vereinige alle Länder!

Der Rote Oktober wird im Weltmaßstab siegen !

Es lebe die Große Sozialistische Oktoberrevolution!

Es lebe die gewaltsame, sozialistische, proletarische Weltrevolution!

Es lebe die bewaffnete Diktatur des Weltproletariats !

Es lebe der Weltsozialismus und Weltkommunismus!

Es lebe der Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus!

 


Es lebe die Komintern (SH)!

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

2013

 

Grußadresse der Komintern (SH)

zum 96. Jahrestag
der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

7. November 1917 - 7. November 2013




Heute feiern wir voll Stolz den Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.

 

Vor 96 Jahren schüttelten die russischen Arbeiter das Joch des feudal- kapitalistischen Zarismus ab. Nach vielen Jahrhunderten der mittelalterlichen Repression und unerträglichen Unterdrückung gelang es ihnen, die Diktatur des Proletariats zu errichten mit dem Ziel, eine höhere Form der menschlichen Gesellschaft aufzubauen, in der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen für immer abgeschafft ist. Dabei folgten sie ihrer proletarischen Führung, den russischen Bolschewiki mit den Genossen Lenin und Stalin an der Spitze, die sich von der revolutionären Wissenschaft des Marxismus- Leninismus leiten ließen.

Die unterdrückten und ausgebeuteten Klassen zerschlugen den russischen Imperialismus und verwandelten das rückständige, noch feudalistisch geprägte Russland, in das erste sozialistische Land der Welt. Mit der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution eroberte das russische Proletariat seine politische, wirtschaftliche, soziale und ideologische Staatsmacht. Damit war das Proletariat zum ersten Mal in der Geschichte die herrschende Klasse in der Gesellschaft.

Entsprechend den Lehren des Kommunismus befreiten die russischen Arbeiter auch alle übrigen unterdrückten Klassen, unterdrückten die herrschenden Klassen, revolutionierten die ganze Gesellschaft, vergesellschafteten die Produktionsmittel, stellten die sozialistische Wissenschaft in den Dienst der befreiten Klassen zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse - in Übereinstimmung mit den objektiven Gesetzen der gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklung.

Natürlich war das der schwerste Schlag für die Bourgeoisie. Die herrschenden Klassen schäumten vor Wut, und die ganze kapitalistisch-imperialistische Weltherrschaft war erschüttert worden. Die Oktoberrevolution wurde zur akuten Bedrohung, denn sie erfasste die ganze Welt. Die Ausgebeuteten und Unterdrückten der ganzen Welt begannen, dem Beispiel der russischen Arbeiter zu folgen.

Deshalb starteten die Ausbeuter weltweit mit ihren Lügen gegen den Bolschewismus und versuchten sie die Große Sozialistische Oktoberrevolution mit dem Ziel zu verleumden, das Weltproletariat von der Weltrevolution abzuhalten, um die Weltherrschaft des Imperialismus aufrecht zu erhalten.

Durch die Umkreisung der gesamten kapitalistischen Welt gestaltete sich der Verlauf des sozialistischen Aufbaus in der Sowjetunion unter Führung von Lenin und Stalin äußerst schwierig. Zu keiner Zeit war es jedoch der Weltbourgeoisie gelungen, das große Werk der kommunistischen und revolutionären Kräfte von außen aufzuhalten oder gar zu zerstören. Mit der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution wurde ein starker leninistisch - stalinistischer Staat geschaffen, entwickelte sich die proletarische Diktatur der Sowjetunion zu einem uneinnehmbaren Bollwerk gegen den Weltkapitalismus, zur Basis und zum Hebel der sozialistischen Weltrevolution.

Nur mit Hilfe der Chruschtschow-Revisionisten gelang es schließlich, den Sozialismus von innen her in den Kapitalismus zu verwandeln.

Doch trotz alledem können weder die Verbrechen noch die niederträchtigen Machenschaften der Kapitalisten und Revisionisten die welthistorische Bedeutung der Oktoberrevolution verdunkeln. Die Oktoberrevolution wird auch nach 100 Jahren nicht ihren Glanz verlieren. Im Gegenteil, ihre Bedeutung war noch nie so groß wie unter den heutigen Bedingungen der globalen Krise des Kapitalismus.
Die Oktoberrevolution ist unbesiegbar, weil sie den Weg zur Weltrevolution, zur vollständigen und endgültigen Befreiung des Weltproletariats vom Joch des Weltkapitals erleuchtet.

Das Weltproletariat wird die Oktoberrevolution mit dem Sieg der sozialistischen Weltrevolution krönen und den gesamten Planeten vom Kapitalismus befreien. Der Niedergang des Weltkapitalismus ist genauso unvermeidbar wie die kommende Epoche des Weltsozialismus.

Wir Stalinisten-Hoxhaisten haben längst erkannt, dass die Frage der sozialistischen Weltrevolution und der Aufbau des Weltsozialismus zur praktischen Lösung ansteht. Es ist daher heute unsere allererste Aufgabe, das Werk der Roten Oktoberrevolution zu vollenden und das Weltproletariat unter Führung der Kommunistischen Internationale (Stalinisten-Hoxhaisten) zum Sieg zu führen.

 

Die Oktoberrevolution war unbesiegbar, weil sie geleitet war durch den Marxismus-Leninismus. Die sozialistische Weltrevolution ist unbesiegbar, weil sie geleitet wird durch die Lehren der 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus,

Marx, Engels, Lenin, Stalin, und Enver Hoxha !


Es lebe die Große Sozialistische Oktoberrevolution !
Es lebe die sozialistische Weltrevolution !
Es lebe der Marxismus-Leninismus - Stalinismus - Hoxhaismus !
Es lebe die Komintern (SH) !

 

 

 

Grußadresse unserer russischen Genossen

ENVERHOXHA.RU

6. November 2013


Bitte nehmt meine Glückwünsche zum 96. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution entgegen !
Diese Revolution hat eine neue Ära in der Geschichte der Menschheit eröffnet!
Diese Revolution war ein großer Triumph der Ideen des Marxismus-Leninismus!
Die Lehren von Marx-Engels-Lenin-Stalin-Hoxha

- sie sind unser Kampfbanner, das stets im Lichte der Oktoberrevolution voran leuchtet !

Mit kommunistischem Gruß

Genosse A.S.

 

 

Grußadresse der chinesischen Genossen

vom 6. November 2013

Der Sieg des ersten sozialistischen Revolution in einem Land mit rückständigen Wirtschaft und Kultur, die Erfahrungen der russischen sozialistischen Revolution und des sozialistischen Aufbaus , die theoretische Verallgemeinerung der neuesten Entwicklungen in der Weltsituation in der Epoche des Imperialismus, die konkrete Analyse der Realitäten in Russland,

all dies ist Ausdruck der Herausbildung des Leninismus , ausgearbeitet vom großen proletarischen Lehrer Lenin und der bolschewistische Partei .

Leninismus ist eine Fortsetzung und Weiterentwicklung des Marxismus . Lenin hat einen großen Beitrag zur Schatzkammer der marxistischen Theorie in allen drei Aspekten der Philosophie , der politischen Ökonomie und deswissenschaftliche Sozialismus geleistet .

Der Sieg der Oktoberrevolutionhat die Wahrheit und Kraft des Marxismus-Leninismus in der praktischen Umsetzung glänzend unter Beweis gestellt. Bis heute ist der Marxismus-Leninismus ein unfehlbarer Kompass für den Sieg der sozialistischen Weltrevolution und eine mächtige ideologische Waffe in den Händen des Weltproletariats und der ganzen fortschrittlichen Menschheit .
Es lebe die
proletarischen , sozialistischen Oktoberrevolution !

