deutsch

 

 

Der 15. Parteitag der KPdSU (B)

2. Dezember 1927

Parteitag der Proklamation der Kollektivierung der Landwirtschaft

und der

Liquidierung des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks

2. - 19. 12. 1927

 

Der XV. Parteitag der KPdSU(B) tagte in Moskau vom 2. bis zum 19. Dezember 1927. Der Parteitag erörterte den politischen und den organisatorischen Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees, die Rechenschaftsberichte der Zentralen Revisionskommission, der ZKK-Arbeiter- und Bauerninspektion, der Delegation der KPdSU(B) im Exekutivkomitee der Komintern, die Direktiven für die Ausarbeitung eines Fünfjahrplans zur Entwicklung der Volkswirtschaft, einen Bericht über die Arbeit auf dem Lande sowie ein Referat der Parteitagskommission über die Frage der Opposition und wählte die Zentralinstanzen der Partei. J. W. Stalin erstattete am 3. Dezember den politischen Rechenschaftsbericht des ZK der KPdSU(B) und hielt am 7. Dezember das Schlusswort. Am 12. Dezember wählte der Parteitag J. W. Stalin in die Kommission, die eine Resolution zu dem Bericht über die Tätigkeit der Delegation der KPdSU(B) im Exekutivkomitee der Komintern ausarbeiten sollte. Der Parteitag billigte die politische und die organisatorische Linie des Zentralkomitees der Partei und erteilte diesem den Auftrag, auch weiterhin eine Politik des Friedens und der Festigung der Verteidigungskraft der UdSSR durchzuführen, die sozialistische Industrialisierung des Landes in ungeschwächtem Tempo fortzusetzen, den sozialistischen Sektor in Stadt und Land zu erweitern und zu festigen sowie auf die Liquidierung der kapitalistischen Elemente in der Volkswirtschaft hinzusteuern. Der Parteitag erteilte die Direktive zur Ausarbeitung des ersten Fünfjahrplans der Volkswirtschaft der UdSSR. Der Parteitag fasste den Beschluss über die allseitige Entfaltung der Kollektivierung der Landwirtschaft, er legte einen Plan zur Erweiterung der Kollektivwirtschaften und Sowjetwirtschaften fest und gab Anweisungen über die Methoden des Kampfes für die Kollektivierung der Landwirtschaft. Der XV. Parteitag der KPdSU(B) ist in die Geschichte der Partei als der Parteitag der Kollektivierung eingegangen. In seinen Beschlüssen über die Opposition, die auf die Liquidierung des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks gerichtet waren, konstatierte der Parteitag, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen der Partei und der Opposition in programmatische Meinungsverschiedenheiten umgeschlagen sind, dass die trotzkistische Opposition den Weg des antisowjetischen Kampfes betreten hat, und erklärte die Zugehörigkeit zur trotzkistischen Opposition und die Propagierung ihrer Anschauungen für unvereinbar mit dem Verbleiben in den Reihen der bolschewistischen Partei. Der Parteitag billigte den gemeinsamen Beschluss des ZK und der ZKK der KPdSU(B) (vom November 1927) über den Ausschluss Trotzkis und Sinowjews aus der Partei und beschloss, alle aktiven Teilnehmer des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks aus der Partei auszuschließen. (Über den XV. Parteitag der KPdSU(B) siehe „Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang“, S.275/276 [deutsche Ausgabe, Berlin 1951, S. 359-361]. Die Resolutionen und Beschlüsse des Parteitags siehe in „Die KPdSU(B) in Resolutionen und Beschlüssen der Parteitage, Parteikonferenzen und Plenartagungen des ZK“, Teil II, 1941, S. 222-262, russ.)

 

 

Aus der Resolution des XV. Parteitags der KPdSU (B) "Über die Arbeit auf dem Lande"

Die Erfahrungen der verflossenen Jahre, besonders der letzten, haben die Richtigkeit des Genossenschaftsplans Lenins voll und ganz bestätig, nachdem die sozialistische Industrie die kleinbürgerliche Wirtschaft gerade durch die Genossenschaft auf den Weg zum Sozialismus führen wird, wobei sie die kleinen und zersplitterten Produktionseinheiten umwandelt - sowohl durch den Zirkulationsprozess als auch in ständig stärkerem Maße durch die Reorganisierung und Vereinigung der Produktion selbst - in eine große vergesellschaftete Wirtschaft auf der Grundlage einer neuen Technik (Elektrifizierung usw.). In der gegenwärtigen Periode muss die Aufgabe der Vereinigung und Umgestaltung der kleinen individuellen Bauernwirtschaften zu großen Kollektiven zur HAUPTAUFGABE der Partei auf dem Lande erhoben werden.

 

J. W. STALIN

DER XV. PARTEITAG DER KPdSU(B)

2. - 19. Dezember 1927

Band 10, Seite 233 - 323

In seinem Rechenschaftsbericht gab Genosse Stalin ein anschauliches Bild der Erfolge der sozialistischen Industrialisierung und hob die Notwendigkeit hervor, die sozialistischen Kommandohöhen in Stadt und Land noch mehr auszubauen, sie zu festigen und Kurs zu nhemen auf die Liquidierung der kapitalistischen Elemente in der Volkswirtschaft. Genosse Stalin wies auf das Zurückbleiben der Landwirtschaft hinter der Industrie hin und zeigte den Ausweg aus dieser für die gesamte Volkswirtschaft bedrohlichen Lage.

 

J. W. STALIN

GESCHICHTE DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI DER SOWJETUNION (BOLSCHEWIKI)

Kurzer Lehrgang

KAPITEL X
Die Partei der Bolschewiki im Kampfe für die sozialistische Industrialisierung des Landes
(1926-1929)

 

2
Die Erfolge der sozialistischen Industrialisierung
Das Zurückbleiben der Landwirtschaft
Der XV. Parteitag
Der Kurs auf die Kollektivierung der Landwirtschaft
Die Zerschmetterung des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks
Die politische Doppelzünglerei

Schon gegen Ende 1927 zeigten sich entscheidende Erfolge der Politik der sozialistischen Industrialisierung. Die Industrialisierung vermochte unter den Bedingungen der Neuen Ökonomischen Politik in kurzer Frist eine bedeutende Aufwärtsbewegung herbeizuführen. Die Industrie und die Landwirtschaft als Ganzes (Forstwirtschaft und Fischerei mit inbegriffen) hatten in ihrer Gesamtproduktion das Vorkriegsniveau nicht nur erreicht, sondern sogar überholt. Der Anteil der Industrie an der Volkswirtschaft war auf 42 Prozent gestiegen und erreichte das Niveau der Vorkriegszeit.

Der sozialistische Sektor der Industrie wuchs rasch auf Kosten des privatwirtschaftlichen Sektors und erhöhte sich von 81 Prozent im Jahre 1924/25 auf 86 Prozent im Jahre 1926/27, während der Anteil des privatwirtschaftlichen Sektors in derselben Periode von 19 Prozent auf 14 Prozent zurückging.

