DEUTSCH

 

 

 

Das albanische Volk hat seine Freiheit und Unabhängigkeit mit dem Blut bezahlt, das es im Kampf gegen die italienischen und deutschen faschistischen Besatzer im Zweiten Weltkrieg vergossen hat.

 

 

7. April 2014

Vor 75 Jahren

Die Besetzung Albaniens durch das faschistische Italien

7. April 1939 - 8. September 1943

 

 

Am 7. April 1939 wurde Albanien vom faschistischen Italien angegriffen und innerhalb von einigen Tagen besetzt. Trotz des Verrats von König "Zogu" und seiner Clique beugte sich das albanische Volk nicht. Schon am ersten Tag der Invasion kämpften Gruppen von Patrioten mit den Waffen in der Hand gegen die Aggressoren.

Um ihre Stellungen auf dem Balkan zu festigen, schürten die italienischen Besatzer, unterstützt auch von den Landesverrätern, die alten nationalen Streitigkeiten und den Chauvinismus der reaktionären Klassen der Balkanländer, um unser Volk mit den Nachbarvölkern Jugoslawiens und Griechenlands zu verfeinden und es vom Nationalen

Befreiungskampf abzubringen. Italien erweiterte seine Besatzungszone und schuf „Groß-Albanien", das auch einen Teil jener albanischen Gebiete umfasste, die von der

Londoner Botschafter-Konferenz der imperialistischen Mächte im Jahr 1913 außerhalb der Grenzen Albaniens gelassen worden waren. Die Kommunisten und unser Volk

gingen jedoch nicht in die Falle der faschistischen Demagogie. Sie brandmarkten diese Politik und verfolgten den Weg des Kampfes gegen die faschiszischen Besatzer und der "Zusammenarbeit mit den Nachbarvökern im Befreiungskampf gegen den Feind, indem sie sich auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker stützten.

Der Balkan und somit auch Albanien befanden sich nicht außerhalb der expansionistischen Interessenssphäre des imperialistischen Deutschlands.

Der Balkan war vor allem für den Vorstoß nach Osten wichtig, denn ohne eine umfassende Kontrolle des Balkans, ohne ihn in "sicheres Hinterland" zu verwandeln, konnten die Nazis an eine erfolgreiche Offensive nach Osten nicht denken. Obwohl der Balkan in dem Abkommen zwischen Otalien und Deutschland vom 22. Mai 1939 als italienisches Einflussgebiet anerkannt worden war, als "Lebensraum" für Italien, hatten die deutschen Faschisten nicht vor, dieses Gebiet als außerhalb ihrer Interessenssphäre liegend zu betrachten. Die Schwäche, die totale Unfähigkeit des faschistischen Italiens, sich des Balkans zu bemächtigen, die sich in den vernichtenden Niederlagen der italienischen Armee während des italienisch-griechischen Kriegs deutlich zeigte, gab den Nazis die Möglichkeit, die "Lösung der Balkanfrage" in die eigenen Hände zu nehmen und das faschistische Italien auszubooten.

 

 

 

 

 

GESCHICHTE DER PARTEI DER ARBEIT ALBANIENS

 

 

Der Kampf gegen die faschistische
Aggression

 

Unterdessen wuchs die Gefahr einer italienischen faschistischen Aggression gegen Albanien immer mehr an.
Im Januar 1939 Unterzeichnete der faschistische Diktator Benito Mussolini den Plan zur militärischen Besetzung Albaniens. Die Führung der Kommunistischen Korçagruppe war der Auffassung, daß günstige Bedingungen für die Bildung einer breiten Front gegen den italienischen Imperialismus entstanden seien. Sie bemühte sich, die Kommunisten der anderen Gruppen und die patriotischen Nationalisten davon zu überzeugen, daß es notwendig sei, sich zu vereinigen und gegen die faschistische Aggression zusammenzuarbeiten. Aber diese Anstrengungen waren nicht nachdrücklich genug und scheiterten.
Auf der anderen Seite dachte Zogu in keiner Weise daran, den Widerstand gegen die italienische Aggression zu organisieren,
schon gar nicht in Zusammenarbeit mit den Kommunisten. Er
hoffte bis zum letzten Augenblick, sich mit den italienischen
Faschisten verständigen zu können, wobei er ihnen weitere Konzessionen machte, um den Königsthron zu retten. Zugleich organisierte er brutale Verfolgungen gegen die Kommunisten. Die Zogu-Gendarmerie deckte den größten Teil der Mitglieder der Shkodragruppe auf und verhaftete sie. Die Führer dieser Gruppe, Zef Mala und Niko Xoxi, machten vor dem Untersuchungsrichter und in der zogistischen Gerichtsverhandlung, die im Januar 1939 stattfand, umfangreiche Aussagen. Sie nannten ihre Genossen, deckten die Tätigkeit ihrer Gruppe auf und verrieten einige Mitglieder der Korcagruppe. Vor dem Gericht mußten sich Gewalt stürzen zu wollen. Der 18jährige Kommunist Qemal Stafa und viele andere Genossen nahmen vor Gericht eine mannhafte Haltung ein. Qemal Stafa erklärte, daß er ein überzeugter Kommunist
sei und bleiben werde und daß der Kommunismus die
unterdrückten Arbeitermassen retten werde. Das Gericht verurteilte 52 Angeklagte zu verschiedenen Strafen.
Die albanische kommunistische Bewegung hatte einen schweren
Schlag hinnehmen müssen. Hauptursache waren die schwache
Konspiration und der Verrat der Häupter der Kommunistischen
Shkodragruppe, die die Denunziation ihrer Mitarbeiter bei der
Polizei und vor Gericht nicht für einen schweren Fehler hielten.
Sie betrachteten das sogar als Mittel, um die Genossen vor den
Folterungen des Feindes auf die Probe zu stellen!
Die internationale Lage verschlechterte sich zusehends. Die
faschistischen Staaten hatten die Kriegsvorbereitungen sehr verstärkt.
Hitlerdeutschland hatte 1938 Österreich besetzt und besetzte
im März 1939, nach der Kapitulation der Westmächte in München, die Tschechoslowakei, während die faschistischen Truppen in Spanien die republikanischen spanischen Kräfte niederwarfen.
Am 23. März 1939 faßte das faschistische Italien den endgültigen Beschluß, Albanien militärisch zu besetzen. Zogu machte alle Anstrengungen, die gespannte Lage in den albanisch-italienischen Beziehungen zu verschleiern. Trotzdem erfuhr das albanische Volk schon in den ersten Apriltagen von den dunklen Plänen des Faschismus. Eine große Empörungswelle erfaßte das ganze Land.
Die albanischen Kommunisten, obwohl gering an Zahl, wurden
die Organisatoren der mächtigen antifaschistischen Demonstrationen, die überall ausbrachen. In Tirana und in anderen Städten wurden auf Initiative der Kommunisten und der patriotischen Nationalisten Zentren für die Anwerbung von Freiwilligen für den Kampf gegen die faschistische Aggression eingerichtet. Die gefangenen und internierten Kommunisten verlangten von der Regierung, an die vordersten Linien der Front gegen die Aggression geschickt zu werden. Doch Zogu und seine Clique sabotierten die Organisierung des Volkswiderstandes. Das albanische Volk, das sich erhoben hatte und bereit war, für die Verteidigung der Freiheit und Unabhängigkeit zu kämpfen, stand ohne Waffen da, von den herrschenden Klassen, von Regierung und König verraten. In diesen für das Schicksal des Vaterlandes so entscheidenden
Augenblicken vermochten die gespaltenen und miteinander
im Streit liegenden kommunistischen Gruppen nicht, eine einzige Führung zu schaffen und das Volk zu bewaffneten Aktionen gegen die Aggressoren zu mobilisieren.

