DEUTSCH

 

 

Lenins letzte Rede in der Komintern

gehalten auf dem IV. Weltkongress - 13. November 1922

 

Es war der letzte Kongress , an dem W. I. Lenin teilgenommen hatte auf Grund seiner fortgeschrittenen Krankheit. Außer der Begrüßungsrede konnte er nicht mehr an den meisten Sitzungen teilnehmen. In seinem Bericht zum fünften Jahrestag der Oktoberrevolution und die Perspektiven der Weltrevolution ( „Fünf Jahre der russischen Revolution und die Perspektiven der Weltrevolution“), begründete Lenin, dass man es nicht nur verstehen muss, zur Weltrevolution voran zu schreiten, sondern sich auch richtig zu verhalten, wenn die Welle der Revolution wieder abgeebbt ist. Wie schwer auch die Lage des im Bürgerkrieg ruinierten Sowjetlandes und seiner feindlichen Umkreisung war, Lenin war vom Siege überzeugt, sprach von den hervorragenden Perspektiven der ersten Ergebnisse der NÖP.

Am Beispiel der NÖP in Russland zeigte er, wie man sich vorübergehend zurückzieht, um eine neue Offensive gegen den Kapitalismus vorzubereiten. Lenin betrachtete die ersten Ergebnisse der NÖP als erfolgreich, nämlich die Wiederherstellung der Wirtschaft des Landes und die Stärkung der Sowjetunion. Damit wurde die ökonomische Basis der Weltrevolution geschaffen. Lenin rief die Kommunistischen Parteien auf, aus den Erfahrungen der Oktoberrevolution und der Bolschewiki zu lernen. Mit größter Festigkeit und Unbeugsamkeit erklärte Lenin:

"Wir haben die Macht für die Arbeiter ergriffen und haben das Ziel vor uns, mit Hilfe dieser Macht die sozialistische Ordnung zu schaffen." (Lenin)

Lenins Rede, die er in deutscher Sprache hielt, dauerte eine Stunde. Er war erschöpft. Die Krankheit machte sich wieder bemerkbar, die Lenin im Dezember 1921 zum Abruch seiner Arbeit gezwungen hatte. Nach einer langen Erholungszeit hatte Lenin gerade erst im August 1922 wieder mit aktiver Parteiarbeit beginnen können.

 

W. I. Lenin

Fünf Jahre russische Revolution

und die

Perspektiven der Weltrevolution.

November 1922

 

 

 

Plakat zum 5. Jahrestag der Oktoberrevolution und dem IV. Kongress der Kommunistischen Internationale; Grafik: Ivan Vasilyevich Simakov

 

Das Ziel der Menschheit ist die Konstruktion des Weltkommunismus

 

5. 11. 1922 - 5. 11. 2017

95. Jahrestag

 

 

vorweg eine kurze informative Zusammenfassung:

 

IV. Kongress der Kommunistischen Internationale.

vom 5. November bis 5. Dezember 1922.Petrograd-Moskau

"Die Kommunistische Internationale verlangt, daß alle kommunistischen Parteien und Gruppen sich strikt an die Taktik der Einheitsfront halten, denn nur diese Taktik wird den Kommunisten gegenwärtig den richtigen Weg zur Eroberung der Mehrheit der Werktätigen weisen können."

(Aus den Thesen des vierten Kongresses der Komintern "Die Taktik der Kommunistischen Internationale")


ZUSAMMENSETZUNG DES KONGRESSES

Anzahl der Delegierten 408
stimmberechtigte Delegierte 343
aus Ländern angereist 58
Von Organisationen delegiert 66
davon kommunistische Parteien 58

 

Tagesordnungspunkte und Resolutionen:

 

An die Gefangenen im Kapitalismus

Kommunistische Partei Jugo-SlaviensKommunistische Arbeit unter Frauen
Genossenschaftswesen (Agrarprogramm)
EKKI-Bericht
Bildungsfrage
Genfer Vertrag
Irische Hinrichtungen
Jugoslawischer Terror
„Neger“-frage
Norwegische Kommunistische Partei
Opposition in der Tschechoslowakischen Partei
Programm der Komintern
Reorganisation der Komintern
Russische Revolution
Südafrikanische Hinrichtungen
Taktik der Komintern
Versailler Vertrag
Arbeiterhilfe für Sowjetrussland
Kommunistische Jugendinternationale
Beschlüsse der Kommissionen:
Dänische Kommission
Ägyptische Kommission
Französische Kommission
Italienische Kommission
Spanische Kommission

 

Große Aufmerksamkeit wurde der wachsenden Gefahr des Faschismus gewidmet (angesichts der Errichtung der faschistischen Diktatur in Ungarn und Italien). Der IV. Kongress betonte, dass das wichtigste Instrument im Kampf gegen den Faschismus die Taktik der Arbeitereinheitsfront ist. Dies ist notwendig, um die breite Masse der arbeitenden Menschen zu vereinigen, die noch nicht bereit sind, für die Diktatur des Proletariats zu kämpfen, aber die für eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage gegen die Bourgeoisie kämpfen und für politische Rechte. In der Frage des Anti-Faschismus nahm der IV. Kongress - im Gegensatz zum VII. Weltkongress - eine im Wesentlichen korrekte Haltung ein.