Das bedeutete, dass die Industrialisierung in der Sowjetunion einen scharf ausgeprägten sozialistischen Charakter trug, dass sich die Industrie der Sowjetunion in der Richtung zum Sieg des sozialistischen Produktionssystems entwickelte, dass auf dem Gebiete der Industrie die Frage „Wer - wen?“ bereits zugunsten des Sozialismus entschieden war.

Ebenso schnell wurde der Privathändler aus dem Handel verdrängt. Sein Anteil sank im Kleinhandel von 42 Prozent im Jahre 1924/25 auf 32 Prozent im Jahre 1926/27, vom Großhandel gar nicht zu sprechen, wo der Anteil des Privathändlers in derselben Periode von 9 Prozent auf 5 Prozent zurückging.

In noch schnellerem Tempo wuchs die sozialistische Großindustrie, die im Jahre 1927, im ersten Jahre nach der Wiederherstellungsperiode, gegenüber dem vorhergehenden Jahre einen Produktionszuwachs von 18 Prozent ergab. Das war eine Rekordziffer der Zunahme, unerreichbar für die Großindustrie selbst der fortgeschrittensten Länder des Kapitalismus.

Ein anderes Bild bot die Landwirtschaft, besonders die Getreidewirtschaft. Obwohl die Landwirtschaft als Ganzes das Vorkriegsniveau überschritten hatte, betrug die Gesamtproduktion ihres Hauptzweiges - der Getreidewirtschaft - nur 91 Prozent des Vorkriegsniveaus und der Warenteil der Getreideproduktion, der zur Versorgung der Städte zum Verkaufe gelangt, kaum 37 Prozent des Vorkriegsniveaus, wobei alle Anzeichen darauf hindeuteten, dass die Gefahr eines weiteren Rückgangs des Warenteils der Getreideproduktion bestand.

Das bedeutete, dass die Zerbröckelung der großen warenproduzierenden Wirtschaften im Dorfe in Kleinwirtschaften und der Kleinwirtschaften in Zwergwirtschaften, die im Jahre 1918 eingesetzt hatte, noch immer andauerte; dass die bäuerliche Klein- und Zwergwirtschaft sich in eine Halbnaturalwirtschaft verwandelte, die nur ein Minimum an Warengetreide liefern konnte, dass die Getreidewirtschaft der Periode des Jahres 1927, obwohl sie nicht viel weniger Getreide produzierte als die Getreidewirtschaft der Vorkriegszeit, dennoch nur etwas mehr als den dritten Teil jener Getreidemenge an die Städte verkaufen konnte, die die Getreidewirtschaft der Vorkriegszeit zu verkaufen imstande war.

Es unterlag keinem Zweifel, dass die Armee und die Städte der Sowjetunion bei einem solchen Stand der Getreidewirtschaft in eine Lage chronischen Hungers geraten mussten.

Das war eine Krise der Getreidewirtschaft, der eine Krise der Viehzucht folgen musste.

Um aus dieser Lage herauszukommen, musste man in der Landwirtschaft zur Großproduktion übergehen, die imstande ist, mit Traktoren und landwirtschaftlichen Maschinen zu arbeiten und den Warenteil der Getreidewirtschaft um ein Mehrfaches zu erhöhen. Das Land stand vor zwei Möglichkeiten: entweder zur kapitalistischen Großproduktion überzugehen, was den Ruin der Bauernmassen, den Zusammenbruch des Bündnisses zwischen der Arbeiterklasse und der Bauernschaft, die Stärkung des Kulakentums und die Niederlage des Sozialismus im Dorfe bedeutet hätte, oder den Weg der Vereinigung der kleinen Bauernwirtschaften zu sozialistischen Großwirtschaften, zu Kollektivwirtschaften zu beschreiten, die imstande sind, Traktoren und andere moderne Maschinen zu benutzen, um die Getreidewirtschaft und den Warenteil ihrer Produktion rasch zu heben.

Es ist verständlich, dass die Partei der Bolschewiki und der Sowjetstaat nur den zweiten Weg beschreiten konnten, den Weg der kollektivwirtschaftlichen Entwicklung der Landwirtschaft.

Dabei stützte sich die Partei auf folgende Hinweise Lenins über die Notwendigkeit des Übergangs von den bäuerlichen Kleinwirtschaften zum kollektiven landwirtschaftlichen Großbetrieb in der Form des Artels:

a) „Mit der Kleinwirtschaft kann man aus der Not nicht herauskommen.“ (Lenin, Ausgew. Werke, Bd. 8, S. 204.)

b) „Wenn wir in althergebrachter Weise in kleinen Wirtschaften hockenbleiben, und sei es auch als freie Bürger auf freier Scholle, so droht uns dennoch der unvermeidliche Untergang.“ (Lenin, Sämtl. Werke, Bd. XX, S. 417 russ.)

c) „Wenn die Bauernwirtschaft sich weiterentwickeln kann, so muss man auch den weiteren Übergang (zur höheren Entwicklungsstufe. Der Übers.) auf fester Basis sichern, der weitere Übergang aber besteht unweigerlich darin, dass die am wenigsten vorteilhafte und am meisten rückständige, zersplitterte bäuerliche Kleinwirtschaft sich durch allmählichen Zusammenschluss zur gesellschaftlichen Großlandwirtschaft organisiert.“ (Lenin, Sämtl. Werke, Bd. XXVI, S. 371.)

d) „Nur in dem Falle, dass es gelingt, den Bauern die Vorzüge der gesellschaftlichen, kollektiven, gemeinschaftlichen, artelmäßigen Bodenbestellung in der Praxis vor Augen zu führen, nur wenn es gelingt, dem Bauern mittels der gemeinschaftlichen, der Artelwirtschaft zu helfen, nur dann wird die Arbeiterklasse, die die Staatsmacht in der Hand hat, den Bauern wirklich den Beweis erbringen, dass sie im Rechte ist, und die Millionenmassen der Bauern fest und wirklich auf ihre Seite ziehen.“ (Lenin, Ausgew. Werke, Bd. 8, S. 207.)

Das war die Situation vor dem XV. Parteitag.

 

Der XV. Parteitag wurde am 2. Dezember 1927 eröffnet.

Auf dem Parteitag waren 898 Delegierte mit beschließender und 771 mit beratender Stimme anwesend, die 887233 Parteimitglieder und 348957 Kandidaten vertraten.

Genosse Stalin, der in seinem Rechenschaftsbericht die Erfolge der Industrialisierung und das rasche Wachstum der sozialistischen Industrie hervorhob, stellte der Partei die Aufgabe:

„Unsere sozialistischen Kommandohöhen in allen Zweigen der Volkswirtschaft, sowohl in der Stadt als auch im Dorfe, zu erweitern und zu festigen, und auf die Liquidierung der kapitalistischen Elemente in der Volkswirtschaft hinzusteuern.“

Als Genosse Stalin die Landwirtschaft mit der Industrie verglich und dabei die Rückständigkeit der Landwirtschaft und besonders der Getreidewirtschaft feststellte - eine Rückständigkeit, die sich aus der Zersplitterung der Landwirtschaft erklärte, welche die Anwendung moderner technischer Mittel verhinderte -, betonte er, dass dieser unerfreuliche Zustand der Landwirtschaft für die gesamte Volkswirtschaft eine bedrohliche Lage schaffe.

