Feliks Dzierzynski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Webseite erstellt von der Komintern (SH)

aus Anlass des 90. Todestags, am 20. Juli 2016

 

30. August 1877 20. Juli 1926

Feliks Dzierzynski

 

"Der Eiserne Feliks"

- Hüter der sozialistischen Revolution und Erbauer des Sozialismus, getreuer und prinzipienfester Führer der bolschewistischen Partei an der Seite Lenins und Stalins

 

 

"Wir Kommunisten müssen bescheiden leben. Die Werktätigen sollen erkennen, dass wir den Sieg der Revolution und die Macht nicht für uns selbst ausnutzen, sondern für das Wohl und das Glück unseres ganzen Volkes."

Feliks Dzierzynski

 

 

"Tschekist sein kann nur ein Mensch mit kühlem Kopf, heißem Herzen und sauberen Händen.

Ein Tschekist muss sauberer und ehrlicher als irgendwer - er muss so klar wie ein Kristall sein."

Feliks Dzierzynski

 

 

CHRONIK

1877 - 1926

 

 

Feliks Edmundowitsch Dzierzynski - die Einen liebten und verehrten ihn - die Anderen hassten ihn.

Aber selbst die, die seinen Namen fürchteten, konnten dem glühenden Revolutionär und konsequenten Kämpfer für die Sache der Arbeiterklasse den Respekt nicht versagen.

Viele Seiten seines Lebens und Wirkens sind uns bekannt, vielen ist sein Handeln zur Richtschnur geworden. Dzierzynski ist einer der Mitbegründer der Sozialdemokratie Polens (SDKPiL).

11 Jahre Illegalität, Verhaftungen, Gefängnismauern, Zwangsarbeit, Verbannung und Emigration.

Die Februarrevolution befreite Felix aus dem zaristischen Kerker. An der Seite Lenins und Stalins führte er das russische Proletariat in die Große Sozialistische Oktoberrevolution. Er kämpfte als Vorsitzender der Tscheka gegen die innere und äußere Konterrevolution, gegen die Feinde in der Partei. Dzerzinsky bekam von der Partei die schwierigsten Aufgaben auf fast allen Gebieten des Klassenkampfes, die er mit revolutionärem Eifer meisterte wie kein Anderer. Dzierzynski setzte seine ganze Kraft ein für den Aufbau der neuen sozialistischen Gesellschaftsordnung bis zu seinem letzten Atemzug. Er starb auf seinem Kampfposten, am 20. Juli 1926.

 

 

 

 

 

 

 

 

Grußadressen der Solidarität

Grußadresse der Komintern (SH)
zum 90. Todestag von
Feliks Dzierzynski
am 20. Juli 2016

 

Feliks Dzierzynski stand mutig und unerschrocken in den vordersten Reihen des Kampfes gegen die Feinde der Oktoberrevolution. Sein Name wurde schon zu seinen Lebzeiten legendär. Feliks Edmundowitsch Dzierzynski - die Einen liebten und verehrten ihn - die Anderen hassten ihn. Aber selbst die, die seinen Namen fürchteten, konnten dem glühenden Revolutionär und konsequenten Kämpfer für die Sache der Arbeiterklasse und des Kommunismus den Respekt nicht versagen.

Aus Anlass des 90. Todestages hat die Komintern (SH) das größte Dzierzynski- Archiv der Welt in englischer, deutscher und russischer Sprache veröffentlicht. Die Komintern hat am Todestag das Leben und Werk in ihrem Aufruf gebührend gewürdigt, und die Komintern (SH) schließt sich diesem Aufruf voll und ganz an:

Aufruf

Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale

An alle Kommunisten und die Arbeiter aller Länder

Am 20. Juli 1926 erlag Feliks Dzierzynski einem Herzschlag.

Mit ihm verliert die russische und die Weltrevolution einen ihrer tapfersten und entschlossensten Kämpfer, einen ihrer größten Organisatoren, einen ihrer bedeutendsten Führer.

Von früher Jugend an bis zu seinem letzten Atemzug stand Dzierzynski in den Reihen der Bolschewiki an der Front der proletarischen Revolution. Sein Leben - das sind Jahrzehnte unvergesslicher Heldentaten für die Befreiung der Arbeiterklasse.