Das Hauptergebnis war die Konsolidierung der Taktik der Einheitsfront als Grundlage für die kommenden Aktivitäten der kommunistischen Weltbewegung.

Der Kongress betonte dabei die Notwendigkeit, für die Einheit der Gewerkschaftsbewegung zu kämpfen - gegen die Spaltungsaktivität der Amsterdamer Internationale.

Im Kampf gegen den Kolonialismus muss die Einheitsfronttaktik auch in den kolonialen und abhängigen Ländern angewandt werden. Es gilt, eine gemeinsame internationale antiimperialistische Front zu schaffen.

Am 5. Dezember 1922 wurde das Exekutivkomitee der Komintern gewählt. Dieses Mal wurde eine einzige Liste von Kandidaten vorgeschlagen, und die Delegierten des Kongresses stimmten für die gesamte Liste auf einmal. Das Exekutivkomitee der Komintern war also nicht mehr aus den Delegierten zusammengesetzt, die von den Parteien gewählt wurden. Sie wurden von nun an
vom Kongress selbst gewählt. Damit wurde Schluss gemacht mit der föderalistischen Struktur der Komintern. Es wurde auch beschlossen, dass das EKKI die Sektionen verpflichtet, regelmäßig politische Berichte über ihre Aktivitäten an das EKKI zu schicken.

Das EKKI hatte seit dem dritten Kongress 30 Sitzungen abgehalten, und das Präsidium traf 75 Mal zusammen. Die Probleme der französischen Partei standen 42 Mal auf der Tagesordnung,
die der italienischen Partei 31 Mal, und der deutschen Partei 27 Mal , und der russischen Partei einmal.

 

Das EKKI (25 Delegierte) setzte sich personell wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Sinowjew
Australien: John Garden.
Der Balkan: V. Kolarov (Bulgarien), M. Makovei (Makkavei) (Kandidat).
Tschechoslowakei: A. Neurath, B. Shmeral. A. Mun (Kandidat).
Länder des Ostens: S. Katayama (Japan), GI Safarov. MN Roy (Kandidat).
Finnland: O. Kuusinen.
Frankreich: L. Frossard (fr: Ludovic-Oscar Frossard), B. Suvarin. J. Duray (Kandidat).
Deutschland: E. Hörnle, K. Zetkin, P. Bötscher (de: Paul Böttcher) (Kandidat).
Großbritannien: A. McManus, W. Newbold (Kandidat).
Italien: E. Jennari, A. Gramsci. A. Bordiga (Kandidat).
Polen: E. Pruhnyak.
Russland: NI Bucharin, K. B. Radek. Kandidaten: WI Lenin, LD Trotzki.
Skandinavien: C. Höglund, O. Sheflo.
Südafrika: Andrews.
Südamerika: A. Stirner (Pseudonym E. Vooga).
USA: L. Cutterfeld (L. E. Katterfeld), C. Rutenberg (Kandidat).
KJI-Vertreter: R. Schüller, LA Shatskin.

Man braucht sich hier nur die Namen des EKKI anzusehen, um zu begreifen, dass fast alle Delegierte des IV. Weltkongresses sich früher oder später als Opportunisten geoutet haben. Diese Tatsache macht deutlich, welches schwere Gewicht die opportunistischen Elemente innerhalb der Komintern zu diesem Zeitpunkt noch inne hatten, und welchen heldenhaften Kampf die Leninisten in der Komintern gegen die Opportunisten geführt haben und welche sich zudem zu Fraktionen zusammengeschlossen hatten. Auf dem IV. Kongress traten also Fraktionen verschiedener KP's auf wie zum Beispiel die Vertreter verschiedener Fraktionen in den USA, wobei es der Mandatsprüfungskommission fast unmöglich war, überhaupt zu erkennen, wer nun wirklich Delegierter und wer Pseudo-"Delegierter" war.

Und die niederländischen, österreichischen und schweizerischen Delegierten bildete obendrein auch noch einen "Block", um damit einen Vertreter in die Exekutive reinzuboxen. Auf dem IV. Kongress der Komintern war ihnen das nationalistische Hemd näher als die internationalistische Hose.

... detaillierte Informationen stellen wir in englischer Sprache zur Verfügung:

 

The IV Congress

of the Comintern.

