DEUTSCH

 

August 1968

Überfall auf die Tschechoslowakei

 

 

ERNST AUST

1978

"10 Jahre

russischer Überfall auf die Tschechoslowakei"

aus: Roter Morgen Nr. 33 vom 18. August 1978

veröffentlicht von der Komintern (SH) zum 33. Todestag von Ernst Aust

(25. August 1985)

 

 

Roter Morgen

 1968

Artikelsammlung über die Tschechoslowakei

 

 

Solidaritätsadresse der Roten Garde - August 1968

An die revolutionäre Jugend der Tschechoslowakei

Genossen!

Wir bezeugen unsere Solidarität mit eurem Kampf gegen den sowjetischen Imperialismus !

Eure Toten und Verletzten, die von sowjetischen Panzern überrollt wurden, sind identisch mit unseren Genossen, die im Kampf gegen die reaktionären Manipulateure von Springer-Autos überfahren wurden. Eure brennenden sowjetischen Panzer sind identisch mit den brennenden Wagen des Springer-Konzerns und der militaristischen Polizei.

Eure Barrikaden stehen gemeinsam mit denen Frankreichs, Italiens und des kapitalistischen Deutschlands !

Genossen !

Bedenkt jedoch, dass ihr euch auf einer höheren Stufe der Auseinandersetzung befindet. Gegen eine militärische Intervention sind eure unbewaffneten Körper hilflos.

GREIFT ZU DEN WAFFEN !

Reiht euch ein in die Kette der revolutionären kämpfenden Völker Asiens, Afrikas und Lateinamerikas !

Gebt eurem Kampf den internationalistischen Charakter !

Macht euren anti-imperialistischen Kampf zum Kampf gegen die Restauration des Kapitalismus in eurem Land, in einen Kampf für die Diktatur des Proletariats !

Ansonsten wird das mühsam abgestreifte Joch des russischen Imperialismus nur abgelöst durch die Herrschaft der neuen Bourgeoisie, die eure Ausbeutung und Unterdrückung verewigt!

 

 

5 Jahre sowjetisches Besatzerregime

Roter Morgen 1973, September, Nr. 34

 

 

EINMARSCH VOR 20 JAHREN!

ROTER MORGEN 1988 - September-Ausgabe

 



Das Ende der Tschechoslowakei

Roter Blitz Nr. 1-8 1993

 

 

 

Wiederveröffentlichung historischer albanische Dokumente aus Anlass des 50. Jahrestages des Einmarsches der russischen Sozialimperialisten in die Tschechoslowakei – 1968:

Überblick 

 

1.

Enver Hoxha:

Der Kampf der Arbeiterklasse in den revisionistischen Ländern

 

 

 

Wohin steuert die CSR ?

 

 

3.

ENVER HOXHA

Die Sowjetrevisionisten und die Tschechoslowakei

 

 

4.

Die sowjetisch-amerikanische Allianz tritt in Aktion gegen das tschechoslowakische Volk

 

 

5.

Auszüge aus dem politischen Tagebuch Enver Hoxhas

 

 

6.

Auszüge aus Enver Hoxha:

“Betrachtungen über China”

Band I – Seite 451-452; Tirana 1979)

 

 

 

 

7.

zum 10 Jahrestag der tschechoslowakischen Tragödie von 1968

 auch in PDF

 

 

"Die proletarische Revolution ist das beste Mittel, um diese Tragödie und Intrige, die von den sowjetischen Imperialisten und dem Weltimperialismus ausgebrütet wurden, endgültig zu beenden."

(Enver Hoxha, Ausgewählte Werke, Band 4, Seite 487 - englische Ausgabe)

 

 

Artikel der deutschen Sektion der Komintern (SH)

vom 8. 10. 2018

 

 

Am 20.August 1968 haben die Armeen der Sowjetunion, Polen, der DDR, Ungarns und Bulgariens gemeinsam die Tschechoslowakei überfallen.