Als Mitglied und Führer der Sozialdemokratischen Partei Polens und Litauens - später der Kommunistischen Partei Polens - gab Dzierzynski in der Zeit der Illegalität unter dem Zarismus das anschauliche Beispiel eines standhaften, todesmutigen Parteifunktionärs. Er musste Gefängnis, Zwangsarbeit und Verbannung auf sich nehmen. Er lernte die Emigration in Österreich und Deutschland kennen. Er stand wiederholt vor Gericht. Die härtesten Urteile konnten ihn jedoch nicht brechen. Mehrfach verhaftet, verbannt, verurteilt und des Landes verwiesen, unterbrach Dzierzynski keine Minute lang seinen revolutionären Kampf. Er floh aus dem Gefängnis, aus Sibirien und kam aus der Emigration zurück, um sich an die gefährlichsten Abschmitte des proletarischen Klassenkampfes zu begeben.

Durch die Februarrevolution aus dem Gefängnis befreit, nahm Dzierzynski aktiv an der Vorbereitung und Durchführung der bolschewistischen Revolution teil. Als Mitglied des Zentralkomitees der Partei der Bolschewiki und des Revolutionären Militärkomitees des Petrograder Sowjets war er einer der größten militärischen Führer im Oktober 1917.

Im Kampf für die Verteidigung der Diktatur des Proletariats schuf und leitete Dzierzynski die Gesamtrussische Tscheka, diese, treffsichere, totbringende Waffe gegen alle Feinde der Werktätigen.

Seit der Zeit sind mit dem Namen Dzierzynski der ohnmächtige Hass aller Verräter, Henker und Weißgardisten, die blinde Wut der zerschlagenen Konterrevolution, aber zugleich auch der Stolz, die Hochachtung und die Liebe der Werktätigen aller Länder untrennbar verbunden.

Nach dem Bürgerkrieg widmete Dziezynski alle seine Kräfte dem Aufbau des Sowjetlandes, der Wiederherstellung und Entwicklung der Wirtschaft. Als Volkskommissar für Verkehrswesen erreichte er den Aufschwung des zerstörten Transportwesens. Als Vorsitzender des Obersten Volkswirtschaftsrates stand er im Kampf für den Aufbau des Sozialismus in den ersten Reihen.

Seine letzten, wenigen Stunden vor seinem Tode gesprochenen Worte galten dem Vermächtnis Lenins - dem Sieg des Sozialismus, der Sache der internationalen proletarischen Revolution.

Feliks Dzierzynski, der engste Kampfgefährte Rosa Luxemburgs, der treue Schüler und Mitkämpfer Lenins, gehört nicht nur den russischen, polnischen und litauischen Arbeitern, sondern dem internationalen Proletariat.

Seine eiserne Energie, sein organisatorisches Talent, seine Tapferkeit, seine Treue zur Partei, sein vorbildliches, kampferfülltes Leben muss allen Kommunisten, allen Arbeitern, allen Werktätigen in Erinnerung bleiben. Nach Lenin und Frunse haben wir Dzierzynski verloren. Unersetzliche Verluste ! Aber die Sache der Revolution lebt und wird leben. Der Leninismus ist unbesiegbar.

Es lebe die Partei der Bolschewiki !

Es lebe die internationale proletarische Revolution!"

EKKI der Komintern

Mit der Beseitigung des Mutterlandes des Kommunismus starb auch der einstige revolutionäre Geist der Tscheka, die der Genosse Dzierzynski unter Anleitung von Lenin gegründet und geführt hatte. Dzierzynski selbst lehrte:

"Die Tscheka muss ein Organ des Zentralkomitees sein, sonst ist sie schädlich, sonst artet sie in eine Ochrana oder in ein Organ der Konterrevolution aus."

Er sollte Recht behalten. Die neue Bourgeoisie bemächtigte sich der bolschewistischen Partei, des sozialistischen Staates und seiner Sicherheitsorgane, die in Organe der Konterrevolution verwandelt wurden - gegen die wahren Bolschewiki, gegen die sozialistische Arbeiterklasse, gegen die Sowjetvölker, gegen das Weltproletariat, gegen die sozialistische Weltrevolution, gegen den Kommunismus.

Mit dem Mord an Stalin putschten sich die Sowjetrevisionisten an die Macht, mit der sie die erste Diktatur des Proletariats in eine Diktatur der neuen Bourgeoisie verwandelten. Einer der Mörder Stalins war Berija. Dieser war Drahtzieher des Aufbaus eines sozialfaschistischen Staates und der größte Verräter an der ruhmreichen Tscheka Dzierzynskis. Berija ließ die Feinde der Diktatur aus den Gefängnissen frei und dafür ließ er die Stalinisten, die der Parteilinie Stalins treu bleiben wollten, verhaften, wegsperren und beseitigen. Der einstige sozialistische Staatssicherheitsdienst wurde umfunktioniert in ein Instrument des russischen Sozialimperialismus nach außen , und in ein sozialfaschistisches Instrument zur Unterdrückung der Sowjetvölker im Inneren der Sowjetunion. Nicht nur die modernen Revisionisten von damals, sondern auch die heutigen russischen Imperialisten berufen sich frech auf die Tscheka, auf den großen Revolutionär Dzierzynski.