1922

(neu herausgegeben von unserer Georgischen Sektion)

* * *

Theses on Comintern Tactics

5 December 1922

 

* * * 

Theses On The United Front

Adopted by the EC, December 1922

 

* * *

Es handelt sich hier um eine historische Kuriosität der Übersetzungen aus dem ursprünglich veröffentlichten deutschen Original ins Englische. Bis auf den heutigen Tag gibt es keine Veröffentlichungen im deutschen Originaltext. Das zeigt den Komintern-feindlichen Einfluss des Revisionismus als Agentur der Bourgeoisie in Deutschland. Sowie wir mehr Kräfte haben, werden wir die deutschen Originaltexte beschaffen. Und wenn nicht, werden wir sie wieder zurück übersetzen aus dem Englischen ins Deutsche. So oder so bringen wir die Dokumente des IV. Weltkongresses wieder ans Tageslicht. Und eben das ist es, was uns von allen anderen politischen "linken" Organisationen auf der ganzen Welt unterscheidet, denn die Komintern (SH) ist die wahre und weltweit einzige Bannerträgerin der Komintern Lenins und Stalins !

 

 

Grußadressen der Solidarität

 

Grußadresse der Komintern (SH)

aus Anlass des

95. Jahrestags des 4. Weltkongresses der

Komintern

vom 5. November bis 5. Dezember 1922.  

 

 

Liebe Genossinnen und Genossen !

Heute feiern wir den 95. Jahrestag des Vierten Weltkongresses der Komintern.

Wie sah die Weltlage für die Komintern aus, also 5 Jahre nach dem Sieg der Oktoberrevolution ?

Die Periode des offenen Krieges war von der Periode des "friedlichen" Kampfes abgelöst worden. In dieser Zeit war das Weltproletariat noch nicht so stark, um mit dem Weltimperialismus Schluss machen zu können, während die Weltbourgeoisie schon nicht mehr so stark war, um die kommunistische Weltbewegung mit Sowjetrussland an der Spitze erdrosseln zu können. Sowjetrussland entwickelte sich vielmehr zum Hebel und zur Basis der sozialistischen Weltrevolution. So wurde zum Zeitpunkt des IV. Weltkongresses die Sowjetunion unter Leitung Stalins am 30. 12. 1922 gegründet. Den 95. Gründungstag der Sowjetunion werden wir am 30. 12. 2017 gemeinsam mit unserer russischen Sektion feiern. Mit der Gründung der Sowjetunion war der Kommunismus ein Weltmachtfaktor geworden. Der Weltimperialismus konnte nicht wie bisher schalten und walten wie er wollte. Er musste eine schwere Niederlage hinnehmen. Die Weltbourgeoisie war nach den Verlusten des Weltkrieges wieder allmählich auf die Beine gekommen. Und um sich wieder zu regenerieren, ging das Weltkapital zur Offensive gegen das Weltproletariat über. Insbesondere verschärften die Kapitalisten in Deutschland ihre Ausbeutung, wodurch die Existenzbedingungen des Proletariats drastisch verschlechtert wurden. Dies rief eine revolutionäre Lage hervor, insbesondere in Deutschland. Stalin schrieb in "Die Perspektiven" hierüber:

"Auf diesem Boden entstand in der Arbeiterklasse eine machtvolle Bewegung (besonders in Deutschland) für die Schaffung einer Einheitsfront der Arbeiter und für die Erkämpfung einer Arbeiterregierung, eine Bewegung, die die Verständigung und den gemeinsamen Kampf gegen den gemeinsamen Feind aller megr oder weniger revolutionären Fraktionen der Arbeiterklasse, von den 'gemäßgten' bis zu den 'radikalen', fordert. Es liegt kein Grund vor, daran zu zweifeln, dass die Kommunisten im Kampf um die Arbeiterregierung in den ersten Reihen stehen werden, denn dieser Kampf muss zu einer weiteren Zersetzung der Bourgeoisie und zur Verwandlung der heutigen kommunistischen Parteien in wirkliche proletarische Massenparteien führen." (Stalin Band 5, Seite 103)

Dieser Hauptaufgabe stellte sich der IV. Weltkongress der Komintern.

Zuerst wurden die Beschlüsse des Zweiten und Dritten Weltkongresses auf ihre Richtigkeit und Gültigkeit überprüft mit dem Ergebnis, dass alle Beschlüsse korrekt waren.

Der Kapitalismus bewegt sich auf seinen Untergang zu trotz periodischer Stabilisierungen. Das Problem ist, sich Zugang zu den Massen zu verschaffen. Der IV. Kongress kam zu dem Schluss
dass das größte Hindernis, das gefährlichste
Feind derzeit der rechte Opportunismus ist.

Die Politik der Einheitsfront ist das Instrument, mit dem man es überwinden kann. Es wurde die Frage der Arbeiterregierung diskutiert.