 

Die Chinesische Genossen

 

 

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

2012

 

 

Grußadresse der Komintern (SH) aus Anlass des 95. Jahrestags der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

6. November 2012

 

Heute
feiern wir den 95. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, die zur Gründung des ersten sozialistischen Staat, der jemals gab, führte: die glorreiche Sowjetunion Lenins und Stalins. Die Große Sozialistische Oktoberrevolution war der Höhepunkt einer langen Reihe von erbitterten Kämpfe, die Arbeiter gegen bürgerlich-imperialistischen Tyrannei gekämpft und es gab einen neuen Impuls für die Massen, die den Kommunismus haben als ihre höheren Zweck. Die Große Sozialistische Oktoberrevolution darf der Beginn des sozialistischen Aufbaus, die gewaltsame Vernichtung der kapitalistischen Unterdrückung und der Gründung des bewaffneten proletarischen Diktatur über etwa ein Fünftel der bewohnten Erde. Es war ein großer Schritt nach vorn bei der Verwirklichung einer klassenlosen und staatenlose Gesellschaft.

Bourgeois-Ideologen versuchen, die Arbeiter mit der Bekräftigung, täuschen, dass aber das ist nur eine Lüge zu halten Arbeiter von der sozialistischen Ideologie, um zu verewigen und maximieren die Profite der Kapitalisten Ziel "die Oktoberrevolution, weil bolschewistischen Sowjetunion nicht mehr existiert fehlgeschlagen". Es ist wahr, dass bolschewistische Sowjetunion von den Revisionisten zerstört wurde - mit Hilfe und unter der Führung des Weltimperialismus - und dass es nicht mehr existiert. Doch trotz dieser, der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution letztendlich gesiegt, weil eine wirklich kommunistische Revolution niemals besiegt werden kann. Und dies, weil der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ein Beispiel, die nicht aus den Köpfen und Herzen der Arbeitnehmer, ein Beispiel, das die Welt Proletarier "Kampf gegen alle Arten der Unterdrückung bis zur endgültigen Erfüllung des Weltkommunismus bestimmt entfernt werden können. Deshalb ist die Große Sozialistische Oktoberrevolution völlig gültig und erfolgreich bleibt - obwohl unvollständig.

In der Tat markiert der Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution den Beginn von etwas viel größer: der Sieg der sozialistischen Weltrevolution. Folglich ist der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution unvollendet und wird es bleiben bis zu dem Moment unvollendete das Weltproletariat erobert Macht auf globaler Ebene. Daher fordern wir alle ausgebeuteten Werktätigen der ganzen Welt, die einzige wirklich revolutionäre Ideologie folgen - den Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus - und die einzige wirklich revolutionäre Organisation - die Komintern (SH) - mit dem Ziel, den unschätzbaren Erbe der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution durch den Sieg der World Socialist Revolution, die definitiv beseitigen kapitalistisch-imperialistischen-revisionistischen Totalitarismus immer.



Die Große Sozialistische Oktoberrevolution ist unbesiegbar!

Seine heroische Beispiel werden die Arbeitnehmer zum Sozialismus und Kommunismus zu führen!

Lang lebe der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution!

Es lebe die Welt proletarischen Diktatur!

Es lebe die sozialistische Weltrevolution!

Lang lebe der Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Hoxhaismus!

Es lebe die Komintern (SH)!

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

 

2011

 

Liebe Genossen auf der ganzen Welt !

Die KPD (SH) sendet euch kämpferische Grüße

Lasst uns den Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution krönen mit dem Sieg der proletarischen sozialistischen Weltrevolution ! 

Es lebe der 94. Jahrestag der

Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ! 

Es lebe die

proletarische sozialistische Weltrevolution !

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

2010

 

7. November 2010

Grußadresse von unseren russischen Genossen:

 

Aus feierlichem Anlass des 93. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution entsende ich euch herzliche Grüße.

Dies ist eines der größten Ereignisse in der Geschichte der Menschheit!

"Der Triumph der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution war der erste vernichtende Schlag gegen den Imperialismus, gegen das gesamte kapitalistische Weltsystems." (Enver Hoxha. "Imperialismus und die Revolution")


Diese Arbeit begann mit unseren Urgroßväter, ist nie verloren gegangen, geht nie verloren und wird nie verloren gehen.
Trotz des vorübergehenden Sieges der Kräfte der Reaktion und des Weltimperialismus wird die Menschheit auf der Straße des Fortschritts unaufhaltsam voranschreiten, angefangen bei der siegreichen Revolution im Jahr 1917, dann fortgesetzt mit dem erfolgreichen Aufbau des Sozialismus in der UdSSR, und schließlich mit dem Hervortreten des sozialistischen Weltsystems.
Ja, dieser Weg ist dornig. Der Klassenfeind ist noch immer stark und sehr schlau.


" Die Imperialisten, Sozialimperialisten und die verschiedensten Revisionisten, ob zusammen oder einzeln, sie alle sind unsere gemeinsamen Feinde, die die fortschrittlichen Menschen zu täuschen , den Marxismus-Leninismus zu diskreditieren, und insbesondere die leninistische Theorie der Revolution zu verfälschen, um die Revolution auszulöschen, den nationalen Befreiungskampf und überhaupt jeglichen Widerstand zu brechen versuchen. " (Enver Hoxha." Imperialismus und die Revolution ").


Allerdings ist die Dialektik der historischen Entwicklung die, dass sie der menschlichen Gesellschaft mit jedem neuen Schritt (vor allem in der Ära der Globalisierung) nur noch bessere objektive und subjektive Bedingungen der Unvermeidbarkeit des Übergangs zu einem neuen sozio-ökonomischen System schafft.
Und das wirksamste Mittel zur Realisierung ist die proletarische Weltrevolution!

Es lebe die sozialistische proletarische Weltrevolution!
Es lebe der Marxismus-Leninismus!
Es leben die 5 Klassiker des Marxismus-Leninismus!

Mit kommunistischem Gruß

Genosse A. S. ( www.enverhoxha.ru )

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

2007

 

1917 - 2007

Die Ideen der Oktoberrevolution werden heute im Kampf gegen den Neo-Revisionismus verteidigt und voran geführt

Aufruf der Komintern/ ML

Es lebe der 90. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberreolution !

Die welthistorische Ablösung des Weltkapitalismus durch den Weltsozialismus hat bereits vor 90 Jahren mit dem Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution begonnen !

Krönen wir Kommunisten den Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution mit dem Sieg der Großen Proletarischen Weltrevolution!

Die Große Proletarische Oktoberrevolution ist das bislang bedeutendste Ereignis in der gesamten Geschichte der Menschheit. Diese historische Wahrheit anzuerkennen oder zu leugnen – darin unterschieden sich und unterscheiden sich noch immer die Anhänger des Kapitalismus und die Anhänger des Kommunismus. Heute wie damals ist es unsere Aufgabe als Kommunisten gegen die kapitalistisch-revisionistische Lügenpropaganda der Weltbourgeoisie anzukämpfen und die Wahrheit über den Roten Oktober im Weltproletariat zu verbreiten. Es gibt heute keinen besseren Anlass als den 90. Jahrestag, um diese Aufgabe zu erfüllen. Deswegen richtet die Kommunistische Internationale/ Marxisten-Leninisten diesen Aufruf an das Weltproletariat, an alle Marxisten-Leninisten der Welt, an alle Feinde des Weltkapitalismus, an alle revolutionären Kämpfer des Weltsozialismus.

Es waren die Bolschewiki mit dem Genossen Lenin an der Spitze, die das russische Proletariat 1917 in die entscheidende Schlacht gegen das verhasste russische Herrschafts- und Unterdrückungssystem führten. Mit der Großen Proletarischen Oktoberrevolution wurden die Grundpfeiler des Weltkapitalismus erschüttert, betrat das Proletariat mit diesem großen internationalistischen Sieg die Weltbühne der Geschichte, wurden in Russland die Grundpfeiler der sozialistischen Welt geschaffen. Aus diesem Anlass grüßen wir alle wahren Marxisten-Leninisten in der ganzen Welt. Wir alle feiern heute gemeinsam diesen großartigen, heldenhaften Sieg und schöpfen daraus Kraft und Zuversicht für die vereinigte kommende große internationale Schlacht, für die Große Proletarische Weltrevolution.