Am 7. April 1939 griffen die Truppen des faschistischen Italien
Albanien an. Zogu und seine Clique flohen und überließen das
Land seinem Schicksal. Die albanische Armee, gelähmt von den
italienischen Instrukteuren und den profaschistischen Offizieren, löste sich auf, ohne Widerstand zu leisten. Einzelne Patriotengruppen kämpften unterdessen in Durrës, Saranda, Shëngjin, Shkodra, Vlora usw. heldenmütig mit der Waffe in der Hand gegen die Aggressoren. Doch die zahlreichen Streitkräfte des Feindes unterdrückten diesen Widerstand. Binnen weniger Tage besetzten die Faschisten das ganze Land. Das albanische Volk aber ergab sich nicht. Es brachte seinen tiefen Haß gegen die italienischen Versklaver offen zum Ausdruck und erkannte das ausländische Besatzerregime niemals an.
Die Besetzung Albaniens war das logische Ergebnis der aggressiven Politik des italienischen Faschismus, der kapitulantenhaften antinationalen und volksfeindlichen Politik des Zoguregimes und der Politik der »Nichteinmischung« seitens der kapitalistischen Westmächte, die diese Besetzung anerkannten. Nur die Sowjetunion, ihrer Politik der Verteidigung der vom Faschismus bedrohten Länder treu, erhob ihre Stimme gegen diese Aggression.
Eine Empörungs- und Protestwelle ergriff die albanischen Kolonien im Exil. Die italienische Aggression gegen Albanien wurde auch von der gesamten fortschrittlichen Weltöffentlichkeit verurteilt.


4. DIE GRÜNDUNG DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI —
HISTORISCHE NOTWENDIGKEIT UNTER DEN
BEDINGUNGEN DES KAMPFES FÜR
NATIONALE BEFREIUNG


Die Besetzung Albaniens war ein Teil des Gesamtplans, den die faschistischen Mächte durchzuführen begonnen hatten, um ihre Weltherrschaft zu errichten. Die Politik der schrittweisen
Zugeständnisse, die England, Frankreich und die USA betrieben,
hatte die aggressiven Absichten des Faschismus weiter geschürt.
Die Verhandlungen mit der Sowjetunion, die England und Frankreich unter dem Druck der öffentlichen Meinung 1939 einleiteten, benutzten diese Mächte als Vorhang, um ihre Bemühungen zu tarnen, mit Hitler zu einer Verständigung zu gelangen. Deshalb schloß die Sowjetunion, um Zeit zu gewinnen, um ihr Verteidigungspotential zu erhöhen und um nicht allein in einen Zweifrontenkrieg — gegen Deutschland und Japan — einzutreten, im August 1939 einen Nichtangriffspakt mit Deutschland. Nach dem Angriff der Nazis auf Polen erklärten England und Frankreich angesichts der faschistischen Gefahr, die nun auch sie bedrohte, Nazideutschland Anfang September den Krieg.
So begann der Zweite Weltkrieg als Krieg zwischen den beiden
imperialistischen Hauptblöcken. Er war eine Folge der unvermeidlichen Widersprüche des kapitalistischen Systems in der Epoche seiner allgemeinen Krise. Doch andererseits hatten sich die Völker gegen die faschistische Aggression und Sklaverei erhoben. Ihr Kampf für die Freiheit und Unabhängigkeit und für die Befreiung vom fremden Joch war ein gerechter antifaschistischer Krieg.

 