"Unter gewissen Umständen müssen sich Kommunisten bereit erklären, eine Arbeiterregierung mit nichtkommunistischen Arbeiterparteien und Arbeiterorganisationen zu bilden. Aber das können sie nur, wenn es Garantien dafür gibt, dass die Arbeiterregierung wirklich einen Kampf gegen die Bourgeoisie im oben genannten Sinne führen wird. "

Diese Formulierung wurde vom V. Kongress wie folgt korrigiert:

"Opportunistische Elemente in der Komintern haben versucht, diese Losung [einer Arbeiterregierung, Ed.] zu verdrehen, indem sie sie als" Regierung im bürgerlich-demokratischen Rahmen "und als politische Allianz mit der Sozialdemokratie interpretierten. Der V. Weltkongress lehnt diese Interpretation entschieden ab: Für die Komintern ist die Parole der Arbeiter- und Bauernregierung die Parole der proletarischen Diktatur, die in die Volkssprache, in die Sprache der Revolution übersetzt wird.
Für die Kommunisten bedeutet die Losung einer Arbeiter- und Bauernregierung niemals die Taktik parlamentarischer Vereinbarungen und Koalitionen mit der Sozialdemokratie. " [Auszüge aus den Thesen zur Taktik, die vom V. (!) Weltkongress der Komintern (Juli 1924)]

Stalin:

"Kann solch eine radikale Umwandlung der alten bürgerlichen Ordnung [die proletarische Revolution, Red.] ohne eine gewaltsame Revolution, ohne die Diktatur des Proletariats erreicht werden?
Offensichtlich nicht."

Auch Lenin war der Auffassung, dass die Einheitsfronttaktik richtig ist, aber nur eine Einheitsfronttaktik, welche sich nicht den knechtenden Bedingungen durch die Parteien der Bourgeoisie unterwirft.

Radek vertrat die liquidatorische Auffassung:

"Die Eroberung der Macht als unmittelbare Aufgabe des Tages steht nicht auf der Tagesordnung."

Und Brandler, der ebenfalls der Komintern angehörte, drohte sogar:

"Wenn ihr mit dem Geschwätz über die Diktatur des Proletariats nicht aufhört, werdet ihr aus der Partei ausgeschlossen!"

Und was vertrat Trotzki? Später schrieb er ganz offen:
    "Das Ziel der Einheitsfront kann nur eine Regierung der Einheitsfront sein, d. h., eine sozialistisch-kommunistische Regierung, ein Blum-Cachin-Ministerium."

Es ist also kein Zufall, dass die Chruschtschow-Revisionisten, die die Verschmelzung der sozialdemokratischen mit der kommunistischen Partei vollzogen, einen Trotzki aus Dankbarkeit rehabilitierten und Stalin mit Dreck bewarfen.

Der Stalinismus-Hoxhaismus hat diese revisionistische Verschmelzungs-Theorie von Anfang bis Ende entlarvt und bekämpft als Paktierertum mit der Bourgeoisie.

Wir verzichten nicht auf das parlamentarische Kampfmittel, wenn es uns hilft, unseren revolutionären Zielen damit näher zu kommen. Aber wir binden uns deswegen damit nicht unsere Hände. Eins muss klar sein: Auf parlamentarischem Wege kann es keine Arbeiterregierung geben. Die Errichtung einer Arbeiterregierung wird nicht im Parlament, sondern im Betrieb, auf der Straße, durch die gewaltsame sozialistische Revolution entschieden. Die für die Schaffung einer Weltarbeiterregierung notwendige Zersetzung der Weltbourgeoisie beginnt mit der Zersetzung ihrer Agenturen in der kommunistischen Weltbewegung, ihrer Agenturen in der Arbeiterweltbewegung, ihrer Agenturen in Betrieb und Gewerkschaft.

Die Schaffung einer Arbeiterregierung ist verknüpft mit der Erfüllung unverzichtbarer Voraussetzungen des Kräfteverhältnisses zwischen der Bourgeoisie und dem Proletariat. Auf legalem Wege kann eine Arbeiterregierung weder entstehen noch geschützt werden. Ernst Thälmann drückte dies recht plastisch aus:

"Wer sich einbildet, dass eine Arbeiterregierung vielleicht auf legale Weise geschützt wird, wenn das Proletariat nicht kämpft, der wird erleben, dass bei der ersten besten Gelegenheit die Bourgeoisie diese auf den Ministersesseln sitzenden Arbeiter zum Teufel jagen wird. Eine Arbeiterregierung besitzt nur dann Lebensfähigkeit, wenn innerhalb des betreffenden Staates die Arbeiterschaft schon so stark ist, dass sie der Diktatur der Bourgeoisie ihre eigene Diktatur gegenüber stellen kann. Wenn wir über die Parole der Arbeiterregierung sprechen, dann müssen in erster Linie die Vorbedingungen dafür geschaffen werden. Wenn wir keine Vorbedingungen für die Arbeiterregierung schaffen, sollen wir den Weg nicht maschieren."