In seiner ehemaligen Tätigkeit als KGB-Offizier in Dresden war der heutige Diktator Putin u.a. auch mit dem Stasi der sozialfaschistischen Honecker-Clique in Kontakt, der unsere KPD/ML "im Namen" Dzierzynskis verfolgte und liquidierte. "Im Namen" der Tscheka wurden Verbrechen gegen Kommunisten, gegen Revolutionäre, gegen die Arbeiterklasse und die Werktätigen der ganzen Welt verübt. Aber die Weltbourgeoisie leugnete nicht nur ihre Verbrechen gegenüber dem Kommunismus, sondern sie drehte den Spieß um. Die ganze anti-kommunistische Welt verknüpft mit dem Wort "Tscheka", mit dem Namen Dzierzynski, den sozialfaschistischen Terror der modernen Revisionisten. In der bürgerlichen Hetzpropaganda wird Dzierzinsky als "Henker des Terror-Regimes von Lenin und Stalin" hingestellt.

Die Tscheka des Genossen Dzierzynsky war aber keine Terrororganisation gegen die Arbeiterklasse und ihre Verbündeten, sondern ein Instrument der Diktatur des Proletariats, ein Instrument des Gegenterrors gegen den Terror der Imperialisten, der Kapitalisten, ein Instrument der Abwehr und des Schutzes gegen die blutige Konterrevolution, die die Sowjetunion erwürgen wollte. Genosse Dzierzynskis Tscheka war der Garant für die siegreiche Verteidigung der Oktoberrevolution und der Errungenschaften des Sozialismus. Die Geschichte der Verwandlung der Tscheka in ein Instrument des Terrors der Bourgeoisie gegen die sowjetische Arbeiterklasse beweist, dass die Tscheka noch viel zu milde mit den Feinden des Kommunismus umgegangen war. Das muss uns eine Lehre sein, wenn wir die Restauration des Weltkapitalismus wirklich verhindern wollen.

Die Komintern (SH) ist heute die einzige Organisation auf der Welt, die das Banner des Genossen Dzierzynski hoch hält und gegen alle offenen und versteckten Anti-Kommunisten verteidigt.

"Seine eiserne Energie, sein organisatorisches Talent, seine Tapferkeit, seine Treue zur Partei, sein vorbildliches, kampferfülltes Leben muss allen Kommunisten, allen Arbeitern, allen Werktätigen in Erinnerung bleiben."

Diese Mahnung der Komintern heute nach 90 Jahren zu befolgen, das ist für die Komintern (SH) eine große Ehre und dankbare Verpflichtung. Die Komintern (SH) wird die sozialistische Weltrevolution nicht zum Sieg führen ohne unsere eigene internationale Tscheka aufgebaut zu haben. Wir werden ihr den Ehrennamen "Dzierzinsky"-Internationale geben.

Wenn wir die großen Verdienste und das revolutionäre Leben des Genossen Dzierzynski würdigen, so tun wir dies vor Allem in Hinblick auf die kommende sozialistische Weltrevolution und den Schutz der zukünftigen sozialistischen Weltrepublik.

 

Was lernen wir vom Genossen Dzierzynski ?

Die wichtigste Lehre aus Dzierzynskis Tscheka, die unter der Diktatur des Proletariats zur Verteidigung der Oktoberrevolution und des Sozialismus gedient hatte, das ist ihre Wiedergründung, ihre Anwendung und Weiterentwicklung im Weltmaßstab.

Von Dzierzynski lernen, das heißt, eine Tscheka der Diktatur des Weltproletariats zu schaffen, zur Verteidigung der sozialistischen Weltrevolution und des Weltsozialismus, zur Abwehr der subversiven Tätigkeit der Konterrevolution der Weltbourgeoisie. Die Aufgabe der Tscheka der Komintern (SH) besteht darin, die internationale Konterrevolution daran zu hindern:

1. den Vormarsch und Siegeszug der sozialistischen Weltrevolution aufzuhalten

2. die Weltdiktatur des Proletariats zu brechen und die sozialistische Weltrepublik zu stürzen.