Erst mit dem Sieg der Großen Proletarischen Weltrevolution kann der Sieg der Großen Proletarischen Oktoberrevolution als gesichert betrachtet werden, kann der Sieg des Weltproletariats den Sieg des russischen Proletariats für immer garantieren, kann der revisionistische Verrat am Roten Oktober überwunden und für immer beseitigt werden. Mit der Großen Proletarischen Weltrevolution wird die Große Proletarische Oktoberrevolution zu Ende geführt. Mit dem Kampf für die Große Proletarische Weltrevolution setzen wir den Kampf für die Große Proletarische Oktoberrevolution fort. Das ist unser weltpolitisches Ziel, das ist unser weltpolitisches Programm, das sind die Lehren, die wir aus dem welthistorischen Ereignis von 1917 auch nach 90 Jahren ziehen. Die wichtigste Lehre beruht heute auf der Erkenntnis, dass sich 1917 die Proletarier aller Länder mit dem russischen Proletariat solidarisierten, dass das russische Proletariat den Kampf um die proletarische Weltrevolution anführte, dass die mit der Oktoberrevolution entstandene Sowjetunion Lenins und Stalins zur Grundlage und zum Hebel der proletarischen Weltrevolution geworden war, während um die Jahreswende 2006/2007 der bahnbrechende Aufruf der Komintern / ML veröffentlicht wurde: „Weltproletariat, vereinige alle Länder !“ Damit wurde der alte Aufruf „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ auf eine neue, höhere Stufe gehoben, die der fortgeschritteneren Entwicklung des Weltproletariats - insbesondere durch die Globalisierung – entspricht. Aus dem Vereinigungsprozess der Proletarier aller Länder des Jahres 1917 ensteht heute ein vereinigtes Weltproletariat, dessen sozialistische Sieg über den Weltkapitalismus genauso unvermeidbar ist, wie damals-1917 – der Sieg des Proletariats in „einem sozialistischen Land“ unvermeidbar war. Konnte mit der Großen Proletarischen Oktoberrevolution die Kette des Weltimperialismus unterbrochen und damit die Welt in ein kapitalistisches und sozialistisches Lager gespalten werden, so wird mit der Großen Proletarischen Weltrevolution die ganze imperialistische Kette zerschlagen werden, wird die Spaltung der Welt überwunden und beendet durch den Untergang des Weltkapitalismus und der Entstehung des Weltsozialismus. Das Weltproletariat kann seine weltrevolutionäre Mission aber nur dann siegreich erfüllen, wenn es sich darüber bewusst geworden ist, dass es sich in seinem Kampf auf die marxistisch-leninistischen Ideen des Roten Oktober stützen muss. Aus den Lehren des Durchbrechens der weltimperialistischen Kette werden die Lehren ihrer vollkommenen Zerschlagung geboren, denn das Zerschlagen setzt das Wissen über das Durchbrechen voraus. Die Spaltung der Welt in zwei Lager ist die historisch unvermeidbare Voraussetzung für die eine, für die einzige, für die vereinigte sozialistische Welt. Diese Voraussetzung wurde durch die Große Proletarische Oktoberrevolution geschaffen. Den Weltsozialismus kann man nur auf den Trümmern des gesa,ten Weltkapitalismus errichten. Deswegen muss das Weltproletariat alle Länder zur Großen Proletarischen Weltrevolution, zur globalen Zerschlagung des Weltimperialismus, vereinigen. Denn den Weltsozialismus kann nur das Weltproletariat mit der Vereinigung aller Länder errichten, so wie der Sozialismus „in einem Land“ nur vom revolutionären Proletariat eines Landes errichtet werden konnte, das um sich die Proletarier aller Länder scharte. Das Weltproletariat wird also unweigerlich bei der Erfüllung seiner Mission scheitern, wenn es sich nicht auf die Lehren der Großen Proletarischen Oktoberrevolution stützt, wenn es sich nicht ausschließlich und konsequent von den Lehren des Marxismus-Leninismus leiten lässt. Nur wenn man heute in der Lage ist, die richtigen Lehren aus dem Jahre 1917 zu ziehen, wird man den Sieg über den ganzen Weltkapitalismus davontragen können. Damit ist in kurzen Worten benannt, worum es uns heute geht, nämlich das Weltproletariat unter dem Banner der Kommunistischen Internationale / Marxisten-Leninisten zu vereinigen, das Banner des Roten Oktober noch höher als bisher voranzutragen, das Weltproletariat mit den Lehren des Roten Oktober auszurüsten, die Länder unter dem banner des Roten Oktober zu vereinigen und gegen den ganzen Weltkapitalismusin die Schlacht zu gehen.

Die wahren Kommunisten, die Marxisten-Leninisten, haben in 90 Jahren das rote Banner der Oktoberrevolution ununterbrochen hochgehalten, haben es stets vor jeglichem revisionistischen Verrat beschützt. Wir verteidigen die leninistischen Ideen des Oktober gegen die konterrevolutionären Angriffe der Opportunisten, die sich heute wie damals als die Erben des Roten Oktober aufspielen, die sogar teilweise ihren Parteinamen mit dem Roten Oktober schmücken, um das Proletariat und die Revolutionäre zu täuschen und sie in Wahrheit vom Roten Oktober wegzuführen. Wir von der Kommunistischen Internationale / Marxisten -Leninisten verstehen uns deswegen als die wahren Erben der Großen Proletarischen Oktoberrevolution, weil wir nicht nur ihren internationalen Charakter gegen den Revisionismus verteidigen , sondern in ihr auch den Ausgangspunkt und die Grundlagen für die Strategie und Taktik der kommenden Großen Proletarischen Weltrevolution erkennen und unser politisches Handeln mit dem Jahr 1917 verknüpfen, begründen und ableiten. Die Grundlagen der marxistisch-leninistischen Lehren der Großen Proletarischen Oktoberrevolution sind die Grundlagen der Theorie und Praxis der Weltrevolution, von denen sich die Kommunistische Internationale / Marxisten-Leninisten leiten lässt.

Genosse Stalin begründete die Weltbedeutungder Oktoberrevolution wie folgt:

 

Die Oktoberrevolution unterscheidet sich grundsätzlich (...). Sie setzt sich nicht das Ziel, eine Ausbeutungsform durch eine andere Ausbeutungsform, eine Ausbeutungsgruppe durch eine andere Ausbeutungsgruppe zu ersetzen, sondern jede Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu beseitigen, alle und jede Ausbeutungsgruppen zu vernichten, die Diktatur des Proletariats aufzurichten, die Macht jener Klasse aufzurichten, die von allen bisher dagewesenen unterdrückten Klassen die revolutionärste ist, eine neue, klassenlose, sozialistische Gesellschaft zu organisieren. Eben deshalb bedeutet der Sieg der Oktoberrevolution eine grundlegende Wende in der Geschichte der Menschheit, eine grundlegende Wende im historischen Schicksalslauf des Weltkapitalismus, eine grundlegende Wende in der Befreiungsbewegung des Weltproletariats, eine grundlegende Wende in den Kampfmethoden und den Organisationsformen, in der Lebensweise und den Traditionen, in der Kultur und der Ideologie der ausgebeuteten Massen der ganzen Welt. Das ist der Grund, weshalb die Oktoberrevolution eine Revolution von internationaler, von Weltbedeutung ist“ ( Stalin, Werke Band 12, Seite 207, „Der internationale Charakter der Oktoberreolution“), dt. Ausgabe, KPD/ML, 1971).

 

Demnach unterscheidet sich die proletarische Weltrevolution grundsätzlich von allen anderen Weltrevolutionen dadurch, nicht etwa eine globale Ausbeutungsform durch eine andere globale Ausbeutungsform zu ersetzen, eine internationale Ausbeutergruppe von den einen Ländern durch eine andere internationale Ausbeutergruppe von den anderen Ländern zu ersetzen, sondern jede Ausbeutung von Menschen durch Menschen auf dem ganzen Erdball zu beseitigen, alle und jede Ausbeutungsgruppen überall auf der ganzen Welt zu vernichten, die Diktatur des Weltproletariats aufzurichten, die Macht jener internationalen Klasse zu errichten, die als einzige Klasse weltrevolutionär ist, eine neue, klassenlose, sozialistische Weltgesellschaft zu organisieren.

