DEUTSCH

 


 

vor 40 Jahren

1980 - 2020

 

Blutbad in Kwangju

Mai 1980

(Sammlung von Artikeln des Roten Morgen

vom Mai 1980)

Hunderte Demonstranten wurden vom Militär brutal massakriert, geschlagen und gefoltert. Offizielle Zahlen gehen von 200 Todesopfern aus, wobei weitere 1.000 Demonstranten verletzt wurden. Nach anderen Schätzungen starben jedoch zwischen ein und zweitausend Menschen.

Weitere Massenproteste in Südkorea

Südkoreanische Truppen stürmten die Stadt Kwangju, das Zentrum des Volksaufstandes, der sich im Südwesten des Landes entfaltet hatte. Den Befehl dazu gab das Oberkommando der Vereinten Streitkräfte USA-Südkorea, mit anderen Worten:

Er kam aus Washington. Dort will man die Diktatur des KCIA Generals Cun festigen. Aneinander gekettet wie Vieh: Mehr als 4000 Menschen wurden in Kwangju verhaftet, nieder geknüppelt,, erschlagen, erschossen und aufgehängt. So beantworten Jimmy Carters Maionetten die Forderung nach dem Sturz des Faschismus. Mehr als ein Viertel der 800 000 Einwohner von Kwangju beteiligten sich aktiv am Kampf gegen die Militärdiktatur. Der bewaffnete Volksaufstand scheiterte zunächst, weil es nicht gelang, ihn über Kwangju und die benachbarten Städte hinaus zu organisieren.

Trotz aller Versuche, diese Vorgänge herunter zu spielen, kann man heute nicht mehr leugnen, dass mindestens 500 Menschen dabei ermordet wurden, über 2000 verletzt, unzählige verhaftet. Die rasende Soldateska, mit 8 Millionen Dollar aus Washington ausgerüstet, wird den Blutzollder südkoreanischen Bevölkerung weiter in die Höhe treiben. Aber die Proteste, der Kampf geht weiter. Noch sinbd nicht alle bewaffneten Bastionen gefallen, da gibt es in Mokpo, aber auch in Seoul schon wieder Demonstrationen. Währenddessen rast der Terror in den Konzentrationslagern.

 

Es lebe der 40. Jahrestag des heroischen Gwangju-Volksaufstands!

Nieder mit dem Faschismus und dem Sozialfaschismus in Korea!

Für den Sturz der bürgerlichen Diktatur in Südkorea und Nordkorea!

Es lebe die Diktatur der vereinten koreanischen Arbeiterklasse!

Befreien wir Korea von der Ausbeutung durch Imperialismus und Sozialimperialismus!

Organisieren wir die koreanische Abteilung der sozialistischen Weltrevolution!

Es lebe die sozialistische Revolution in ganz Korea!

Für ein geeintes, unabhängiges und sozialistisches Korea in einer sozialistischen Welt!

Gründet die koreanische Sektion der Komintern (SH)!