3. die Macht der Weltbourgeoisie wieder herzustellen

4. den Weltkapitalismus zu restaurieren.

Es entspricht dem Wesen des heutigen Weltimperialismus, die Macht der Weltbourgeoisie, und insbesondere des internationalen Finanzkapitals, mit allen konterrevolutionären Mitteln zu schützen und aufrechtzuerhalten, bzw. wieder herzustellen. Hierzu bedient sich die Weltbourgeoisie der Ideologie des Kosmopolitismus, der Ideologie der globalisierten Weltordnung der Kapitalisten, die aus der bürgerlichen Ideologie des Nationalismus hervorgegangen ist, stets aus ihr unvermeidlich wieder hervorgehen wird und die sie sich zu Nutze macht gegen den proletarischen Internationalismus .

Um den Weltimperialismus schlagen und vernichten zu können, muss das Weltproletariat seine globalisierte Diktatur errichten, muss es einen internationalen Kampf führen gegen die internationale Konterrevolution, sowohl auf dem ideologischen, politischen und ökonomischen, als auch auf dem militärischen Schlachtfeld des internationalen Klassenkampfes. [siehe: Generallinie der Komintern (SH), Kapitel II, "Die sozialistische Weltrevolution und die internationale Konterrevolution"] .

Wenn das revolutionäre Weltproletariat die Konterrevolution auf dem offenen globalen Schlachtfeld geschlagen hat, so bedeutet dies noch lange nicht, dass die Konterrevolution vernichtet ist. Verschwunden ist sie zwar vom Erdboden, aber sie wird im Untergrund noch viel größere Anstrengungen unternehmen, um die sozialistische Weltrepublik zu stürzen. Gegen diese subversive Tätigkeit der Konterrevolution setzen wir unsere "Dzierzynski"-Internationale ein. Sie ist eine bewaffnete Schutzorganisation unter dem Befehl der Komintern (SH). Sie wird von uns zusammengestellt aus den treuesten und revolutionärsten Arbeitern, Bauern und Sodaten, aus den besten Weltbolschewisten. Die "Dzierzynski"-Internationale bleibt unverzichtbar, und zwar für die gesamte weltsozialistische Periode des Übergangs vom Weltkapitalismus zum Weltkommunismus. Und sie wird also ihren Dienst nicht eher quittieren, bis die Klassengesellschaft endlich aufgehört hat zu existieren.

In seiner Rede zum 5jährigen Bestehen der Tscheka sagte Dzierzynski:

"Vor fünf Jahren hat der Rat der Volkskommissare im Feuer des siegreichen proletarischen Gewitters eine Organisation zum Kampf gegen Konterrevolutionäre, Spionage, Sabotage und Spekulation, eine Organisation der Diktatur des Proletariats geschaffen - die Gesamtrussische Tscheka. Und so, wie unsere große Rote Armee alle Feinde überwand und vernichtete und das russische Land für die Arbeiter-Bauern-Macht, für ein freies Leben der Völker aller Nationen befreite, so führte die Gesamtrussische Tscheka an der inneren Front ihren Kampf gegen die Feinde der Sowjetmacht. Ihr alle erinnert euch an die lange Kette von Verschwörungen, Banditenüberfälle, Terrorakte gegen die Sowjetmacht, an ihre Führer und an die Sabotage unserer Wirtschaft.

Wo sind jetzt diese Verschwörer ?

Es gibt sie nicht mehr, wir haben unsere Feinde vernichtet. Aber die Außerordentlichen Organe dürfen trotzdem noch nicht abgeschafft werden. Die Arbeiter haben und werden noch Feinde haben beim wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes. Gegen sie muss die GPU - die Nachfolgerin der Gesamtrussischen Tscheka - kämpfen."

Unsere Tscheka im Weltmaßstab wird in Antwort auf den organisierten Widerstand der Weltbourgeoisie gegen die sozialistische Weltrepublik errichtet. Unsere neue Tscheka ist ein Vortrupp des Weltproletariats im Kampf gegen das Weltkapital, gegen den Weißen Terror, gegen Sabotage, gegen Schüsse auf die Führer der Weltrevolution, gegen konterrevolutionäre Aufstände, gegen Störungen des weltsozialistischen Aufbaus, gegen Anschläge auf die Diktatur des Weltproletariats. Unsere Tscheka ist die Hüterin der sozialistischen Weltrevolution. Es wird keinen besseren, zuverlässigeren und organisch mit der Komintern (SH) verbundenen Hebel gegen die internationale Konterrevolution geben, als unsere zukünftige "Dzierzynski"-Internationale.