Ernst Thälmann Band 1, Seite 63 und 64; "Über Einheitsfronttaktik und Arbeiterregierung")

Das war die klare Antwort Ernst Thälmann über die Ergebnisse des IV. Weltkongresses. Am V. Weltkongress nahm Ernst Thälmann wieder teil und setzte der Verwirrung über die Zweideutigkeit ein Ende, die in der Diskussion über die Arbeiterregierung auf dem IV. Weltkongress entstanden war. Für Bolschewisten kann es keine Zweideutigkeit geben, denn Zweideutigkeit ist stets ein Fuß der Opportunisten in der Tür der Partei des revolutionären Weltproletariats. Deswegen hetzten die Trotzkisten über die monolothische Haltung der Stalinisten, welche angeblich "die Disziplin über die Prinzipien" stellen würden.

Für Joseph Stalin begann sein aktives Engagement auf dem V. Kongress der Komintern im Jahr 1924, als er in das Exekutivkomitee und ins Präsidium gewählt wurde. Er wurde 1922 als Generalsekretär der KPR (B) gewählt, später KPdSU (B).

Mit dem V. Weltkongress wurde mit dem Einfluss der "Opposition" abgerechnet und ihre anti-stalinistische Haltung verurteilt. Das war für Stalin keine leichte Sache, denn nachdem Lenin nach langer Krankheit gestorben war, sah die Zusammensetzung der russischen Delegation im Exekutivkomitee auf dem Fünften Kongreß 1924 wie folgt aus: Sinowjew, Bucharin, Trotzki. Das waren alles antisozialistische Elemente, deren fraktionale Aktivitäten zu einem späteren Zeitpunkt zutage traten. Und einige von ihnen wurden dann des Hochverrats überführt.

Lenins letzter Auftritt in der Komintern, verursacht durch seine Krankheit ein gewisses Machtvakuum, ermunterte die Trotzkisten, die "Opposition" etc., ihren Einfluss in der Komintern auszuweiten. Stalin und Thälmann machten ihnen auf dem V. Weltkongress, der als Kongress der Bolschewisierung in die Geschichte der Komintern eingegangen ist, einen Strich durch die Rechnung.

Die schwierige wirtschaftliche Wiederherstellung der Sowjetunion, die in die Phase der sozialistischen Industrialisierung und Kollektivierung in der Landwirtschaft eintrat, ging einher mit der Entstehung einer antisozialistischen politischen Opposition um Prominente wie Trotzki, Sinowjew (der auch Kominternpräsident war), Kamenew Sokolnikow, die alle Mitglieder des Exekutivkomitees in der Komintern waren. Sie wurden von zwei anderen einflussreichen Mitgliedern, Bucharin und Rykow, in das Exekutivkomitee aufgenommen, die später in einer gemeinsamen Offensive gegen die KPdSU (B) eine rechte opportunistische Plattform vorlegten. Natürlich haben diese Fraktionskämpfe in der UdSSR auch den Kampf innerhalb der Komintern und der verschiedenen kommunistischen Parteien verschärft. Im Juni 1926 zum Beispiel hielt Stalin die Sinowjew-Gruppe für gefährlicher als Trotzki wegen der Kontrolle der Komintern in seiner Eigenschaft als Präsident.

Wenn der Sieg der Weltrevolution nach dem Sieg der Oktoberrevolution auf sich warten lässt, dann treten zwei Strömungen auf. Die „ultra-linke“ Strömung fällt mit der rechtsopportunistischen Strömung zusammen, wobei die „ultralinke“ Strömung die Kehrseite der rechtsopportunistischen Strömung ist

Stalin: (Band 9. Seite 10):

Da der „ultra-Linke“ für die Revolution nur deshalb eintritt, weil er den Sieg der Revolution bereits für morgen erwartet, ist es klar, dass er in Verzweiflung geraten und von der Revolution enttäuscht sein muss, wenn eine Verzögerung der Revolution eintritt, wenn die Revolution nicht bereits morgen siegt.“