Mit der Oktoberrevolution wurde das Proletariat zum ersten Mal die herrschende Klasse in einem Land. Mit der proletarischen Weltrevolution wird das Weltproletariat zum ersten Male zur herrschenden Klasse auf der ganzen Welt.

Mit der Oktoberrevolution begann die Epoche des Durchbruchs der Front des Weltimperialismus. Mit der proletarischen Weltrevolution beginnt die Epoche der Zerschlagung der gesamten Front des Weltimperialismus, die Epoche der Vernichtung und Ablösung des Weltimperialismus durch den Weltsozialismus. Die Oktoberrevolution ist der Wegbereiter der proletarischen Weltrevolution.

Die Oktoberrevolution hat die Lüge des Revisionismus entlarvt, dass der Sozialismus in einem Land auf friedlichem Wege möglich sei. Die proletarische Weltrevolution wird die Lüge des Weltrevisionismus entlarven, dass der Weltsozialismus auf friedlichem Wege möglich sei.

So wie das sowjetische Proletariat bewiesen hatte, Russland ohne die Bourgeoisie und gegen die Bourgeoisie zu regieren,die Wirtschaft ohne und gegen die Bourgeoisie aufzubauen, die Sowjetunion trotz weltimperialistischer Umkreisung erfolgreich aufzubauen, so wird das Weltproletariat auch beweisen, dass es die ganze Welt ohne und gegen die Weltbourgeoisie regieren kann, die Weltwirtschaft ohne und gegen die Weltbourgeoisie aufbauen kann, dass es die weltimperialistische Umkreisung der sozialistischen Länder für immer beseitigen und mit ihnen den Weltsozialismus erfolgreich aufbauen kann.

Im Namen des Internationalismus hat die Oktoberrevolution nicht nur die Herrschaft des Weltimperialismus in seinen Zentren erschüttert, sondern diese auch in seinem Hinterland, an seiner Peripherie untergraben.

Im Namen des Internationalismus wird die proletarische Weltrevolution nicht nur die Herrschaft des Weltimperialismus in seinen Zentren zerschlagen, sondern auch dessen Einfluss auf das Hinterland, auf die Peripherie beseitigen.

Hatte die Oktoberrevolution die Epoche der kolonialen Revolutionen in den unterdrückten Ländern der Welt eröffnet, so eröffnet die proletarische Weltrevolution die Epoche der Befreiung aller Länder der ganzen Welt von den Ketten des Weltimperialismus, hebt das Weltproletariat den Widerspruch zwischen den ausbeutenden Ländern auf der einen Seite und den ausgebeuteten Ländern auf der anderen Seite mit der proletarischen Weltrevolution auf, wird es weder ein Land auf der Welt geben, das ein anderes ausbeutet, noch ein Land, das von einem anderen Land ausgebeutet wird. Die proletarische Weltrevolution eröffnet die Epoche der vereinigten, unabhängigen, sozialistischen Länder auf der ganzen Welt.

Die Oktoberrevolution siegte auf der Grundlage der Freiwilligkeit des brüderlichen Zusammenschlusses von Arbeitern und Bauern. Dies ist eine zutiefst internationalistische Methode, der sich schon die verschiedensten Völker Russlands bedienten. Die proletarische Weltrevolution siegt eben auf dieser Grundlage des freiwilligen, brüderlichen Zusammenschlusses von Arbeitern und Bauern aller Völker der ganzen Welt. Auf dieser, und nur auf dieser Grundlage wird das Weltproletariat seine Weltdiktatur errichten.

Die Oktoberrevolution hat die Existenz des Weltkapitalismus als Ganzes in Frage gestellt. Mit der Oktoberrevolution begann die Epoche der proletarischen Revolutionen auf der ganzen Welt, durch die der Prozess des Untergrabens der Grundpfeiler des Weltkapitalismus beschleunigt wurde. Die Oktoberrevolution war die Basis der internationalen revolutionären Bewegung, der Vereinigung der Einheitsfront der Proletarier und der unterdrückten Völker gegen den Imperialismus.

Das global herangereiften Weltproletariat wird die Länder der ganzen Welt zum Sturz des Weltimperialismus vereinigen und sie zu ihrer Befreiung anführen. Damit stellt die proletarische Weltrevolution die Existenz des Weltkapitalismus nicht nur in Frage, sondern zerstört und beendet dessen Existenz.

Die Oktoberreolution hat dem Weltkapitalismus eine tödliche Wunde geschlagen, die proletarische Weltrevolution versetzt dem Weltkapitalismus den Todessturz.

Heute kann man die Proletarier aller Länder nicht mehr als vereinzelte, auf der ganzen Welt verstreute Klassen betrachten, sondern heute hat es der Weltimperialismus mit einem schnell heranwachsenden, in sich geschlossenen und vereinigten Weltproletariat zu tun. Es ist der Weltkapitalismus selbst, der seine Totengräber nicht nur in dem einen oder anderen Land vereinigt hat, sondern diese zu einem einzigen, großen internationalen Totengräber verschmilzt.

 

Stalin lehrte:

Die Oktoberrevolution darf nicht nur als eine Revolution auf dem Gebiet der ökonomischen und gesellschaftlich-politischen Beziehungen betrachtet werden. Sie ist zugleich eine Revolution in den Köpfen, eine Revolution in der Ideologie der Arbeiterklasse“ (ebenda, Seite 214).

 

Das gilt vor allem auch für die proletarische Weltrevolution. Trug der Marxismus-Leninismus bisher durch die Arbeiterklasse in dem einen oder anderen Land einen Sieg davon, so wird der Marxismus-Leninismus im Kopf des Weltproletariats zum internationalen Sieg der vereinigten Länder führen, insbesondere zum Sieg über den Weltrevisionismus. Richtete der Revisionismus sich gegen die Oktoberrevolution, war der Kampf gegen und für die Oktoberrevolution ein Kampf zwischen den Revisionisten und den Marxisten-Leninisten, entwickelten sich in den verschiedenen Ländern verschiedene Formen des Revisionismus, um den Sozialismus in einem Land zu paralysieren, so richtet er sich jetzt gegen die proletarische Weltrevolution, kann er sich nirgends mehr auf der Welt verstecken, bedeutet jedes Kokettieren mit dem Marxismus-Leninismus, seine Selbstentlarvung, zukünftig die Gefährdung des gesamten weltimperialistischen Systems, wird der Revisionismus gezwungen sein, mit dem Banner des Marxismus-Leninismus endgültig und im Weltmaßstab zu brechen und im Lager der Verteidiger des Weltkapitalismus zu landen. Man kann sich heute nicht Marxist-Leninist nennen, ohne offen und rückhaltslos die proletarische Weltrevolution zu unterstützen, und ohne den Klassenkampf nicht nur gegen die eigene Bourgeoisie, sondern gegen die gesamte Weltbourgeoisie zu führen. Die Revisionisten sind heute Agenten der Weltbourgeoisie im Lager des Weltproletariats. Wenn sie für den Sozialismus ihr Maul aufreißen, dann nur für einen Sozialismus, der sich zum Kapitalismus restaurieren lässt. Die Oktoberrevolution leitete nicht nur die Ära des sterbenden Kapitalismus, sondern auch des sterbenden Revisionismus ein. Diese Wahrheit kann durch die Revisionisten niemals verdunkelt werden. So wie sie die Lehren des Roten Oktober mit Füßen treten, so treten sie auch die Lehren der proletarischen Weltrevolution mit Füßen. Revolutionär und Internationalist ist heute derjenige, der die Weltrevisionisten bekämpft, ihren Verrat an der proletarischen Weltrevolution entlarvt und mit allen Kräften ihre anti-marxistisch-leninistische Politik und Linie zurückweist.