Ihr Kapitalisten auf der ganzen Welt ! Was erwartet ihr denn von uns, wie wir auf eure Sabotage an unserer friedlichen Aufbauarbeit des Weltsozialismus reagieren werden ? Ist es euch nicht klar, dass wir uns zu wehren wissen, wenn ihr mit euren Intrigen und Schlichen, mit eurer Wühlarbeit und euren Verschwörungen die Weltrevolution erdrosseln und uns stürzen wollt ? Die Revolution ist für uns kein Spiel. Wir fackeln nicht lange und bestrafen euch unverzüglich am Ort eures Verbrechens. Wir wissen all zu gut: ohne unsere bewaffnete "Dzierzynski"- Internationale wird die Diktatur des Weltproletariats auch nicht einen einzigen Tag überleben können. In welcher Form ihr auch immer Hand anlegen werdet an der Diktatur des Weltproletariats - das Weltproletariat wird es euch in gleicher Form heimzahlen. Ja, ihr Kapitalisten werdet uns hassen, aber euer Hass wird uns mit Stolz erfüllen und der Name Dzierzynski wird euch bis ins Grab das Fürchten lehren.

 

 

Es lebe Feliks Edmundowitsch Dzierzynski !

Es lebe die Tscheka !

Es lebe die "Dzerzynski"-Internationale - die zukünftige Hüterin der sozialistischen Weltrevolution !

 

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

20. Juli 2016

 

 

Lenin über Dzierzynski

Zitate und Texte zusammengestellt von Wolfgang Eggers

* * *

 

Auf solche hervorragenden Funktionäre und Kämpfer für die Revolution - wie Dzierzinski - treffen mit Fug und Recht die Worte zu, die Lenin bereits 1920 schrieb:

"Das Proletariat braucht die Wahrheit sowohl über die lebenden politischen Persönlichkeiten als auch über die toten, denn die, die wirklich die Bezeichnung politische Persönlichkeit verdienen, sterben für die Politik nicht, wenn ihr physischer Tod eintritt."

(Lenin, Werke, Band 16, Seite 323)

Lenin schilderte Feliks als einen treuen und äußerst zuverlässigen Genossen, der die schwere Schule des revolutionären Kampfes durchlaufen hatte.

Lenin sagte stets in den schwierigsten Situationen:

"Dann müssen wir also Dzierzynski beauftragen, der macht es."

Und zur Tscheka sagte Lenin:

"Terror und Tscheka sind absolut notwendige Dinge". (1919 - Lenin, Band 30, Seite 222)

"Wenn unter den bürgerlichen Elementen Verschwörungen organisiert werden und wenn es im kritischen Augenblick gelingt, diese Verwschwörungen aufzudecken, werden sie dann etwa rein zufällig aufgedeckt ? Nein, nicht zufällig. Sie werden aufgedeckt, weil die Verschwörer gezwungen sind, unter den Massen zu leben, weil sie bei ihren Verschwörungen nicht ohne Arbeiter und Bauern auskommen, dabei aber stoßen sie schließlich immer auf Menschen, die zur Tscheka gehen und sagen: 'Dort und dort stecken Ausbeuter zusammen'" (1919 - Lenin, Band 30, Seite 224)

 

 

 

 

STALIN

Zum Tode von F. Dzierzynski

22. Juli 1926.

"Prawda" 166, 22. Juli 1926.

Stalinwerke, Band 8, Seite 172

 

Nach Frunse - Dzierzynski.

Die alte Leninsche Garde hat wieder einen der besten Führer und Kämpfer verloren. Die Partei hat wieder einen unersetzlichen Verlust erlitten.

Wenn man sich jetzt, an der Bahre, den ganzen Weg ins Gedächtnis ruft, den Genosse Dzierzynski zurückgelegt hat - Gefängnisse, Zwangsarbeit, Verbannung, Außerordentliche Kommission zum Kampf gegen die Konterrevolution, Wiederherstellung des zerrütteten Verkehrswesens, Aufbau der jungen sozialistischen Industrie - so möchte man dieses mit rastloser Tätigkeit ausgefüllte Leben mit einem Wort charakterisieren und sagen: Es glich einer LODERNDEN FLAMME.