„Wo ist nun der Ausweg?“ fragte Genosse Stalin.

„Der Ausweg“, antwortete Genosse Stalin, „liegt im Übergang der kleinen, zersplitterten Bauernwirtschaften zu großen, zusammengeschlossenen Wirtschaften auf der Grundlage der gesellschaftlichen Bodenbestellung, im Übergang zur kollektiven Bodenbestellung, auf der Grundlage der modernen, höheren Technik. Der Ausweg liegt darin, die bäuerlichen Klein- und Zwergwirtschaften allmählich, aber unentwegt, nicht durch Zwang, sondern durch Beispiel und Überzeugung zu Großwirtschaften zusammenzuschließen auf der Grundlage der gesellschaftlichen, gemeinschaftlichen, kollektiven Bodenbestellung, unter Anwendung landwirtschaftlicher Maschinen und Traktoren, unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden zur Intensivierung der Landwirtschaft. Einen anderen Ausweg gibt es nicht.“

Der XV. Parteitag fasste den Beschluss über die allseitige Entfaltung der Kollektivierung der Landwirtschaft. Der Parteitag legte einen Plan zur Erweiterung und Festigung des Netzes der Kollektivwirtschaften und Sowjetwirtschaften fest und gab klare Anweisungen über die Methoden zum Kampfe für die Kollektivierung der Landwirtschaft.

Zugleich gab der Parteitag die Direktive:

„Die Offensive gegen das Kulakentum weiterzuentwickeln und eine Reihe neuer Maßnahmen zu ergreifen, die die Entwicklung des Kapitalismus im Dorfe- einschränken und die Bauernwirtschaft in der Richtung zum Sozialismus führen.“ (Die KPdSU[B] in Resolutionen, Teil 2, S. 260 russ.)

Schließlich beschloss der Parteitag, ausgehend von der Festigung des Planprinzips in der Volkswirtschaft und zum Zwecke der Organisierung einer systematischen Offensive des Sozialismus gegen die kapitalistischen Elemente an der gesamten Front der Volkswirtschaft, den entsprechenden Organen die Direktive zu geben, den ersten Fünfjahrplan der Volkswirtschaft auszuarbeiten.

Nach Behandlung der Fragen des sozialistischen Aufbaus ging der XV. Parteitag zur Frage der Liquidierung des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks über.

Der Parteitag stellte fest, dass „die Opposition mit dem Leninismus ideologisch gebrochen hat, zu einer menschewistischen Gruppe entartet ist, den Weg der Kapitulation vor der internationalen und inneren Bourgeoisie beschritten und sich objektiv in ein Werkzeug dieser dritten Kraft gegen das Regime der proletarischen Diktatur verwandelt hat“. (Ebenda, S. 232.)

Der Parteitag stellte fest, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen der Partei und der Opposition in programmatische Meinungsverschiedenheiten umgeschlagen waren, dass die trotzkistische Opposition den Weg des antisowjetischen Kampfes betreten hatte. Daher erklärte der XV. Parteitag die Zugehörigkeit zur trotzkistischen Opposition und die Propagierung ihrer Anschauungen für unvereinbar mit dem Verbleiben in den Reihen der bolschewistischen Partei.

Der Parteitag billigte den Beschluss der vereinigten Sitzung des Zentralkomitees und der Zentralen Kontrollkommission über den Ausschluss Trotzkis und Sinowjews aus der Partei und beschloss, alle aktiven Teilnehmer des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks, wie Radek, Preobrashenski, Rakowski, Pjatakow, Serebrjakow, I. Smirnow, Kamenew, Sarkis, Safarow, Lifschitz, Mdiwani, Smilga, und die ganze Gruppe des „demokratischen Zentralismus“ (Sapronow, W. Smirnow, Boguslawski, Drobnis u. a.) aus der Partei auszuschließen.

Ideologisch aufs Haupt geschlagen und organisatorisch zertrümmert, verloren die Anhänger des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks die letzten Reste ihres Einflusses im Volke.

Die aus der Partei ausgeschlossenen Antileninisten begannen einige Zeit nach dem XV. Parteitag, Erklärungen über ihren Bruch mit dem Trotzkismus abzugeben mit der Bitte, sie wieder in die Partei aufzunehmen. Natürlich konnte die Partei damals noch nicht wissen, dass Trotzki, Rakowski, Radek, Krestinski, Sokolnikow und andere schon seit langem Volksfeinde, von der ausländischen Spionage angeworbene Spione waren, dass Kamenew, Sinowjew, Pjatakow und andere bereits Verbindungen mit den Feinden der Sowjetunion in den kapitalistischen Ländern aufnahmen, um mit ihnen eine „Arbeitsgemeinschaft“ gegen das Sowjetvolk einzugehen. Die Partei hatte aber genügend Erfahrung darin, dass man von diesen Leuten, die wiederholt in den entscheidendsten Momenten gegen Lenin und die Leninsche Partei aufgetreten waren, jede Niederträchtigkeit erwarten konnte. Deshalb verhielt sich die Partei zu den Gesuchen der Ausgeschlossenen misstrauisch. Um die Aufrichtigkeit der Gesuchsteller einer ersten Prüfung zu unterziehen, stellte sie als Bedingungen für die Wiederaufnahme in die Partei folgende Forderungen:

a) offene Verurteilung des Trotzkismus als einer antibolschewistischen und antisowjetischen Ideologie;

b) offene Anerkennung der Politik der Partei als der einzig richtigen Politik;

c) unbedingte Unterwerfung unter die Beschlüsse der Partei und ihrer Organe;

d) die Verpflichtung, sich einer Prüfung während einer bestimmten Frist zu unterziehen, in deren Verlauf die Partei die Gesuchsteller überprüft und nach deren Ablauf die Partei, je nach den Ergebnissen der Überprüfung, die Frage der Wiederaufnahme jedes Ausgeschlossenen gesondert behandelt.

Die Partei ließ sich hierbei davon leiten, dass die offene Anerkennung dieser Punkte durch die Ausgeschlossenen unter allen Umständen von positiver Bedeutung für die Partei sein musste, da sie die Einheit der trotzkistisch-sinowjewistischen Reihen sprengen, in sie Zersetzung hineintragen sowie die Richtigkeit der Politik der Partei und die Macht der Partei nochmals demonstrieren und der Partei ermöglichen werde, im Falle der Aufrichtigkeit der Gesuchsteller, ehemalige Parteiarbeiter zur Partei zurückzubringen, im Falle ihrer Unaufrichtigkeit aber, sie in den Augen aller zu entlarven, und zwar schon nicht mehr als Leute, die irren, sondern als ideenlose Karrieristen, als Betrüger an der Arbeiterklasse und ausgemachte Doppelzüngler.

Die meisten Ausgeschlossenen nahmen die von der Partei aufgestellten Bedingungen für die Aufnahme in die Partei an und veröffentlichten in der Presse entsprechende Erklärungen.

Die Partei, die sie schonen und ihnen nicht die Möglichkeit versagen wollte, von neuem Menschen der Partei und der Arbeiterklasse zu werden, setzte sie wieder in die Rechte von Parteimitgliedern ein.