 

siehe dazu auch :

http://ciml.250x.com/archive/events/german/

1968_czechoslovakia/1968_tschechoslowakei.html

 

http://ciml.250x.com/sections/german_section/ernst/

ernst_aust_rm_1978_10_jahre_tschechoslowakei.pdf


 

Diese militärische Aggression hat der Sowjetunion die Maske des "Sozialismus" heruntergerissen und hat offen gezeigt, daß die Sowjetunion verrottet ist und zu einer in Worten noch "sozialistischen", tatsächlich aber schon imperialistischen, also einer sozialimperialistischen Supermacht geworden ist. Diese militärische Aggression hat gezeigt, daß der Warschauer Pakt, ursprünglisch gegründet zur Verteidigung des sozialistischen Lagers gegen imperialistische Angriffe, verkommen ist und zu einem aggressiven Militärpakt geworden ist, der sich qualitativ nicht von der NATO unterscheidet und unter dem Befehl des sowjetischen Sozialimperialismus dieser imperialistischen Supermacht dient.

Diese militärische Aggression hat gezeigt, daß die Risse im revisionistischen Lager so tief sind, daß sie nicht mehr anders als mit Gewalt und offener Aggression behoben werden können. Diese militärische Aggression hatte gezeigt, daß die führenden sozialfaschistischen Cliquen in Polen, in Ostdeutschland, Ungarn und Bulgarien, welche an der Aggression teilgenommen haben, zu Lakaien des sowjetischen Sozialimmperialismus geworden sind. Die militärische Aggression hat gezeigt, daß, wie Lenin feststellt, der Opportunismus sich mit der Zeit zum Sozialimperialismus entwickelt.

Zu Beginn des Überfalls auf die Tschechoslowakei und der Besetzung erklärte die offizielle sowjetische Nachrichtenagentur der ganzen Welt, "die bewaffneten Kräfte des Warschauer Paktes gingen in die Tschechoslowakei, um die Interessen des Sozialismus zu schützen; um den Frieden in Europa zu schützen". Die sowjetische Nachrichtenagentur verbreitete die schmutzige Lüge, die offene militärische Aggression sei ein Ergebnis der "sozialistischen Zusammenarbeit" und der "untrennbaren brüderlichen Bande zwischen der Tschechoslowakei und den anderen Warschauer-Pakt-Ländern". Die offizielle Nachrichtenagentur der Sowjetunion und die Nachrichtenagenturen der anderen an dem Überfall beteiligten Staaten erklärten übereinstimmend, daß "die Tschechoslowakei von einem Angriff der Imperialisten bedroht gewesen sei und daß die Mitgliedstaaten des Warschauer Paktes auf Grund eines Hilferufes des tschechischen Staates ihre Aufgabe wahrgenommen und zur Hilfe in die Tschechoslowakei gekommen seien".

Das waren alles Erfindungen der Sowjetführer und ihrer Lakaien, die versuchten, die Sonne mit ihrem fetten Bonzenarsch zu überdecken.

 

Die Wahrheit sieht anderes aus :

 

In der Sowjetunion sind auf dem 20.Parteitag, der nach dem Tod Stalins abgehalten wurde, die Revisionisten mit Chruschtschow an der Spitze an die Macht gekommen. Diese haben auf dem 20. Parteitag eine revisionistische, sozialimperialistische Linie in der Partei durchgesetzt, der die Klassenversöhnung als einen "Grundsatz des Marxismus-Leninismus" darstellt. Diese bürokratisch-kapitalistische Führungsclique , die in der Sowjetunion die Macht in die Hand bekam, hat mit der Zeit durch Säuberungsaktionen auf allen Ebenen der Partei und des Landes vollkommen die Macht in Partei , Staat und Kapital bekommen. Während sie die Macht in die Hände bekamen, haben sie auch die ökonomische Basis der sowjetischen Gesellschaft systematisch zersört und die sozialistische Ökonomie in einen monopolistischen Staatskapitalismus umgewandelt. Die Zentralisierung des Kapitals auf oberster Ebene in der Sowjetunion mußte die Bourgeoisie, die die Macht in die Hände bekommen hatte, unweigerlich zu Kapitalexport, Zinswucher, Einmischung und Aggression und Ringen um die Aufteilung der Welt und andere rWesensmerkmale des Imperialismus führen.