Die Errichtung des faschistischen Besatzerregimes


Mit der Besetzung Albaniens durch Italien begann für das albanische Volk die schwere Periode der faschistischen Sklaverei. Die italienischen Besatzer ließen die feudalbürgerliche Ordnung weiter bestehen. Andererseits nahmen sie sofort die Durchführung eines großangelegten Systems politischer, ökonomischer und administrativer Maßnahmen in Angriff, um das Besatzerregime zu legitimieren und zu festigen.
Die italienischen Faschisten versuchten, dieses Ziel durch
Demagogie und Gewalt zu erreichen. Um die Annexion zu verschleiern, beriefen sie eine »Konstituierende Versammlung« nach Tirana ein, die die »Personalunion« Albaniens mit Italien proklamierte, dem italienischen König Viktor Emanuel III. die Krone Albaniens anbot und eine albanische Marionettenregierung unter dem Vorsitz des Großgrundbesitzers Shefqet Vërlaci einsetzte.
In Wirklichkeit wurde Albanien eine Provinz des italienischen
Reiches unter faschistischer Diktatur. Die italienische »Generalstatthalterschaft« (Luogotenenz) übte im Namen des Königs die gesamte staatliche Gewalt aus und setzte die Anweisungen der Regierung Roms geflissentlich in die Tat um. Die albanische Marionettenregierung war nichts anderes als ein bloßes Ausführungsorgan des Willens des faschistischen Diktators Mussolini und seines Generalstatthalters. Das albanische Außenministerium wurde geschlossen. Seine Rechte gingen auf das italienische Außenamt über. Die anderen Ministerien wurden faktisch von italienischen »Beratern« geleitet. Die albanischen Streitkräfte wurden ein Teil der Reichsarmee und waren dem italienischen Kommando unterstellt. Die Konvention über die »Gleichheit der bürgerlichen und politischen Rechte« der italienischen und
albanischen Staatsbürger in Albanien hatte eine wahre Überschwemmung Albaniens durch Zehntausende italienischer Koloni sten zur Folge (Arbeiter, Bauern, Spezialisten, Lehrer, Unternehmer,
Kaufleute, Angestellte). Zusammen mit den Besatzungstruppen
stellten sie die Macht dar, die unter anderem auf die vollständige Kolonialisierung und Faschisierung des Landes abzielte.
Die italienischen Besatzer erklärten Italien und Albanien offiziell zu »einem einzigen Gebiet«. Das italienische Kapital floß ohne jedes Hindernis nach Albanien, wurde zum allmächtigen Herrn der Wirtschaft unseres Landes und verwandelte dieses gänzlich in eine Rohstoffbasis und in einen Absatzmarkt ausschließlich für italienische Waren.
Ferner traf die italienische Regierung fieberhafte Vorbereitungen, Albanien in einen Militärstützpunkt für die Aggression gegen die Nachbarländer auf dem Balkan umzuwandeln.
Die von der Mussolini-Regierung betriebene Politik der Besatzung und der Umwandlung Albaniens in eine italienische Provinz fand die volle Unterstützung der reaktionären herrschenden Klassen des Landes. Schon vor 1939 hatte sich das faschistische Italien in den Reihen dieser Klassen und in den Reihen der bürgerlichen politischen Emigranten eine starke Agentur geschaffen, die ihm treue Dienste bei der Versklavung des albanischen Volkes leistete.
Die albanischen Gutsbesitzer sind immer mit den fremden
Herrschern verbunden gewesen, die ihnen ihre Klassenprivilegien sicherten, sie neigten dazu, ihre Eigentumsinteressen über die Interessen der Nation zu stellen. Als traditionellen Trägern
der politischen Korruption fiel es ihnen dadurch, daß sie im
italienischen Faschismus einen Beschützer ihrer Klasseninteressen fanden, nicht schwer, Zogu im Stich zu lassen, sich mit den italienischen Besatzern eng zu verbinden und deren Politik in Albanien vorbehaltlos zu unterstützen. Die gleichen Interessen trieben auch die Bayraktars in die Arme des Faschismus. Die italienischen Besatzer machten sie zu blinden Werkzeugen des Faschismus in Albanien.
Auch die reaktionäre albanische Bourgeoisie, deren wichtigster
Teil die Handelgroßbourgeoisie war, verriet die Interessen des
Vaterlandes. Sie hatte schon lange auf den Kampf zum Schutz
der Freiheit und Unabhängigkeit des Landes verzichtet und sich
in eine konterrevolutionäre und antinationale Kraft verwandelt.
Die faschistische Besetzung gab der Entwicklung des Handels
einen Anstoß. Die albanischen Großkaufleute wurden gemeinsam mit den Gutsbesitzern und hohen faschistischen Angestellten Vermittler und Mitarbeiter der italienischen Monopole bei der Ausbeutung des albanischen Volkes. Auch viele Besitzer jener Fabriken des Landes, die infolge der durch die Konkurrenz der italienischen Industrie geschaffenen Schwierigkeiten geschlossen werden mußten, warfen sich jetzt auf den Handel und häuften beträchtliche Kapitalien an. So wurde die Großbourgeoisie zu einem Anhängsel der Besatzer. Ein Werkzeug des Faschismus wurde auch der reaktionäre Klerus.
Die Besatzer gaben den Vertretern dieser Klassen und gesellschaftlichen Schichten, die die albanische Reaktion ausmachten, wichtige Posten in der faschistischen Verwaltung, in der Hoffnung, durch sie ihre eigene Herrschaft über Albanien in Ruhe ausüben zu können.
Die Folgen der Errichtung des faschistischen Regimes bekam
das albanische Volk sehr schnell zu spüren. Es verlor seine Freiheit und nationale Unabhängigkeit vollständig. Hunderte Patrioten wanderten gleich zu Beginn in die Gefängnisse und Internierungslager Italiens. Die Faschisten schufen einen starken Polizeiapparat, um den »dem Regime verdächtigen Personen« auf die Spur zu kommen. Die Angestellten mußten dem König Treue schwören, sonst wurden sie entlassen. Die faschistischen Gesetze erzeugten im ganzen Land eine Atmosphäre des Terrors und der Unsicherheit.
Andererseits schwand rasch die trügerische Hoffnung auf
eine Besserung der wirtschaftlichen Lage, die in den ersten Monaten infolge der Ausweitung der Bautätigkeit insbesondere
militärischen Charakters, wodurch die Arbeitslosigkeit zeitweilig verschwand, sowie infolge der Überschwemmung des Marktes mit billigen italienischen Waren entstanden war. Wegen der starken Konkurrenz der italienischen Industrie begannen die Handwerker, ihre Werkstätten eine nach der anderen zu schließen. Der Ruin der Handwerker nahm einen allgemeinen Charakter an. Die albanischen Arbeiter waren gezwungen, 10 Stunden am Tag für einen Lohn zu arbeiten, der unter den Bedingungen ständiger Preiserhöhungen einem Hungerlohn gleichkam. Die Diskriminierung der albanischen Arbeiter gegenüber den italienischen Arbeitern nahm nach der Besetzung noch größere Ausmaße an. Für die albanischen
Arbeiter gab es weder Arbeitsschutz noch Versicherung. Die
italienischen Unternehmen hatten das Recht, den Arbeitstag zu
verlängern, sobald sie es für notwendig hielten.
Die systematische Ausplünderung des Landes durch die Besatzer zog auch die Interessen der Bauern schwer in Mitleidenschaft.
Die zwangsweise Ablieferung der landwirtschaftlichen
Erzeugnisse zu sehr niedrigen Preisen, die Enteignung der
Kleinbauern durch die italienischen Banken und der Raub Tausender Hektar Bodens zu militärischen Zwecken vertieften den Verelendungsprozeß der bäuerlichen Massen.

 

Der Beginn der Nationalen Befreiungsbewegung.

Auf der Tagesordnung:

Die Vereinigung der Kommunisten

 

Der Verlust der Freiheit und nationalen Unabhängigkeit verletzte die traditionellen Gefühle der flammenden Vaterlandsliebe und des Nationalstolzes des albanischen Volkes
schwer. Der Haß auf die Besatzer wuchs immer mehr. Dieser Haß kam in verschiedenen Formen zum Ausdruck: in der Sabotierung der Pläne zur Italienisierung und Faschisierung des albanischen Volkes, im Widerstand gegen den Eintritt in die faschistische Partei und die anderen faschistischen Organisationen, im Widerstand gegen die Gesetze des Besatzerregimes usw. Vor allem die Arbeiter und die Schuljugend zeichneten sich durch antifaschistischen Widerstand aus.
Unter den Bedingungen der Besatzung nahm die Arbeiterbewegung einen betont antifaschistischen politischen Charakter an.
Die großen Fabriken und Baustellen wurden zu Kampfzentren
gegen die kapitalistischen Ausbeuter und die Besatzer. In verschiedenen Städten brachen immer wieder Streiks aus. Damit kämpften die Arbeiter nicht nur für wirtschaftliche Forderungen, sondern brachten auch ihren Zorn zum Ausdruck und sabotierten die Produktion für die Besatzer.
Die Mittelschulen wurden zu Nestern einer flammenden Bewegung gegen den Faschismus. Schon vor der Besetzung hatte sich die Schuljugend durch ihre patriotischen und demokratischen Gefühle ausgezeichnet. Unter dem Einfluß und unter der Führung der kommunistischen Gruppen war sie zum entschlossenen Kämpfer gegen das Zoguregime, gegen Obskurantismus und Faschismus geworden. Zugleich trug sie kommunistische und revolutionärdemokratische Ideen in die Massen. Nach der Besetzung gehörte die Schuljugend zu den ersten, die mit großer Kraft ihren Haß gegen die faschistischen Besatzer zum Ausdruck brachten. Sie widersetzte sich der Verbreitung der faschistischen Kultur und sabotierte sie; sie stand an der Spitze der Demonstrationen und Proteste gegen den Faschismus und propagierte die Ideen des kämpferischen Patriotismus und des Kommunismus. Auf diese Weise bildete die Schuljugend im allgemeinen eine starke Stütze der kommunistischen und antifaschistischen Bewegung überhaupt.
Die nach der Besetzung entstandene neue Lage machte die
Mobilisierung des ganzen Volkes zum Kampf gegen den faschistischen Plan der Italienisierung und Ausplünderung des Landes sowie für die Befreiung Albaniens und für die Erlangung der nationalen Unabhängigkeit zur Hauptaufgabe.
Um diese Aufgabe zu erfüllen, war eine revolutionäre Führung
notwendig, die die politische Plattform des antifaschistischen