Im Laufe der Zeit stellte sich jedoch heraus, dass die Erklärungen der „aktiven Politiker“ des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks mit wenigen Ausnahmen durch und durch verlogene doppelzünglerische Erklärungen waren.

Es erwies sich, dass diese Herrschaften noch vor der Einreichung ihrer Gesuche aufgehört hatten, eine politische Strömung darzustellen, die bereit ist, ihre Anschauungen vor dem Volke zu vertreten, dass sie sich in eine Clique ideenloser Karrieristen verwandelt hatten, bereit, die Reste ihrer Anschauungen vor aller Augen mit Füßen zu treten, bereit, die ihr fremden Anschauungen der Partei vor aller Augen lobzupreisen, bereit, gleich Chamäleons jede beliebige Farbe anzunehmen, nur um sich in der Partei, in der Arbeiterklasse zu behaupten und die Möglichkeit zu haben, die Arbeiterklasse und ihre Partei heim-tückisch zu schädigen.

Die trotzkistisch-sinowjewistischen „Politiker“ erwiesen sich als politische Gauner, als politische Doppelzüngler.

Politische Doppelzüngler beginnen gewöhnlich mit Betrug und betreiben ihr dunkles Werk durch Betrug am Volke, an der Arbeiter-klasse, an der Partei der Arbeiterklasse. Aber politische Doppelzüngler kann man nicht lediglich als Betrüger betrachten. Politische Doppelzüngler bilden eine Clique ideenloser politischer Karrieristen, die schon längst das Vertrauen des Volkes verloren haben und bestrebt sind, sich durch Betrug, Schwindel und Gaunerei - mit allen erdenklichen Mitteln - neuerlich das Vertrauen zu erschleichen, nur um sich den Ruf von Politikern zu erhalten. Politische Doppelzüngler stellen eine Clique prinzipienloser politischer Karrieristen dar, die bereit sind, sich auf wen immer zu stützen, sei es auch auf kriminelle Elemente, sei es auf den Abschaum der Gesellschaft, sei es auf die geschworenen Feinde des Volkes, nur um im „geeigneten Moment“ erneut auf der politischen Bildfläche zu erscheinen und sich dem Volke als „Regierende“ auf den Nacken zu setzen.

Eben als solche politische Doppelzüngler erwiesen sich die trotzkistisch-sinowjewistischen „Politiker“.

 

 

 

 

DIE POLITISCHE PHYSIOGNOMIE
DER RUSSISCHEN OPPOSITION

Aus der Rede in der gemeinsamen Sitzung des Präsidiums des EKKI
und der Internationalen Kontrollkommission

27. September 1927

Band 10, Seite 133 - 145

 

 

DIE TROTZKISTISCHE OPPOSITION
FRÜHER UND JETZT

Rede in der Sitzung des vereinigten Plenums
des ZK und der ZKK der KPdSU(B)

23. Oktober 1927

Band 10, Seite 150 - 179

 

 

DIE PARTEI UND DIE OPPOSITION

Rede auf der XVI. Moskauer Gouvernementsparteikonferenz

23. November 1927

Band 10, Seite 218 - 232

 

 

 

ÜBER DIE GETREIDEBESCHAFFUNG
UND DIE ENTWICKLUNGSPERSPEKTIVEN
DER LANDWIRTSCHAFT

Aus Reden in verschiedenen Bezirken Sibiriens im Januar 1928

 

 

 

 

DIE ERSTEN ERGEBNISSE
DER BESCHAFFUNGSKAMPAGNE UND
DIE WEITEREN AUFGABEN DER PARTEI

13. Februar 1928.

 


Wie der Bauer in der Sowjetunion lebt

W. A. KARPINSKI

 

Woroschilow

In der Zusammenfassung seiner Rede im Dezember 1927 auf dem XV Kongress der KPdSU (b) Woroschilow in der Aussprache über die Berichte von AI Rykov und G.M. Krzhizhanovskogo von Leitlinien für die Ausarbeitung Fünfjahresplan deutlich über die vollständige Installation der Militarisierung der Wirtschaft der UdSSR angelegt, im Zusammenhang mit dem Ansatz des Krieges:

"1. Der Fünf-Jahres-Wirtschaftsplan von der Unvermeidlichkeit eines bewaffneten Angriffs auf der Sowjetunion weitergehen muss und damit von der Notwendigkeit einer Maßnahme der Organisation der materiellen Ressourcen, wie die Verteidigung der Sowjetunion, die den siegreichen Widerstand gegen die vereinten Kräfte unserer potentiellen Feinde bieten würde.

2. Die Industrialisierung des Landes bestimmt die Verteidigungsfähigkeit der UdSSR. Darum sollten militärische Überlegungen ihre eigenen Anpassungen an konkrete Pläne für den Industriebau vornehmen. Insbesondere: a) die Regionalisierung der Industrie muss den Anforderungen der strategischen Sicherheit entsprechen; b) Metallurgie, schwarz und insbesondere Farbe, sollte in den kommenden Jahren den Mindestverteidigungsbedarf decken; c) die allgemeine Entwicklung der Industrie-Plan sollte ausreichende Investitionen in diesen Branchen sorgen, dass die meisten Engpässe in unserer Wirtschaft und Verteidigung (Autos und Traktoren sind, Chemikalien, etc.).
Die Entwicklung der Landwirtschaft sollte die mögliche rasche Lösung des Rohstoffproblems auf der Grundlage der heimischen Produktion ermöglichen und uns so von Import und Fremdabhängigkeit befreien.
Die Bildung von Reserven (in Form von Sach- und Geldleistungen) muss auf einer umfassenden Berücksichtigung des Verteidigungsbedarfs beruhen.
Der Bau der Streitkräfte (die Arbeiter und Bauern "Rote Armee, Marine und Luftwaffe) sollte aus der Notwendigkeit, geht die technischen zu erhöhen und ihre Macht auf das Niveau der erstklassigen europäischer Armeen zu bekämpfen.
Zusammen mit dem Fünfjahresplan ist es notwendig, sofort eine detaillierte Untersuchung der Planung der gesamten Volkswirtschaft während des Krieges vorzunehmen. "

 

Bilder zum 15. Parteitag


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Gruppe von Delegierten aus der Autonomen Republik Krim auf dem XV. Parteitag der KPdSU (B.). Im Oval - J. Stalin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

trotzkistisch-sinowjewistischer parteifeindlicher Block

 

Sinowjew

 

 

Trotzki

 



Der fünfzehnte Kongress der KPdSU (B.) trat als ein Kongress der Kollektivierung in die Geschichte ein. Er skizzierte einen Plan zur Ausweitung und Stärkung des kollektiven Farmnetzes und gab eine Richtlinie zur weiteren Entwicklung einer Offensive gegen die Kulaken vor.

Der Kongress beschloss auch die Erarbeitung des ersten Fünfjahresplans für die Volkswirtschaft.

ERSTER FÜNF-JAHR-PLAN

Der Kurs zur Kollektivierung. Die Aufgaben des ersten Fünfjahrplans

Das Jahrzehnt der proletarischen Diktatur war von großen Errungenschaften in der sozialistischen Industrialisierung des Landes geprägt. Die Landwirtschaft, insbesondere das Getreide, blieb jedoch zurück. Eine einzige Bauernfarm konnte keine hohe Produktivität erzielen. Es hatte keine Gelegenheit, Maschinen, Düngemittel, Wissenschaft und Technologie zu benutzen.