Und so ist es schließlich auch geworden.

Zuerst war der COMECON, der mit dem Unabhängigkeitswillen der stalinistischen Länder und mit dem Ziel der gegenseitigen Solidarität gegründet worden war, mit der Umwandlung der Sowjetunion in eine sozialimperialistische Supermacht verfault und zu einem Werkzeug der Ausbeutung der im COMECON vereinigten Länder durch die Sowjetunion geworden. Mit Hilfe des COMECON war die Wirtschaft aller Länder des Ostblocks in die Lage gekommen, nach den Bedürfnissen der sozialimperialistischen sowjetischen Wirtschaft ausgerichtet zu werden.

Ebenfalls war der Warschauer Pakt, der zum Schutz des stalinistischen Lagers gegen möglichen Überfall der weltimperialistischen Staaten gegründet worden war, mit dem Verfaulen und Vergammeln der Sowjetunion und ihrer Umwandlung in eine sozialimperialistische Supermacht parallel dazu verfault, vergammelt und zu einem Aggressionswerkzeug unter Befehl der sozialimperialistischen Sowjetunion geworden, welche deren Expansionszielen dient.

Die Besetzung der Tschechoslowakei hat alle diese Tatsachen in einer unmißverständlichen Offenheit gezeigt.

Wie damals verteidigen die imperialistischen Führer Russlands und ihre revisionistischen und sozialfaschistischen Lakaien auf der ganzen Welt auch heute die militärische Aggression gegen die Ex-Tschechoslowakei. Sie geifern, daß 1968 in der Tschechoslowakei bestehende Dubcek-Führung eine reaktionäre bürgerliche Führung war und daß in der Tschechoslowakei die Interessen des angeblichen Sozialismus gefährdet gewesen seien.

Das ist eine große Demagogie. Die wahre Seite an dieser Demagogie ist, daß die Dubcek-Führung in der Tschechoslowakei eine bürgerliche Regierung war. Tatsächlich kann man 1968 in der Tschechoslowakei nicht von Sozialismus reden. Es bestand eine bürgerliche Diktatur. Diese bürgerlich-kapitalistische Diktatur hatte sich die revisionistiscdhen Ansichten, die Chruschtschow auf dem 20. Parteitag der KPdSU losgelassen hatte, angeeignet und verteidigte sie in einer offenen Art. Diese Clique hatte auch den marxistisch-leninistischen Schleier über den Thesen Chruschtschows fallengelassen und vertrat die nationalistisch-bürgerliche Ideologien ganz offen. Diese bürgerliche Clique lehnte im Namen des "demokratischen Sozialismus" ganz offen die Diktatur des Proletariats über die Bourgeoisie ab. Im Grunde waren die Ansichten, die diese Clique vertrat, wesensgleich mit den Ansichten, welche die Chruschtschowianer-Clique vertrat. Der einzige Unterschied bestand darin, daß die einen diese mit dem Marxismus-Leninismus verschleierten, die anderen nicht.

1968 zeigte die in der Tschechoslowakei herrschende Dubcek-Clique die Neigung, in ihrer Entwicklung sich aus dem Einflußberreich der Sowjetunion zu lösen und den westlichen imperialistischen Staaten anzunähern. Das ist das, was die sozialimperialistische Sowjetunion störte und wogegen sie anging. Der Verrat der Dubcek-Clique am Stalinismus-Hoxhaismus und ihrer Verteidigen revisionistischer Weltanschauungen aber störten die Sowjetführer nicht. Das konnte sie nicht stören. Denn sie selbst hatten sich im Weltmaßstab an die Spitze der revisionistischen Weltbewegung gestellt. Die Sowjetunion selbst hatte längst die Diktatur des Proletariats gestürzt und an ihrer Stelle eine sozialfaschistische Diktatur errichtet; die Sowjetunion selbst hatte die sozialistische Wirtschaft in den Abgrund gestürzt und den Kapitallismus restauriert; die Sowjetunion selbst hatte die Errungenschaften des Sozialismus und Bolschewismus beseitigt. Sie führten auf der ganzen Welt den Revisionismus an. Wer auf der ganzen Welt den Weg zur Bekämpfung des Marxismus-Leninismus, zum Neuaufbau des Kapitalismus zeigte, das waren die Sowjetrevisionisten.