Kampfes ausarbeiten und das Volk für diesen Kampf mobilisieren und organisieren konnte.
Aber es gab keine solche Führung. Die kommunistischen Gruppen waren die einzigen politischen Organisationen, von denen in diesen schweren Augenblicken erwartet werden konnte, sich über das Schicksal des Vaterlandes und des Volkes Gedanken zu machen. Diese Gruppen nahmen gegenüber dem Besatzerregime eine entschlossene Haltung ein. Aber die Spaltung hinderte sie, eine gemeinsame Linie für den Befreiungskampf auszuarbeiten, sich mit den Volksmassen zu verbinden und sich an ihre Spitze zu stellen.
Nachdrücklich schob sich die Notwendigkeit auf die Tagesordnung, die Gruppen zu vereinigen und eine einzige kommunistische Partei zu schaffen. Die Lösung dieser Aufgabe war nicht leicht. Die großen Hürden bei der Beseitigung der Meinungsverschiedenheiten und der Spaltung mußten überwunden werden, die insbesondere von den Führern genährt wurden, obwohl die Notwendigkeit des Zusammenschlusses jetzt vom größten Teil der Kommunisten schon stark empfunden wurde.
Um aber den Zusammenschluß der kommunistischen Kräfte
und die Organisierung des antifaschistischen Kampfes zu erreichen, wurde der alte Weg, der Weg der Verhandlungen zwischen den Führern, eingeschlagen. Bei diesen Verhandlungen prallten die beiden hinsichtlich des Charakters des Kampfes entgegengesetzten Linien erneut aufeinander. Die Führer der Korçagruppe waren immer für die Organisierung des nationalen Befreiungskampfes unter Teilnahme aller gesellschaftlichen Klassen und Schichten, die gegen die ausländischen Besatzer kämpfen wollten. Die Häupter der Shkodragruppe und der anderen Organisationen, die ihre sektiererische Haltung nicht aufgegeben hatten, paßten ihre alten Auffassungen auch der neuen Lage an. Sie waren der Auffassung, daß Albanien durch die italienische Besetzung den Weg der raschen kapitalistischen Entwicklung eingeschlagen habe. Infolgedessen werde das Anwachsen der Arbeiterklasse die Grundlage für die
sozialistische Revolution schaffen!
Die Verhandlungen zwischen den Häuptern der Korçagruppe
und der Shkodragruppe führten im Herbst 1939 zur Bildung eines sogenannten gemeinsamen »Zentralkomitees« mit gleicher Mitgliederzahl, je zwei aus jeder Gruppe. Diese Abmachung war nichts anderes als ein »sozialdemokratischer Kompromiß« (1).

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1. Entschließung der Beratung der Kommunistischen Gruppen,
November 1941; Hauptdokumente der PAA, Bd. I, 1971, S. 17


Sie sah nichtdie Verschmelzung der Gruppen in einer einzigen Organisation vor.
Die Gruppen blieben weiter getrennt, hielten weiter an ihren
eigenen Auffassungen fest und säuberten ihre Reihen nicht von
antimarxistischen Elementen. Die Führer der Shkodragruppe akzeptierten nur den Ausschluß des Trotzkisten Niko Xoxi. Dieser von oben auf morschen Fundamenten errichtete »Zusammenschluß« blieb ganz formal.
Unterdessen wuchs im ganzen Land die antifaschistische
Volksbewegung. An ihrer Spitze standen die Kommunisten. Die
Besetzung des Landes hatte in ihrem Bewußtsein eine radikale
Wende hervorgerufen. Die einfachen Gruppenmitglieder erkannten immer mehr, daß der Zusammenschluß nicht durch fruchtlose Verhandlungen zwischen den Führern, sondern nur durch einen gemeinsamen Kampf gegen die faschistischen Besatzer erreicht werden könnte. Das führte dazu, daß die politischen und ideologischen Meinungsverschiedenheiten allmählich an die zweite Stelle rückten und die Autorität und der Einfluß der Führer auf die einfachen Mitglieder zurückgingen. Die Kommunisten erhoben sich zum Kampf gegen die ausländischen Besatzer und wurden zu Agitatoren des Befreiungskampfes. Anläßlich des Nationalfeiertages am 28. November 1939 brachen unter ihrer Führung in den wichtigsten
Städten des Landes antifaschistische Massendemonstrationen
aus. Die Demonstrationen fanden unter den Losungen »Es lebe
das freie Albanien!« und »Freiheit oder Tod!« statt. Die Kommunisten waren die Inspiratoren und Führer der antifaschistischen Bewegung der Arbeiter und der Schuljugend. »Im Kampf und in den Zusammenstößen mit den Okkupanten und mit den Quislingen für ein einziges Ziel, die Befreiung des Landes von den Okkupanten, vereinigt, verbanden sich die aufrechten Kommunisten der Basis der verschiedenen Gruppen miteinander mit ihrem Blut, vergaßen die Streitigkeiten und den Haß, und es begann sich bei ihnen die richtige Linie der Kommunisten herauszukristallisieren.
Sie verlangten den Zusammenschluß in einer einzigen Partei,
eine conditio sine qua non für die Organisierung des Befreiungskampfes und für seine Leitung.« (2)

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(1) Enver Hoxha, Bericht des ZK der KPA an den 1. Parteitag der
Kommunistischen Partei Albaniens, 8. November 1948; Werke, Bd. 5, S. 245


Die von den Kommunisten bei der Organisierung der antifaschistischen Bewegung in den ersten Monaten nach der Besetzung des Landes erzielten Erfolge dienten der Kommunistischen Korçagruppe als Ansporn, ihre Tätigkeit zu verstärken, auf andere Landesteile auszudehnen und dem Lokalismus ein Ende zu machen, Anfang 1940 organisierte sie einen Zweig in Tirana. An die Spitze dieses Zweiges wurde Enver Hoxha gestellt.

 

(Aus: "Geschichte der PAA")

 

ENVER HOXHA

 

AUFRUF AN DIE ALBANISCHE BAUERNSCHAFT

 

Juli 1942




ALBANISCHE BAUERN!



Das Feuer des Kampfes hat die ganze Welt erfasst. Millionen von Menschen haben die Waffen ergriffen und führen einen gigantischen Kampf.

Auf der einen Seite stehen die Krafte der Finsternis, die räuberischen und blutgierigen faschistischen Krafre, die die Welt versklaven und den Volkern das Blut aussaugen wollen, auf der anderen Seite die Kräfte des Fortschritts, die Krafte der Freiheit, geführt von den tapferen Volkern der Sowjerunion, im Bunde mit den demokratischen Völkern Englands und Amerikas und mit allen versklavten Völkern der Welt, die sich den blutbefleckten faschistischen Horden entgegenstellen, um ihren Ansturm aufzuhalten und ihnen tagtäglich das Grab zu schaufeln.

Während dieses größten Blutvergießens, das die Menschheit je gesehen hat, liegt die größte Last dieses von den faschistischen Banditen gewünschten und vom Zaun gebrochenen Krieges auf den Dörfern und auf den Schultern der Bauernschaft. Die schwerste Last eines jeden Krieges liegt immer auf den Schultern des werktatigen Volkes.