Der Aufschwung der gesamten Volkswirtschaft der UdSSR wurde durch die Zersplitterung und Rückständigkeit der Landwirtschaft behindert. Seine Marktfähigkeit war viel niedriger als vor dem Krieg. Kleine bäuerliche Landwirtschaft wurde halbnatürlich. Obwohl im Jahr 1927 die Getreideproduktion nahezu auf dem Niveau des Jahres 1913 war, auf den Markt kam nur ein Drittel des Vorkriegsmenge an vermarktbaren Getreide. Fists, die die sowjetische Regierung begrenzt und wird ersetzt, nur 130 Millionen verkauft. Tonnen Getreide, statt 650 Millionen. Pounds sie vor der Revolution verkauft. Kollektivfarmen und Staatsfarmen gaben 1927 nur 35 Millionen Pud verkaufbares Getreide. Das Kornproblem stand der Volkswirtschaft mit ihrer ganzen Schärfe gegenüber. Um es zu lösen, war es notwendig, den Rückstand der Landwirtschaft zu beseitigen, ist es mit Maschinen zur Verfügung zu stellen, die Großproduktion in der Landwirtschaft zu organisieren, und dies war nur möglich auf der Grundlage der Kultivierung des Landes.

Genossen Stalin entwickelte den kooperativen Plan Lenins und schuf die Theorie der Kollektivierung der Landwirtschaft. Diese Theorie enthüllte die konkreten Wege und Formen des Übergangs von einer kleinen bäuerlichen Privatwirtschaft zu einer großen kollektiven, sozialistischen Wirtschaft. Der Bericht auf dem XV Kongress der KPdSU (b) (Dezember 1927), wies Genosse Stalin darauf hin, dass die Art und Weise der Schwierigkeiten aus, die Sowjetbauernschaft erlebt werden,“... die kleinen und verstreute bäuerlichen Betriebe zu drehen, basierend auf dem Anbau des Landes und große vereinigte Farmen , zum kollektiven Verarbeitung von Land einzuführen, basierend auf die neuen, höheren Techniken ... keine andere Wahl „(Kunst und l und n, Vol., Bd. 10, S.. 305-306).

Der fünfzehnte Kongress der KPdSU (B.) trat als ein Kongress der Kollektivierung in die Geschichte ein. Er skizzierte einen Plan zur Erweiterung und Stärkung des Kolchoseverbunds und gab eine Richtlinie zur Weiterentwicklung der Offensive gegen die Kulaken vor.

Der Kongress beschloss auch die Erarbeitung des ersten Fünfjahresplans für die Volkswirtschaft.

Die Aufgaben des ersten Fünfjahrplans

Der erfolgreiche Abschluss der Arbeiten zur Wiederherstellung der nationalen Wirtschaft ermöglichte es, praktisch zur Durchführung der sozialistischen Industrialisierung überzugehen. Der erste Fünfjahresplan war eine gewaltige Kraft, die die Massen mobilisierte, um die Aufgaben des sozialistischen Aufbaus zu erfüllen.

Die Beurteilung der Bedeutung des Übergangs zum Fünfjahresplan, sagte Genosse Stalin: „Unsere Pläne sind Pläne nicht prognostizieren, nicht erraten-Arbeitspläne und die Pläne der Richtlinien, die für die Organe verbindlich sind und dass die Richtung der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung auf nationaler Ebene definieren“ ( Stalin, Soch., Bd. 10, S. 327).

In der sowjetischen Wirtschaft der Übergangszeit bestand ein Widerspruch zwischen der großen sozialistischen Industrie und der kleinen Warenwirtschaft. Der Sowjetstaat konnte nicht auf zwei verschiedenen wirtschaftlichen Grundlagen basieren - der größten sozialistischen Industrie und der rückständigsten bäuerlichen Wirtschaft.

Um die wirtschaftlichen Grundlagen des Sozialismus zu schaffen, war es notwendig, nicht nur die Industrialisierung des Landes zu verwirklichen, sondern auch die Landwirtschaft auf der Grundlage der sozialistischen Prinzipien zu transformieren.

Daher ist, wie Genosse Stalin wies darauf hin, die Hauptaufgabe des ersten Fünfjahresplan war „zu ... schaffen in unserem Land ist eine solche Industrie, die wieder zu bewaffnen wäre in der Lage und neu zu organisieren, nicht nur die Industrie als Ganzes, sondern auch den Transport, sondern auch die Landwirtschaft - die Basis des Sozialismus "(Stalin, Soch., Bd. 13, S. 172).

 

 

 

 

Der Kongress wurde von 1.669 Delegierten besucht, darunter 898 mit einer entscheidenden Stimme, 771 mit einer beratenden Stimme, die 887.233 Mitglieder und 348.957 Kandidaten für die Mitgliedschaft in der KPdSU (B.) vertreten. Parteiarbeiter entfielen 54% der Delegierten, Arbeiter - 18,4%; Russen - 62%, Ukrainer - 9,8%, Juden - 7,4%, Letten - 4,7%, Weißrussen - 2,9%

Der Kongress wurde von AI Rykov eröffnet und geschlossen.

Kongress beobachtet eine Schweigeminute der Toten Dserschinski, LB Krassin, PL Wojkow A. McManus, Charles E. Ruthen, NN Baturin und MP Pavlovich (ML Veltman ).

Vor Beginn der Arbeiten des Kongresses wurde eine Kommission zur Frage der Tätigkeit der Opposition gewählt.

Am Morgen des 9. Dezember wurde einstimmig den Vorschlag der Veröffentlichung der Briefe von Lenin innerparteiliche Fragen (einschließlich der „Brief an den Kongress“ auf der Nicht-Veröffentlichung die frühere Entscheidung XIII Kongress der KPR (b) war.
Reihenfolge der Tagesordnung

Politischer Bericht des Zentralkomitees [2] (JV Stalin)
Organisationsbericht des Zentralkomitees (S. V. Kosior)
Bericht der Zentralen Revisionskommission (D. I. Kursky)
Bericht der Zentralen Kontrollkommission - RCT (GK Ordzhonikidze)
Bericht der Delegation der KPdSU (b) im Exekutivkomitee der Komintern (NI Bucharin)
Zu den Richtlinien für die Erstellung eines Fünfjahresplans für die Entwicklung der Volkswirtschaft (AI Rykov, GM Krzhizhanovskii)
Über die Arbeit im Dorf (VM Molotov)
Bericht des Beglaubigungsausschusses (IM Moskvin)
Bericht der Oppositionskommission (G.K. Ordschonikidse)
Wahlen von zentralen Institutionen

 

beschlossene Dokumente:

 

Richtlinien für die Ausarbeitung des ersten Fünfjahresplans für die Entwicklung der Volkswirtschaft der UdSSR


Resolution "Über die Arbeit auf dem Lande"


Die Entscheidung, einen Teil des ZK der KPdSU (B),

Provinzialkomitees, Regionalausschüsse und Bezirkskommissionen Abteilungen zu schaffen, in dem Dorf zu arbeiten


Resolution "Über die Opposition"

 

Hauptergebnisse des Kongresses


XV. Parteitag der KPdSU (b)

Was die Wirtschaft betrifft:
Die Richtlinien zur Erstellung des ersten Fünfjahresplans für die Entwicklung der Volkswirtschaft


Der Plan der Kollektivierung der Landwirtschaft wird angenommen

 

"Der Fünfzehnte Kongress unserer Partei, in seiner Resolution" Über die Arbeit im Dorf ", entschied:

"In der gegenwärtigen Periode muss die Aufgabe, kleine individuelle Bauernhöfe in eine große Kolchose umzuwandeln und zu vereinigen, als Hauptaufgabe der Partei auf dem Lande festgelegt werden."