Die Oktoberrevolution stellte ihn auf einen schweren Posten - auf den Posten des Leiters der Außerordentlichen Kommission zum Kampf gegen die Konterrevolution. Die Bourgeoisie kannte keinen verhassteren Namen als den Namen Dzierzynskis, der die Schläge der Feinde der proletarischen Revolution mit stählerner Faust abwehrte. „Schrecken der Bourgeoisie” - so wurde Genosse Felix Dzierzynski damals genannt.

Nach Anbruch der „friedlichen Periode” setzt Genosse Dzierzynski seine rastlose Tätigkeit fort. Mit flammender Hingabe ist Genosse Dzierzynski bei der Arbeit, als er das zerrüttete Verkehrswesen in Gang bringt, mit flammender Hingabe arbeitet er später als Vorsitzender des Obersten Volkswirtschaftsrats am Aufbau unserer Industrie. Er kennt weder Rast noch Ruhe, scheut keine noch so schwere Arbeit, kämpft kühn gegen die Schwierigkeiten und überwindet sie; er stellt all seine Kraft, all seine Energie in den Dienst der Sache, mit der ihn die Partei betraut hat - so erlosch seine lodernde Lebensflamme mitten in der Arbeit, einer Arbeit, die nur den Interessen des Proletariats, dem Siege des Kommunismus galt.

Wir nehmen Abschied von Dir, Held des Oktobers! Wir nehmen Abschied von Dir, getreuer Sohn der Partei!

Wir nehmen Abschied von Dir, Baumeister der Einheit und der Macht unserer Partei!

J. Stalin

 

 

 

Aufruf

Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale

An alle Kommunisten un d die Arbeiter aller Länder

Am 20. Juli 1926 erlag Feliks Dzierzynski einem Herzschlag.

Mit ihm verliert die russische und die Weltrevolution einen ihrer tapfersten und entschlossensten Kämpfer, einen ihrer größten Organisatoren, einen ihrer bedeutendsten Führer.

Von früher Jugend an bis zu seinem letzten Atemzug stand Dzierzynski in den Reihen der Bolschewiki an der Front der proletarischen Revolution. Sein Leben - das sind Jahrzehnte unvergesslicher Heldentaten für die Befreiung der Arbeiterklasse.

Als Mitglied und Führer der Sozialdemokratischen Partei Polens und Litauens - später der Kommunistischen Partei Polens - gab Dzierzynski in der Zeit der Illegalität unter dem Zarismus das anschauliche Beispiel eines standhaften, todesmutigen Parteifunktionärs. Er musste Gefängnis, Zwangsarbeit und Verbannung auf sich nehmen. Er lernte die Emigration in Österreich und Deutschland kennen. Er stand wiederholt vor Gericht. Die härtesten Urteile konnten ihn jedoch nicht brechen. Mehrfach verhaftet, verbannt, verurteilt und des Landes verwiesen, unterbrach Dzierzynski keine Minute lang seinen revolutionären Kampf. Er floh aus dem Gefängnis, aus Sibirien und kam aus der Emigration zurück, um sich an die gefährlichsten Abschmitte des proletarischen Klassenkampfes zu begeben.

Durch die Februarrevolution aus dem Gefängnis befreit, nahm Dzierzynski aktiv an der Vorbereitung und Durchführung der bolschewistischen Revolution teil. Als Mitglied des Zentralkomitees der Partei der Bolschewiki und des Revolutionären Militärkomitees des Petrograder Sowjets war er einer der größten militärischen Führer im Oktober 1917.

Im Kampf für die Verteidigung der Diktatur des Proletariats schuf und leitete Dzierzynski die Gesamtrussische Tscheka, diese, treffsichere, totbringende Waffe gegen alle Feinde der Werktätigen.

Seit der Zeit sind mit dem Namen Dzierzynski der ohnmächtige Hass aller Verräter, Henker und Weißgardisten, die blinde Wut der zerschlagenen Konterrevolution, aber zugleich auch der Stolz, die Hochachtung und die Liebe der Werktätigen aller Länder untrennbar verbunden.

Nach dem Bürgerkrieg widmete Dziezynski alle seine Kräfte dem Aufbau des Sowjetlandes, der Wiederherstellung und Entwicklung der Wirtschaft. Als Volkskommissar für Verkehrswesen erreichte er den Aufschwung des zerstörten Transportwesens. Als Vorsitzender des Obersten Volkswirtschaftsrates stand er im Kampf für den Aufbau des Sozialismus in den ersten Reihen.

Seine letzten, wenigen Stunden vor seinem Tode gesprochenen Worte galten dem Vermächtnis Lenins - dem Sieg des Sozialismus, der Sache der internationalen proletarischen Revolution.