Jedes Jahr haben Tausende von Bauernfamilien kein Brot zu essen, und es fehlt ihnen an den allernotwendigsten Dingen. In ihren ärmlichen Hütten herrschen Elend, Hunger und Not.

Habt Ihr,Brüder, Bauern Albaniens, jemals nach den Ursachen der Armut, des Elends, des Hungers und der Finsternis gefragt, die Euch seit Jahrhunderten bedrücken und von Jahr zu Jahr, von Tag zu Tag schrecklicher werden?

Bauern Albaniens! Das ganze Jahr schuftet Ihr Euch ab, Euer ganzes Leben lang bearbeitet Ihr den Boden und trankt ihn mit Eurem Schweiß. In Regen und Schnee, frierend und immer von Hunger geplagt, setzt Ihr all Eure Krafte ein, macht Ihr größte Anstrengungen, lebt Ihr in jahrhundertelanger Unterdrückung und Sklaverei. Und jetzt wollen der blutbefleckte Faschismus und die Volksverräter, die geschworenen Feinde der Arbeiter und Bauern, Euch für immer das schwerste Joch aufzwingen, Euch in die tiefste Unwissenheit, in die ewige Knechtschaft stoßen.


Der italienische Faschismus hat unser Land besetzt und sich darauf gestürzt wie eine hungrige, wilde Bestie. Er will uns unterjochen, ausplündern, ermorden und ausrotten. Er hat die Ebenen und die Berge, die Hügel und die Täler besetzt. Wo sein schmutziger Stiefel hintritt, wächst kein Gras mehr. Das Gespenst des Krieges wütet durch unser schönes Land. Die niederträchtigen Faschisten haben unser Land in einen Kriegsschauplatz verwandelt, sie haben Städte und Dörfer zerstört, sie haben Elend und Schrecken verbreitet. Ihre Bomben haben unsere Bevölkerung getötet, unsere Dörfer verbrannt, weil sie ihren Flugzeugen als Angriffsziele dienten. Sie haben unser Vieh geraubt und unsere Häuser geplündert, um die Henker des albanischen Volkes damit zu füttern.


ALBANISCHE BAUERN! BRÜDER!


Der schmutzige Faschismus, der unser Land besetzt hat , und die Verräter, wie Mustafa Kruja und Konsorten, wollen uns den Boden rauben und ihn zum Eigentum der faschistischen Diebe machen.

Mustafa Kruja, der größte Teilhaber an den räuberischen italienischen Gesellschaften, tut alles, um die Reichtümer unseres Landes in seine Hände zu bekommen. Die faschistischen Banken versuchen, unseren Boden zu rauben, der doch Euch gehören soll, weil Ihr ihn mit Mühe und Fleiß bebaut. Sie wollen aus unseren Bauern ausgemergelte Sklaven machen. Sie wollen uns alles rauben, was wir haben, uns das Blut aussaugen, damit wir Hungers sterben, damit sie uns leichter unterdrücken können. Sie rauben die Reichtümer unseres Landes und die Bodenschätze, um ihr Kriegsheer, ihre blutbefleckten Horden, die Unterdrücker unseres Volkes, zu unterhalten. Sie haben das Erdöl von Kuçova und Patos geraubt, sie rauben unsere Erzvorkommen, sie nehmen uns den Mais weg, das Getreide, das Vieh, sie verwüsten unsere Wälder und stehlen unsere Wolle.

Der blutrünstige Faschismus und die Landesverräter wollen uns der nationalen Eigenart berauben, unsere Muttersprache zum Aussterben bringen; sie tun alles, um unsere Jugend zu korrumpieren; sie versuchen, unsere schönen Sitten und Gebräuche auszurotten, wie die Gastfreundschaft und den Treueid unseres tapferen Volkes, und diese durch die hässlichen Unsitten des Faschismus, durch seine Unmoral zu ersetzen; sie wollen uns erniedrigen und unsere Frauen und Schwestern entehren.

Der faschistische Besatzer und seine Agenten, mit dem Verräter Mustafa Kruja an der Spitze, ersticken unser Volk in Blut. Sie pressen die Söhne der Bauern und des Volkes gewaltsam in die Armee und schicken sie auf die Schlachtbank, damit sie sich fiir die Henker Hitler und Mussolini toten lassen. Sie mobilisieren den niederträchtigsten und charakterlosesten Teil des albanischen Volkes für die Miliz und Polizei, um ihn in den schrecklichsten Kampf, in den Bruderkrieg zu führen.

Der Feind und seine erbärmlichen Handlanger sowie die Verräterregierung Mustafa Krujas werfen die Söhne unseres Volkes in den Kerker und ermorden sie. Sie versuchen, uns gegen die um ihre Freiheit kämpfenden Nachbarvölker aufzuhetzen; sie versuchen, uns in Orthodoxe, Mohammedaner und Katholiken zu spalten.


BRÜDER! BAUERN ALBANIENS!


In diesem heiligen Kampf, den das albanische Volk führt, um ein für allemal die Freiheit zu erringen, seid Ihr der wichtigste Faktor unseres Sieges. Der Feind weiß, dass Ihr die aktiven Kräfte des Landes seid. Er weiß, datssdie Vereinigung Eurer Kräfte mit denen des gesamten albanischen Volkes den raschen und schrecklichen Tod des Faschismus bedeutet. Gerade deshalb haben der Feind und die Landesverräter alle ihre Kräfte eingesetzt, um Euch auszupressen, auszuplündern und Euch Hungers sterben zu lassen. Der Faschismus hat zum Ziel, Euch alles, was Ihr habt, wegzunehmen. Er hat Euch alles weggenommen; er will Euch Korn, Mais, Erdöl, Wolle und das Vieh wegnehmen. Der Verräter Mustafa Kruja organisiert die Ausplünderung der Bauern, deren Schicksal mit dem Boden unseres Vaterlandes eng verbunden ist. Er will Euch das Blut aussaugen, Euren Fleiß fur seine Zwecke, fur das Budget der Armee ausnutzen, um die Banditen Mussolinis und Hitlers am Leben zu erhalten. Dieses Jahr zwingt Euch der Verräter Mustafa Kruja alles, was Ihr habt, abzuliefern. Der Feind will Euch einen weiteren Teil des Getreides abkaufen, aber mit dem Geld könnt Ihr Euch nichts kaufen. Er hat die Steuem verzehnfacht, die Viehsteuer erhöht und erhöht sie täglich weiter. Jetzt hat Mustafa Kruja die Maske abgeworfen. Er forden das Getreide aufgrund des Regierungsbeschlusses und droht allen denjenigen Bauern mit dem Strang, die das Getreide für sich und für ihre Kinder zuruckhalten wollen.

Der Verräter Mustafa Kruja versucht, Euch mit Lügen, mit demagogischen Reden zu betören, er verspricht Euch ein „Groß-Albanien", ein „befreites Kossova".


Wir müssen den Umtrieben des Feindes und seinen Unterdrückungsmaßnahmen mit der Waffe in der Hand entgegentreten, wir müssen unseren Kampf ununterbrochen verstürken, wir dürfen den Feind keinen Augenblick in Ruhe lassen, damit er nicht Atem schöpfen kann und auf unser Volk losgeht. Jeder echte Albaner muss sich seiner Pflicht gegenüber dem Volke bewusst werden. Er muss voll Stolz und ohne Opfer zu scheuen alles tun, damit der Tag der Befreiung des Vaterlandes so schnell wie möglich kommt.