 

Über die Arbeit der Komintern und die internationale Situation stellte der Kongress fest:

 

“... Der Berichtszeitraum wurde durch die Verschärfung der wichtigsten Widersprüche innerhalb des kapitalistischen Weltsystems, und zwischen der kapitalistischen Welt und der UdSSR gekennzeichnet; eine Verschlimmerung in diesem Zusammenhang der militärischen Gefahr, vor allem die Kriegsgefahr gegen die UdSSR "

.

"Der Nachsicht der arbeitenden Massen steht die scharfe Korrektur der Führer der II. Internationale und der Gewerkschaften gegenüber. Die Sozialdemokratie, offen den Klassenkampf verzichten, ganz an die Bourgeoisie übergegangen, die versuchen, in die Arbeitermassen ... die Idee der Klassenzusammenarbeit einzuführen und die Arbeiterklasse die Aussicht auf „friedlichen“ Übergang zum Sozialismus zu täuschen ... „.

 

 

Im Kampf gegen die Opposition:

 

Die Ergebnisse des Kampfes gegen den Trotzkismus (der "trotzkistisch-sinowjewistische parteifeindliche Block") wurden zusammengefasst.

Der Kongress beschließt Gemeinsamen Tagung des ZK und ZKK Ausschluss aus der Partei von Trotzki, Sinowjew, GE et al. Über den Bericht von Stalins Resolution „über die Opposition“ Kongress der Partei 75 „aktivere trotzkistische Opposition“ (unter ihnen: Lev Kamenev, G. Pjatakows, I. Bakaev, Evdokimov, Zalutskii, Laschewitsch M., N. Muralow, Radek, Rakowskij X. Der G. Safarov, I. Smilga, Smirnov, LS Sosnovsky), sowie Mitglieder der "Gruppe von TV Sapronov" (23 Personen) - "als eindeutig anti-revolutionär." In der Resolution wurden neben dem Ausschluss dieser Personen das Zentralkomitee und die Zentralkommission beauftragt

„Um alle Maßnahmen der ideologischen Einfluss auf die in Reih und Glied Mitglieder der trotzkistischen Opposition im Hinblick auf ihren Glauben, während die Partei aller klar unverbesserlich Elemente der Opposition trotzkistischen Säuberungen“

(In Übereinstimmung mit diesem Punkt wurden nach dem Kongress etwa 10.000 Oppositionsmitglieder von der Partei ausgeschlossen). Die Entschließung wird einstimmig angenommen.

 

 

In Bezug auf die organisatorische Arbeit


Er beschloss, die Partei Verfassung zu ändern und Kongresse einzuberufen nicht jährlich, jedoch nicht weniger als 1 Mal in 2 Jahren ( „gegen“ Stimmen 4 enthielten sich der Stimme 3).
Es entschied, dass „alle Mitglieder der Partei, die Ablehnung Fragen wahrheits Control-Kommission zu beantworten, zum sofortigen Ausschluß aus der Partei unterliegen“ (das es möglich machte, die „Wahrhaftigkeit“ im Ermessen der Kommission zu behandeln).
Es wurde auch beschlossen, dass jede Diskussion innerhalb der erst nach der entsprechenden Entscheidung des Zentralkomitee und eine Anerkennung der Notwendigkeit gehalten Partei eine Reihe von Organisationen der regionalen Skala zur Debatte; oder wenn "innerhalb des Zentralkomitees in den wichtigsten Fragen der Parteipolitik keine ausreichende feste Mehrheit vorhanden ist"; oder das Zentralkomitee „hält es für notwendig, um die Richtigkeit ihrer politischen Diskussion durch Diskussion in der Partei zu prüfen“ (was in der Praxis bedeutete das Ende der Periode, in den Parteidiskussionen).

 

 

Der Fünfzehnte Kongreß der KPdSU (B.) genehmigte den Bericht Stalins - den Politischen Bericht des Zentralkomitees - und erarbeitete ein Programm zur Kollektivierung der Landwirtschaft.

Der Kongress schließt die Niederlage der Opposition ab. 75 Führer des "Trotzkistisch-Sinowjew-Blocks" wurden von der Partei ausgeschlossen (darunter L. Kamenew, G. Pjatakow, K. Radek und H. Rakowski) sowie Anhänger der Gruppe "Demokratischer Zentralismus". In der Folge geben einige von ihnen, insbesondere L. Kamenew und G. Sinowjew, ihre Fehler zu und werden 1928 wieder in die Partei aufgenommen.

 

 

Fünfzehnter Kongress der Allunionskommunistischen Partei (Bolschewik)

ein Kongreß der VKP (B), der vom 2. Dezember bis zum 19. Dezember 1927 in Moskau stattfand. An ihm nahmen 898 Delegierte mit ausschlaggebender Stimme und 771 mit einer Konsultativabstimmung teil, die 887 233 Parteimitglieder und 348 957 Kandidaten vertraten.

Auf der Tagesordnung standen ein politischer Bericht des Zentralkomitees (JV Stalin), ein Organisationsbericht des Zentralkomitees (SV Kosior), ein Bericht der Zentralen Prüfungskommission (DI Kurskii), ein Bericht der Zentralen Kontrollkommission und der Volkskommissariat für Arbeiter- und Bauerninspektion (GK Ordzhonikidze) und ein Bericht der AKP (B) -Delegierten an die Komintern (NI Bucharin). Die Richtlinien für die Erstellung des Fünfjahresplans für die Entwicklung der Volkswirtschaft wurden von A. I. Rykov vorgelegt, und ein Bericht über die Arbeit auf dem Lande wurde von V. M. Molotov gelesen. Wahlen zu zentralen Organen fanden statt. An dem Kongreß nahmen Gastdelegationen von 21 ausländischen kommunistischen Parteien teil.

Der Kongress wurde in einer schwierigen Zeit in internationalen Angelegenheiten abgehalten. Nach der Genehmigung der Außenpolitik des Zentralkomitees der AKP (B) stellte der Kongress fest, dass die richtige Politik des Zentralkomitees "die Stärkung der internationalen Macht der UdSSR, das Wachstum der Rolle unseres Landes als Faktor des internationalen Friedens" und die zunehmende Autorität der UdSSR als Zentrum der revolutionären Weltbewegung "(KPSS v rezoliutsiiakh, 8. Aufl., Bd. 4, 1970, S. 13). Der Kongress forderte das Zentralkomitee auch auf, für den Frieden zu kämpfen und seine brüderlichen Beziehungen zu den Werktätigen aller Länder zu festigen und die Verteidigungsfähigkeit der UdSSR zu stärken.