Die Oktoberrevolution zum Sieg über die Feinde der Arbeiterklasse zu führen, das ist die eine Sache. Mit der Arbeitermacht den Kapitalismus beseitigen und den Sozialismus aufzubauen eine ganz andere Sache. Dieses Problem wird auch nach dem Sieg der sozialistischen Weltrevolution erneut auftauchen, wenn es darum geht, den Weltkapitalismus zu beseitigen und den Weltsozialismus aufzubauen. Deswegen spielen die Beschlüsse des IV. Weltkongresses und die Erfahrungen mit ihrer Umsetzung eine nicht unwesentliche Rolle bei der Beantwortung der Frage: „Alle sind sich einig, dass wir den Weltsozialismus aufbauen wollen. Wie aber soll der Weltsozialismus aufgebaut werden ?“ Hier muss man einen klaren Trennungsstrich ziehen zwischen der stalinistisch-hoxhaistischen Position und die verschiedenen Positionen, die sich unter dem gemeinsamen Dach der „Opposition“ vereinigen. Wir Stalinisten-Hoxhaisten vertreten den Standpunkt, dass man keine Diktatur des Proletariats unter der Herrschaft des Kapitalismus errichten kann. Jede Arbeiterregierung, die sich nicht auf die Diktatur des Proletariats stützen kann, ist eine bürgerliche Arbeiterregierung. Die Diktatur des Proletariats kann nur durch die sozialistische Revolution, nur auf den Trümmern der bürgerlichen Regierung errichtet werden. Und wenn dies für Russland galt, so gilt dies auch im Weltmaßstab. Die „Opposition“ hält jedoch eine Arbeiterregierung in einem kapitalistischen Staat (für eine „Übergangszeit“) für möglich. Die „Opposition“ propagiert also einen stufenartigen Weg, mit dem die sozialistische Revolution, also der gewaltsame Sturz des bürgerlichen Klassenstaates, überflüssig ist, zumindest den Weg zur sozialistischen Revolution und zur Errichtung der Diktatur des Proletariats „erleichtern“ würde. Also: „Ablehnung“ der Arbeiterregierung im Kapitalismus in Worten und Aufrechterhaltung des Kapitalismus in Taten. Hier knüpften die Dimitroff-Revisionisten mit ihrer „Arbeiterregierung“ auf dem Wege des Paktierens mit der Bourgeoisie an. (Volksfrontpolitik). Dieser parlamentarische Weg ist für die Arbeiterklasse ein Irrweg, ist Betrug, wie viele Beispiele der Geschichte zeigen, Frankreich, Italien, später Chile, Griechenland usw. Nicht zu vergessen der Weg des Trotzkismus zum Titoismus mit seiner "Arbeiterselbstverwaltung". Wenn wir eine Arbeiterweltregierung bilden wollen, dann müssen wir aus diesen leidvollen Erfahrungen der Geschichte der "Arbeiterregierungen" lernen, müssen wir die richtigen Konsequenzen, die der V. Weltkongress aus dem IV. Weltkongress diesbezüglich gezogen hat, auch auf globaler Ebene ziehen.

Die Trotzkisten faseln heute noch von der so genannten „Arbeiterkontrolle“ und Arbeiterselbstverwaltung“ im Kapitalismus. Und es auch bekannt, dass die Trotzkisten alle Länder unter revisionistischer Führung als „sozialistische Länder“ bezeichneten wie zum Beispiel Jugoslawien, Sowjetunion, China usw. usw.

Trotzki hatte auf dem IV. Kongress noch einen nicht unbeträchtlichen Einfluss. Deswegen erkennen die Trotzkisten nur die ersten vier Kongresse an, während sie den V. Kongress als Wende zum „Stalinismus“ ablehnten, um dann am heftigsten den VI. Kongress anzugreifen, welcher den Höhepunkt der Bolschewisierung der Komintern darstellt und mit dem entschlossensten Kampf gegen die Trotzkisten und die rechten Opportunisten verbunden war.

Die Trotzkisten lobten die "eingehende, ehrliche, direkte, freie und demokratische Diskussion" auf den ersten vier Kongressen der Komintern. Welche Absicht sie dahinter verbargen, war klar und deutlich. Sie brauchten die "Freiheit des Fraktionismus" wie die Luft zum Atmen, um ihr Werk der Zersetzung und Liquidierung zum Erfolg zu bringen. Diese Suppe hatte Stalin ihnen jedoch kräftig versalzen, weswegen sie nur von den ersten vier "wahrhaft demokratischen" Kongressen der Komintern faseln.

Und was den Verrat der Revisionisten am VII. Weltkongresses anbelangt, so schoben sie dem „Stalinismus“ hierfür die Schuld in die Schuhe ("Dimitroff = verlängerter Arm von Stalin"). So gründeten sie neben der revisionistisch entarteten Komintern ihre eigene trotzkistische 4. Internationale.

Mit dieser trotzkistischen Internationale wurden in Wahrheit nicht etwa die revisionistischen Führer in der Komintern bekämpft, sondern die Komintern Lenins und Stalins, wurde der Marxismus-Leninismus-Stalinismus bekämpft. Im Grunde spiegelt der IV. Kongress der Komintern, die Entwicklung in der KPR B) wider mit der oppositionellen Blockbildung von Trotzkisten und Rechten. Und der Kampf zwischen der revisionistisch entarteten Komintern und der neu gegründeten 4. Internationale war nur ein Scheingefecht zur Maskierung ihres gemeinsamen Kampfes gegen den Stalinismus ( von den Ersteren in verdeckter Form und von den Anderen in offener Form). Dass die revisionistische Komintern-Führung und die trotzkistische 4. Internationale beides gemeinsame Agenturen der Weltbourgeoisie in der kommunistischen Weltbewegung waren, ist genauso eine historische Wahrheit wie die so genannte "Anti-Komintern“, also die offen faschistische Agentur der Weltbourgeoisie. Diese historische Wahrheit wird in der ganzen Welt verschwiegen.

Es gibt nur eine einzige Organisation, die diese Wahrheit ans Tageslicht gebracht hat. Und das ist die Komintern (SH).