Unser Bauer ist von einer schrecklichen Hungersnot bedroht. Behaltet deshalb Euer Getreide für Eure Familien, unterstützt damit Eure Verwandten. Liefert der räuberischen Regierung kein einziges Korn des Zehnten ab, denn später werden sie Euch das Getreide um den zehnfachen Preis verkaufen. Vereinigt Euch in jedem Dorf und schließt die Dörfer zusammen. Verteidigt mit den Waffen in der Hand das Getreide und die anderen Erzeugnisse, die Euch die Regierung rauben will. Das Getreide, das Ihr mit tausend Mühen geerntet habt, gehört nur Euch und niemand anderem. Deshalb versteckt das Getreide und die anderen Erzeugnisse. Liefert sie niemandem ab. Versteckt sie, weil sie Euch und Euren Familien gehören. Versteckt sie, denn im nächsten Winter wird der Hunger in Eure Häuser einziehen.

Wenn Ihr Bauern Euer Getreide nicht abliefert, keine Abgaben und keine Viehsteuer zahlt, habt Ihr schon einen Teil Eurer Ptlicht gegenüber dem Vaterland erfüllt. Gleichzeitig habt Ihr auch das Getreide fur Eure Familien, die vom Hunger bedroht sind, aufbewahrt. Damit unterstützen wir den Kampf des albanischen Volkes, auf diese Weise wird der Tag der Befreiung schneller kommen, weil wir von unserem Sieg, von unseren vereinten Kräften überzeugt sind, denn „dort, wo die Einheit ist, ist auch der Sieg", wie ein Sprichwort unseres Volkes sagt.


BAUERN ALBANIENS!


In diesem wütenden Kampf, in dem das Schicksal der gesamten Menschheit auf dem Spiel steht, folgt das albanische Volk mit seinen Jahrhunderte alten Traditionen und seinem freiheitsliebenden Kampfgeist den Spuren seiner Vorfahren, die gegen die Okkupanten und Landesverräter für die Freiheit des Vatetlandes gekämpft haben.

Das albanische Volk hat seinem geschworenen Feind den schonungslosen Kampf angesagt.

In Stadt und Land liegen die Söhne unseres Volkes im heftigen Kampf mit den verfluchten Besatzern und den Landesverrätern. Das reine Blut unserer Söhne fließt auf den Straßen der Städte und Dörfer Albaniens. Sie kämpfen und fallen wie die Löwen für die Freiheit unseres Landes, sie schreiten lächelnd zum Galgen, weil sie ihre Pflicht gegenüber ihrem Volk getan haben. Denn sie können nicht ohne Freiheit leben, können nicht ihr Volk unter dem schmutzigsten Joche, unter das unser Land jemals geraten ist, schmachten lassen. Die Wogen des Aufstandes unseres Volkes branden täglich höher auf. Unser Volk vereinigt und festigt sich, um den Feind und die Landesverräter schonungslos zu bekämpfen. Das albanische Volk bildet jetzt eine gemeinsame Front, um seine Freiheit zu erringen; es vereinigt seine Kräfte mit denen der Völker der Sowjetunion, des Vaterlandes der Arbeiter und Bauern, und mit denen der demokratischen Völker, der Engländer und Amerikaner; es kämpft Schulter an Schulter mit den anderen vom Faschismus unterjochten Völkern, nimmt teil am Kampf für die Rettung der Menschheit von den faschistischen Barbaren. Wie vor Zeiten, als unsere Vorfahren, vereinigt unter der Fahne Skanderbegs (1)

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(1) Georg Kutrioti Skandcrbeg (1412-1468), Nationalheld, der 25 Jahre lang gegen die türkischen Eindringlinge gekämpf[ hatte.


, einen ununterbrochenen Kampf gegen die Eroberer unseres Landes führten, so lasst auch uns, ihre würdigen Nachkommen, unter der Fahne Skanderbegs gegen die feigen faschistischen Besatzer und die Landesverräter für die wahre Befreiung des albanischen Volkes in den Kampf ziehen!


BAUERN, LIEFERT KEINEN ZEHNTEN AB, KEIN EINZIGES KÖRNCHEN GETREIDE, KEIN GRAMM WOLLE!


ZAHLT KEINE VIEHSTEUER UND KEINE ANDEREN ABGABEN!


UNTERSTÜTZT DEN KAMPF DES ALBANISCHEN VOLKES GEGEN DIE BESATZUNG, KÄMPFT IN FREISCHAREN UND FÜHRT SABOTAGEAKTE DURCH!


NIEDER MIT DEM RÄUBERISCHEN FASCHISMUS, MIT DEM KETTENHUND MUSTAFA KRUJA UND DER MILIZ!


NIEDER MIT DEN BRUDERMÖRDERN UND DEN BLINDEN HANDLANGERN DES BRUDERKRIEGS!


ES LEBE DIE EINHEIT DES ALBANISCHEN VOLKES!


ES LEBE DER KAMPF DES ALBANISCHEN VOLKES GEGEN DIE BESATZUNG!


ES LEBE DAS FREIE ALBANIEN!


ES LEBE DIE KOMMUNISTISCHE PARTEI ALBANIENS, DER BANNERTRÄGER DES FREIHEITSKAMPFES!


Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Albaniens


Zum ersten Mal veröffentlicht in „Hauptdokumente der PAA", Bd. 1, Tirana, 1960 Werke, Bd. 1


 

 

 

Zëri i Popullit

 

 

Allererste Ausgabe vom 25. August 1942

- entstanden im Kampf zur Vertreibung der faschistischen Besatzer Italiens

 

verfasst von ENVER HOXHA:

LEITARTIKEL DER ERSTEN NUMMER VON „ZËRI I POPULLIT"

 

Organ der Kommunistischen Partei Albaniens

gegründet auf Beschluss des ZK der KPA und geleitet vom Genossen Enver Hoxha.


Nr. 1 der „Zëri i Popullit"

25. August 1942



Zëri i Popullit" hat eine Aufgabe, hat ein Ziel:

das gesamte albanische Volk um dieses Organ zu scharen, alles, was ehrlich und antifaschistisch ist, ohne Unterschied der Religion, der politischen Zugehörigkeit und der verschiedenen Strömungen zu vereinigen.

„Zëri i Popullit" ist entschlossen, die Besatzung zu bekämpfen.

Warum erscheint „Zëri i Popullit"?

Um unserem Volk den Weg der Rettung zu zeigen, ihm zu erklären, wer das albanische Volk unterjocht hat, wer es in das größte Elend gestürzt hat, wer unser Land im Jahre 1939 mit Feuer und Schwert verwüstet hat, wer halb Albanien ein ganzes Jahr lang verbrannt hat und unser Volk ohne Brot lässt, weil er ihm alle Erzeugnisse des Landes und das Getreide wegnimmt, wer ihm das Öl, die Wolle und das Erdöl, das wie Wasser aus unserem Boden quillt, geraubt hat und wer die Bauern ohne Brot und ohne Salz gelassen hat. Dieses ganze Elend verdanken wir nur der italienischen Besatzung, dem Faschismus und dem Krieg, der letztendlich eine Ausgeburt des Faschismus ist.