Gedicht dazu :


Czech-Slovak proletariat don't want and don't need social imperialism
revisionists , don't bother to resist, Czech-Slovak proletariat'll beat social imperialism
It's the fault of the Khrushchevites that you revis are always wrong
the weak of the working class are there to justify the social imperialist strong


fighting Czech-Slovak workers, fighting Czech-Slovak people
against the soviet social imperialist steeple
the Khrushchevites can't see the forest for the trees
you damn revisionists can't smell your own shit on your knees !


there's no time to discriminate,
for the socialist world revolution it`s never too late
class struggle every day
that's the word revolutionary way


Hey you revisionists, what do you see?
something beautiful in Czechoslovakia, something free?
hey you revisionists, are you trying to be mean?
if you social imperialists live with maggots in the head, it's hard to be clean


the revisionists worms want to live in every host
it's hard to pick which capitalists one they eat most


the horrible Khrushchevites people, the horrible revisionists people
it's as anatomic as the size of your social imperialist steeple
bureaucratic capitalism has made it this counterrevolutionary way,
old-fashioned social fascism took workers' movement away


Hey you bureaucratic capitalists , what do you see?
something beautiful in Czechoslovakia, something free?
hey you Khrushchevites, are you trying to be mean?
if you social imperialists live with maggots in the head, it's hard to be clean


there's no time to discriminate,
for the socialist world revolution it`s never to late
class struggle every day
that's the word revolutionary way


fighting Czech-Slovak farmers, fighting Czech-Slovak people
against the soviet social imperialist steeple
the Khrushchevites can't see the forest for the trees
you damn revisionists can't smell your own shit on your knees !


Hey you bureaucratic capitalists , what do you see?
something beautiful in Czechoslovakia, something free?
hey you khrushchev-revisionists, are you trying to be mean?
if you social imperialists live with maggots in the head, it's hard to be clean


Hey you murderer of Klement Gottwald , what do you see?
something beautiful in Czechoslovakia, something free?
hey you Khrushchevites, are you trying to be mean?
if you social imperialists live with maggots in the head, it's hard to be clean


fighting Czech-Slovak farmers, fighting Czech-Slovak people
against the soviet social imperialist steeple
the khrushchev-revisionists can't see the forest for the trees
you damn social fascists can't smell your own shit on your knees !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plakate der Roten Garde

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben Hitler überlebt und werden auch Breschnew überleben !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21 августа 1968 года – конец «Пражской весны»: lat_elenka

 

 

 

 

Auch Truppen der DDR waren schon in Marsch gesetzt und standen an der Grenze bereit. Sie wurden nur deshalb nicht eingesetzt, weil man es sogar in der skrupellosen sowjetischen Politik als nicht besonders stilvoll empfand, nach 1938 erneut deutsche Truppen in Prag einmarschieren zu lassen. Dieser Entschluss fiel aber erst wenige Stunden vor dem Einmarsch. Nur eine kleine Nachrichteneinheit der NVA war auf tschechischem Gebiet im Einsatz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Чехословакия - 68

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Чехословакия - 68 - история в фотографиях

 

 

 

 

Der Kampf gegen den russischen Imperialismus geht weiter !

Er muss weiter geführt werden als Teil des Kampfes gegen den Weltimperialismus, als Teil der sozialistischen Weltrevolution, für eine wieder vereinigte, sozialistische Tschechoslowakei in einer sozialistischen Welt!

 

 

Wer in der Tschoslowakei den Frieden will, der muss seine Waffen erheben und für die Diktatur des Weltproletariats kämpfen. Pazifismus ist eine Ideologie der Weltbourgeoisie zur Aufrechterhaltung ihrer Herrschaft.

 

Es lebe Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha!

Es lebe der von den sozialimperialistischen russischen Invasoren ermordete Genosse Gottwald !

 

ohne Kommentar ...

 

 

1945