Mit dieser Grußadresse hat die Komintern (SH) einen weiteren bescheidenen Beitrag zu leisten versucht, um die von den Revisionisten verfälschte Geschichte der Komintern umzuschreiben im Sinne des Stalinismus-Hoxhaismus.

Es lebe der 95. Jahrestag des IV. Weltkongresses der Komintern !

Wolfgang Eggers

Komintern (SH)

24. November 2017 

 

 

 

Dokumente

 

Die Internationale und ihr Verhältnis zu den Sektionen

EKKI - Bericht nach dem IV. Kongress der Komintern

 

Die KPD zur Zeit des IV. Kongresses der Komintern

 

Bei der Wahl der Delegierten zum IV. Weltkongress der Kommunistischen Internationale erhielt Hugo Urbahns mit nur knapper Stimmenmehrheit vor Ernst Thälmann das Mandat. Wenn wir von der opportunistischen "linken" Arbeiteropposition auf dem IV. Weltkongress sprechen, so handelt es sich - wie das Beispiel Urbahns zeigt - nicht nur um eine allein russische, sondern um eine internationale Erscheinung. Entsprechend "oppositionell" waren auch seine Positionen, die Urbahns auf dem IV. Weltkongress vertreten hatte.

Bei der "linken" Arbeiteropposition handelte sich um eine internationale Vereinigung des Blocks der Trotzkisten und der Rechten, um die vereinigten Elemente im Lager der weltkommunistischen Bewegung - gegen die Sowjetunion.

Insbesondere kritisierte Ernst Tälmann inhaltlich die opportunistischen Tendenzen im deutschen Programmentwurf für die Komintern und kritisierte formell, dass dieser der Komintern viel zu spät vorgelegt worden war. [Nicht nur die KPR (B), sondern auch die KPD war vom III. Kongress der Komintern beauftragt, einen Programmentwurf vorzulegen].

Ernst Thälmann:

" Der I. Weltkongress war das Sammelbecken der revolutionären Parteien und schuf das Fundament der Kommunistischen Internationale.

Der II. Weltkongress gab die 21 Bedingungen und ging gleichzeitig dazu über, die Parteien aufzustellen, die sich auf den Boden der 21 Bedingungen stellten. Der III. Weltkongress legte Richtlinien über die Tätigkeit der Kommunistischen Internationale fest. Der IV. Weltkongress wird die allerwichtigste Aufgabe zu erfüllen haben: er wird ein Programm für die gesamte Internationale schaffen müssen."

Wie sehr Ernst Thälmann mit seiner Kritik an Hugo Urbahns richtig lag, sollte sich später bestätigen. Urbahns pflegte Kontakte zu Trotzky und Sinowjew. Urbahns war also ein Anti-Stalinist und damit auch ein Verräter an der Komintern. Er wurde im November 1926 aus der KPD ausgeschlossen. Als deutscher "linker" Kommunist war er 1928 Mitbegründer und Führer des "Leninbundes" im Kampf gegen Stalin und Ernst Thälmann. Dem "Leninbund" gehörten auch für gewisse Zeit Ruth Fischer, Maslow und Scholem an.

Diese Ruth-Fischer-Gruppe trat aus dem "Leninbund" aus, um ihre Zersetzungsarbeit bevorzugt als Fraktion innerhalb der KPD fortzusetzen.

Der "Leninbund" war eine Agentur der Bourgeoisie, um den Stalinismus in Deutschland zu liquidieren. Der "Leninbund" trat offen gegen die These des Sozialfaschismus auf, gegen die These vom "Sozialismus in 'einem' Land", gegen die Stalinisierung der Komintern. In Worten für den Leninismus, in Taten gegen den Leninismus - das war die ideologische Physiognomie des "Leninbundes".

Für die KPD, für die SU und die Komintern in Worten und gegen die KPD, die SU und die Komintern in Taten, das waren die entristisch-fraktionistischen Bestrebungen des "Leninbundes" unter dem Deckmantel der so genannten "Vereinigung der Kommunisten", das war die organisatorische Physiognomie des Liquidatorentums des "Leninbundes".

Von dieser angeblich "linken" Position aus kommt auch heute die Kritik der Neo-Trotzkisten am Rechtsopportunismus der Dimitroff-Clique in der Komintern. Kritik an Dimitroff in Worten, um dahinter ihren eigenen Opportunismus zu verbergen, damit rechtfertigen die Trotzkisten ihre 4. Internationale. Und die Neo-Revisionisten verteidigen Dimitroff, um ihr Paktierertum mit der Bourgeoisie zu rechtfertigen. Beide Strömungen richten sich gemeinsam gegen die Komintern (SH). Beide Strömungen sind erbitterte Gegner des Stalinismus-Hoxhaismus.

Und was war im SED-Zentralorgan "Neues Deutschland" nach Hugo Urbahns Tod zu lesen ?

»Sein gerader und aufrechter Charakter, sein aufrechtes Streben für die Arbeiterklasse lassen ihn uns unvergessen sein ... Arbeiten wir weiter in seinem Sinne.«

(Kommentar überflüssig !)