Feliks Dzierzynski, der engste Kampfgefährte Rosa Luxemburgs, der treue Schüler und Mitkämpfer Lenins, gehört nicht nur den russischen, polnischen und litauischen Arbeitern, sondern dem internationalen Proletariat.

Seine eiserne Energie, sein organisatorisches Talent, seine Tapferkeit, seine Treue zur Partei, sein vorbildliches, kampferfülltes Leben muss allen Kommunisten, allen Arbeitern, allen Werktätigen in Erinnerung bleiben. Nach Lenin und Frunse haben wir Dzierzynski verloren. Unersetzliche Verluste ! Aber die Sache der Revolution lebt und wird leben. Der Leninismus ist unbesiegbar.

Es lebe die Partei der Bolschewiki !

Es lebe die internationale proletarische Revolution!"

EKKI der Komintern

 

 

 

 

Aufruf

An alle Mitglieder der Partei. An alle Arbeiter. An alle Werktätigen. An die Rote Armee und an die Flotte.

Plenum des Zentralkomitees und der Zentralen Kontrollkommission

der KPdSU (B),

das am 20. Juli 1926 tagte und auf dem Dzierzynski sprach und danch zusammenbrach:

 

Genossen!

Heute hat die Partei ein neuer schwerer Schlag getroffen. Genosse Dzierzynski, der Schrecken der Bourgeoisie, der treue Ritter des Proletariats, der edelmütige Kämpfer der kommunistischen Revolution, der unermüdliche Erbauer unserer Industrie, der unerschrockene Soldat großer Kämpfe, ist einem Herzschlag erlegen.

Genosse Dzierzinsky starb, kurz nachdem er seine wie immer leidenschaftliche Rede auf dem Plenum des Zentralkomitees beendet hatte. Sein krankes, überarbeitetes Herz versagte den Dienst, der Tod ereilte ihn augenblicklich. Ein ruhmvoller Tod auf einem Vorposten !

Unsere Partei verliert mit Genossen Dzierzynski einen ihrer hervorragendsten Führer. In den Folterkammern des zaristischen Russlands, in der sibirischen Verbannung, in den endlos langen Zuchthausjahren, in der Gefangenschaft und in der Freiheit, in der Illegalität und im Staatsdienst, in der Tscheka und beim Aufbau - immer und überall stand Feliks Dzierzynski an der vordersten Front. Er baute die proletarische Partei Polens und Litauens mit auf, in den schwersten Jahren bleib er ein unerschrockener Revolutionär, und als ihn die Revolution von den Ketten befreit hatte, reihte er sich sofort wieder in die bolschewistische Kampfgemeinschaft ein. Dzierzynski, der Held des Oktoberaufstandes und einer seiner Führer, übernahm bald einen äußerst schwierigen Aufgabenkreis. Unter seiner Führung wehrte die Tscheka die Angriffe der Feinde ab. In den Zeiten der Verschwörungen und der konterrevolutionären Aufstände, als das Sowjetland im Feuer loderte, und der Ring der Feinde die um ihre Befreiung kämpfenden Proletarier umgab, bewies Dzierzynski eine übermenschliche Energie. Tage und Nächte ohne Schlaf, ohne Essen, ohne Erholung stand er auf seinem Posten. Obwohl ihn die Feinde hassten, konnten sie ihm eine gewisse Hochachtung nicht versagen. Sein Mut, seine Prinzipienfestigkeit, seine Geradlinigkeit und sein Edelmut verschafften ihm große Autorität. Seine Verdienste kann man nicht hoch genug schätzen.

Und dann endete der Bürgerkrieg. Genosse Dzierzynski wurde auf einen neuen Vorposten gestellt. Er zog gegen die Zerrüttung zu Felde, setzte sich energisch für unser Transportwesen und für unsere Industrie ein.

Die "friedliche Periode", die für die Anderen eine Zeit der Erholung wurde, brachte ihm diese nicht. Auch jetzt arbeitete er Tag und Nacht, kannte er keine "Feiertage". Auch jetzt opferte er seine Kräfte, sein Temperament, seinen Verstand und seinen Willen der Sache, für die er sein ganzes Leben lang gestritten hatte. Seine Sache war großartig, so wie sein Leben ...

Wir senken unsere Fahne über deinem Körper, du unerschrockener Freund !

Wir rufen alle Werktätigen, alle Proletarier auf, dem Kämpfer, dessen Name unvergesslich ist, dessen Sache die Welt erobern wird, die letzte Ehre zu erweisen.