Der italienische Faschismus versucht, uns durch sein Organ „Tomori" (2) und seine Schreiberlinge, die fette Gehalter beziehen, und an deren Spitze der Schakal Hilmi Leka (3) steht, einzureden, wir sollten mit unserem Schicksal zufrieden sein, weil Kriegszeit ist. Aber diese wohlgemasteten Herren vergessen, dass nicht wir, sondern der Duce und der faschistische Besatzer den Krieg vom Zaun gebrochen haben.

Das albanische Volk hat den Mördern aus Rom keine besondere Einladung geschickt. Die Besatzung wird sich wohl noch sehr gut an das Jahr 1920 (4) erinnern, oder haben der Duce und die Schreiberlinge des „Tomori" das vergessen?

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2) Faschistische Tageszeitung, dir vom März 1940 bis September 1943 erschien.

3) Direktor der faschistischen Zeitung „Tomori" und Minister für Kultur in der Quislingsregierung Mustafa Krujas.

(4) Gemeint ist der Kampf des albanischen Volkes gegen die imperialistischen italienischen Okkupanten in Vlora im Jahr 1920 . Der Kampf endete mit dem Sieg der patriotischen Kräfte, die die Okkupanten ins Meer trieben und die Stadt Vlora und ihren Bezirk befreiten.


Wer hat unser Volk bluten lassen? Wer hat es in den Bruderkrieg gestürzt? Die faschistische Besatzung.

Nachdem sie uns den Boden geraubt und all unsere Rechte, die wir mit Strömen von Blut errungen hatten, mit Füßen getreten hat, bewaffnete und mobilisierte sie den Abschaum unseres Volkes fur die Miliz, die Carabinieri und die Polizei und hetzte sie auf die Söhne dieses Volkes, die Blüte der Jugend und die Kämpfer, die ihr reines Blut nur für ein einziges und hohes Ziel vergießen:

für ein unabhängiges, freies und demokratisches Albanien!

In den Städten und Dörfern floss das Blut unserer Söhne in Strömen. In Shkodra, Duttës, Tirana, Korça und Kruja fielen Dutzende von jungen Menschen unter den Kugeln der Feinde und der Handlanger der fünften Kolonne.

Heute schmachten Hunderte von jungen Albanern in den finsteren Kerkern der verräterischen Henker des albanischen Volkes und der albanischen Rasse. Hunderte albanischer Adlersöhne wurden auf den felsigen Inseln des faschistischen Italien interniert.

Seit das faschistische Italien unser Land besetzt halt, hatte unser Volk keinen einzigen guten Tag. Es verstand jedoch zu kämpfen, bot mannhaft seine Stirn und wusste, wofür es seine Opfer brachte. Die zahlreichen Gefallenen, Eingekerkerten und Internierten beweisen ebenso wie die Panisanen in den Bergen, wie sehr unser Volk das faschistische Italien hasst.

Das alles wird unser Volk durch seine Zeitung, die wirkliche Tribüne des albanischen Volkes, erfahren.


Zëri i Popullit" wird den Agenten Nr. 1 des Faschismus, Mustafa Merlika Kruja, entlarven. „Zëri i Popullit" wird die Anstifter des Bruderkriegs entlarven.


Zëri i Popullit" wird die faschistische Demagogie des „Tomori" und seiner Schreiberlinge schonungslos entlarven.


Zëri i Popullit" wird alle starken Krafte des albanischen Volkes um sich sammeln, die Krafte all derjenigen, die sich ein für alle Male über folgende Tatsache im klaren sind:


Die Freiheit wird immer erkampft, man bekommt sie nie geschenkt."


Zëri i Popullit" wird die Tribune aller Freiheitskampfer, ohne Unterschied der Klasse oder der Religion, sein. Ihre Spalten stehen allen Albanern offen, die uns mit Taten und nicht mit Geschwätz für die wirkliche Befreiung Albaniens unterstützen wollen.


Zëri i Popullit" wird die wahre Tribüne sein, die zum Nationalen Befreiungskampf aufruft. Sie wird von unserem großartigen Kampf gegen die blutsaugerische Besatzung berichten und die Tribüne sein, die dem Volk die nackte, ungeschminkte Wahrheit sagen wird.


Zëri i Popullit" wird dem Volk zeigen, wo es seine Freunde im Inland und Ausland hat.


Wir wissen, dass unser Volk im Kampf um seine Freiheit nicht allein steht, sondern viele starke und entschlossene Freunde in der Welt hat.

Mit uns sind alle freiheitsliebenden Völker der Welt, angefangen beim heroischen China bis hin zu den heroischen Völkern Jugoslawiens und Frankreichs.

Drei große Alliierte kämpfen heute für ein Ziel: die Vernichtung des Faschismus.

Die Sowjetunion und ihre Rote Armee der Bauern und Arbeiter, an deren Spitze Genosse Stalin steht, stehen an der vordersten Front dieses Kampfes. Nach ihr kommen die beiden großen Demokratien (5) England und Amerika, zwei Großmächte mit einem riesigen Wirtschaftspotential, die in Europa eine zweite Front vorbereiten.

Vor einiger Zeit unterzeichneten 28 Staaten den „Londoner Vertrag", der den Völkern Freiheit und kollektiven Frieden sowie die endgültige Liquidierung des blutrünstigen Faschismus garantiert.

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5) So hießen damals England und die Vereinigten Staaten von Amerika, die gegen die faschistischen Staaten kämpften, um ihre bürgetlich-demokratische Ordnung von der faschistischen politischen Ordnung in Deutschland, Japan, Italien und anderswo zu unterscheiden.


Zëri i Popullit" wird die Tribüne des Zusammenschlusses sein und wird unseren Kampf um Freiheit sowie den Kampf der freiheitsliebenden Völker Europas widerspiegeln.

Das ist das einzige Ziel, das wir mit „Zëri i Popullit" erreichen wollen.

Zum ersten Mal veröffentlicht in „Zëri i Popullit", Nr. I, 25. August 1942 Werke, Bd. 1


 

 

ENVER HOXHA


ANGESICHTS IHRER GESCHEITERTEN PLÄNE VERSUCHEN DIE LUOGOTENENZA (*) UND DIE LANDESVERRÄTER EINEN „MODUS VIVENDI" ZU FINDEN.


November 1942


(*) - LUOGOTENENZA - hieß der Verwaltungsapparat des italienischen Besatzungsregimes in Albanien, der die Macht im Namen von Viktor Emanuel III. und Mussolini ausübte.



In diesen Jahren, da unser geliebtes Vaterland geknechtet ist, erinnert sich das albanische Volk sehr gut an die Manöver des Faschismus und seiner Handlanger, der Landesverräter. Als der Faschismus Albanien besetzte, waren seine Ziele jedem Albaner, vom fünfjahrigen Kind bis zum ältesten Greis, sonnenklar. Der Faschismus jedoch versuchte, durch niederträchtige und lächerliche Manöver das albanische Volk zu betrügen und ihm Sand in die Augen zu streuen, um so seine Ziele leichter erreichen zu können. Aber der Faschismus hatte es nicht mit einem Volk zu tun, das sich Sand in die Augen streuen lässt denn das albanische Volk hat alle seine Manöver entlarvt, vereitelt und dem Faschismus und den Landesverrätern immer wieder Faustschläge und Fußtritte versetzt.