Die proletarische Weltrevolution leitet die Ära der Beseitigung der Unvermeidbarkeit der Restauration des Kapitalismus ein, die Ära der Beseitigung der Unvermeidbarkeit des Revisionismus.

Angebrochen war mit der Oktoberrevolution die Ära der Herrschaft des Leninismus und der III. Internationale. Mit der proletarischen Weltrevolution beginnt die Weltherrschaft des Marxismus-Leninismus, beginnt die Ära der Kommunistischen Internationale ( Marxisten-Leninisten ).

Setzen wir unerschütterlich den Weg des Roten Oktober fort !

Die Sache des Kommunismus wird triumphieren !

Es lebe die proletarische Weltrevolution !

Weltproletariat, vereinige alle Länder !

Es lebe Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha !

Exekutivkomitee der Komintern /ML

Wolfgang Eggers

 

 

 

 

 

 

 

Zehn Tage,

die die Welt erschütterten

John Reed

(Stalins Verdienste um die Oktoberrevolution werden von John Reed nicht gewürdigt - also nur für Studienzwecke geeignet)

 

 

Oktoberlied

 

JALAVA-LIED

 

 

 

Das ABC des proletarischen Internationalismus ist die Beteiligung des Weltproletariats an der Vorbereitung, Propagierung und Beschleunigung der proletarischen Weltrevolution!

(Lenin)

 

 

 

 

 

 

Deutsche Schriftsteller über ihr Verhältnis zur Oktoberrevolution und zur Sowjetunion

Irmfried Hiebel

 

 

 

Frauen

der Oktoberrevolution

 

Armand Ines (Jelisaweta Fjodorowna), geb. Steffen (1874-1920)

Funktionärin der internationalen kommunistischen und Frauenbewegung; geboren in Paris. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1904, nahm aktiv an der Revolution von 1905/07 in Russland teil, emigrierte 1909; war 1911 Lehrerin an der Parteischule in Longjumeau (Frankreich). Während des I.Weltkrieges 1914/18 nahm sie an der Berner Konferenz der Bolschewiki teil, vertrat die bolschewistische Partei auf den internationalen Frauen- und Jugendkonferenzen sowie auf der Zimmerwalder und der Kienthaler Konferenz. Nach der Februarrevolution 1917 kehrte sie nach Russland zurück. A. war Delegierte der VII. (April-) Parteikonferenz und des VI. Parteitages der SDAPR(B) 1917. Sie beteiligte sich an der Vorbereitung des bewaffneten Aufstandes in Moskau, hielt vor Arbeitern und Soldaten Reden. Nach der Oktoberrevolution war sie Mitglied des Büros des Moskauer Gouvernementskomitees der SDAPR(B), des Gouvernementsexekutivkomitees und Vorsitzende des Gouvernementsvolkswirtschaftsrates; Mitglied des Zentralexekutivkomitees. Ab 1918 leitete sie die Abteilung für Arbeiterinnen beim ZK der KPR (B). 1920 nahm sie am II. Kongress der Komintern teil und leitete die Arbeit der 1. Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen.


Artjuchina Alexandra Wassiljewna (1889-1969)

sowjetische Partei- und Staatsfunktionärin; geboren in Wyschni Wolotschek. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1910. A. arbeitete seit 1908 in den Gewerkschaften der Textil- und Metallarbeiter in Petersburg; nach der Februarrevolution war sie nach Rückkehr aus der Verbannung in der Frauenabteilung des Kreiskomitees der SDAPR (B) in Wyschni Wolotschek tätig, 1918 Delegierte des I. Gesamtrussischen Kongresses der Arbeiterinnen. Nach der Oktoberrevolution hatte sie leitende Partei- und Wirtschaftsfunktionen inne; Leiterin der Gouvernementsfrauenabteilung des Gouvernementskomitees der Partei in Twer, Stellvertretende Vorsitzende, dann Vorsitzende der Abteilung für Arbeiterinnen und Bäuerinnen im ZK der KPR (B), Redakteurin der Zeitschrift »Rabotniza«, Direktorin einer Textilfabrik. Auf dem XIV. (1925) und XV. Parteitag (1927) wurde sie zum Mitglied des ZK der KPdSU (B) gewählt. Held der sozialistischen Arbeit.


Bosch Jewgenija Bogdanowna (1879-1925)

aktive Teilnehmerin am Kampf um die Sowjetmacht in der Ukraine; geboren in Otschakow. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1901. Leistete Parteiarbeit in Kiew, war Mitglied des Kiewer Komitees der SDAPR; nach der Februarrevolution Mitglied des Kiewer Stadtsowjets. Seit April arbeitete sie als Vorsitzende des Gebietskomitees der SDAPR(B) in der Südwestregion. B. war Delegierte des VI. Parteitages der SDAPR(B) 1917. Sie beteiligte sich an der Vorbereitung des bewaffneten Aufstandes gegen die Provisorische Regierung für die Sowjetmacht in Kiew, Winniza u.a. Städten. Im Dezember 1917 wurde sie auf dem I. Gesamtukrainischen Sowjetkongress zum Mitglied des Zentralexekutivkomitees des Sowjets der Ukraine gewählt. Sie gehörte der ersten Sowjetregierung der Ukraine als Volkssekretär für Innere Angelegenheiten an. 1918 schloss sie sich in der Frage des Friedens von Brest-Litowsk den „linken Kommunisten“ an. Seit 1918 war sie in verantwortlichen Partei-, Militär- und Staatsfunktionen tätig.


Fotijewa Lidija Alexandrowna (geb. 1881)

Revolutionärin; geboren in Rjasan. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1904. In der Periode der Vorbereitung und Durchführung der Oktoberrevolution arbeitete sie mit N. K. Krupskaja im Wyborger Komitee der SDAPR(B) und in der Redaktion der »Prawda«. Sie war Sekretär des Rates der Volkskommissare (seit März 1918), danach arbeitete sie im Sowjet für Arbeit und Verteidigung, gleichzeitig als Sekretärin W. I. Lenins. Nach der Bildung der UdSSR war sie Sekretär des Rates der Volkskommissare und des Sowjets für Arbeit und Verteidigung der UdSSR (bis 1930). In der Folgezeit arbeitete sie in der Wirtschaft und war wissenschaftlich tätig im Zentralen Lenin-Museum.


Gopner Serafima Iljinitschna (1880-1966)

Revolutionärin; geboren in Cherson. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1903. Parteiarbeit in Jekaterinoslaw, Odessa und Nikolajew. Nach der Februarrevolution 1917 Mitglied des Komitees der SDAPR(B) und Deputierte des Sowjets in Jekaterinoslaw, Delegierte der VII. (April-) Kon-ferenz der SDAPR (B). Aktive Teilnehmerin an der Oktoberrevolution und am Bürgerkrieg in der Ukraine. 1918 Sekretär des Auslandsbüros des ZK der KP (B) der Ukraine. 1920/25 Leiterin der Agitpropabteilung in den Gouvernementskomitees von Jekaterinoslaw, Donezk und Charkow, 1918/22 Mitglied des Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitees, 1922/29 des Zentralexekutivkomitees der UdSSR. 1927/38 Mitglied des ZK der KP (B) der Ukraine. Delegierte aller Kongresse der Kommunistischen Internationale. 1928/43 Kandidat des EKK1, 1929/38 Leiterin der Agitpropabteilung des EKKI, später wissenschaftlich tätig. 1960 als Held der sozialistischen Arbeit ausgezeichnet.


Jakowlewa Warwara Nikolajewna

aktive Teilnehmerin am bewaffneten Oktoberaufstand in Moskau; geboren in Moskau. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1904. Nach der Februarrevolution 1917 Parteiarbeit in Moskau, Sekretär des Moskauer Gebietsbüros der SDAPR(B). J. war Mitglied des Moskauer Parteizentrums zur Organisierung und Durchführung des bewaffneten Oktoberaufstandes; schloss sich den „linken Kommunisten“ an. In der Folgezeit leitende Tätigkeit im Obersten Volkswirtschaftsrat, stellvertretender Volkskommissar für Bildung der RSFSR, Volkskommissar für Finanzen der RSFSR u.a.