Es lebe der Kommunismus!

Es lebe unsere Partei!"

 

 

Das ZK der Kommunistischen Partei Polens

schrieb anläßlich seines Todes an das ZK der KPdSU(B):


«Eure Partei und ihr Zentralkomitee haben einen schweren Verlust erlitten. Aber ein ebenso schwerer Verlust traf auch unsere Partei, die Partei des polnischen Proletariats. In dem Kreis der Begründer unserer Partei, in der kleinen Gruppe polnischer Marxisten, die unter der Führung Rosa Luxemburgs den Grundstein zur Sozialdemokratie Polens und Litauens legten, nahm Jozef (*) einen ganz besonderen Platz ein ... Es war der Genosse Jozef, der in erster Linie dazu beitrug, daß diese Ideologie die Massen ergriff, und er war es, der das Fundament für die Organisierurig der Massen legte.

Nach der Zerschlagung der Sozialdemokratie des Königreichs Polen sammelte Genosse jözef unter unerhörter Anstrengung und mit beispielhafter Energie die Blüte des polnischen Proletariats um sich, hauchte der Organisation wieder Lehen ein und führte diese Organisation während der Revolution von 1905, in den Jahren der finstersten Reaktion von 1907 bis 1908 und während des neuen Aufschwungs der Arbeiterbewegung von 1910 bis 1912.

Im Jahre 1912 zum letztenmal von den zaristischen Schergen aus den Reihen der polnischen Partei gerissen, trat Jozef nach einigen Jahren Zwangsarbeit ganz in den Dienst der russischen Revolution.

Bis zu seinern Tode sah unsere Partei in ihm ihren Führer. An Wendepunkten wie dem Jahr 1920, im Prozeß des ideologischen Kampfes, den die Partei führte, um eine wahrhaft bolschewistische Partei zu werden, hat sieunschäezbare Ratschläge und Hilfe vom Genossen Dzierzynski erhalten. Seine große Autorität, sein Scharfblick, seine Lehren und Erfahrungen aus der polnischen Arbeiterbewegung - all das erleichterte es unserer Partei, die schwersten ideologischen und organisatorischen Krisen zu überwinden.

Diesen ausgezeichneten Führer und weisen Ratgeber hat unsere Partei jetzt verloren."

_______

(*) "Jozef" = Deckname von Dziersynski

 

 

Rosa Luxemburg über Dzierzynski

"Er hat ein bolschewistisches Herz."

Für Rosa Luxemburg verkörperte Feliks Dzierzynski alle Vorzüge eines konsequenten Revolutionärs. Doch am meisten schätze sie seine Bescheidenheit und seine Verbundenheit mit der Arbeiterklasse.

 

 

Maxim Gorki über Dzierzinski

Ich bin zutiefst erschüttert von Dzierzynskis Ableben. Zum ersten Mal sah ich ihn in den Jahren 1909 - 1910, und schon damals machten seine innere Sauberkeit und Festigkeit einen tioefen Eindruck auf mich. In den Jahren 1918 bis 1921 lernte ich ihn näher kennen. Wir unterhielten uns über heikle Themen, oftmals belästigte ich ihn mit Sorgen. Dank seines Taktgefühls und seines ausgeprägten Gerechtigkeitsgefühls ist viel Gutes getan worden. Er nötigte mir Liebe und Achtung ab. Und ich verstehe Jekaterina Pawlownas tragischen Brief sehr gut, in dem sie schrieb:

'Ein wunderbarer Mensch, den jeder unendlich schätzte, ist nicht mehr ... Wie unerwartet, vorzeitig und sinnlos ist doch Feliks Edmundowitschs Tod!'

 

Dzierzynski

Kämpfer für den proletarischen Internationalismus

 

 

Anton Makarenko:

"Ein herrliches Denkmal"

[ Die Dziersynski-Kommune - gegründet 1927 zu Ehren von Feliks E. Dzierzynski )

 

 

Dzierzynski

Gründer und Leiter der Tscheka

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Jeder gute Kommunist muss ein guter Tschekist sein."

 

 

 

 

Comrade Felix Dzerzhinsky 1877 - 1926 Pesnya chekistov

 

Marsz Czekistów

 

Feliks Edmundowicz Dzierżyński

 

Vladimir Lenin and Felix Dzerzhinsky

 

"F. Dzerzhinsky: In Memory of F. Dzerzhinsky" by STALIN (July 22, 1926)