 

Ernst Thälmann

Ernst Thälmann forderte die Arbeiterklasse auf, sich ihrer Kraft bewusst zu werden, ihre Waffen zu schmieden und den Weg zu marschieren, "den die russischen Arbeiter vor fünf Jahren marschiert sind, den Weg der Revolution."

 

Über die Aufgaben des IV. Weltkongresses

Rede in der Sitzung des Zentralausschusses

15. - 16. Oktober

 

[mit beigefügter Rede auf dem VIII. Parteitag der KPD in Leipzig vom 30. Januar 1923]

 

 

 

 

 

Clara Zetkin

 

zum ersten Mal nach 95 Jahren veröffentlicht die Komintern (SH) folgende Resolution

 

RESOLUTION DES VIERTEN KONGRESSES DER KOMINTERN
ZU: "FÜNF JAHRE RUSSISCHE REVOLUTION"

(Auszüge)  



5. Dezember 1922 Thesen und Resolutionen, iv, p. 35
[Die Resolution wurde von Klara Zetkin bewegt und einstimmig verabschiedet.]



.. .. .. Der vierte Weltkongress der Kommunistischen Internationale stellt fest, dass Sowjetrußland, der proletarische Staat, jetzt, wo es nicht mehr gezwungen ist, seine bloße Existenz mit Waffengewalt zu verteidigen, sich mit beispielloser Kraft dem Aufbau und der Entwicklung seiner Wirtschaft zuwendet mit der Perspektive des Übergangs zum Kommunismus. Die einzelnen Stufen und Maßnahmen, die zu diesem Ziel führen, die Übergangsschritte der sogenannten NÖP, sind einerseits das Ergebnis der gegebenen objektiven und subjektiven historischen Bedingungen in Rußland und andererseits der allmählichen Entwicklung der Weltrevolution und der Isolation der Sowjetrepublik inmitten der kapitalistischen Staaten. .. .. ..

Der vierte Weltkongress erinnert die Proletarier aller Länder daran, dass die proletarische Revolution niemals vollständig in einem einzigen Land siegen kann. Vielmehr muss es international als Weltrevolution triumphieren. Die Arbeit Sowjetrußlands, sein Kampf ums Dasein, um die Errungenschaften der Revolution, ist der Kampf für die Befreiung der Proletarier, der Unterdrückten und Ausgebeuteten der ganzen Welt, von den Ketten der Sklaverei. Die russischen Proletarier haben ihre Pflicht als revolutionäre Protagonisten des Weltproletariats mehr als erfüllt. Das Weltproletariat muss endlich das Seine tun. In allen Ländern müssen die Arbeiter, Enterbten und Versklavten ihre aktivste Solidarität, moralisch, ökonomisch und politisch, mit Sowjetrußland verkünden. Nicht nur die internationale Solidarität, sondern ihre eigenen fundamentalsten Interessen verlangen, dass sie zu diesem Zweck den schärfsten Kampf gegen die Bourgeoisie und den kapitalistischen Staat aufnehmen müssen. In jedem Land muss ihr Schlachtruf sein:

Hände weg von Sowjetrußland!

De jure Anerkennung von Sowjetrußland! Aktive Unterstützung aller Art für den wirtschaftlichen Aufbau Sowjetrußlands!

Jede Stärkung Sowjetrußlands bedeutet eine Schwächung der Weltbourgeoisie.

Die fünf Jahre der Existenz Sowjetrusslands sind der schwerste Schlag, den der Weltkapitalismus je erhalten hat und von dem er sich nicht erholen wird.

 

 

 

5. Dezember 1922

Thesen zur Taktik der Kommunistischen Internationale

Resolution des IV. Kongresses der Komintern

 

 

 

 

An die politischen Gefangenen

(5. November 1922)

Clara Zetkin

 

 

 

 

 

Die Aufgaben der
Kommunisten in den Gewerkschaften

Losowski:

in der 16. Sitzung des Vierten Kominternkongresses, 20. November 1922

 

 

Richtlinien für die kommunistische Aktion in den Gewerkschaften.

Vierter Weltkongress - November 1922

 

 

Bericht VI Lenin auf dem IV. Kongress der Komintern und anderen Materialien des Kongresses

 

 

Lenins in deutscher Sprache gehaltene Rede

in russischer Sprache veröffentlicht

 

 

 

 

 

 

 

Verfassungsgebung

der
Roten Gewerkschaftsinternationale

beschlossen auf dem 2. Weltkongress der R G I

im November 1922

 

Im November 1922 versammelte sich in Moskau ein Forum des internationalen Proletariats - der Kongress der Profintern, der mehr als 18 Millionen Menschen vertritt. Auf dem Kongress wurde ein Sonderkomitee eingerichtet, um die Aktivitäten der Profintern mit der Kommunistischen Internationale zu koordinieren.