Hier möchten wir unser Volk darüber aufklären, mit welchen Methoden der Faschismus versucht, uns zu versklaven, uns in den Bruderkrieg zu stürzen und uns zu spalten, um uns dann leichter regieren und beherrschen zu können.

Doch beginnen wir von vorn. Der Empfang, den das albanische Volk den italienischen Truppen bereitete, spricht für sich selbst, der Einzug Italiens jedoch muss kommentiert werden. Nachdem die Faschisten die Leichen ihrer Soldaten, die in den Hafen von Durrës, Vlora und Saranda herumlagen, ins Meer geworfen und das Blut, das unsere Küste rötete, abgewaschen hatten, zogen sie mit Pauken und Trompeten und mit Blumen geschmückt in unser Land ein. Die Federn der Bersaglieri glänzten wie damals in Caporetto und Guadalajara- und später in Abessinien, Eritrea, Somalia und anderswo. Sie brachten uns auf Schiffen die frisch bemalten Rutenbündel der Liktoren zusammen mit Bändern und Auszeichnungen aus Blech, denn sie hielten uns für "Zulukaffern", die man einst mit Glasperlen betrog.

Sie schickten uns den Grafen Ciano (3) , ausstaffiert wie eine Nachtclubtänzerin.

Dieser Gigolo, dessen Haare von Brillantine glänzten und der ein Jahr zuvor Zogus Trautzeuge war, versuchte, uns scheinheilig einzureden, die Italiener seien gekommen, um uns von den „Tyrannen unseres Volkes" zu befreien. Aber das albanische Volk ließ sich nicht hinters Licht führen, und die Pepinos (4) waren gezwungen, eine andere Weise anzuschlagen. Wie alle Besatzer, die versuchen, die Völker zu versklaven, jedoch von ihren finsteren Zielen noch weit entfernt sind, brauchte auch der italienische Faschismus Zeit und Ruhe, um Soldaten und Munition zu landen, unserem Volk im stillen die Haut abzuziehen, ihm alles wegzunehmen und es schließlich für seine eigenen Interessen auf die Schlachtbank zu führen. Um dieses Ziel zu erreichen, machte er sich gemeinsam mit den in seinem Sold stehenden Landesverrätern an die Arbeit. Sie begannen, mit der „römischen Zivilisation" (lies: „faschistische Zivilisation") zu prahlen. Sie eroffneten die Dopolavoro (*) . Die faschistische Partei Albaniens (5) schrieb völlig willkürlich und ohne zu fragen Mitglieder ein. Sie fingen an, die Schule faschistisch umzuorganisieren. Sie bildeten die GLA (6) .

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2) im März 1913 vernichteten die revolutionären republikanischen Truppen bei Guadalajara die faschistischen Divisionen Italiens, die Madrid anzugreifen vcrsuchten.


3) Galeazzo Ciano, Außenminister des faschistischen Italien von 1936 bis 1943.


4) Die italienischen Faschisten.


(*) Dopolavoro (it. im Original): „Nach der Arbeit", Gruppen zur Freizeitgestaltung von den Faschisten organisiert, um die Werktätigen zu betrügen.


5) Sie wurde von den italienischen Faschisten im April 1943 unmittelbar nach der Besetzung Albaniens gegründet. Sie war eine Tochterorganisation der faschistischen Partei Italiens und arbeitete unter ihrer Leitung.


6) GLA (Gioventu del Littoriu Albanese) - Albanische Liktorenjugend, faschistische Jugendorganisation.



Die Schreiberlinge schrien sich heiser: „Duce!" und „Graf Ciano!", „Faschismus!" und „hurra!". Schurken begannen, in den rabenschwarzen Uniformen des Faschismus herumzustolzieren. Der Bau von Kasernen für die italienische Atmee wurde in Angriff genommen, ebenso wurden einige Häuser fur die faschistischen Funktionäre gebaut, und es wurde die große, systematische Ausplünderung unseres Landes eingeleitet.

Italienische Gesellschaften, Banken und Abenteurer aller Schattierungen stürzten sich auf unser Land, und dieses Netz von Vampiren organisierte sich, um unserem Volk das Blut auszusaugen. Graf Ciano besuchte von Zeit zu Zeit den Statthalter Jacomoni (7) , um seine Gewinne aus diesem Geschäft einzustreichen. Schließlich kam auch noch der Ex-Imperator Abessiniens, der Zwerg Viktor Emanuel, hier an. Das war das letzte Manöver des Faschismus. Aber das albanische Volk verlor die Orientierung nicht. Es legte höchste Entschlossenheit an den Tag, nahm alle seine Kräfte zusammen und begann mit dem Widerstand und der Entlarvung des Faschismus. Die faschistische Partei Albaniens wurde zum Zentrum fur Spione. Ihre Organisationen Dopolavoro und GLA wurden nur von den Faschisten besucht. Die Faschisten versuchten, die albanische Jugend in den Organisationen der „Balilla"s und „Avanguardisti" (8) zusammenzufassen, damit sie auf faschistische Manier marschieren und denken sollte. Die albanische Jugend brachte aber mit Streiks und Demonstrationen ihre Meinung so klar und deutlich zum Ausdruck, dass die Italienisierung der Schule und die Propagierung der faschistischen Kultur fur immer ins Wasser fielen. Das Volk sah, dass die kurze Zeit, in der es beim Straßen- und Kasernenbau Arbeit gab und die Arbeiterlöhne etwas erhöht

wurden, wie eine Seifenblase verging. Die Teuerung nahm riesige Ausmaße an, das Notengeld wurde stark abgewertet und die Reichtümer unseres Landes wurden systematisch ausgeplündert.

Das albanische Volk erhob sich, ging auf die Straße und schlug sich mit der Besatzung und den Landesverrätern. Den Besuchen des Grafen Ciano und der anderen faschistischen Blutsauger machte die Kugel eines jungen Albaners ein Ende, die gegen den Zwerg Viktot Emanuel gerichtet war (10).

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7) Francesco Jacomoni, bevollmachtigter Botschafter des faschistischen Italien in

Albanien zur Zeit des Zogu-Regimes; Statthalter des italienischen Königs vom Zeitpunkt der italienischen Invasion bis zum März 1943.

8) So nannten die Faschisten die von ihnen organisierten Kinder.

9) Die Mitglieder der faschistischen Jugendorganisation bis zum Alter von 17Jahren.

10) Im Mai 1941 verübte der albanische Arbeiter Vasil Laçi in Tirana ein Attentat auf Viktor Emanuel III. bei dessen Besuch in Albanien.

 

 

ENVER HOXHA

Direktiven zu der nach der Kapitualtion des faschistischen Italiens entstandenen Lage

 

10. September 1943

 

 

 

 

 

 

Der albanische Befreiungskampf und die albanische Befreiungsarmee

Sammlung von Schriften und Dokumenten

(aus Anlass des 70. Jahrestag der Gründung der albanischen Volkarmee am 10. Juli 1943)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Film über die Zeit der italienisch- faschistischen Besatzung ...

 

NJESITI GUERIL

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1969

https://www.youtube.com/watch?v=ASKC8JHJEEk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"VELLEZER DHE SHOKE"