Jelisarowa-Uljanowa Anna Iljinitschna (1864 - 1935)

Revolutionärin, Publizistin; Schwester und Mitarbeiterin Lenins; geboren in Nishni Nowgorod. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1898. Im Prozess gegen A. I. Uljanow wegen des Attentats auf Alexander III. am I.März 1887 wurde sie zu 5 Jahren Verbannung verurteilt. Seit 1898 war sie Mitglied des ersten Moskauer Komitees der SDAPR. Sie organisierte die Verbindungen Lenins aus dem Gefängnis mit dem Petersburger „Kampfbund zur Befreiung der Arbeiterklasse“, versorgte ihn mit Literatur und schrieb die von ihm im Gefängnis heimlich verfassten Dokumente der Partei ab. Sie organisierte die Herausgabe seines Buches „Die Entwicklung des Kapitalismus in Russland“ u.a. Arbeiten; sie nahm aktiv an der Revolution von 1905/07 teil. 1908/09 regelte sie die Veröffentlichung von Lenins Werk „Materialismus und Em-piriokritizismus“; 1913 arbeitete J.-U. in der »Prawda«, war Sekretär der Zeitschrift »Prosweschtschenije« und Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Rabotniza«. 1917 nahm sie als Redaktionssekretär der »Prawda« und Redakteur der Zeitschrift »Tkatsch« aktiv an der Vorbereitung und Durchführung der Oktoberrevolution teil. Nach der Oktoberrevolution übte sie verantwortliche Funk-tionen in den Volkskommissariaten für Sozialwesen und für Volksbildung aus. Sie gehört zu den Gründern des Lenininstituts und der Istpart, der Kommission für die Geschichte der Oktoberrevolution und der KPR (B). J.-U. war Redaktionsmitglied und -Sekretär der Zeitschrift »Proletarskaja Rewoljuzija«.


Kollontai Alexandra Micbailowna (1872-1952)

aktive Teilnehmerin der revolutionären Bewegung in Russland, sowjetische Diplomatin; geboren in Petersburg. In der revolutionären Bewegung seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Nahm an der Revolution von 1905/07 teil. Seit 1915 Mit-glied der Kommunistischen Partei. 1908/17 in der Emigration. K. war Delegierte der Internationalen Sozialistenkongresse in Stuttgart (1907), Kopenhagen (1910) und Basel (1912). Im März 1917 kehrte sie nach Petrograd zurück und wurde von der bolschewistischen Militärorganisation in das Exekutivkomitee des Petrograder Sowjets delegiert. Auf dem VI. Parteitag 1917 wurde sie zum Mitglied des ZK gewählt. Sie erfüllte eine Reihe wichtiger Aufträge des ZK der Partei. K. war eine talentierte Rednerin. Sie leistete wirksame Agitationsarbeit unter Soldaten und Matrosen. K. nahm aktiv an der Vorbereitung und Durchführung des bewaffneten Oktoberaufstandes in Petrograd teil. In der ersten Sowjetregierung (Rat der Volkskommissare) war sie Volkskommissar für Sozialwesen (damals staatliche Fürsorge). 1918 stand sie auf den Positionen der „linken Kommunisten“. 1921/22 Sekretärin des Internationalen Frauensekretariats bei der Komin-tern. Seit 1923 diplomatische Tätigkeit (Botschafterin in Norwegen, Mexiko und Schweden).


Kostelowskaja Maria Michailowna (1878-1964)

Revolutionärin, Teilnehmerin am bewaffneten Oktoberaufstand in Moskau; geboren in Ufa. Seit 1903 Mitglied der Kommunistischen Partei. 1905 beteiligte sie sich an der Vorbereitung des Aufstandes auf dem Kreuzer „Otschakow“. Parteiarbeit in Lugansk, Orenburg und Moskau, Delegierte der VII. (April-) Konferenz der SDAPR(B). In den Tagen des bewaffneten Oktoberaufstandes in Moskau stellvertretender Stabschef der Roten Garde des Moskauer Sowjets. Nach der Oktoberrevolution in verantwortlichen Militär- und Parteifunktionen: Chef der Politabteilung der 2. Ar-mee der Ostfront, Sekretär des Parteikomitees im Krasnopresnenski-Bezirk. Seit 1946 Altersrentnerin.


Krupskaja Nadeshda Konstantinowna (1869 bis 1939)

Revolutionärin, Frau und engste Mitarbeiterin W. I. Lenins; geboren in Petersburg. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1898. Nahm an der Arbeit des Petersburger „Kampfbundes zur Befreiung der Arbeiterklasse“ teil. Im August 1896 wurde sie verhaftet und zu drei Jahren Verbannung verurteilt, die sie im Dorf Schuschenskoje in Sibirien gemeinsam mit Lenin verbüßte. Nach Rückkehr aus der Verbannung emigrierte K. und arbeitete als Sekretär der »Iskra«, ab Dezember 1904 der Zeitung »Wperjod«. Teilnehmerin der Revolution von 1905/07. Delegierte der VII. (April-) Parteikonferenz und des VI. Parteitages der SDAPR (B) 1917, Mitglied des Parteikomitees im Wyborger Bezirk in Petrograd. Als Lenin sich nach den Julitagen in der Illegalität befand, erfüllte K. Aufträge von ihm und informierte ihn über den Verlauf der politischen Ereignisse. Sie beteiligte sich an der Gründung des Sozialistischen Jugendverbandes. In den Tagen der Vorbereitung und Durchführung des bewaffneten Oktoberaufstandes arbeitete sie im Bezirkskomitee der SDAPR (B) im Wyborger Bezirk als Bevollmächtigte Lenins für die Übergabe seiner Geheimbriefe an das ZK und das Petrograder Komitee der SDAPR(B). Nach der Oktoberrevolution Mitglied des Kollegiums des Volkskommissariats für Volksbildung der RSFSR. Seit 1920 Vorsitzende des Hauptkomitees für politische Bildung bein Volkskommissariat für Volksbildung; seit 1921 stellvertretender Volkskommissar für Volksbildung der RSFSR. Seit 1924 Mitglied der Zentrale! Kontrollkommission, seit 1927 Mitglied des ZK der KPdSU (B), Mitglied des Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitees und des Zentralexekutivkomitees der UdSSR aller Wahlperioden, Deputiert und Mitglied des Präsidiums des Obersten Sowjet der UdSSR. Delegierte des II., IV., VI. und VII.Kongresses der Komintern.


Labourbe Jeanne Marie (1877-1919)

aktive Teilnehmerin an der Oktoberrevolution und am Bürgerkrieg; geboren in Frankreich. Arbeitete als Lehrerin in Tomaszöw (Polen). Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1905. In den Tagen des bewaffneten Oktoberaufstandes leistete sie aktive Arbeit in der Moskauer Organisation der SDAPR(B) und nahm an der Gründung des Klubs der kommunistischen Internationalisten „III. Internationale“ teil. 1918 gehörte L. zu den Gründern der französischen kommunistischen Gruppe in Moskau und wurde deren Sekretär. Seit Anfang 1919 illegale Arbeit in Odessa. Als Mitglied des ausländischen Kollegiums beim Odessaer illegalen Parteikomitee betrieb sie mündliche und schriftliche Propaganda unter den Truppen der französischen Interventen. Sie war einer der Organisatoren des Aufstandes der französischen Matrosen im Schwarzen Meer. Am Vorabend des Aufstandes wurde sie von den Interventen verhaftet und erschossen. Der Name L. wurde - betonte W. I. Lenin - „zur Kampflosung gegen den französischen Imperialismus, für die Nichteinmischung in die Angelegenheiten Russlands“ (Lenin, Werke, Bd. 30, Berlin 1961, S. 158)


Lissinowa (eigtl. Lissinjan) Ljussik (1897-1917)

aktive Teilnehmerin am bewaffneten Oktoberaufstand in Moskau; geboren in Tiflis. Studierte seit 1915 am Moskauer Handelsinstitut. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1916. Nach der Februarrevolution Sekretär des Sowjets im Bezirk Samoskworetsche, gehörte zu den Organisatoren des Arbeiterjugendverbandes „III. Internationale“ in Samoskworetsche. In den Tagen der Oktoberkämpfe in Moskau wurde L. zur Kundschafterin beim Revolutionären Militärkomitee ernannt. Am l. (14.) November wurde sie bei der Erfüllung einer Aufgabe von einer feindlichen Kugel tödlich verwundet.