Die politischen und organisatorischen Berichte des Zentralkomitees der Partei besagten, das Land der Sowjets sei zuversichtlich auf dem leninistischen Weg zum Sozialismus vorgedrungen. Die sozialistische Industrialisierung schreitet voran. Der relative Anteil der Industrie an der nationalen Wirtschaft stieg stetig von 32,4 Prozent in den Jahren 1924-25 auf 38 Prozent in den Jahren 1926-27. Die Schwerindustrie entwickelte sich, insbesondere neue Zweige wie die Herstellung von Maschinen, Werkzeugmaschinen, Turbinen, Flugzeugen, Kraftfahrzeugen, Traktoren und Chemikalien. Als der Sozialismus seine Position in Industrie und Handel weiter festigte, wurden die kapitalistischen Elemente energisch hinausgedrängt. Der sozialistische Sektor war in der Industrie vorherrschend: 1926-27 war der relative Anteil der Bruttoproduktion privater Unternehmen von 39 auf 24 Prozent gesunken. Die Arbeiterklasse wurde größer.

Einige Fortschritte wurden auch bei der Entwicklung der Landwirtschaft erzielt. Die landwirtschaftliche Produktion hatte das Vorkriegsniveau erreicht, die Anbauflächen 1927 beliefen sich auf 96,7 Prozent des Niveaus von 1913 und die Bruttoproduktion der Landwirtschaft auf 108,3 Prozent, einschließlich 91,9 Prozent für Getreide. Als das politische und soziale System an Stärke gewann und sich verbesserte, wurde die Klassenbasis der Diktatur des Proletariats stärker. Der Lebensstandard und das kulturelle Niveau der arbeitenden Bevölkerung waren gestiegen.

Der Kongress billigte die Politik und die Organisationspolitik des Zentralkomitees und stellte die weiteren Aufgaben der Partei bei der Umsetzung des leninistischen Plans zum Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft in der UdSSR. Der Kongress bestätigte die Richtlinien für die Erarbeitung des ersten Fünfjahresplans für die Entwicklung der Wirtschaft der UdSSR und wies darauf hin, dass es angesichts der internationalen Position des Landes notwendig sei, eine solche Ausweitung seiner Wirtschaft und Verteidigungsfähigkeit sicherzustellen, die UdSSR in die Lage versetzen, einer möglichen militärischen und wirtschaftlichen Intervention der imperialistischen Staaten standzuhalten. Um die Industrialisierung zu fördern, schlug der Kongress vor, dem Maschinenbau und anderen Zweigen der Schwerindustrie Priorität einzuräumen. Der Kongress empfahl, "das Wohlergehen der Arbeiterklasse und der ärmsten und mittleren Bauern zu sichern und gleichzeitig die maximal mögliche Entwicklungsrate der gesamten Volkswirtschaft zu bewahren" (ebd., S. 45).

In der Entschließung über die Arbeit auf dem Lande wurde festgestellt, daß die Entwicklung der Landwirtschaft durch einen Kampf zwischen sozialistischen und kapitalistischen Tendenzen gekennzeichnet war und daß der proletarische Staat alles unternahm, um die sozialistische Tendenz durch eine strenge Klassenpolitik auf dem Lande zu fördern und zu stärken. die planende und regulierende Rolle der staatlichen Agenturen, die Förderung von Genossenschaften und die Festigung der Allianz zwischen der Arbeiterklasse und der arbeitenden Bauernschaft. Der Kongress stellte fest, dass sich die Landwirtschaft trotz der erreichten Erfolge immer noch langsamer entwickelte als die Industrie. Auch die ländlichen Gebiete hinkten der sozialen und politischen Entwicklung hinterher. Während in der Stadt die sozialistische Produktion dominierte und die industrielle Produktion auf staatlichem Eigentum beruhte, herrschte auf dem Land immer noch eine kleinbäuerliche Landwirtschaft auf privater Basis vor. Infolgedessen betrug die jährliche Wachstumsrate der landwirtschaftlichen Produktion ein Fünftel bis ein Viertel der Wachstumsrate der Industrieproduktion, und die wachsenden Forderungen des Landes wurden nicht befriedigt. Um eine einheitliche sozialistische Wirtschaft zu schaffen, war es notwendig geworden, die Produktionsbeziehungen in ländlichen Gebieten umzustrukturieren und die Landwirtschaft zu mechanisieren. Darüber hinaus förderte die kleinbäuerliche Landwirtschaft das Wachstum kapitalistischer Elemente.

Der Kongress proklamierte die umfassende Kollektivierung der Landwirtschaft der UdSSR als Hauptaufgabe der Partei und erklärte, dass "in der gegenwärtigen Periode die Aufgabe, kleine individuelle Bauernhöfe zu großen Kollektiven zu konsolidieren und zu transformieren, die Hauptaufgabe der Partei auf dem Lande sein muss" ( ebd., S. 57). Der wichtigste Teil der Kollektivierung der Partei war eine entschlossene Offensive gegen die Kulaken. Die Resolution wies auf die Notwendigkeit hin, "mehrere neue Maßnahmen zu verabschieden, die die Entwicklung des Kapitalismus auf dem Land einschränken und die bäuerliche Landwirtschaft zum Sozialismus führen" (ebd., S. 63).

Um die organisatorische Arbeit der Partei und ihren Einfluss auf die armen und mittleren Bauern zu verbessern, wäre es notwendig, die armen Gruppen (gruppy bednoty), die mit den Sowjets und Genossenschaften verbunden sind, zu verstärken, um eine größere Zahl von Landarbeitern und armen Bauern in die Partei aufzunehmen. und kooperative und sowjetische Agenturen auf dem Land mit Parteikadern zu verstärken. Es wurde beschlossen, Abteilungen für die Arbeit auf dem Land innerhalb des Zentralkomitees der AKP (B) und der Provinz-, Bezirks- und Kreiskomitees der Partei einzurichten. Die Entscheidung des Kongresses bestimmte die Aufgaben des Kampfes der Partei für die weitere Umsetzung des Genossenschaftsplans von V. I. Lenin.

Nach der Genehmigung der Arbeit der Zentralkontrollkommission zur Wahrung der Einheit der Partei und zur Stärkung der Parteidisziplin drängte der Kongress die Zentrale Kontrollkommission und das Volkskommissariat für Arbeiter- und Bauerninspektion, den Staatsapparat weiter zu straffen und zu verkleinern und gegen die Bürokratie zu kämpfen. in diese Bemühung die breiten Massen von Arbeitern und Bauern einzubeziehen.

Nach Prüfung der Arbeit der AKP (B) -Delegierten im Exekutivkomitee der Komintern stellte der Kongress fest, dass die AKP (B) gemeinsam mit anderen kommunistischen Parteien die Rolle der Komintern als militanter Stab des internationalen Proletariats ausgeweitet hatte. .. Sie hatte dazu beigetragen, die Sektionen der Komintern ideologisch und organisatorisch zu stärken und ihren Einfluss auf die revolutionäre Weltbewegung zu verstärken.