Ljudwinskaja Tatjana Fjodorowna (geb. 1887)

aktive Teilnehmerin am bewaffneten Oktoberaufstand in Moskau; geboren im Gouvernement Kiew. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1903. Parteiarbeit in Odessa und Petersburg, nach der Februarrevolution 1917 Parteiarbeit in Bogorodsk und Moskau. L. gehörte zu den Organisatoren von Abteilungen der Roten Garde. In den Tagen des bewaffneten Oktoberaufstandes in Moskau Mitglied des Revolutionären Militärkomitees des Suschtschewsko-Marjinski-Bezirks, nach der Oktoberrevolution Sekretär des Bezirksparteikomitees. Sekretär des Stadtparteikomitees in Jaroslawl und in anderen Parteifunktionen. Delegierte des VIII., X. und XIV. Parteitages.


Nowgorodzewa (Swerdlowa) Klawdija Timofejewna (1876-1960)

Funktionärin der revolutionären Bewegung, Frau von J.Swerdlow; geboren in Jekaterinburg. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1904. Während der Revolution von 1905/07 leistete sie Parteiarbeit im Ural. Nach der Februarrevolution, seit Juli 1917, leitete sie den Verlag des ZK der SDAPR(B) „Priboi“. Parteiarbeit in der Vorbereitung und Durchführung der Oktoberrevolution. Seit März 1918 Beraterin des Sekretärs des ZK der KPR(B) und Leiterin des Sekretariats des ZK der Partei. Seit 1920 leitete sie die Abteilung Kindereinrichtungen im Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitee, danach arbeitete sie im Verlagswesen.


Okulowa Glafira Iwanowa (1878-1957)

Teilnehmerin an der revolutionären Bewegung in Russland; Frau von I. A. Teodorowitsch; geboren im Gouvernement Jenisseisk. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1899. O. betrieb sozialdemokratische Propaganda in den Arbeiterzirkeln Kiews. 1900/02 Mitglied des Iwanowo-Wosnessensker Komitees der SDAPR. Als Vertriebsfunktionär der »Iskra« arbeitete sie in Samara und in Moskau. Seit November 1905 bis 1908 Parteiarbeit in Petersburg. Nach der Februarrevolution Mitglied des Krasnojarsker Gouvernementsexekutivkomitees. Aktive Teilnehmerin an der Errichtung der Sowjetmacht in der Region. 1918/20 Mitglied des Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitees und des Präsidiums des Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitees, war Leiter der Politabteilung der Ostfront und Mitglied des Revolutionären Kriegsrates der 1., 8. und der Reservearmee. Nach dem Bürgerkrieg Partei- und wissenschaftlich-pädagogische Arbeit.


Rosmirowitsch Jelena Fjodorowna (1886 - 1953)

aktive Revolutionärin; geboren im Gouvernement Cherson. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1904. Parteiarbeit im Gouvernement Kiew und in Petersburg. Sekretär der bolschewistischen Fraktion der 4. Reichsduma. Während der Februarrevolution Mitglied des Irkutsker Parteikomitees. In Petrograd Mitglied des Büros der Militärorganisation beim ZK der SDAPR(B); betrieb aktive propagandistische Arbeit unter den Soldaten der Petrograder Garnison, redigierte die Zeitung »Soldatskaja Prawda«, erfüllte verantwortungsvolle Aufgaben des Petrograder Revolutionären Militärkomitees. Nach der Oktoberrevolution verantwortungsvolle Staats- und Parteiarbeit. War viele Jahre Direktorin der Lenin-Bibliothek.


Samojlowa Konkordija Nikolajewna (1876 - 1921)

Revolutionärin; geboren in Irkutsk. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1903. Teilnehmerin an den revolutionären Ereignissen 1905 in Odessa. 1912/14 verantwortlicher Sekretär und Mitglied des Redaktionskollegiums der »Prawda«. 1914 gehörte sie zu den Organisatoren der Zeitschrift »Rabotniza«. 1917 Delegierte der VII. (April-) Konferenz der SDAPR(B), eine der Leiterinnen der Frauensektion beim Petrograder Komitee der SDAPR(B). In den Jahren des Bürgerkrieges Parteiarbeit in Samara und Charkow. 1920/21 Leiterin der Politabteilung des Agitationsdampfers „Roter Stern“.


Semljatschka Rosalija Samoilowna (1876-1947)

sowjetische Staats- und Parteifunktionärin; geboren in Kiew. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 18%. S. war Beauftragte der Leninschen »Iskra«. Delegierte des II. Parteitages der SDAPR (1903). Im Jahre 1903 wurde sie ins ZK der Partei kooptiert. Delegierte des III. Parteitages der SDAPR (1905). In der Periode der Revolution von 1905/07 war sie Sekretär des Moskauer Komitees der SDAPR. 1909 wurde sie als Sekretär in die Bakuer Parteiorganisation entsandt. 1915/16 Mitglied des Moskauer Büros des ZK der SDAPR. 1917 Erster Sekretär des legalen Moskauer Komitees der SDAPR (B); Delegierte der VII. (April-) Parteikonferenz und des VI. Parteitages der SDAPR (B). In den Tagen des bewaffneten Oktoberaufstandes leitete sie den Kampf der Arbeiter des Rogoshsko Simonowski-Bezirks in Moskau. 1918 Chef der Politabteilungen der 8. und 13. Armee. Nach Beendigung des Bürgerkrieges in leitenden Parteifunktionen in verschiedenen Bezirken des Landes. 1926/31 Mitglied des Kollegiums des Volkskommissariats für die Arbeiter-und-Bauern-Inspektion, 1932/33 Mitglied des Kollegiums des Volkskommissariats für Verkehrswesen. Seit dem XIII. Parteitag der KPR (B) 1924 Mitglied der Zentralen Kontrollkommission. Auf dem XVII. Parteitag der KPdSU (B) 1934 zum Mitglied der Kommission für Sowjetkontrolle gewählt. Sie arbeitete als stellvertretende Vorsitzende und Vorsitzende der Kommission für Sowjetkontrolle. Auf dem XVIII. Par-teitag der KPdSU (B) zum Mitglied des ZK gewählt. 1939/43 stellvertretende Vorsitzende des Rates der Volkskommissare der UdSSR, danach stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Parteikontrolle beim ZK der KPdSU (B).


Sluzkaja Wera Klementjewna (eigentlich Berta Bronislawowna), (1880-1917)

aktive Teilnehmern an der Oktoberrevolution; geboren in Minsk. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1902. Teilnehmerin an der Revolution von 1905 in Moskau 1907 Delegierte der sozialdemokratischen Organisation von Brjansk auf dem V. (Londoner Parteitag. 1909/12 in der Emigration. 1913 zur Parteiarbeit in Petersburg. Nach der Februarrevolution war S. Mitglied des Petersburger Parteikomitees Organisierte die Frauen, arbeitete im Wassileostrowski-Bezirk. Im Verlauf der Niederschlagung der konterrevolutionären Kerenski-Krasnow Meuterei organisierte S. die Versorgung der Rotgardisten mit Lebensmitteln und Medikamenten. Am 30. Oktober (12, November) 1917 traf das Auto, in dem sich S. befand, ein feindliches Artilleriegeschoss.


Stal Ljudmila Nikolajewna (1872-1939)

Revolutionärin; geboren in Jekaterinoslaw. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1899. Parteiarbeit in Petersburg, Odessa, Nikolajew, Moskau. Seit August 1917 Redakteur der Zeitung des Kronstädter Parteikomitees »Proletarskoje Delo«, Mitglied des Präsidiums des Kronstädter Parteikomitees und Mitglied des Exekutivkomitees des Sowjet. Nach der Oktoberrevolution arbeitete sie in Partei- und Sowjetfunktionen, 1921/23 Mitglied des Internationalen Frauensekretariats des EKKI, danach wissenschaftliche Arbeit im Staatlichen Revolutionsmuseum der UdSSR.


Stassowa Jelena Dmitrijewna (1873-1966)

Revolutionärin; geboren in Petersburg. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1899. S. war Vertriebsfunktionär der Leninschen Zeitung »Iskra«; leistete Parteiarbeit in Petersburg, Kiew, Minsk, Orjol, Smolensk, Vilnius. Sekretär des Komitees der SDAPR Petersburgs und des Nordbüros des ZK derSDAPR. 1907/12 Parteiarbeit in Tiflis. 1912 nach der Prager Parteikonferenz Kandidat des ZK. Aktive Teilnehmerin an der Vorbereitung und Durchführung der Oktoberrevolution. 1917/20 Sekretär des ZK der Partei. In den Tagen des bewaffneten Oktoberaufstandes leitete sie die Herausgabe des Informationsbulletins des ZK der Partei. Sie nahm an der Organisierung und Durchführung des 1. Kongresses der Völker des Ostens teil, arbeitete in Kaukasischen Büro des ZK der KPR(B). Auf dem VI. Parteitag der SDAPR (B) 1917 wurde sie als Kandidat, auf dem VII. und VIII. Parteitag der KPR (B) als Mitglied des ZK der Partei gewählt. 1918 Mitglied des Präsidiums der Petrograder Tscheka. 1921/26 arbeitete sie in der Komintern. In der Folgezeit war sie im Staatsapparat, in der Partei und wissenschaftlich tätig.


Uljanowa Maria Iljinitschna (1878-1937)

Revolutionärin; jüngste Schwester W. I. Lenins; geboren in Simbirsk. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1898. Parteiarbeit in Petersburg, Moskau, Saratow. Seit 1900 arbeitete sie an der Leninschen »Iskra«. Nach der Februarrevolution 1917 und bis 1929 war sie als Mitglied des Redaktionskollegiums und verantwortlicher Sekretär der »Prawda« tätig. Aktive Teilnehmerin an der Oktoberrevolution. Wiederholt wurde sie in die Zentrale Kontrollkommission und das Zentralexekutivkomitee der UdSSR gewählt.


Warenzowa Olga Afanassjewna (1862-1950)

Revolutionärin, Publizistin; geboren in Iwanowo-Wosnessensk. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1893. Parteiarbeit in Astrachan, Wologda und Jaroslawl. Seit 1906 Sekretär des Iwanowo-Wosnessensker Komitees der SDAPR. Beteiligte sich in der Funktion des Sekretärs des Militärbüros beim Moskauer Komitee des SDAPR (B), die sie von März 1917 bis 1918 ausübte, aktiv an der Vorbereitung und Durchführung des bewaffneten Oktoberaufstandes in Moskau. 1919 arbeitete W. im Büro der Kriegskommissare. 1919/21 Sekretär des Iwanowo-Wosnessensker Gouvernementskomitees der KPR (B). In den folgenden Jahren wissenschaftliche Tätigkeit.

 

 

 

 

 

Sergei Prokofieff
Kantate zum 20. Jahrestag der Oktoberrevolution

 

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Würdigung der Oktoberrevolution

STALIN

"Die Errichtung der Diktatur des Proletariats in Russland im Oktober 1917 war ein welthistorischer Wendepunkt, der Durchbruch der internationalen sozialen Front gegen den Weltimperialismus, war eine Wende in Richtung auf die Liquidierung des Kapitalismus und auf die Errichtung der sozialistischen Ordnung im Weltmaßstab."

(J. W. Stalin)

 

Ernst Thälmann

"Den 7. November 1917 begreifen, heißt nicht nur, seine Früchte, sondern auch seine Wurzeln erkennen. Diese Wurzeln liegen in dem Jahrzehnte langen Kampf, den Lenin und die alte Garde des Bolschewismus für die Herausbildung einer revolutionären Partei führten."

"Die Internationalisierung der russischen Revolution vom 7. November 1917 - das ist der Inhalt der gegenwärtigen Geschichtsepoche."

 

CLARA ZETKIN

Die Oktoberrevolution ist eine der größten heroischen Unternehmungen in der Geschichte der Menschheit. Ohne jene Revolution wäre die heutige Welt vielleicht faschistisch; ohne jene Revolution hätte es keine Befreiung der Kolonien gegeben; ohne jene Revolution wäre die Welt heute mehr denn je unter den imperialistischen Mächten aufgeteilt.



SUN YATSEN

Die sowjetische Revolution hat für einen großen Schritt nach vorne für die Menschheit gesorgt, und sie hat eine leuchtende Flamme entzündet, die nicht gelöscht werden kann. Sie hat die Grundlage für jene neue Zivilisation gelegt, zu der die Welt aufbrechen kann.

 


Bodo Uhse:

"Die Veränderungen, die sich mit der Oktoberrevolution durch Lenin an den Menschen vollzogen haben, betreffen ja nicht nur das Arbeitsverhältnis der Menschen, ihre Auffassung von einem gerechten Lohn, ihre Stellung zum Staat, ihre Haltung zur Religion oder ihren Begriff von der Literatur. Sie haben als tatsächliche Veränderungen auch das persönliche Leben der Menschen berührt und selbst solche oft irrtümlich für ewig und unveränderlich betrachteten Erscheinungen beeinflusst und gelenkt wie unsere

Empfindungen und Gefühle, Haß, Freundschaft und Liebe, Freude und Schmerz. Auch sie haben sich verändert, haben Schattierungen erfahren, andere Richtungen angenommen, andere Formen und andere Inhalte, für jeden einzelnen von uns, für den Dichter wie für den Arbeiter, für den weißen, gelben oder schwarzen Menschen. "



Johannes Becher:

"Als ich 1917 versuchte, den Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution mit einem Gedicht zu feiern, geschah dies in dem Gefühl, daß mit dem Entstehen der Sowjetunion eine neue Menschenondnung, ein neuer Weltzustand geschaffen worden sei. Dieses ahnende Gefühl wurde mir im Verlaufe der Jahre zur herrlichsten Gewißheit."


Thomas Mann:

"Ich möchte keinen Zweifel lassen an meiner Ehrerbietung vor dem meiner Zeit angehörigen historischen Ereignis der russischen Revolution. Sie hat in ihrem Lande längst unmöglich. gewordene, anachronistische Zustände beendet, ein zu 90 Prozent analphabetisches Volk intellektuell gehoben, das Lebensniveau seiner Massen unendlich menschlicher gestaltet. Sie ist die große soziale Revolution nach der politischen von 1789 und wird wie diese ihre Spuren zurücklassen in allem menschlichen Zusammenleben. "



Heinrch Mann:

Heinrich Mann schrieb 1924 unter der Überschrift "Antworten nach Rußland": "Im Leben Lenins verbindet sich Treue zu einem ungeheuren Werk notwendigerweise mit Unerbittlichkeit gegen alle, die es stören wollten. Um der Treue willen muß ich die Unerbittlichkeit gelten lassen. Dies ward mir leichter, seitdem ich gesehen habe, daß er fähig war, sein Werk umzugestalten nach den jeweiligen Bedürfnissen lebender Menschen.

Er liebte also die Menschen wie das Werk und handelte daher groß. Seine Größe ward mir übrigens immer begreiflicher, wenn ich dagegen sah, was aus Deutschland wurde. Hier

war nur blinder Haß gegen Idee und Werk, gegen Idee als erneuerndes Prinzip und gegen eine menschliche Gemeinschaft als Werk bildender Vernunft ... Lenin, es sei in Rußland geschehen was immer, hat sein Volk jedenfalls glücklicher gemacht; und er selbst war glücklicher, als irgendein in Deutschland Schaffender es sein kann. "