Auf Vorschlag der Zentralen Kontrollkommission der AKP (B) erörterte der Kongress die Frage des trotzkistisch-sinowjewistischen Antiparty-Blocks. Die Trotzkisten und Sinowjewisten kämpften zuerst getrennt und dann gemeinsam gegen den politischen Kurs der Partei, revidierten die leninistische Doktrin von der Möglichkeit des Aufbaus des Sozialismus in der UdSSR und versuchten die Einheit der Parteiregionen zu zerstören. Die trotzkistisch-sinowjewistische Opposition wurde in der Vorkongressdebatte geschlagen: Nur 0,5 Prozent der gesamten Parteimitglieder stimmten ihrer Plattform zu. Der Kongress erklärte, dass "die Mitgliedschaft in der trotzkistischen Opposition und die Verbreitung ihrer Ansichten mit der Mitgliedschaft in der bolschewistischen Partei unvereinbar seien" (ebd., S. 21). Die aus 121 Personen bestehende Hauptoppositionsgruppe sprach mit einer Erklärung an den Kongress, dass sie den Fraktionskampf beenden und sich den Beschlüssen des Kongresses unterwerfen werde, beharrte aber auch darauf, dass sie ihre politischen Ansichten nicht aufgegeben habe.

Der Kongress setzte eine 65-köpfige Delegation unter dem Vorsitz von G.K. Ordschonikidse ein, um den aktuellen Stand der Opposition zu prüfen. Nach der Anhörung des Berichts der Kommission nahm der Kongress die Resolution über die Opposition an, in der er erklärte, dass die ideologischen Differenzen zwischen der Partei und der Opposition programmatischer Art seien. In Sachen Taktik hatte die Opposition die Grenzen der Parteidisziplin überschritten und einen offenen Kampf gegen die Sowjetherrschaft begonnen. In organisatorischer Hinsicht hatte sie Schritte unternommen, um ihre eigenen Partei- und Lenkungsgremien zu schaffen und eine eigene Parteidisziplin aufzubauen. Der Kongress bestätigte die Ausweisung von L. D. Trotzki und G. E. Sinowjew von der Partei durch die Resolution des Zentralkomitees und der Zentralkontrollkommission vom 14. November 1927 und wies 75 weitere aktive Mitglieder des antiparteitischen Blocks aus der Partei aus. Die Gruppe von T. V. Sapronov (23 Personen) wurde aus der Partei für den Fraktionsausschluss ausgeschlossen.

Der Kongress wählte 71 Mitglieder und 50 Kandidaten in das Zentralkomitee, neun Mitglieder in die Zentralkontrollkommission und 195 Mitglieder in die Zentralkontrollkommission.

Der Fünfzehnte Kongress der VKP (B) ist in die Geschichte eingegangen als der Kongress, der die Partei auf die Kollektivierung der Landwirtschaft und auf die Vorbereitung der Offensive des Sozialismus entlang der gesamten Front der wirtschaftlichen Entwicklung ausgerichtet hat.

 

 

 

Das Zentralkomitee, gewählt vom XV. Parteitag der KPR (B.):

Namenliste :


1. Akulov
2. Andreev AA,
3. Antipov NK,
4. Artyukhina AV,
5. Badajew A.E. ..
6. Bauman K. Ja,
7. Bubnov A. S.,
8. Bucharin NI,
9. Woroschilow KE,
10. Gamarnik Ya B.,
11. Goloshchekin FI,
12. A. I. Dogadov.
13. Zhukov IP,
14. Zelensky IA,
15. Kabakov I. ..
16. Kaganowitsch LM,
17. Kalinin M. I.,
18. Quirten von EI,
19. Kirkiz K. O.,
20. Kirow SM,
21. Knorin VG,
22. Kolotilow NN,
23. Komarov N. P.
24. Kosior IV, K
25. Osor SV,
26. Kotow VA,
27. Krschischanowski GM,
28. Krupskaja NK,
29. Kubiak NA,
30. Kuibyshev VV,
31. Kulikov EF,
32. Lepse II,
33. Lobov SS,
34. Lomov GI,
35. Lyubimov IE,
36. Manuilsky DZ,
37. Medwedew AV,
38. Menschinski V. P.,
39. Mikojan KI,
40. Mikhailov VM,
41. Molotov VM,
42. Moskwin IM,
43. Orakelaschwili, MD,
44. Petrowski, GI,
45. Postyschew PP,
46. ​​Pjatnizki IA,
47. Rudzutak Ya.E.,
48. Rumjanzew, IP,
49. Rukhimowitsch ML,
50. Rykov KI,
51. Skvortsov-Stepanow II,
52. Smirnow AP,
53. Sokolnikow G.Ya ..
54. Stalin IV,
55. Stetskiy AI,
56. Strievsky K. K.,
57. Sulimov DE,
58. Syrtsov SI,
59. Tolokontsev AF,
60. Tomskiy M. P.,
61. Ugarov F. Ja,
62. Uglanov NA,
63. Uchanow KV,
64. Tsyurupa AD
65. Chicherin G. V.
66. Chubar V. Ja,
67. Chudov M. S.,
68. Shvarts II,
69. Shvernik N. M. ..
70. Schmidt V.V.



Kandidaten für die Mitgliedschaft im Zentralkomitee
1
Alekseev PA,
2
Ancelovich, NM,
3
Baranow P. I.
4
Bryukhanov N.P ..
5
Vareikis IM
6.
Schwule K.V.,
7.
Grjadinski FP,
8.
Zhdanov AA ..
9.
Iwanow VI .;
10
Ikramow A.,
11.
Kadatsky IF,
12.
Kalygina AS,
13.
Kaminski GN,
14.
Kiselev A. S.,
15.
Klimenko IE,
16
Kolguschkin FT,
17.
Kondratiev TK,
18.
Krinizki AI,
19
Leonov FG,
20
Lozovsky SA,
21
Lokatskov FI,
22
Lominadse VV,
23
Markov AT,
24
Mezhlauk VI ..
25
Melnichansky G.N. ..
26.
Mirzoyan L.I.
27.
Michailow-Iwanow MS,
28
Musabekov G. K.,
29
Nikolaeva KI,
30
Nosov IP,
31
Osinsky VV,
32
Oshvintsev MK,
33
Polonsky VI,
34
Rumyantsev K.A ..
35
Ryndin K. V.,
36
Ryutin MN,
37
Semenow BA,
38
Serebrowski AP,
39
Sobolew SM ..
40
Stroganow VA:.
41
Sukhomlin KV,
42
Unshlikht IST,
43
Uryvaev ME,
44
Khataevich M.M ..
45
Tsikhon AM,
46
Chaplin N.P ..
47
Chuvyrin ME,
48
Chutskaya SE,
49
Eikhe R. I.,

 

YOUTUBE:

XV. Parteitag der KPdSU (B)

Сюжеты 15-й съезд ВКП(б). (1927)

 

 

 

« Diagrams after the report of comrade Stalin at the 15th Congress of the VKP (Bolsheviks). To the victory of Communism in our country ! To the victory of communism in the whole world ! » (1927)

 

KPdSU (B)

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